Standpunkte

Berlins Weg aus dem Wachstumszwang?

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Die Abkehr vom Wachstumsparadigma spielt weder bei den großen Parteien, noch in der Kleinparteienlandschaft eine gewichtige Rolle. Die „Klimaliste“ will das ändern und hat reelle Chancen, damit in das Berliner Abgeordnetenhaus einzuziehen. Könnte Berlin so zur Postwachstumsstadt werden?

Rezensionen

Ein Blick unter die Wasseroberfläche unseres Seins

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Wieso gelingt ein konsequenter Klima- und Umweltschutz bisher scheinbar trotz der Dauerpräsenz von Nachhaltigkeitsthemen nicht? Und wie können wir die gegenwärtige Schein-Nachhaltigkeit überwinden? Diesen Fragen widmet sich Daniel Sieben und liefert mit „Ganz Mensch Sein“ ein mögliches Transformationsleitbild. Christina Vogel hat das Buch rezensiert.

Mitteilungen

Positionspapier: Postwachstum und Raumentwicklung

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Drei Jahre lang haben Wissenschaftler*innen die internationale Postwachstumsdebatte analysiert und auf ihre Bedeutung für die Raumentwicklung und raumwissenschaftliche Forschung hin diskutiert. Ihre Ergebnisse haben sie im kürzlich erschienenen Positionspapier „Postwachstum und Raumentwicklung – Denkanstöße für Wissenschaft und Praxis“ zusammengetragen.

Standpunkte

Es grünt so grün in den Wahlprogrammen? – Teil 2

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Wie ist das Bekenntnis der meisten Parteien zur Elektromobilität zu beurteilen? Helge Peukert argumentiert im zweiten Teil seines Artikels, dass die Förderung von Elektroautos eine katastrophale Fehlentwicklung ist, die in eine Sackgasse führen könnte. Gründe dafür finden sich nicht nur in der emissionsreichen Herstellung und der Frage der Entsorgung der Fahrzeuge.

Standpunkte

Her mit dem guten Leben! – Teil 2

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Karsten Hackländer und Klaus Heß verstehen das „Gute Leben“ als Gegenentwurf zum kapitalistischen Wirtschaften und als Ausweg aus der Globalen Krise. Was kann man von Lateinamerika diesbezüglich lernen, welche gelebten Alternativen zum Kapitalismus gibt es dort bereits? Im zweiten Teil ihres Artikels wird unter anderem Buen Vivir als alternative Weltanschauung betrachtet.

Standpunkte

Her mit dem guten Leben! – Teil 1

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Karsten Hackländer und Klaus Heß verstehen das „Gute Leben“ als Gegenentwurf zum kapitalistischen Wirtschaften und als Ausweg aus der Globalen Krise. In einem zweiteiligen Artikel benennen sie die Ursachen der Krisenpolitik ebenso wie die Zusammenhänge zwischen Postwachstum und „Gutem Leben“. Vorallem aber vermitteln sie alternative Denkansätze.

Rezensionen

Versuch die Revolution mal mit Gemütlichkeit

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Der Lebensstil der Konsumeliten ist nicht nur verantwortlich für den Klimawandel und die Corona-Pandemie, sondern macht die Eliten selbst unglücklich, konstatiert Kate Soper in „Post-Growth Living. For An Alternative Hedonism“. Für den Alternativen Hedonismus – jenseits von Konsum und Arbeit – bedient sie sich diverser Ideen aus dem Postwachstumsdiskurs. Christopher Olk hat das Buch rezensiert.

Standpunkte

Konstruktiven Journalismus neu denken

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Ein Credo des klassischen Journalismus lautet, dass dieser möglichst objektiv und ausgewogen sein müsse. Uwe Krüger stellt diesen Leitsatz angesichts existenzieller Krisen infrage. Der „Transformative Journalismus“ ist eine neue Form der Berichterstattung, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat und eine „Große Transformation“ fördern will.

