Ökologisches Wirtschaften: Neue Artikel im Open Access
Bei der Fachzeitschrift ‚Ökologisches Wirtschaften‘ sind neue, spannende Artikel im Open Access verfügbar.
Pfade in die Postwachstumsgesellschaft
Bei der Fachzeitschrift ‚Ökologisches Wirtschaften‘ sind neue, spannende Artikel im Open Access verfügbar.
Der Beitrag gibt einen Überblick zu Artikeln mit Postwachstumsbezug, die in der letzten Zeit in Ökologisches Wirtschaftens erschienen und frei abrufbar sind. Hierzu gehören ethische und unternehmerische Perspektiven, die Debatte zu Grenzen des Wachstums sowie heutige Voraussetzungen für sozial-ökologisches Wirtschaften jenseits des Wachstumsparadigmas.
Die Zeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ hat eine spannende Sonderausgabe zu „Postwachstum von rechts“ veröffentlicht. Um die Möglichkeit einer Vereinnahmung von rechten Ideologien zu Postwachstum frühzeitig zu adressieren, gehen Autor*innen in Bezug auf unterschiedliche Themenschwerpunkte der Frage nach, welche Rolle rechte Agitationen in der Postwachstumsbewegung spielen (können).
Vor 50 Jahren erschien der für die Postwachstumsbewegung sehr bedeutsame Bericht des Club of Rome zu den „Grenzen des Wachstums“. Der Blick zurück und in die nicht wachstumsunabhängige Gegenwart stehen im Fokus der aktuellen Ausgabe mit dem Schwerpunktthema „Wachstum und Postwachstum“. Welche Relevanz hat der Bericht ein halbes Jahrhundert später noch und was lässt sich aus ihm für die Zukunft schließen? Diesen Fragen widmen sich u.a. David Hofmann, Ulrich Petschow und Florian Kern.
Das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der ÖkologischesWirtschaften ist die Kreislaufökonomie. Kann mit ihr die Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum gelingen? U.a. dieser Frage wird in Beiträgen von Frieder Rubik et al. sowie Laura Nießen und Nancy Bocken nachgegangen. Passend zu dieser Problematik der Ressourcen- und Energieeffizienz ist nun auch die Ausgabe 1/2021 zum Thema „Rebound-Effekte“ Open-Access verfügbar.
Im Fokus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ steht die Frage nach dem Nutzen, der Notwendigkeit und des Gelingens von Utopien und des Utopisierens. An der Debatte beteiligt haben sich u.a. Jana Gebauer, Kai Kuhnhenn und Anne Pinnow, Nina Liebhaber sowie Irmi Seidl und Angelika Zahrnt.
Verschiedene Fragen zu Beteiligung und klimaresilienter Zukunft stehen im Fokus des Schwerpunkthemas „Zukunft gestalten“ der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ÖkologischesWirtschaften. Mit Beiträgen beteiligt haben sich u. a. Friederike Rohde, Johannes Rupp, Philipp Richter, Marita Wiggerthale, Barbara Sennholz-Weinhardt und Jana Bosse, Svenja Knoppik, Oliver Wiedmann .
Das Schwerpunktthema der Online-Ausgabe „Digitalisation and Sustainability“ der ÖkologischesWirtschaften widmet sich den Diskussionen aus der Konferenz Bits & Bäume 2018 und anknüpfenden Veranstaltungen. Es werden Gestaltungsoptionen für einen nachhaltigen und gemeinwohlorientierten digitalen Wandel beleuchtet. An der Ausgabe beteiligt haben sich u.a. Tilman Santarius, Maike Gossen, Friederike Rohde, Sarah Ganter, Harriet Kingaby und Maximilian Voigt.
Das Schwerpunktthema „Rebound-Effekte: Von der Schwierigkeit einer effizienten Ressourcennutzung“ der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ÖkologischesWirtschaften widmet sich mehreren komplexen Fragestellungen. In der Diskussion werden unter anderem von Julika Weiß, Johannes Schuler, Swantje Gährs, Ray Galvin, Christian Lautermann, Patrick Schöpflin und Steffen Lange Forschungsprojekte zum Thema vorgestellt.
Verschiedene kontroverse Fragen stehen im Fokus des Schwerpunkthemas „Vorsorge und Postwachstum“ der aktuellen Ausgaben der Zeitschrift ÖkologischesWirtschaften. Mit Beiträgen an der Diskussion beteiligt haben sich u. a. Irmi Seidl, Angelika Zahrnt, Tim Jackson, Christoph M. Schmidt, Konrad Ott, Frederike Neuber, Kora Kristof und Reinhard Loske.
Nicht selten wird Postwachstum auf Verzicht reduziert und mit einem Verlust an (Konsum-)Freiheit assoziiert. Dabei geht es Postwachstumsvertreter/innen gerade um die Ermöglichung von Freiheit. Reinhard Loske beleuchtet in seinem in der Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften erschienenen Artikel das Spannungsverhältnis von Freiheit und Ökologie und plädiert für einen möglichst offenen Diskurs um die Ausgestaltung einer nachhaltigen Entwicklung.