Alle Artikel in: Rezensionen

In dieser Rubrik diskutieren unsere Autor/innen aus Wissenschaft und Praxis neueste Veröffentlichungen zum Thema Postwachstum. Unsere Leser/innen erhalten hier sowohl einen bündigen Überblick über einzelne Werke als auch eine ausführliche Kritik.

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Ein Blick unter die Wasseroberfläche unseres Seins

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Wieso gelingt ein konsequenter Klima- und Umweltschutz bisher scheinbar trotz der Dauerpräsenz von Nachhaltigkeitsthemen nicht? Und wie können wir die gegenwärtige Schein-Nachhaltigkeit überwinden? Diesen Fragen widmet sich Daniel Sieben und liefert mit „Ganz Mensch Sein“ ein mögliches Transformationsleitbild. Christina Vogel hat das Buch rezensiert.

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Versuch die Revolution mal mit Gemütlichkeit

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Der Lebensstil der Konsumeliten ist nicht nur verantwortlich für den Klimawandel und die Corona-Pandemie, sondern macht die Eliten selbst unglücklich, konstatiert Kate Soper in „Post-Growth Living. For An Alternative Hedonism“. Für den Alternativen Hedonismus – jenseits von Konsum und Arbeit – bedient sie sich diverser Ideen aus dem Postwachstumsdiskurs. Christopher Olk hat das Buch rezensiert.

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Postwachstum und Gegen-Hegemonie

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In Ulrich Brands Sammlung vormalig erschienener Aufsätze steht die herrschaftskritische Perspektive auf die imperiale Lebensweise im Vordergrund seiner Thematisierung gegenwärtiger sozialökologischer und internationaler Herausforderungen. Dabei erscheint Postwachstum als alternatives Wohlstandsmodell für das Gute Leben für alle. Tobias Vogel hat das Buch rezensiert.

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Narrative der Nachhaltigkeit

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Welche Narrative von Nachhaltigkeit haben sich im Laufe der Zeit entwickelt und wie prägen diese unsere Denkmuster? Welche Zukunftsprojektionen in der Nachhaltigkeitskommunikation sind als effektiv einzuordnen? Ria Müller hat den Sammelband „Imaginationen von Nachhaltigkeit – Katastrophe. Krise. Normalisierung“ rezensiert, der verschiedene Erzählmuster reflektiert.

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Zeit für Verantwortung

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Die etablierten Wirtschaftswissenschaften bleiben ihren Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation bisher schuldig, kritisieren die economists4future in ihrem Sammelband. Umso bedeutender sei nun das Entwerfen von Zukünften und eine Konkretisierung der Dimensionen transformativer Wirtschaftswissenschaften. Wie das aussehen kann? Nick von Andrian hat das Buch gelesen.

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Abschied vom Größenwahn

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Immer mehr, immer höher, immer weiter. Unsere derzeitige Art zu leben ist unmenschlich und kann auf Dauer nicht glücklich machen, bemerken Ute Scheub und Christian Küttner in ihrem Buch „Abschied vom Größenwahn“. Sie modellieren ein menschliches Lebensmaß mit Verbundenheit, Wohlergehen und Lebendigkeit anstelle des alten Systems. Richard Harnisch hat das Buch rezensiert.

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Anders auf Alltagshandeln und Wirtschaften blicken

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Die Zukunft neu und ganz anders in den Blick zu nehmen – das ist die Einladung, die Maja Göpel in ihrem Buch „Unsere Welt neu denken: Eine Einladung“ an ihre Leser/innen richtet. Sie zeigt dabei auf, wie wichtig es ist, verschiedene Krisenphänomene sowie ökologische und soziale Fragen zusammenzudenken. Ria Müller hat das Buch rezensiert.

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Postwachstum und die Arbeitswelt: Eine Annäherung

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Dass Arbeit viel mehr ist als die gemeinhin unter dem Begriff verstandene Erwerbsarbeit, lässt sich schon am Titel des von Seidl und Zahrnt herausgegebenen Werkes „Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft“ erkennen. Leonard Creutzburg hat den Sammelband rezensiert und hofft, dass er dazu anregt, das Verhältnis von Arbeit, Wachstum und Kapitalismus tiefer auszuloten.

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Resonanz: Die »Symphonie« des nachhaltigen Lebens

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Das Paradigma des immer „schneller, höher, weiter und mehr“ hat den Menschen aus seinem „in-der-Welt-Sein“ herausgerissen, so die These von Hartmut Rosa, die Fritz Reheis in seinem Buch „Die Resonanzstrategie. Warum wir Nachhaltigkeit neu denken müssen. Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung der Zeit“ aufgreift. Er stellt darin Strategien zu einem nachhaltigeren Leben und Umgang mit Zeit jenseits von Wachstumszwängen der „Zeit ist Geld“-Mentalität vor. Elke Großer hat es rezensiert.

