Autor: Redaktion

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Europa, raus aus der Wachtumsfalle?

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“Europa, es ist Zeit, die Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum zu beenden!”, hieß es in dem öffentlichen Brief, den im Anschluss an die Post-Growth Konferenz in Brüssel im Herbst 2018 zahlreiche Wissenschaftler/innen unterschrieben. Acht Monate später stehen wir kurz vor der nächsten Europawahl und gehen der Frage nach, ob es in Deutschland zur Wahl stehende Parteien gibt, die in ihrem Wahlprogramm das Wirtschaftswachstum als Zweck wirtschaftspolitischen Handelns in Frage stellen oder gar eine Postwachstumsökonomie einführen möchten.

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Ohne politische Steuerung geht es nicht

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Freitag für Freitag protestiert die junge Generation gegen die Untätigkeit der Erwachsenen – dabei sind inzwischen nicht mehr nur Schüler/innen davon überzeugt, dass dem Kampf gegen den Klimawandel ein höherer Stellenwert eingeräumt werden sollte. Längst begeben sich Menschen abseits der Autobahn „Wirtschaftswachstum“ auf neue Pfade – sie suchen nach Möglichkeiten, Suffizienz zum Leitbild ihres Handelns zu machen. Sie werden jetzt unterstützt, in ihrer individuellen Suche durch die #kaufnix-Kampagne der Deutschen Umweltstiftung und in ihrem gemeinschaftlichen Engagement durch eine Förderung des Projekts No Planet B. Angelika Zahrnt betont, wie wichtig diese Initiativen sind und fordert, dass die Politik ihnen passende Rahmenbedingungen schafft.

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Call for Courses: Degrowth Summer School

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Die diesjährige Degrowth Summer School, die im August wieder auf dem Klimacamp im Leipziger Land zu Gast sein wird, widmet sich dem Motto „Alle Dörfer bleiben – weltweit“. Dafür werden noch spannende Kurse gesucht, die auf einer kritischen sozial-ökologischen Analyse aufbauen, jedoch einen lösungsorientierten Fokus bieten. Vorschläge können noch bis zum 13. Mai eingereicht werden.

Neues aus der Wissenschaft

Vorsorge und Postwachstum: die Debatte geht weiter

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Verschiedene kontroverse Fragen stehen im Fokus des Schwerpunkthemas „Vorsorge und Postwachstum“ der aktuellen Ausgaben der Zeitschrift ÖkologischesWirtschaften. Mit Beiträgen an der Diskussion beteiligt haben sich u. a. Irmi Seidl, Angelika Zahrnt, Tim Jackson, Christoph M. Schmidt, Konrad Ott, Frederike Neuber, Kora Kristof und Reinhard Loske.

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Wettbewerb: „Planung ohne Wachstum“

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Wie können innovative Ansätze der Stadt- und Regionalentwicklung bzw. -planung aussehen, die zu einer Postwachstumsgesellschaft beitragen? Wie kann eine Zukunftsvision 2050 für eine Postwachstumsstadt oder für eine Postwachstumsregion aussehen? Der Förderpreis für Raum- und Umweltforschung ist in diesem Jahr zum Thema „Raumentwicklung und Postwachstum“ ausgeschrieben. Arbeiten können noch bis 15. März eingereicht werden.

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Postwachstum als Chance für die EU

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In dem Paper „Post-growth thinking as a resource for a European union of sustainability“ argumentiert Reinhard Loske, dass eine Postwachstumsorientierung der Europäischen Union neue Stabilität verleihen könnte. Er begründet dies nicht nur mit der Notwendigkeit einer Nachhaltigkeitstransformation, sondern auch mit den sowieso bereits schrumpfenden Wachstumsraten innerhalb der EU.

Aktuelle Berichte

Wachstumsunabhängig in die Zukunft

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Auf der Tagung „Herausforderung Wachstumsunabhängigkeit“ diskutierten am Montag in Berlin über 150 Akteure aus verschiedenen Politikressorts, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft darüber, wie unsere Gesellschaft widerstandsfähiger werden kann – gegen die Folgen von Konflikten und Krisen, aber auch gegen Schwankungen von Märkten.

