Alle Artikel in: Neues aus der Wissenschaft

In der Rubrik Neues aus der Wissenschaft stellt der Blog Postwachstum innovative Theorieansätze und Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte dar. Autor/innen sind hier Wissenschaftler/innen, die neue theoretische und praktische Erkenntnisse ihrer Arbeit vorstellen.

Neues aus der Wissenschaft

Wir können uns ändern

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Chamaeleon

Was sind die Bedingungen individuellen und gesellschaftlichen Wandels? Wie wirken Politik, Unternehmen, Bürger und NGOs zusammen? Wie können einseitige Verständnisse menschlicher Motivation in diversen Disziplinen überwunden werden? In seinem neuen Taschenbuch analysiert Felix Ekardt, warum Wandel geschieht und wie wir ihn beeinflussen können – jenseits von schlagwortartigen Verkürzungen wie jenen der Kapitalismuskritik.

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Neues aus der Wissenschaft

Vielfalt für den Wandel: Exploring Economics

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Die Etablierung alternativer Theorieschulen in das Curriculum des Volkswirtschaftsstudiums ist ein mühsamer und langwieriger Prozess. Eine vielversprechende Basis für ein aufgeklärtes Studium sowie die eigene Befassung mit ökonomischen Theorien im Allgemeinen hat das Netzwerk Plurale Ökonomik mit der Plattform Exploring Economics ins Leben gerufen. Diese stellt nicht nur verschiedene Denkschulen vor, sondern vergleicht diese auch miteinander – eine gute Grundlage für eine kritische Auseinandersetzung mit der bunten Welt der VWL und mit dem Thema Postwachstum aus verschiedenen theoretischen Perspektiven.

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Buen Vivir und Postwachstum: Berührungspunkte und Spannungen

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Neues aus der Wissenschaft_1

Welche Parallelen bestehen zwischen den Konzepten Buen Vivir und Postwachstum? Josef Estermann erläutert, wie das „Gut Leben“ im Kontext der Weisheitstradition der indigenen Völker Lateinamerikas zu verstehen ist und inwiefern es sich ganz grundsätzlich von der abendländischen Weltanschauung unterscheidet.

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Neues aus der Wissenschaft

Von der Chimäre BIP und normativen Blindflügen

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Standpunkte 4

Genießt das BIP eine zu hohe Aufmerksamkeit sowohl unter Befürworter/innen als auch unter Kritiker/innen? Matthias Kalkuhl und Jonas Hagedorn verweisen in ihrem Beitrag auf den rein instrumentellen Charakter dieses umstrittenen Indikators und seine stark begrenzte Aussagekraft. Anstatt dieses deskriptive Maß zum Politikziel zu erklären oder als solches zu negieren, brauche es eine normative und demokratische Debatte über den Umgang mit gesellschaftspolitischen Zielkonflikten.

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Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz-Mainstreaming?

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Allgemein

Auf der Degrowth Konferenz in Budapest stellten Angelika Zahrnt und Anja Humburg die „Landkarte Suffizienzpolitik“ vor. Auf der Session wurde auch die praktische Umsetzbarkeit der Suffizienz-Landkarte diskutiert. Ein Einsatzort könnten die Masterplan-Kommunen sein, die im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative jeweils ein Suffizienzkonzept für die eigene Region entwickeln.

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Neues aus der Wissenschaft

Von der Postwachstumsgesellschaft zur Suffizienzpolitik

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Landkarte Suffizienzpolitik Themenmapping

Strategien des Wandels brauchen gute Argumente und positive Bilder für das Ziel des Wandels – und sie brauchen Akteure. Um Akteure aus Zivilgesellschaft und Politik zu unterstützen, sich in dem neuen und komplexen Feld der Suffizienzpolitik zu orientieren, erfolgreich zu kommunizieren und vor allem politisch zu agieren, haben Dominik und Angelika Zahrnt das Buch zur „Suffizienzpolitik“ in eine digitale Landkarte übersetzt.

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Neues aus der Wissenschaft Unternehmen

Zirkuläre Integration ermöglicht neue Marktentwicklungen

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Stefan Schridde beschäftigt sich im letzten Teil seiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz mit unternehmerischen Marktstrategien der werdenden Kreislaufgesellschaft. Unternehmen, die ihre unternehmerische Tätigkeit auf Haltbarkeit und Kreislaufführung ausrichten, können dadurch neue Geschäftspotentiale zur Ausweitung ihrer unternehmerischen Aktivitäten erschließen. Mit der „Zirkulären Matrix“ gliedert er die Marktstrategien der Kreislaufgesellschaft und beschreibt die Anforderungen an eine kreislauforientierte Betriebswirtschaftslehre, die den Anforderungen der werdenden Kreislaufgesellschaft gerecht wird. Abschließend verdeutlicht er, dass eine Beendigung der anthropogenen Obsoleszenz mehr als Marktlogik braucht.

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Ist eine Suffizienz der Investoren denkbar?

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Stefan Schridde beschäftigt sich im dritten Teil seiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz mit der Rolle von Investoren. Dabei argumentiert er, dass eine Suffizienzpolitik wirkungslos blieb, wenn Forderungen nach einer Genügsamkeit der Investoren unterbleiben. Statt von Kreislaufwirtschaft sei zutreffender Weise von Kreislaufgesellschaft zu sprechen. Die Wirtschaft ist als der Teil der Kreislaufgesellschaft nur deren Lieferant.

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Die Auflösung der Produktbindung

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Stefan Schridde kritisiert im zweiten Artikel seiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz die Shareconomy. Diese stellt für Schridde nur eine trügerische Lösung zur Entkopplung der gesellschaftlichen Wohlstandsmehrung von ihren Ressourcenverbräuchen dar. Vielmehr sei sie eine besondere Form der geplanten Obsoleszenz. „Soziales Sharing“ hebt er als positive Alternative hervor.

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