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Degrowth/Postwachstum – eine neue Einführung

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Was heißt „Degrowth“ und wie kann eine Gesellschaft aussehen, in der das gute Leben für alle im Mittelpunkt steht? In ihrem Buch „Degrowth/Postwachstum zur Einführung“ bieten Andrea Vetter und Matthias Schmelzer eine systematische Einführung in das dynamische Feld vielfältiger und teils widersprüchlicher Positionen rund um Wachstumskritik. Lukas Warning hat es rezensiert.

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Neosozialismus als Gesellschaftsutopie?

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Wo sind sie, die gesellschaftlichen Utopien und konkreten Vorschläge für eine humanere Gesellschaft? Klaus Dörre und Christine Schickert möchten mit ihrer Diskussion um eine Revitalisierung des sozialistischen Gesellschaftsentwurfs unter dem Label „Neosozialismus“ diese Leerstelle füllen und einen Vorschlag unterbreiten, der sowohl der ökologischen Krise als auch den sozialen Ungleichheiten entgegenwirkt. Sabrina Schmidt rezensiert den Sammelband für den Blog Postwachstum.

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Zusammenbringen, was zusammengehört?

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Wie gestaltet man Digitalisierung nachhaltig, um globaler Gerechtigkeit, einem verantwortungsvollen Umgang mit Daten und der Einhaltung planetarer Grenzen näherzukommen? Max Sonntag rezensiert den Sammelband „Was Bits und Bäume verbindet. Digitalisierung nachhaltig gestalten“, in dem die Herausgeberinnen Anja Höfner und Vivian Frick Einsichten der gleichnamigen Konferenz vertiefen.

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Brauchen Unternehmen Wirtschaftswachstum?

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Mathias Binswanger untersucht in seiner Monographie „Der Wachstumszwang“, warum der Kapitalismus auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist. Er liefert darin einen bemerkenswert breiten Überblick über die diskutierten Wachstumszwänge und –treiber. Ein mathematisches Modell, das den Zwang zu Kapitalakkumulation und Wachstum konsistent begründet, steht jedoch weiterhin aus, konstatiert Oliver Richters.

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Wege in die solidarische Lebensweise

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Wie lassen sich solidarische Projekte aus ihrem Nischendasein befreien? Wie müssten sich gesellschaftliche Strukturen ändern, um eine Überwindung der solidarischen Lebensweise zu ermöglichen? In ihrem neuen Buch „Das Gute Leben für alle“ begibt sich das I.L.A. Kollektiv auf die Suche nach Antworten. Claudia van Leeuwen hat das Buch rezensiert.

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Postwachstum und gesellschaftliches Wohlbefinden

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Würde sich eine Abkehr vom Wachstumsparadigma automatisch positiv auf das Wohlbefinden der Menschen auswirken? Das bezweifeln Milena Büchs und Max Koch in ihrem Buch „Postgrowth and Wellbeing – Challenges to Sustainable Welfare“ und schlagen Maßnahmen vor, wie sich Verlustängste und politische Instabilität auf dem Weg in eine Postwachstumsgesellschaft abmildern ließen. Manuel Brümmer rezensiert das Buch für den Blog Postwachstum.

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Mit vereinten Kräften für ein gutes Leben

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In ihrem Buch „Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann“ beleuchten Alberto Acosta und Ulrich Brand die multiple Krise des Kapitalismus und zeigen auf, wie diese durch eine Transformation ohne Masterplan und mit Engagement aus dem globalen Norden und Süden überwunden werden kann. Claudia van Leeuwen hat das Buch für den Blog Postwachstum rezensiert.

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Anders Wachsen!

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Die Krisenhaftigkeit der kapitalistischen Wachstumsgesellschaft zeigt, dass die Ideologie des Wirtschaftswachstums nicht mehr trägt. Darauf weisen Autor/innen wie Hartmut Rosa, Katja Kipping, Niko Paech und Frigga Haug in dem Sammelband „Anders wachsen!“ hin und zeigen ein Mosaik aus Alternativen auf, wie ein solidarischer Lebensstil abseits des Wachstumspfades gelingen kann. Anja Höfner hat das Buch rezensiert.

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Wie nachhaltig ist Nachhaltigkeit?

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Der Begriff der „Nachhaltigkeit“ ist längst zu einem viel diskutierten gesellschaftlichen „Leitbegriff“ geworden. In dem Buch „Die Gesellschaft der Nachhaltigkeit. Umrisse eines Forschungsprogramms“ werden Debatten im Spannungsfeld von einerseits Nachhaltigkeitsentwicklungen, die sich als kapitalistischer Modernisierungsprozess verstehen, sowie andererseits wachstumskritischen Ansätzen aufgegriffen und diskutiert. Eine Rezension von Elke Großer.

