Standpunkte

Transformationen hin zu nachhaltiger Arbeit

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Welche Formen des Tätigseins soll der Begriff der „Arbeit“ künftig umfassen? Georg Jochum gibt zu bedenken, dass es neben der Ausweitung des Arbeitsbegriffs wichtig ist, die Potentiale einer demokratisierenden sozial-ökologischen Neukonzeption der Erwerbsarbeit auszuschöpfen.

Neues aus der Wissenschaft

Transformationserfahrungen dokumentieren & erforschen

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Wie erleben Menschen derzeit die Umbrüche in ihrem Alltag? Was bewegt die Gesellschaft insgesamt und wie reagiert sie auf Veränderungen? Diesen und weiteren Forschungsfragen zu neuen sozialen Praktiken in der (Post-)Corona-Zeit und deren Nachhaltigkeitswirkung geht das Projekt „Logbuch der Veränderungen“ vom Forschungszentrum [Nachhaltigkeit – Transformation – Transfer] der HNE Eberswalde nach.

Rezensionen

Kollaborativ Wirtschaften

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In dem Buch „Kollaborativ Wirtschaften – Mit der Methode des Community Organizing zu einer zukunftsfähigen Ökonomie“ stellt Manuel Lehmann in einer Mischung aus einem Forschungsbericht und einem persönlichen Erfahrungsbericht sechs kollaborativ wirtschaftende Organisationen aus Zürich vor. Anja Höfner hat das Buch rezensiert.

Mitteilungen

Feminismus & Degrowth in Zeiten der Pandemie

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Die durch das Corona-Virus ausgelöste Krise verdeutlicht, dass Sorgearbeit das Fundament für gesellschaftlichen Wohlstand darstellt. Die „Feminisms and Degrowth Alliance (FaDA)“ konstatiert, dass es einer feministischen Degrowth-Transformation bedarf, um sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Zukunftspfade beschreiten zu können.

Standpunkte

Utopia 2048 – eine positive Zukunftsvision

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Wo sind sie, die positiven Zukunftsvisionen? Um die vielfältigen Lösungsideen und Bausteine für ein gutes Leben für alle zusammenzutragen und zum Leben zu erwecken, hat Lino Zeddies das Buch „Utopia 2048“ geschrieben. Mit einem Ausschnitt aus dem Buch stellt er seine Sammlung von Ideen für eine lebenswerte Gesellschaft vor.

Standpunkte

By design or by disaster

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In und nach der Corona-Krise benötigt die Postwachstumsbewegung eine strategische Neuausrichtung, findet Carsten K. Noll. In Form dreier Fragen regt er ein strategisches Nachdenken an, wie die wachstumskritische Bewegung trotz bzw. gerade in der aktuellen Krise dem durch das Wachstumsparadigma absehbar herbeigeführten Kollaps der ökologischen und sozialen Systeme entgegenwirken kann.

Standpunkte

Postwachstumsplanung in Corona-Zeiten weiterdenken

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Was könnte die Corona-Krise aus der Perspektive einer Postwachstumsplanung bedeuten? Wie kann eine wachstumsunabhängige Planung in den schwierigen Zeiten dieser globalen Krise weitergedacht werden? Christian Lamker und Viola Schulze Dieckhoff blicken in einem Diskussionspapier auf räumliche und planerische Fragen.

Rezensionen

Gedanken zu Jonathan Franzen

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In seinem Essay „Wann werden wir endlich aufhören, uns etwas vorzumachen?“ fordert Jonathan Franzen die Einsicht, dass wir den Klimawandel noch verzögern, aber nicht mehr aufhalten können – und unsere Kräfte daher auf erreichbare Ziele des Schutzes von Natur und Menschen lenken sollten. Manfred Linz hat den Essay rezensiert.

Mitteilungen

Corona-Krise & gesellschaftlicher Wandel

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Was macht die Corona-Krise mit der Gesellschaft? Welche Gräben vertiefen sich, wie muss dem entgegengewirkt werden? Und wie kann in der gegenwärtigen Krisensituation auf eine Gesellschaft hingearbeitet werden, die ein gutes Leben für alle ins Zentrum stellt? Zu diesen Fragen hat Astrid Gläsel einen aktuellen Pressespiegel zusammengestellt.

Standpunkte

Nachhaltig wirtschaften – aber wie? (Teil 2)

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Der erste Teil dieses Beitrags endete mit dem Vorschlag, das Ziel der Ökonomie im Nachhaltigkeitsdreieck durch „Demokratie“ zu ersetzen. Aber was bedeutet das in Zeiten von Corona, wo schnelles Handeln gefragt ist? Und wie kann politisches Handeln jetzt das Umsteuern in eine Postwachstumsgesellschaft begünstigen? Mit diesen Fragen befasst sich Elisabeth Voß.