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Karma, Klima und Konsum

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Wie können wir aktiv den gesellschaftlichen Wandel gestalten? Darum geht es auf der KarmaKonsum Konferenz 2018. Wie weiter in der Wohnungs- und Stadtpolitik? Die Autor/innen des Buchs „Housing for Degrowth“ stellen auf ihrer Buchtour Vorschläge zur Diskussion. Wie sollte das Verhältnis von Klimaschutz und Schutz unserer bisherigen Wirtschafts- und Lebensweise sein? Das diskutierten Johan Rockström, BUND, Heinrich-Böll-Stiftung und Misereor Mitte Oktober in Berlin. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie in diesem Beitrag.

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Herausforderung Wachstumsunabhängigkeit

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Viele ambitionierte umweltpolitische Initiativen scheitern– nicht zuletzt, weil sie „unter Wachstumsvorbehalt“ gestellt werden. Zugleich gelingt es vielen Industrienationen nicht mehr, die Wachstumsraten vergangener Jahrzehnte zu erreichen. Dies gefährdet die Stabilität wichtiger gesellschaftlicher Systeme. Am 5.11. bringt eine Konferenz von IÖW, RWI und Wuppertal Institut diese Fragen in Zusammenhang und lotet aus, welche Chancen und Herausforderungen mit der Strategie einer stärkeren Wachstumsunabhängigkeit verbunden sind.

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Arbeit für die Zukunft!

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Mit dem Disussionspapier „Sozial-ökologische Arbeitspolitik“ beteiligt sich die VÖW an der Diskussion um den Agendaprozess der Sozial-ökologischen Forschung (SÖF). In ihrem Diskussionspapier identifizieren die Autor/innen das Themenfeld Arbeit als eine Forschungslücke innerhalb der sozial-ökologischen Forschung und plädieren dafür, auch Zusammenhänge von Arbeitspolitik und Wirtschaftswachstum zu untersuchen.

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Europa, raus aus der Wachstumsfalle!

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Anlässlich der Post-Growth 2018 Konferenz, die morgen in Brüssel beginnt und von europäischen Parlamentarier/innen, NGOS und Gewerkschaften organisiert worden ist, wurde heute ein offener Brief veröffentlicht, den über 200 Wissenschaftler/innen unterzeichnet haben. Unter den Unterzeichner/innen sind Tim Jackson, Kate Raworth, Giorgos Kallis, Stefania Barca, sowie aus Deutschland u. a. Nico Paech, Hans …

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Zehn Jahre Postwachstumsperspektiven

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Noch bis zum 20. September ist die Anmeldung zur diesjährigen VÖÖ-Jahrestagung möglich. Konservativ, sozial-reformerisch, suffizienzorientiert, kapitalismuskritisch, feministisch: Zehn Jahre nach der ersten internationalen Degrowth-Konferenz existiert eine Vielzahl an Postwachstumsperspektiven, die auf der Tagung diskutiert und auf Anschlussfähigkeit an wirtschafts- und gesellschaftspolitische Debatten untersucht werden sollen.

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Ein gutes Leben für alle!

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Wie lässt sich ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen erzielen? Und wie lässt sich die Nutzung dieser Ressourcen, unserer aller Lebensgrundlage, gerechter verteilen? Die Broschüre „Ein gutes Leben für alle! Eine Einführung in Suffizienz“ stellt sich diesen Fragen und erklärt einführend, aber keinewegs oberflächlich, was Suffizienz eigentlich ist, welche Chancen sie bietet und wie man sie erreichen kann.

