Alle Artikel mit dem Schlagwort: Arbeit

Standpunkte

Weg mit der Arbeitsmoral!

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Während immer mehr junge Menschen den Stellenwert von Erwerbsarbeit als zentralen Lebensinhalt hinterfragen und Freiheiten einfordern, steigt auf der anderen Seite die Bereitschaft, freie Zeit einem makellosen Lebenslauf unterzuordnen. Steffen Boddin befasst sich mit diesen gegenläufigen Trends und begründet, warum das Konstrukt „Arbeit“ neu gedacht werden muss.

Rezensionen

Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?

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Wie kann die Arbeitswelt in einer Welt ohne Wirtschaftswachstum aussehen und mit welchen Herausforderungen ist zu rechnen? Diese Frage stellen die Herausgeber/innen des Buches „Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?“, das Meike Ortmanns für den Blog rezensiert hat. In dem Buch werden insbesondere die sozial-ökologischen Aspekte des Wandels der Arbeitswelt beleuchtet.

Aktuelle Berichte

Arbeiten jenseits des Wachstums – Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim

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Auf der Suche nach einer Zukunft jenseits des Wachstums haben wir, zwei Studierende aus Berlin, uns auf Reisen gemacht. Wir werden Orte besuchen, die bereits heute weit weg von Berlin und Brüssel gesellschaftliche Alternativen leben. Unser erstes Ziel: Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim in Köln. Von Sozialpädagogik zu Selbsthilfe Die wohl …

Standpunkte

Wege zu einer Postwachstumsgesellschaft – die Vier-in-einem-Perspektive

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Auf dem Kapitalismuskongress von Attac im Jahre 2009 plädierte Heiner Geissler in der Abschlussveranstaltung für eine Ökodiktatur. Schließlich war er aus Besorgnis auch um die ökologischen Probleme der Gesellschaft selbst als prominentes CDU-Mitglied in attac eingetreten und warb jetzt dafür, die etwa 2000 Versammelten möchten in diesem Sinn agieren. Im …

Standpunkte

Rob Hopkins: „Transition Town is the practical Manifestation of a Postgrowth Society“

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Rob Hopkins is the founder of the Transition Movement. During the launch of his new Book “The Power of just doing Stuff – How local Action can change the World” in Berlin we interviewed Rob Hopkins for the Stream towards Degrowth.

Standpunkte

Fiktive Rückschau auf die Zeit der „Wachstumswende“ – im Interview mit Katja Kipping

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Katja Kipping ist Vorsitzende der Partei Die Linke. Neben ihrem Engagement für gute Arbeitsbedingungen als sozialpolitische Sprecherin unterstützt sie den Austausch von Parteipolitik und Zivilgesellschaft durch ihre Aktivitäten in sozialen Bewegungen wie dem Netzwerk für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Für das Interview versetzen wir uns in eine mögliche Postwachstumsgesellschaft im Jahre …

Standpunkte

Interview mit Ludwig Schuster und Boris Woynowski

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Boris Woynowski und Ludwig Schuster sind aktive Mitglieder des Netzwerkes Wachstumswende. In ihrer Rolle als Mitgründer der Thinkfarm, eines kooperativen Gemeinschaftsbüros in Berlin, haben wir ein Videointerview mit ihnen geführt, das fiktiv im Jahre 2030 spielt und in dem sie gemeinsam auf die schwierige aber spannende Zeit eines gesellschaftlichen Wandels …

Standpunkte

Lasst uns über Zeitwohlstand reden

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Was heißt das: Zeitwohlstand? In unserem Buch zu diesem Thema haben wir den Begriff nicht eindeutig definiert. Nicht dass wir uns darüber keine Gedanken gemacht hätten. Wir glauben jedoch, dass Zeitwohlstand als Begriff eine Funktion erfüllen kann, für die eine strikte Definition nicht nötig ist und vielleicht sogar hinderlich wäre. …

Standpunkte

„In unserer Vereinsstruktur versuchen wir, andere Formen der Kommunikation und Organisation zu leben“

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Interview mit Fair Bindung Der gemeinnützige Verein FairBindung e.V. setzt sich für eine nachhaltige, solidarische und global gerechte Gesellschaft weltweit ein. Seine Projekte reichen vom Import und Verkauf von hochwertigem und fair gehandeltem Bio-Kaffee bis hin zur Erstellung von Methoden und Materialien für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Wirtschaftswachstum …

Standpunkte

Umverteilung von Familien- und Erwerbsarbeit – Interview mit Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger (Teil IV)

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Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger sprechen in diesem Interview über „Gutes Leben jenseits des Wachstums – Entwürfe und Kritik feministischer Ökonomik“. Im vierten Teil dieses Interviews  geht es um reale Alltagserfahrungen in Griechenland und Deutschland. Es steht die Frage im Mittelpunkt, was unter Arbeit verstanden wird und wie diese …

Standpunkte

Was ist eigentlich Arbeit?