Standpunkte

Die Corona-Krise als (positive) Suffizienzerfahrung?

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Kaum Pendelverkehr zur täglichen Arbeit, abgesagte Flug- und Urlaubsreisen, zu Hause mit der Familie kochen statt Restaurantbesuche, keine Shopping-Trips in die Innenstadt – so sieht für viele die Realität in Zeiten der Corona-Krise aus. Können die Veränderungen des Konsumalltags ein Gelegenheitsfenster darstellen? Dieser Frage gehen Maike Gossen und Florence Ziesemer nach.

Aktuelle Berichte

Degrowth in der Schweiz: Post-Growth Zürich

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An einem sonnigen Frühsommertag 2018 traf sich eine Gruppe von Student*innen an der Wiese entlang des Zürichsees, um den Internationalen Degrowth-Tag zu feiern. Wie sich daraus die Initiative Post-Growth Zürich entwickelt hat und was ihre Ziele sind, berichten die beiden Gründer*innen Leonard Creutzburg und Viktoria Cologna.

Rezensionen

Postwachstum und die Arbeitswelt: Eine Annäherung

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Dass Arbeit viel mehr ist als die gemeinhin unter dem Begriff verstandene Erwerbsarbeit, lässt sich schon am Titel des von Seidl und Zahrnt herausgegebenen Werkes „Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft“ erkennen. Leonard Creutzburg hat den Sammelband rezensiert und hofft, dass er dazu anregt, das Verhältnis von Arbeit, Wachstum und Kapitalismus tiefer auszuloten.

Mitteilungen

Postwachstumsstadt

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Städte ohne Wachstum – eine bislang kaum vorstellbare Vision. Doch Klimawandel, Ressourcenverschwendung, wachsende soziale Ungleichheiten und viele andere Zukunftsgefahren stellen das bisherige Allheilmittel Wachstum grundsätzlich infrage. Wie wollen wir heute und morgen zusammenleben? Wie gestalten wir ein gutes Leben für alle in der Stadt? In dem Buch „Postwachstumsstadt. Konturen einer solidarischen Stadtpolitik“ soll eine längst fällige Debatte darüber angestoßen werden, wie sich notwendige städtische Wenden durch eine sozialökologische Neuorientierung vor Ort verwirklichen lassen.

Neues aus der Wissenschaft

Zur Legitimität des Fliegens

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Es gibt keine klimaschädlichere Art des Reisens als das Fliegen – die Debatte darüber hat im vergangenen Jahr an Fahrt aufgenommen. Doch führt die sogenannte Flugscham auch wirklich dazu, dass Reisende ihr Flugverhalten überdenken? Dieser Frage sind Wissenschaftler*innen vom Institut für sozial-ökologische Forschung nachgegangen.

Standpunkte

Nachhaltig wirtschaften – aber wie?

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Vor dem Hintergrund, dass das Ziel steten Wirtschaftswachstums mit den anderen UN-Nachhaltigkeitszielen nicht vereinbar ist, fordert Elisabeth Voß ein Umdenken unserer Nachhaltigkeitskonzeptionen. Mit Raworths Donut-Ökonomie und demokratischer Umsetzung soll Wirtschaft als Nachhaltigkeitsziel durch Demokratie abgelöst werden, denn Wirtschaft ist kein Selbstzweck.

Standpunkte

Überfällig? Thesen zur Postwachstumsplanung

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Im Sommer letzten Jahres legten Viola Schulze Dieckhoff und Christian Lamker sechs Thesen zur Postwachstumsplanung vor. Christian Schulz kommentiert diesen ersten ernsthaften Versuch, die jüngere Postwachstumsdebatte und ihre Bedeutung für die räumliche Planung in griffige Thesen zu überführen und wünscht sich, dass sie Eingang in eine breitere Debatte finden.

Mitteilungen

Ausstellungseröffnung „Endlich Wachstum 2.0“

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Die interaktive Ausstellung „Endlich Wachstum 2.0“ lädt Besucher/innen dazu ein, sich kritisch mit unserem auf permanentes Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystem zu beschäftigen. Dieser kritische Blick wurde nun um zwei Perspektiven erweitert: Die kolonialen Bezüge von Wirtschaft und solidarische Alternativen. Am 19. Februar wird die Ausstellung mit einem Vortrag von Dr. Edna Martínez in Berlin eröffnet.

Rezensionen

Resonanz: Die »Symphonie« des nachhaltigen Lebens

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Das Paradigma des immer „schneller, höher, weiter und mehr“ hat den Menschen aus seinem „in-der-Welt-Sein“ herausgerissen, so die These von Hartmut Rosa, die Fritz Reheis in seinem Buch „Die Resonanzstrategie. Warum wir Nachhaltigkeit neu denken müssen. Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung der Zeit“ aufgreift. Er stellt darin Strategien zu einem nachhaltigeren Leben und Umgang mit Zeit jenseits von Wachstumszwängen der „Zeit ist Geld“-Mentalität vor. Elke Großer hat es rezensiert.