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VÖW-Herbstakademie „Sharing and the City“

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Welche Arten des Sharings tragen zu einem grundlegenden Umdenken in Bezug auf den eigenen Lebensstil bei und wie wirkt sich das auf das Konsumverhalten aus? Inwiefern kann Sharing als „Einstiegstor“ zum nachhaltigen Wirtschaften im Unternehmen fungieren? Der Suche nach Antworten auf diese und weitere Fragen wird sich die diesjährige Herbstakademie der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung vom 01. bis zum 05. Oktober widmen. Bewerbungen werden bis zum 30. Juli entgegengenommen.

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Die Zukunft der Nachhaltigkeitsforschung gestalten

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Welches sind die drängendsten Themen der Nachhaltigkeitsforschung? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lädt ein, sich am Agenda-Prozess der Sozial-ökologischen Forschung zu beteiligen. Sie haben die Möglichkeit, zehn Themenpapiere zu kommentieren und zu bewerten. Das Thema „Sozial-ökologische Pfade zu einer wachstumsunabhängigen Gesellschaft“ enthält vielfältige Bezüge zur Debatte um Postwachstum.

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Haben oder Sein? Ganz klar Sein!

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In dem Projekt „Ringbahn-Sessions“ werden Wissenschaftler/innen zu der Frage interviewt, wie mit den Anforderungen ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft in Zukunft umgegangen werden sollte. In der aktuellen Ausgabe spricht Prof. Dr. Hermann Ott über Postwachstum und die Frage, wie die Menschen unserer Gesellschaft wieder enger in soziale Beziehungen eingebunden werden könnten.

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Anmeldung zur Degrowth-Konferenz in Brüssel offen

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Vom 18. – 19. September 2018 wird auf dem Gelände des Europäischen Parlaments Brüssel eine Postwachstumskonferenz stattfinden. Das Ziel der Konferenztage, die etwa ein Jahr vor der nächsten Europawahl und der Nominierung einer neuen Kommission stattfinden, ist es, den Entscheidungsträger/innen der EU die Ansichten der Zivilgesellschaft näherzubringen, damit diese ihr ökonomisches Denken und Handeln auf echte Nachhaltigkeit ausrichten. Die Anmeldung zur Teilnahme an der Konferenz ist jetzt möglich.

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Aufruf: Bald ist es zu spät… Was können wir tun?

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Als Reaktion auf den eindringlichen Warnruf von 15.000 Wissenschaftler/innen “Warning to Humanity” im vergangenen November haben französische Wachstumskritiker/innen jetzt einen eigenen Aufruf gestartet. Ihr Ziel ist es, ökologische und globalisierungskritische Kräfte stärker zusammenzubringen, um sich gemeinsam für eine Transformation zu einer gerechten und demokratischen Postwachstumsgesellschaft einzusetzen.

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Nur unter Wachstumsvorbehalt?!

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… Wir kennen das. Ideen und Forderungen von zivilgesellschaftlichen Akteuren kommen überhaupt nicht durch oder gern auch mal ganz offiziell „nur unter Wachstumsvorbehalt“. Was ist das für eine „Argumentationshierarchie“? Warum ist sie derart stark? Und wie können wir uns innerhalb dieser Hierarchie mehr Handlungsspielraum zurückerobern? Die Beiträge der DNR-Tagung zu diesen Themen sind nun als Videos verfügbar.

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Ungleichverteilung und Postwachstum

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Welche Implikationen bringt die weltweite Einkommensungleichverteilung für das Wirtschaftswachstum mit sich? Und wie steht es um die politische Umsetzbarkeit von Postwachstum? Über diese Fragen hat sich in den letzten Wochen hat sich eine interessante Diskussion zwischen dem Ökonom und Postwachstumskritiker Branko Milanovic und dem Anthropologen und Postwachstumsbefürworter Jason Hickel entsponnen. Die Hinweise auf ihre Artikel finden Sie hier.