Mitteilungen

Tagung: „Zeit und Nachhaltigkeit“

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Wie sähe eine Gesellschaft aus, in der Zeitwohlstand für alle verwirklicht ist? Und wie hängen Arbeitszeitverkürzungen mit einer nachhaltigen Lebensweise zusammen? Unter anderem diesen Fragen widmet sich die Tagung „Zeit und Nachhaltigkeit“, die vom 7.-8. Oktober an der Technischen Universität Berlin stattfinden wird.

Rezensionen

Das System ist am Ende

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In einer Reflektion aktueller Ereignisse hält uns Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel den Spiegel vor: unsere Lebensweise sei fragwürdig, unsere Gesellschaft lediglich „erwerbsqualifiziert“, das System am Ende. Trotz dessen gehe das Leben weiter, es müsse aber eine Erneuerung der Kultur gelingen. Richard Harnisch hat das Buch rezensiert.

Standpunkte

Das Ende des Wachstumswahns (II)

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Unser auf Wachstum ausgelegtes Wirtschaftssystem ist inhärent krisenanfällig, eine tiefgreifende Transformation der Ökonomie erscheint angesichts multipler aktueller Krisen unvermeidbar. Hans Oette skizziert in einem zweiteiligen Artikel ein alternatives Wirtschaftsmodell und zeigt auf, wie die Politik die Wirtschaft steuern sollte anstatt vice versa. Im zweiten Teil zeigt er das vollständige Geldkreislaufmodell auf und fordert die Abkehr vom Exportüberschuss.

Standpunkte

Das Ende des Wachstumswahns (I)

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Unser auf Wachstum ausgelegtes Wirtschaftssystem ist inhärent krisenanfällig, eine tiefgreifende Transformation der Ökonomie erscheint angesichts multipler aktueller Krisen unvermeidbar. Hans Oette skizziert in einem zweiteiligen Artikel ein alternatives Wirtschaftsmodell und zeigt auf, wie die Politik die Wirtschaft steuern sollte anstatt vice versa. Im ersten Teil erläutert er zunächst das Wirtschaftsmodell der Physiokraten mit Bezug auf Investitionen und Exportüberschüsse.

Neues aus der Wissenschaft

Zukunft gestalten: Partizipationsmöglichkeiten schaffen

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Verschiedene Fragen zu Beteiligung und klimaresilienter Zukunft stehen im Fokus des Schwerpunkthemas „Zukunft gestalten“ der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ÖkologischesWirtschaften. Mit Beiträgen beteiligt haben sich u. a. Friederike Rohde, Johannes Rupp, Philipp Richter, Marita Wiggerthale, Barbara Sennholz-Weinhardt und Jana Bosse, Svenja Knoppik, Oliver Wiedmann .

Standpunkte

Die Problematik eines erweiterten Arbeitsbegriffs

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Viele Postwachstums-Autor/innen fordern eine Anerkennung verschiedenster Formen des Tätigseins als Arbeit und somit eine Erweiterung des Begriffs. Doch ist ein erweiterter Arbeitsbegriff sinnvoll im Kontext des angestrebten emanzipatorischen Wandels? Maja Hoffmann kritisiert derartige Bemühungen aus einer feministischen Perspektive.

Neues aus der Wissenschaft

Preispfade für fossile Energie: Teil 2

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Welche Rahmenbedingungen müssen gesetzt werden, um die Wirtschaft bis 2050 durch weniger Energieverbrauch und dem Umstieg zu erneuerbaren Energien klimaneutral zu machen? Dieser übergeordneten Frage widmet sich Stephan Schulmeister in einem zweiteiligen Artikel. In Teil 2 stellt er Lösungsmöglichkeiten vor: den Preispfad für Kohle, Erdöl und Erdgas in Kombination mit einer flexiblen Mengensteuer.

Neues aus der Wissenschaft

Preispfade für fossile Energie: Teil 1

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Welche Rahmenbedingungen müssen gesetzt werden, um die Wirtschaft bis 2050 durch weniger Energieverbrauch und dem Umstieg zu erneuerbaren Energien klimaneutral zu machen? Dieser übergeordneten Frage widmet sich Stephan Schulmeister in einem zweiteiligen Artikel. Im ersten Teil erläutert er zunächst, weshalb für diese Jahrhundert-Aufgabe weder CO2-Steuern noch der Emissionshandel geeignet sind.