Rezensionen

Degrowth/Postwachstum – eine neue Einführung

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Was heißt „Degrowth“ und wie kann eine Gesellschaft aussehen, in der das gute Leben für alle im Mittelpunkt steht? In ihrem Buch „Degrowth/Postwachstum zur Einführung“ bieten Andrea Vetter und Matthias Schmelzer eine systematische Einführung in das dynamische Feld vielfältiger und teils widersprüchlicher Positionen rund um Wachstumskritik. Lukas Warning hat es rezensiert.

Mitteilungen

Aufruf zum Recht auf Stadt-Forum

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Seit sechs Jahren findet einmal jährlich ein bundesweites Vernetzungstreffen von Aktivist*innen statt, die sich mit Themen des Rechts auf Stadt auseinandersetzen. Das Recht auf Stadt-Forum dient der Vernetzung, dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion über Praxen, Strategien und Inhalte der Bewegung. Anton Brokow-Loga und das Kollektiv Raumstation laden zur Beteiligung am Forum ein.

Rezensionen

Neosozialismus als Gesellschaftsutopie?

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Wo sind sie, die gesellschaftlichen Utopien und konkreten Vorschläge für eine humanere Gesellschaft? Klaus Dörre und Christine Schickert möchten mit ihrer Diskussion um eine Revitalisierung des sozialistischen Gesellschaftsentwurfs unter dem Label „Neosozialismus“ diese Leerstelle füllen und einen Vorschlag unterbreiten, der sowohl der ökologischen Krise als auch den sozialen Ungleichheiten entgegenwirkt. Sabrina Schmidt rezensiert den Sammelband für den Blog Postwachstum.

Mitteilungen

Schreibwerkstatt „Exploring Ecological Economics“

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Das Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum der TU Berlin und das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) laden herzlich zur Schreibwerkstatt „Exploring Ecological Economics“ vom 02. bis zum 06. März an der TU Berlin ein. In dem Seminar werden Bildungsmaterialien für Schüler*innen, Lehrer*innen sowie Selbstlerner*innen entwickelt, die auf der Lernplattform Exploring Economics frei verfügbar angeboten werden. Die Anmeldung ist noch bis zum 12. Januar möglich.

Standpunkte

Sinn(loses) Wachstum

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„Zu leben heißt – wachsen – bleiben – schwinden – den eigenen Weg – und die Anderen – finden.“ Der herannahende Jahreswechsel lädt ein, auf bewegte Monate zurückzublicken und sich zu vergegenwärtigen, warum sich der Einsatz für eine klimagerechte, solidarische Welt lohnt. Mathias Effenberger tut dies in Gedichtform. Mit seinen Zeilen möchten wir unseren Leser/innen und Autor/innen eine schöne Weihnachtszeit wünschen. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam im neuen Jahr auch neue Wege des gesellschaftlichen Wandels zu erkunden!

Rezensionen

Zusammenbringen, was zusammengehört?

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Wie gestaltet man Digitalisierung nachhaltig, um globaler Gerechtigkeit, einem verantwortungsvollen Umgang mit Daten und der Einhaltung planetarer Grenzen näherzukommen? Max Sonntag rezensiert den Sammelband „Was Bits und Bäume verbindet. Digitalisierung nachhaltig gestalten“, in dem die Herausgeberinnen Anja Höfner und Vivian Frick Einsichten der gleichnamigen Konferenz vertiefen.

Aktuelle Berichte

Postwachstum und Suffizienz in Stadt- und Raumplanung

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Wie lässt sich eine Postwachstumsplanung, so wie sie in der Wissenschaft diskutiert wird, in die Praxis der räumlichen Planung bringen? Eine Schlüsselrolle nimmt die Gestaltung von Infrastrukturen ein, die das Handwerkszeug zur Konkretisierung einer gelebten Suffizienz liefern. Jana Kühl und Christian Lamker berichten vom Deutschen Kongress für Geographie 2019, wo Postwachstumsdebatten eine wichtige Rolle spielten.

Rezensionen

Energiesuffizienz in der Stadt

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Welche Handlungsmöglichkeiten haben lokale Akteure, um sich auf Stadtteilebene für mehr Energiesuffizienz einzusetzen? Dies untersucht Marie-Christine Gröne in ihrem Buch „Energiesuffizienz in der Stadtentwicklung. Akteure – Strategien – Szenarien“, das Friederike Rohde für den Blog Postwachstum rezensiert.

