Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stadtentwicklung

Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz – Strategie für nachhaltige Stadtentwicklung

Kommentare 1

Eine entscheidende Frage der gegenwärtigen Stadtentwicklung lautet: Wie wird weniger genug? Wie gelingt es, die Stadt für alle Menschen bezahlbar und lebenswert zu machen, ohne immer mehr Ressourcen zu verbrauchen? Ein transdisziplinäres Team der Europa- Universität Flensburg und der Stadt Flensburg diskutiert Suffizienz als kommunale Nachhaltigkeitsstrategie.

Neues aus der Wissenschaft

Flächensparendes Wohnen for Future

Kommentare 3

Was sind geeignete Instrumente für flächensparendes Wohnen? Wissenschaftlerinnen verschiedener Institutionen haben zu dieser Frage einen 10-Punkte-Plan in Ergänzung zur 1,5°-Studie des Wuppertal Instituts ausgearbeitet, der auf ihrer Forschung zu Flächensuffizienz fußt. Insbesondere bereits existierende soziale Projekte der Wohnraumvermittlung und des Zusammenwohnens stehen als klima- und sozial verträgliche Wegweiser im Fokus.

Neues aus der Wissenschaft

Suffizientes Verhalten planerisch gestalten

Kommentare 2

Welche Maßnahmen und Strategien zur Förderung individuellen, suffizienten Verhaltens gibt es auf kommunaler Ebene? Und wie sind diese Planungsinstrumente idealerweise ausgestaltet, um möglichst erfolgsversprechend zu sein? In ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sich Anna Glindemann mit der kommunalen Suffizienzpolitik Weimars und gewann dafür den diesjährigen BUND-Forschungspreis zur nachhaltigen Entwicklung.

Standpunkte

Überfällig? Thesen zur Postwachstumsplanung

Schreibe einen Kommentar

Im Sommer letzten Jahres legten Viola Schulze Dieckhoff und Christian Lamker sechs Thesen zur Postwachstumsplanung vor. Christian Schulz kommentiert diesen ersten ernsthaften Versuch, die jüngere Postwachstumsdebatte und ihre Bedeutung für die räumliche Planung in griffige Thesen zu überführen und wünscht sich, dass sie Eingang in eine breitere Debatte finden.

Mitteilungen

Aufruf zum Recht auf Stadt-Forum

Schreibe einen Kommentar

Seit sechs Jahren findet einmal jährlich ein bundesweites Vernetzungstreffen von Aktivist*innen statt, die sich mit Themen des Rechts auf Stadt auseinandersetzen. Das Recht auf Stadt-Forum dient der Vernetzung, dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion über Praxen, Strategien und Inhalte der Bewegung. Anton Brokow-Loga und das Kollektiv Raumstation laden zur Beteiligung am Forum ein.

Aktuelle Berichte

Postwachstum und Suffizienz in Stadt- und Raumplanung

Schreibe einen Kommentar

Wie lässt sich eine Postwachstumsplanung, so wie sie in der Wissenschaft diskutiert wird, in die Praxis der räumlichen Planung bringen? Eine Schlüsselrolle nimmt die Gestaltung von Infrastrukturen ein, die das Handwerkszeug zur Konkretisierung einer gelebten Suffizienz liefern. Jana Kühl und Christian Lamker berichten vom Deutschen Kongress für Geographie 2019, wo Postwachstumsdebatten eine wichtige Rolle spielten.

Aktuelle Berichte

Das Gute Leben in der Stadt für Alle

Schreibe einen Kommentar

Städtische Räume und Gesellschaften werden sich in den nächsten Jahren radikal verändern und die entscheidende Frage lautet: Wollen und können wir diesen Wandel aktiv gestalten? Auf der Konferenz „Postwachstumsstadt. Perspektiven des sozial-ökologischen Wandels der Stadtgesellschaft“ wurden diese Fragen verhandelt und einige Konturen der Postwachstumsstadt skizziert, freigestellt, neu- und nachgezeichnet. Anton Brokow-Loga berichtet von Ergebnissen und Erkenntnissen der Konferenz.

Mitteilungen

Wie gestalten wir Städte jenseits des Wachstums?

Schreibe einen Kommentar

In der sozial-ökologischen Transformation kommt Städten eine besondere Rolle zu: zum einen als Stätten der Expansion, Akkumulation und Stabilisierung von Wachstumsimperativen – zum anderen als Orte, an denen zukunftsfähige Praxen und gelebte Utopien zum Vorschein kommen. Auf einer Konferenz im Mai in Weimar soll der Horizont von Postwachstumspolitiken für Stadtgesellschaft(en) erweitert werden. Anton Brokow-Loga stellt die Diskussionspunkte vor, die die Konferenz aufgreifen wird.

Mitteilungen

Artikel zum Stabilitäts- und Wachstumsgesetz erschienen

Schreibe einen Kommentar

Als Reaktion auf die erste nennenswerte Krise im Wirtschaftswunderland Deutschland wurde am 8. Juni 1967 das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz (StWG) verabschiedet. Damit war der Siegeszug des Keynesianismus auch in Deutschland angekommen. 50 Jahre nach der Einführung ziehen Dr. Rudi Kurz und Joachim H. Spangenberg in der Fachzeitschrift ÖkologischesWirtschaften eine Bilanz.

Rezensionen

Das Gleiche in Grün?

Schreibe einen Kommentar

Kenneth Gould und Tammy Lewis analysieren am Beispiel des New Yorker Stadtteils Brooklyn wie durch eine grüne Stadtplanung soziale Ungerechtigkeit entstehen kann. In Green Gentrification widmen sie sich einem Kernthema urbaner Umweltgerechtigkeit und plädieren für einen von der Wachstumslogik losgelösten, sozial-inklusiven Urbanismus. Eine Rezension von Wiebke Witt.

Neues aus der Wissenschaft

Degrowth City Wuppertal? Ein Debattenbeitrag aus dem Forschungsprojekt ‚Wohlstands-Transformation Wuppertal (WTW)‘

Schreibe einen Kommentar

Wuppertal war bis vor kurzem als eine schrumpfende Stadt bekannt. Dies gilt für die Bevölkerungszahl genauso wie für die Industrie. Lediglich der Schuldenberg und der Wohnungsleerstand konnten ein ordentliches Wachstum verzeichnen. Wuppertal, eine Degrowth City? Tatsächlich befindet sich Wuppertal mitten in einer Transformation, die viele Chancen birgt, die genutzt werden …

Neues aus der Wissenschaft

Was können wir aus Reallaboren für die Transformation unserer Städte lernen?

Schreibe einen Kommentar

Der Begriff Reallabore ist seit einiger Zeit in vielerlei Munde (z.B. de Flander u.a. 2014). Das Baden-Württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert seit Anfang des Jahres 2015 sieben Reallabore. Die kommende Förderrichtlinie des Wissenschaftsministeriums fokussiert speziell das Thema Stadt. Doch was macht die Verknüpfung der Reallabore und der …