Alle Artikel in: Neues aus der Wissenschaft

In der Rubrik Neues aus der Wissenschaft stellt der Blog Postwachstum innovative Theorieansätze und Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte dar. Autor/innen sind hier Wissenschaftler/innen, die neue theoretische und praktische Erkenntnisse ihrer Arbeit vorstellen.

Neues aus der Wissenschaft

Buen Vivir und Postwachstum: Berührungspunkte und Spannungen

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Neues aus der Wissenschaft_1

Welche Parallelen bestehen zwischen den Konzepten Buen Vivir und Postwachstum? Josef Estermann erläutert, wie das „Gut Leben“ im Kontext der Weisheitstradition der indigenen Völker Lateinamerikas zu verstehen ist und inwiefern es sich ganz grundsätzlich von der abendländischen Weltanschauung unterscheidet.

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Neues aus der Wissenschaft

Von der Chimäre BIP und normativen Blindflügen

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Standpunkte 4

Genießt das BIP eine zu hohe Aufmerksamkeit sowohl unter Befürworter/innen als auch unter Kritiker/innen? Matthias Kalkuhl und Jonas Hagedorn verweisen in ihrem Beitrag auf den rein instrumentellen Charakter dieses umstrittenen Indikators und seine stark begrenzte Aussagekraft. Anstatt dieses deskriptive Maß zum Politikziel zu erklären oder als solches zu negieren, brauche es eine normative und demokratische Debatte über den Umgang mit gesellschaftspolitischen Zielkonflikten.

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Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz-Mainstreaming?

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Allgemein

Auf der Degrowth Konferenz in Budapest stellten Angelika Zahrnt und Anja Humburg die „Landkarte Suffizienzpolitik“ vor. Auf der Session wurde auch die praktische Umsetzbarkeit der Suffizienz-Landkarte diskutiert. Ein Einsatzort könnten die Masterplan-Kommunen sein, die im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative jeweils ein Suffizienzkonzept für die eigene Region entwickeln.

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Neues aus der Wissenschaft

Von der Postwachstumsgesellschaft zur Suffizienzpolitik

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Landkarte Suffizienzpolitik Themenmapping

Strategien des Wandels brauchen gute Argumente und positive Bilder für das Ziel des Wandels – und sie brauchen Akteure. Um Akteure aus Zivilgesellschaft und Politik zu unterstützen, sich in dem neuen und komplexen Feld der Suffizienzpolitik zu orientieren, erfolgreich zu kommunizieren und vor allem politisch zu agieren, haben Dominik und Angelika Zahrnt das Buch zur „Suffizienzpolitik“ in eine digitale Landkarte übersetzt.

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Neues aus der Wissenschaft Unternehmen

Zirkuläre Integration ermöglicht neue Marktentwicklungen

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Stefan Schridde beschäftigt sich im letzten Teil seiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz mit unternehmerischen Marktstrategien der werdenden Kreislaufgesellschaft. Unternehmen, die ihre unternehmerische Tätigkeit auf Haltbarkeit und Kreislaufführung ausrichten, können dadurch neue Geschäftspotentiale zur Ausweitung ihrer unternehmerischen Aktivitäten erschließen. Mit der „Zirkulären Matrix“ gliedert er die Marktstrategien der Kreislaufgesellschaft und beschreibt die Anforderungen an eine kreislauforientierte Betriebswirtschaftslehre, die den Anforderungen der werdenden Kreislaufgesellschaft gerecht wird. Abschließend verdeutlicht er, dass eine Beendigung der anthropogenen Obsoleszenz mehr als Marktlogik braucht.

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Neues aus der Wissenschaft

Ist eine Suffizienz der Investoren denkbar?

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Stefan Schridde beschäftigt sich im dritten Teil seiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz mit der Rolle von Investoren. Dabei argumentiert er, dass eine Suffizienzpolitik wirkungslos blieb, wenn Forderungen nach einer Genügsamkeit der Investoren unterbleiben. Statt von Kreislaufwirtschaft sei zutreffender Weise von Kreislaufgesellschaft zu sprechen. Die Wirtschaft ist als der Teil der Kreislaufgesellschaft nur deren Lieferant.

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Neues aus der Wissenschaft

Die Auflösung der Produktbindung

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Stefan Schridde kritisiert im zweiten Artikel seiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz die Shareconomy. Diese stellt für Schridde nur eine trügerische Lösung zur Entkopplung der gesellschaftlichen Wohlstandsmehrung von ihren Ressourcenverbräuchen dar. Vielmehr sei sie eine besondere Form der geplanten Obsoleszenz. „Soziales Sharing“ hebt er als positive Alternative hervor.

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Neues aus der Wissenschaft

Wie wir die anthropogene Obsoleszenz beenden

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Stefan Schridde führt in seinem ersten Artikel einer vierteiligen Reihe zum Thema Obsoleszenz in das Konzept der anthropogenen Obsoleszenz ein. Dabei zeigt er die Bedeutung der Abgrenzung der geplanten und exogenen Obsoleszenz zu den Varianten der human-ethologischen Obsoleszenz auf. Aufgrund ihrer erheblichen systemischen Schadfolgen steht die geplante Obsoleszenz im Zentrum der weiteren Untersuchungen.

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