Rezensionen

Postwachstum und Gegen-Hegemonie

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In Ulrich Brands Sammlung vormalig erschienener Aufsätze steht die herrschaftskritische Perspektive auf die imperiale Lebensweise im Vordergrund seiner Thematisierung gegenwärtiger sozialökologischer und internationaler Herausforderungen. Dabei erscheint Postwachstum als alternatives Wohlstandsmodell für das Gute Leben für alle. Tobias Vogel hat das Buch rezensiert.

Standpunkte

Für ein neues europäisches UMBauhaus!

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Welche Rolle kann ein heutiges Bauhaus für eine Welt jenseits des Wachstums einnehmen? Antonia Ney und Anton Brokow-Loga stellen Forderungen für ein wachstumskritisches, europäisches UMBauhaus auf, das sich für eine transformative, andere, ökologische Moderne einsetzen sollte.

Mitteilungen

Call for Papers: Bioökonomie und Postwachstum

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Für die Spezial-Ausgabe „Promises of growth and sustainability in the bioeconomy“ des „Journal of Sustainable Production and Consumption“ können noch bis zum 30. Juni Beiträge eingereicht werden. Dabei wird explizit zu Beiträgen aus wachstumskritischer Sicht oder aus einer Degrowth-Perspektive ermutigt.

Rezensionen

Narrative der Nachhaltigkeit

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Welche Narrative von Nachhaltigkeit haben sich im Laufe der Zeit entwickelt und wie prägen diese unsere Denkmuster? Welche Zukunftsprojektionen in der Nachhaltigkeitskommunikation sind als effektiv einzuordnen? Ria Müller hat den Sammelband „Imaginationen von Nachhaltigkeit – Katastrophe. Krise. Normalisierung“ rezensiert, der verschiedene Erzählmuster reflektiert.

Neues aus der Wissenschaft

EU-Politik jenseits von Wirtschaftswachstum

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Wie können Nachhaltigkeit und Wohlergehen zentrale Ziele europäischer Ökonomien werden? Tabea Waltenberg und Jakob Hafele stellen das Projekt ’Politik jenseits von Wirtschaftswachstum’ vor, in dem Strategien für wachstumsunabhängige EU-Politik entwickelt wurden.

Rezensionen

Zeit für Verantwortung

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Die etablierten Wirtschaftswissenschaften bleiben ihren Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation bisher schuldig, kritisieren die economists4future in ihrem Sammelband. Umso bedeutender sei nun das Entwerfen von Zukünften und eine Konkretisierung der Dimensionen transformativer Wirtschaftswissenschaften. Wie das aussehen kann? Nick von Andrian hat das Buch gelesen.

Mitteilungen

Online-Konferenz: Building alternative livelihoods

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Die Online-Konferenz des internationalen Degrowth-Forschungsnetzwerks, der internationalen Gesellschaft für ökologische Ökonomie und der Europäischen Gesellschaft für ökologische Ökonomie steht unter dem Leitspruch „Aufbau alternativer Lebensgrundlagen in Zeiten ökologischer und politischer Krisen“. Im Mittelpunkt der Diskussion werden die Themen Degrowth, ökologische Ökonomie sowie Ökonomie und Existenzgrundlagen nach Covid19 behandelt.

Rezensionen

Das Gute Leben für Alle

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Solidarität und eine solidarische Lebensweise sind in der aktuellen Corona-Krise bedeutsamer denn je. Doch wie kann der Wandel von der imperialen Lebensweise hin zu solch neuen Lebensstilen und Wirtschaftsformen aussehen? Dieser Frage widmet sich das Buch „Das Gute Leben für Alle“, das Clara Lenk rezensiert hat.

Neues aus der Wissenschaft

Im Fokus: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

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Das Schwerpunktthema der Online-Ausgabe „Digitalisation and Sustainability“ der ÖkologischesWirtschaften widmet sich den Diskussionen aus der Konferenz Bits & Bäume 2018 und anknüpfenden Veranstaltungen. Es werden Gestaltungsoptionen für einen nachhaltigen und gemeinwohlorientierten digitalen Wandel beleuchtet. An der Ausgabe beteiligt haben sich u.a. Tilman Santarius, Maike Gossen, Friederike Rohde, Sarah Ganter, Harriet Kingaby und Maximilian Voigt.