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Das fundamentale Problem unserer Ökonomie ist die Knappheit. Der Gewinn, der Wohlstand, das Wachstum sollen maximiert werden, doch dies kann nur unter bestimmten Nebenbedingungen geschehen. Es besteht nur eine begrenzte Anzahl der sogenannten Inputfaktoren zu Verfügung, die in der Warenproduktion eingesetzt werden können. Es gibt eine bestimmte Menge an Ressourcen. …

Rezensionen

Arbeitsfrei – über technische und soziale Innovationen

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Constanze Kurz und Frank Rieger sind Sprecher des „Chaos Computer Club“ in Berlin. Für ihr gemeinsames Buch mit dem schönen Titel „Arbeitsfrei“ (Riemann Verlag, München Oktober 2013) haben sie einen erheblichen Rechercheaufwand auf sich genommen. Sie waren auf Bauernhöfen, in Fabriken, in Erdölraffinierien und haben sich in selbstfahrenden Autos kutschieren …

Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz ermöglichen – Auf dem Weg zu einer neuen Arbeitsmarktpolitik

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Was kann und was soll Politik tun, um suffiziente Lebensweisen zu erleichtern? Hierzu reicht es nicht, konkrete Randbedingungen und Infrastrukturen – im Bereich Verkehr, Wohnen, Ernährung – zu gestalten. Suffizienzpolitik zielt genauso auf Rahmenbedingungen des Wirtschaftens und die Orientierung an grundlegenden Prinzipien, die das rechte Maß für Zeit und Raum, …

Neues aus der Wissenschaft

Wandel in der Arbeitswelt? Flexibilisierung und Möglichkeiten der individuellen Arbeitszeitgestaltung (Teil I)

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Im Rahmen der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ konzentrierte sich ein Teilbereich auf die Themen „Arbeitswelt, Konsumverhalten und Lebensstile“. In einem Gutachten für diese Projektgruppe untersuchten Althammer et al. (2012) die Umsetzbarkeit neuer Arbeitszeitmodelle vor dem Hintergrund ihrer Finanzierbarkeit. Dieses Gutachten wurde im Abschlussbericht der Kommission relativ breit rezipiert; allerdings fehlen …

Mitteilungen

Das Kolleg ‚Postwachstumsgesellschaften‘ in Jena: ein Rückblick auf die Anfangsphase

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Zum Oktober 2011 wurde am Institut für Soziologie die Kollegforschergruppe ‚Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. Dynamik und (De-)Stabiliserung moderner Wachstumsgesellschaften‘ mit Mitteln der Deutsche Forschungsgemeinschaft eingerichtet. In einem Beitrag für das Postwachstumsblog wurden die Grundideen und einige der Fragestellungen des Kollegs bereits kurz vorgestellt. Nach anderthalb Jahren Arbeit ist es nun an …

Standpunkte

Ein Plan B braucht den sozial-ökologischen Umbau

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Der rote Plan B ist sicherlich ein gutes und wichtiges Projekt. Es ist richtig, die herrschende kapitalistische Wirtschaftsweise, die zunehmende Ungleichheit, das grenzenlose Renditestreben des Kapitals und der Finanzinvestoren als Ursachen der nicht nur sozialen, sondern auch der sich weiter zuspitzenden ökologischen Krisen zu benennen. Ökologischen Umbau gibt es letztlich …

Standpunkte

Kritisches Anliegen in der Masse verharmlosender Indikatoren ertränkt

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Die „Volle-Pulle-Wachstum-Partei“ hat gewonnen. Der von der FDP benannte Sachverständige, Professor Christoph Schmidt, Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, drückt dem Indikatoren-Bericht der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ seinen Stempel der Verharmlosung auf. Professor Schmidt hat die Indikatoren-Diskussion über weite Strecken dominiert und seine Ziele durchgesetzt: 1) das kritische Anliegen der …

Standpunkte

Gibt es soziale Sicherheit ohne Wirtschaftswachstum?