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Die Gesellschaft muss zusammenrücken

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Mit seinem neuen Buch „Einfach anders wohnen“ möchte Daniel Fuhrhop Lust machen auf das Verschlanken unserer gewachsenen Ansprüche und Gewohnheiten. Seinem großen Thema, der Suffizienz im Bauwesen, bleibt er dabei treu. Arne Steffen hat das Buch gelesen und hält es für eine sinnvolle Ergänzung zu Fuhrhops politischen Forderungen.

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Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?

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Wie kann die Arbeitswelt in einer Welt ohne Wirtschaftswachstum aussehen und mit welchen Herausforderungen ist zu rechnen? Diese Frage stellen die Herausgeber/innen des Buches „Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?“, das Meike Ortmanns für den Blog rezensiert hat. In dem Buch werden insbesondere die sozial-ökologischen Aspekte des Wandels der Arbeitswelt beleuchtet.

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Vom Wissen zum Wandel

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Um eine Mehrheit von der Unausweichlichkeit eines drastischen Wandels zu überzeugen, reicht es nicht, die Alarmglocken zu läuten. Dies zeigen die Bücher „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ und „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“ von Fabian Scheidler. Sie zeigen aber auch, dass der bisherige Weg der Menschheit nie zwangsläufig war und Menschen sich immer wieder der erzwungenen Entwicklung widersetzt haben. Eine Rezension von Marc Hieronimus.

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2084: Warum sich der Aufbruch ins Ungewisse lohnt

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In einer Zeit, in der das Verharren im Status quo die vermeintlich sicherere Wahl als der Aufbruch in eine neue Zukunft ist, fehlt es vor allem an einer konkreten Vorstellung dieser Zukunft. Paul Raskin hat als Wissenschaftler über viele Jahre Modelle und Szenarien erarbeitet, um mögliche Entwicklungspfade der Menschheit zu beschreiben. Seine Erkenntnisse fasst er nun zusammen in einem Buch, in dem er eine Zukunftsvision nach dem „Großen Wandel“ und der Abkehr vom Wachstumsparadigma beschreibt. Eine Rezension von Lukas Drees.

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Eine Chemiewende für die Postwachstumsgesellschaft

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Während die Energiewende als Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger gesellschaftlich akzeptiert ist und politisch gefördert wird, steht die „Chemiewende“ noch ganz am Anfang. Vivian Frick rezensiert das Buch von Hermann Fischer und Horst Appelhagen, die für eine „intelligente Nutzung natürlicher Rohstoffe“ plädieren. Sind Postwachstumsansätze und die Abkehr von der petrochemischen Industrie gar komplementäre Ansätze auf dem Weg in eine sozial-ökologische Gesellschaft?

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Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne

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In ihrem Buch „Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne“ beschäftigen sich Harald Welzer und Bernd Sommer mit der Frage, wie ein geeignetes Transformationsdesign den Weg in Richtung einer „reduktiven Moderne“ ebnen könnte. Dabei eröffnen sie neue Blickwinkel und erstellen einen lesenswerten Fundus an kritisch beleuchteten Ideen. Maja Göpel hat das Buch rezensiert und wünscht sich für die Zukunft noch eine tiefergehende Beleuchtung des Transformationsdesigns.

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Skizzen für eine zukunftsfähige Moderne

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Bevor der klimatische und gesellschaftliche Kollaps kommt und uns zu einer Neuausrichtung unserer Lebensweisen zwingt, sollten wir eine aktiv geplante Transformation jener Lebensweisen in Erwägung ziehen. Gesellschaftliche Wandlung „by design“, dafür plädieren Harald Welzer und Bernd Sommer. Sandra Schusser rezensiert ihr Auftaktwerk aus der Reihe „Transformationen“.

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Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise

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Was hat es zur Folge, wenn die Verkaufszahlen von großen Geländewagen (SUVs) ansteigen? In ihrem Buch „Imperiale Lebensweise“ thematisieren Ulrich Brand und Markus Wissen Alltagspraktiken v. a. in den kapitalistischen Zentren, die auf Ungleichheit, Macht und Herrschaft basieren und diese reproduzieren. Als Ausweg skizzieren die Autoren eine solidarische Lebensweise, die nicht auf Prekarisierung von Menschen und gesellschaftlicher Naturverhältnisse beruht. Eine Rezension von Theresa Zimmermann.

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Adieu, Wachstum! Das Ende einer Erfolgsgeschichte

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In seinem Buch entlarvt Norbert Nicoll die Schattenseiten des Wachstums und sucht nach den Ursprüngen der vermeintlichen „Erfolgsgeschichte des Wachstums“. Nicolls Buch zeichnet sich durch komplexe, aber sachliche Beschreibungen aus, die Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachrichtungen vereinen und mit alltagsnahen Beispielen aufgelockert werden. Santje Kludas hat es gelesen.