Neues aus der Wissenschaft

Neue Allianzen für (Postwachstums)Transformationen

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Wie kann eine „Just Transition“ gelingen, sodass sich die Lösung der ökologischen sowie der sozialen Frage nicht gegenseitig ausschließt? Ulrich Petschow und Helen Sharp stellen ein vom Umweltbundesamt gefördertes Projekt vor, das der Frage nachgegangen ist, wie „Neue Allianzen“ zwischen Zivilgesellschaft, ökologischen und sozialen Interessensvertretungen notwendige Transformationsprozesse voranbringen können.

Rezensionen

Abschied vom Größenwahn

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Immer mehr, immer höher, immer weiter. Unsere derzeitige Art zu leben ist unmenschlich und kann auf Dauer nicht glücklich machen, bemerken Ute Scheub und Christian Küttner in ihrem Buch „Abschied vom Größenwahn“. Sie modellieren ein menschliches Lebensmaß mit Verbundenheit, Wohlergehen und Lebendigkeit anstelle des alten Systems. Richard Harnisch hat das Buch rezensiert.

Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz – Strategie für nachhaltige Stadtentwicklung

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Eine entscheidende Frage der gegenwärtigen Stadtentwicklung lautet: Wie wird weniger genug? Wie gelingt es, die Stadt für alle Menschen bezahlbar und lebenswert zu machen, ohne immer mehr Ressourcen zu verbrauchen? Ein transdisziplinäres Team der Europa- Universität Flensburg und der Stadt Flensburg diskutiert Suffizienz als kommunale Nachhaltigkeitsstrategie.

Neues aus der Wissenschaft

Rebound-Effekte: Aktuelle Perspektiven

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Das Schwerpunktthema „Rebound-Effekte: Von der Schwierigkeit einer effizienten Ressourcennutzung“ der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ÖkologischesWirtschaften widmet sich mehreren komplexen Fragestellungen. In der Diskussion werden unter anderem von Julika Weiß, Johannes Schuler, Swantje Gährs, Ray Galvin, Christian Lautermann, Patrick Schöpflin und Steffen Lange Forschungsprojekte zum Thema vorgestellt.

Standpunkte

Transformationspotentiale der Gemeinwohlökonomie

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Was machen Unternehmen wie VAUDE oder Sonnentor anders? Sie gelten als Pionierunternehmen, indem sie Gemeinwohl als Ziel ihres Wirtschaftens definieren. Christina Vogel skizziert das gesamtgesellschaftliche, transformative Potenzial der Gemeinwohlökonomie.

Aktuelle Berichte

Die OECD auf neuen Wegen?

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Rudi Kurz und Angelika Zahrnt reflektieren eine Veranstaltung, bei der der Bericht „Jenseits des Wachstums. Auf dem Weg zu einem ökonomischen Ansatz“ diskutiert wurde. Diesen hatte eine Gruppe Wissenschaftler/innen um Michael Jacobs dem OECD-Generalsekretär vorgelegt.

Standpunkte

Allmenden: Vorbilder der Postwachstumsökonomie? II

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Wie kann einer zunehmenden Entfremdung von Natur und Lebensgrundlagen entgegengewirkt werden? Heiner Putzier diskutiert im zweiten Teil seines Beitrags Solidarische Landwirtschaften als positive Gegenentwicklung und stellt die SlowFood-Bewegung als eine moderne Allmende 2030 vor.

Standpunkte

Allmenden: Vorbilder der Postwachstumsökonomie? I

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Unsere Gesellschaft erscheint zunehmend entfremdet von Natur und Lebensgrundlagen. Heiner Putzier nimmt im ersten Teil des zweiteiligen Beitrags einen historischen Rückblick auf die Zeit vor, in denen Allmenden weit verbreitet waren und die faire, ressourcenbewusste und achtsame Sicherstellung von Existenzgrundlagen garantierten.