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Soziale Sicherheit ohne Wirtschaftswachstum – in der Theorie denkbar, in der Praxis undenkbar! Die Gründe sind einfach und komplex zugleich: In den Theorien der Volkswirtschaft kennen wir die Modelle unter der Annahme einer gleichbleibenden Bevölkerungsstruktur und alles in einer sogenannten „geschlossenen Volkswirtschaft“ zu genüge. In einer solchen Welt könnte die …

Rezensionen

Optimismus und Lebensglück – der amerikanische Beitrag zum Postwachstumsdiskurs

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Die Arbeitslosigkeit in den Industrieländern steigt, die Umweltzerstörung nimmt zu und die Menschen sind mit ihrem Leben unzufrieden. So diagnostiziert Juliet Schor – und verspricht, alle Probleme auf einmal lösen zu können. Ist das zu simpel gedacht? „True Wealth“ (Titel der Erstausgabe: „Plenitude“) ist ein typisch amerikanischer Beitrag zum Postwachstumsdiskurs. …

Rezensionen

„Wirtschaft ohne Wachstum?!“ – Lesenswertes Buch zur Einführung in die Postwachstums-Debatte erschienen

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Krisen – na und? Während sich einer aktuellen EMNID-Umfrage zufolge acht von zehn BundesbürgerInnen angesichts der europaweiten Wirtschafts- und Finanzkrisen eine neue Wirtschaftsordnung wünschen, sind sich BürgerInnen wie ExpertInnen über den Weg und die Art uneins. Der reflexartigen Forderung nach Abhilfe durch mehr „Wachstum!“ (Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué) steht das …

Neues aus der Wissenschaft

„Wohlstand ohne Wachstum“ braucht gleichmäßige Einkommensverteilung

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Wie ist es möglich, die Ziele des Umweltschutzes zu erreichen und gleichzeitig die Einkommensungleichheit zu reduzieren? Auf der Basis einer makroökonomischen Analyse argumentiere ich für die folgende These: Während kurzfristig hohes Wachstum nötig sein dürfte, um die ökonomische Ungleichheit in vielen Staaten zu reduzieren, wird längerfristig erst die Reduzierung der …

Standpunkte

Die wirtschaftlichen Möglichkeiten unserer Enkel

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2030 werden alle ökonomischen Probleme gelöst sein. Materielle Bedürfnisse können leicht gestillt werden. Die Erwerbstätigen arbeiten nur noch 15 Stunden in der Woche. Die Menschen haben Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Statt Reichtum steht Lebensqualität im Vordergrund. Die Ökonomen werden als „bescheidene, sachkundige Leute, vergleichbar Zahnärzten“, betrachtet. …

Standpunkte Unternehmen

Ohne Wachstum keine Arbeit?

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In einer nachhaltigen Postwachstumsökonomie gibt es viel zu tun. Ziel ist, dass alle einen sinnvollen Beitrag leisten können und gleichzeitig in Zeitwohlstand leben können. Welche Determinanten bestimmen das volkswirtschaftliche Arbeitsvolumen in einer nachhaltigen Postwachstumsökonomie = Gemeinwohl-Ökonomie? Viele Arbeitsplätze, die unnütze oder schädigende Waren oder Dienstleistungen produzieren, fallen gänzlich weg: SUV, …

Standpunkte

Die Vier-in-Einem-Perspektive – Eine Utopie von Frauen, die eine Utopie für alle ist

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Dies ist ein Politikvorschlag an die neue Linke. Es geht dabei um Gerechtigkeit bei der Verteilung von Erwerbsarbeit, Familienarbeit, Gemeinwesensarbeit und Entwicklungschancen. Lange Zeit wurden politische Projekte in diesen vier Bereichen getrennt verfolgt. Funktion der Verknüpfung ist es, einen Kompass zu liefern, der für die unterschiedlichen Projekte auf einen Zusammenhang …

Standpunkte

Ökonomische Stabilität, Nachhaltigkeit und neue Lebensqualität durch eine Postwachstumsökonomie

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Ungern löst man sich von einem Paradigma, das in der Vergangenheit erfolgreich war. Wirtschaftswachstum ist ein solches Paradigma. Es hat über Jahrzehnte unseren materiellen Wohlstand erhöht, den Ausbau der sozialen Sicherungssysteme ermöglicht und so letztlich auch unsere Demokratien stabilisiert. Warum stößt Wirtschaftswachstum in materiell reichen Gesellschaften nun an seine Grenzen? …

Standpunkte

Ver.di fordert sozial-ökologischen Umbau statt „pauschaler“ Wachstumskritik

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Ver.di fordert in „Wirtschaftspolitische Informationen“ einen sozial-ökologischen Umbau der Volkswirtschaft. Damit dieser politisch durchgesetzt werden kann, ist es erforderlich, so ver.di, dass neue Konzepte von Lebensqualität entwickelt und die sozial- und beschäftigungspolitischen Ziele mit Nachruck verfolgt werden. Die Wirtschaftspolitik soll auf „ein qualitatives, selektives, sozial-ökologisch gesteuertes Wachstum des BIP“ ausgerichtet …