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Dem Wachstum entwachsen

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Die Broschüre mit dem Titel „Dem Wachstum entwachsen“ des Deutschen Naturschutzrings (DNR) soll vor allem Nichtregierungsorganisationen den Einstieg in die Wachstumskritik erleichtern und sammelt nützliche Tools, Netzwerke, Denkanstöße, Akteure und Veröffentlichungen zum Thema Wachstumskritik und sozial-ökologische Transformation. Außerdem finden Sie hier den Link zu einem Interview mit dem Buen-Vivir-Experten Alberto Acosta, sowie Informationen über ein Projekt, das emissionsfreien Transport quer über die Weltmeere möglich machen soll.

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Artikel zum Stabilitäts- und Wachstumsgesetz erschienen

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Als Reaktion auf die erste nennenswerte Krise im Wirtschaftswunderland Deutschland wurde am 8. Juni 1967 das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz (StWG) verabschiedet. Damit war der Siegeszug des Keynesianismus auch in Deutschland angekommen. 50 Jahre nach der Einführung ziehen Dr. Rudi Kurz und Joachim H. Spangenberg in der Fachzeitschrift ÖkologischesWirtschaften eine Bilanz.

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Zehn Minuten Postwachstum

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Kann man das „gute Leben“ lernen? Wie können wir „degrowth stories“ besser erzählen? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft für den sozial-ökologischen Wandel? Und wieso ist das BIP eigentlich zum weltweiten Maßstab des Wirtschaftens geworden? Beim Berliner Postwachstums-Slam werden geballtes Wissen und praktische Einblicke rund um mögliche Pfade in eine Postwachstumsgesellschaft kompakt verpackt und anschaulich in jeweils zehn Minuten vorgetragen.

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Kein Wachstum ist auch (k)eine Lösung

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In dreizehn kurzen Kapiteln widmet sich die vom Konzeptwerk Neue Ökonomie verfasste und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung herausgegebene Broschüre „Kein Wachstum ist auch (k)eine Lösung. Mythen und Behauptungen über Wirtschaftswachstum und Degrowth“ klassischen Argumenten für die vermeintliche Alternativlosigkeit des Wachstumsparadigmas und häufiger Kritik an wachstumskritischen Positionen.

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Herbstakademie: Digitalisierung im Grünen

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Was sind die Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine sozial-ökologische Gesellschaft? Die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung und die Forschungsgruppe „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“ laden dazu ein, dieser Frage bei der diesjährigen Herbstakademie anhand der Themenfelder Mobilität, Energiewende und Zeitwohlstand nachzugehen. Noch bis zum 18. Mai 2017 ist der Call for Active Participation geöffnet.

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Mentoring für eine sozial-ökologische Zukunft

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Noch bis zum 28. Februar 2017 können sich Interessierte für das neue Mentoring-Programm der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) bewerben, das den fachlichen und persönlichen Austausch zwischen Expert/innen und Studierenden, Promovierenden bzw. Berufseinsteiger/innen aus dem Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens fördern möchte. Gleich mehrere Mentor/innen mit besonderer Postwachstumsexpertise sind an dem Programm beteiligt.

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Freiheit und ökologische Grenzen

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Nicht selten wird Postwachstum auf Verzicht reduziert und mit einem Verlust an (Konsum-)Freiheit assoziiert. Dabei geht es Postwachstumsvertreter/innen gerade um die Ermöglichung von Freiheit. Reinhard Loske beleuchtet in seinem in der Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften erschienenen Artikel das Spannungsverhältnis von Freiheit und Ökologie und plädiert für einen möglichst offenen Diskurs um die Ausgestaltung einer nachhaltigen Entwicklung.

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Aktuelle Ausgabe der TATuP widmet Schwerpunkt Postwachstum

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Welche Forschungsperspektiven ergeben sich aus dem Spannungsverhältnis zwischen Postwachstum und Technik? Welche Herausforderungen hält Postwachstum für Unternehmen bereit? Wie steht es um das Verhältnis einer Postwachstumsökonomie und dem Konzept nachhaltiger Entwicklung? In insgesamt acht Beiträgen diskutieren die Autor/innen die Rolle von Technologie in Postwachstumsansätzen.