Neues aus der Wissenschaft

Sozial-ökologische Infrastrukturen: Neue Praktiken

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Mehrere kontroverse Fragen stehen im Fokus des Schwerpunkthemas „Sozial-ökologische Infrastrukturen – Rahmenbedingungen für Zeitwohlstand und neue Formen von Arbeit“. Mit Beiträgen an der Diskussion beteiligt haben sich u. a. Elke Großer, Helen Sharp, Hanna Völkle, Tanja Brumbauer, Franziska Dorn, Gerrit von Jorck, Igmar Mundt und Lars-Arvid Brischke.

Standpunkte

Ambivalenzen der „Systemrelevanz“

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Die Corona-Krise hat den Blick für systemrelevante Arbeit und die oftmals prekären Bedingungen dieser geschärft. Jedoch ist im kapitalistischen System unter anderem durch Niedriglöhne per se eine Abwertung reproduktiver Arbeit eingeschlossen, argumentiert Markus Wissen. Er reflektiert, ob und wie die Relevanz dieser Arbeit in den Dienst eines anderen Systems gestellt werden könnte.

Neues aus der Wissenschaft

Flächensparendes Wohnen for Future

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Was sind geeignete Instrumente für flächensparendes Wohnen? Wissenschaftlerinnen verschiedener Institutionen haben zu dieser Frage einen 10-Punkte-Plan in Ergänzung zur 1,5°-Studie des Wuppertal Instituts ausgearbeitet, der auf ihrer Forschung zu Flächensuffizienz fußt. Insbesondere bereits existierende soziale Projekte der Wohnraumvermittlung und des Zusammenwohnens stehen als klima- und sozial verträgliche Wegweiser im Fokus.

Aktuelle Berichte

Wachstumskritik in der Entwicklungszusammenarbeit

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Was bedeutet Wachstumskritik für die Länder des Globalen Südens? Und welche Relevanz hat das Konzept Postwachstum für die Entwicklungszusammenarbeit? Ulla Puckhaber und Tanja Brumbauer berichten von einem Seminar des NELA – Next Economy Lab , bei dem diese und weitere Fragen diskutiert wurden.

Standpunkte

Nachhaltig wirtschaften – aber wie? (Teil 4)

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Wie kann der weltweiten Reichtumskonzentration in den Händen weniger ein Ende gesetzt werden? Elisabeth Voß erläutert, wieso Sozialunternehmertum kein Allheilmittel ist und stellt vielversprechende Alternativen für sozial und nachhaltig verträgliches Wirtschaften in Berlin vor. Darunter sind genossenschaftliche Unternehmungen sowie die solidarische Grundversorgung.

Aktuelle Berichte

Hoffnungsträger Bioökonomie?

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Eine biobasierte Kreislaufwirtschaft wird oft als nachhaltigere, innovative Form des Wirtschaftens gelobt.
Doch kann es wirklich gelingen, wirtschaftliches Wachstum vom Verbrauch fossiler Rohstoffe zu entkoppeln und welche ökologischen und gesellschaftlichen Schattenseiten hat diese Wirtschaftsform? Martin Fritz und Philip Koch berichten von einem Workshop über das Versprechen der Bioökonomie.

Neues aus der Wissenschaft

Suffizientes Verhalten planerisch gestalten

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Welche Maßnahmen und Strategien zur Förderung individuellen, suffizienten Verhaltens gibt es auf kommunaler Ebene? Und wie sind diese Planungsinstrumente idealerweise ausgestaltet, um möglichst erfolgsversprechend zu sein? In ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sich Anna Glindemann mit der kommunalen Suffizienzpolitik Weimars und gewann dafür den diesjährigen BUND-Forschungspreis zur nachhaltigen Entwicklung.

Standpunkte

Der Schlüssel zum Gemeinwohl – Teil 2

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In was für ein Gesellschaftssystem müsste eine verstärkte Demokratisierung und Gemeinwohlorientierung der Wirtschaft eingebettet werden? Welche direkt-demokratischen Modelle und politischen Werkzeuge es für eine ökologisch-soziale Transformation bräuchte, diskutiert Thomas Deterding in einem zweiteiligen Artikel. Im zweiten Teil wird das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie mit der Einführung von Gemeinwohl-Genossenschaften konkret.