Standpunkte

Sand im Getriebe der Autoindustrie

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Die Internationale Automobil-Ausstellung ist Ausdruck des automobilen Wachstumsparadigmas, das tief in unsere Gesellschaft eingeschrieben ist – daran vermag auch das mögliche Ende des Verbrennungsmotors kaum etwas zu ändern. Tobias Haas und Isabel Jürgens beziehen zu diesem Thema Stellung und fordern eine Politisierung des Autos.

Aktuelle Berichte

Postfossile Wirtschaft – Postfossile Gesellschaft?!

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Im Rahmen der Konferenz „Great Transformation“ in Jena wurden unter dem Stichwort „Postfossile Wirtschaft – Postfossile Gesellschaft“ drängende Fragen nach Transformationen im Strom- und Wärmesektor, im Bereich des Verkehrs und der Bioökonomie mit Theoretiker*innen und Praktiker*innen diskutiert. Die Autorinnen geben Einblicke in die Debatten und gewähren Ausblicke auf ein komplexes Thema der sozial-ökologischen Transformation.

Aktuelle Berichte

Wie wollen wir tätig sein?

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Um die Wachstumsabhängigkeit unserer Sozialsysteme zu überwinden, benötigen wir einen neuen Arbeitsbegriff, so eine zentrale These des Buches „Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft“, das Irmi Seidl und Angelika Zahrnt herausgegeben haben. Astrid Gläsel berichtet von der Buchvorstellung am 28. Oktober 2019 in Berlin.

Standpunkte

Klimawahl von rechts

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Die Landtagswahl in Thüringen wurde von FFF zur „Klimawahl“ erklärt. Im Ergebnis war sie dies in einem anderen Sinn als gedacht: die gegen die Energiewende und das Thüringer Klimagesetz argumentierenden Parteien CDU, FDP und AfD errangen zusammen über die Hälfte der Stimmen. Dennis Eversberg fragt, woher die zutage tretenden Widerstände gegen eine effektive Klimapolitik kommen und was daraus für die Klima- und Postwachstumsbewegung folgt.

Mitteilungen

Postwachstum im Aufwind?

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Getrieben von Gretas berechtigtem Zorn und der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass ab nun etwas funktionieren müsse, was bisher noch nie funktioniert hat – die absolute Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch nämlich – wird in den Medien wieder zunehmend die Wachstumsfrage gestellt. Astrid Gläsel hat einige Medienberichte aus den letzten Wochen zusammengestellt.

Aktuelle Berichte

Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft

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Wie muss das heutige Konzept der Erwerbsarbeit für eine Postwachstumsgesellschaft umgestaltet werden? Linda Nierling berichtet von einer Session auf der ‚Great Transformation‘-Konferenz in Jena, in der es um diese Frage und weitere Thesen aus dem neu erschienenen Buch „Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft“ ging. Am kommenden Montag (28.10.) besteht die Möglichkeit das Thema in Berlin weiter zu diskutieren.

Standpunkte

Suffizienzmarketing als Baustein des Wandels

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Wo muss angesetzt werden, um eine Dekarbonisierung der Gesellschaft zu erreichen? Auf politischer Ebene? Beim individuellen Konsum? Nach dem Prinzip der geteilten Verantwortung: überall, findet Maike Gossen und betont, auch wirtschaftliche und technische Innovationen und Suffizienz-Marketing können dazu beitragen.

Aktuelle Berichte

Das Gute Leben in der Stadt für Alle

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Städtische Räume und Gesellschaften werden sich in den nächsten Jahren radikal verändern und die entscheidende Frage lautet: Wollen und können wir diesen Wandel aktiv gestalten? Auf der Konferenz „Postwachstumsstadt. Perspektiven des sozial-ökologischen Wandels der Stadtgesellschaft“ wurden diese Fragen verhandelt und einige Konturen der Postwachstumsstadt skizziert, freigestellt, neu- und nachgezeichnet. Anton Brokow-Loga berichtet von Ergebnissen und Erkenntnissen der Konferenz.

Standpunkte

Postwachstum und die drohende Verteilungskrise

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In der Diskussion um eine Postwachstumsökonomie wird gerne die Verteilungsfrage gestellt: Wenn die Wirtschaft nicht weiterwächst, dann nimmt die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen in der Gesellschaft zu, und dies gefährde den sozialen Zusammenhalt. Christian Fahrbach geht der Frage nach, warum das so ist und wie die Politik gegensteuern könnte, um eine Verteilungskrise zu verhindern.

Standpunkte

Transformieren wir die Wissenschaft der Transformation?!

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Postwachstum, große Transformation, Zukunft – und was hat das alles mit uns zu tun? Die Jenaer Konferenz war vieles, ambitioniert, umfangreich, intensiv – nur nicht selbstkritisch, so die These von Johanna Ritter, Nilda Inkermann, und Anton Brokow-Loga. Dabei ist die dort sichtbar gewordene Wissenschaftspraxis zutiefst mit der imperialen Lebensweise verwoben.