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Keine Schuld, aber Verantwortung

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Andreas Meißner stellt in seinem Buch „Mensch, was nun? Warum wir in Zeiten der Ökokrise Orientierung brauchen.“ dem Irrglauben an die Heilskraft der Technologie „antiresignative Perspektiven“ entgegen, die helfen sollen, die persönliche Starre zu überwinden. An diese Überwindung sollten gesamtgesellschaftliche Lösungsansätze anschließen, findet Marc Hieronimus.

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Läuft bei Degrowth?

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Der Sammelband „Degrowth in Bewegung(en) – 32 alternative Wege zur sozial-ökologischen Transformation“ gibt 32 sozial-ökologischen Bewegungen bzw. Strömungen die Möglichkeit, sich durch die Beantwortung von fünf Fragen in einem Kapitel zu präsentieren und mit Degrowth auseinanderzusetzen. Jannis Eicker sieht in ihrer Diversität eine Chance. Er stellt das entstandene Mosaik zivilgesellschaftlicher Bewegungen vor.

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Zurück zu den Wurzeln

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Kritik an unserer auf Wachstum fokussierten Wirtschafts- und Lebensweise wurde im Verlauf der letzten zwei Jahrhunderte aus vielfältigen Perspektiven heraus geäußert. Der französischsprachige Sammelband „Aux origines de la décroissance“ versammelt nicht weniger als fünfzig Vordenker/innen der Postwachstumsbewegung. Eine Rezension von Marc Hieronimus für alle frankophilen Leser/innen.

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„Die Utopie freier Arbeit“

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Wie gelangen wir zu einem guten Leben? Michael Hirsch findet darauf eine eindeutige Antwort: Durch Arbeitszeitverkürzung. Sie könne gleich mehreren Krisen die Stirn bieten – der sozialen ebenso wie der ökologischen. Doch eine alternative Gesellschaftsordnung sei nicht ohne einen neuen Geschlechtervertrag denkbar. Nina Prehm rezensiert „Die Überwindung der Arbeitsgesellschaft. Eine politische Philosophie der Arbeit“.

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Postwachstum zwischen Mikropraktiken und Makropolitik?

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Wie lassen sich Postwachstumskonzepte in konkrete Politkmaßnahmen übersetzen? Der von Frank Adler und Ulrich Schachtschneider herausgegebenen Sammelband „Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“ bietet eine interdisziplinäre und thematisch breit aufgestellte Annäherung, der die Überzeugung zugrunde liegt, dass ein Wandel nicht alleine von unten, sondern durch Allianzen zwischen Postwachstumspionieren und Gestalter/innen institutioneller Rahmenbedingungen zustande kommt. Eine Rezension von Santje Kludas.

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Eine Kontroverse zwischen Idealisten

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Wie gelingt uns der sozial-ökologische Wandel? Zwei Generationen, zwei Biografien, zwei Positionen: Erhard Eppler und Niko Paech debattieren über die Herausforderungen der gesellschaftlichen Transformation, die Verantwortung der Politik und die Rolle der Zivilbevölkerung. Hermann Ott rezensiert „Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution… Ein Streitgespräch über Wachstum, Politik und eine Ethik des Genug“.

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Das Gleiche in Grün?

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Kenneth Gould und Tammy Lewis analysieren am Beispiel des New Yorker Stadtteils Brooklyn wie durch eine grüne Stadtplanung soziale Ungerechtigkeit entstehen kann. In Green Gentrification widmen sie sich einem Kernthema urbaner Umweltgerechtigkeit und plädieren für einen von der Wachstumslogik losgelösten, sozial-inklusiven Urbanismus. Eine Rezension von Wiebke Witt.

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Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis

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Welche Auswirkungen hat unser Wirtschaftswachstum auf die sozialen und ökologischen Verhältnisse im globalen Süden? In seiner Rezension von Stephan Lessenichs neuen Publikation „Neben und die Sintflut“ zeigt Caron Pomp, wie es dem Autor gelingt, ein Bewusstsein für die grundlegenden Zusammenhänge zu schaffen, die für die vielfältigen globalen Ungleichheiten verantwortlich sind.

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Green Growth bietet genug Anlass zur Kritik

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Wie viel Potential steckt tatsächlich in dem globalen Heilsversprechen eines Grünen Wachstums? In ihrer Rezension von „Green Growth. Ideology, Political Economy and the Alternatives“ vermittelt Pauline Riousset einen Eindruck davon, wie es den Autor/innen mithilfe zahlreicher Fallstudien gelingt, den Doppelcharakter des Grünen Wachstums zu offenbaren.