Aktuelle Berichte

(K)eine wirtschaftswissenschaftliche Fragestellung

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Dirk Ehnts und Lasse Steffens lassen die Tagung “Ausgewachsen” IÖW und VÖW Revue passieren. Dabei werfen Sie die Frage auf, wie die finanziellen Ressourcen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft im Einklang mit den Klimazielen mobilisiert werden können. Ihre Antwort darauf ist klar: „Anything We Can Do, We Can Afford“ (Keynes, 1942).

Rezensionen

Rezension – Nur noch kurz die Welt retten

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Eva Borchard rezensiert das Buch “Alles eine Frage der Zeit. Warum die “Zeit ist Geld”-Logik Mensch und Natur teuer zu stehen kommt” von Lesch et al. Das derzeit gelebte Zeitverständnis baut viel auf dem Optimierungsgedanken des Kapitalismus auf und zwingt Menschen zu einem schnelleren und effektiveren Handeln. Das Buch versucht sich diametral zu dieser Marktlogik zu verhalten und postuliert die Langsamkeit und Resonanz als Zeitverständnis, welches unsere Ökosysteme schützen könnte.

Neues aus der Wissenschaft

Planwirtschaft 2.0: Das notwendige Ende des Kapitalismus

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Simon Sutterlütti beschäftigt sich in einem ersten Artikel mit dem von Ulrike Herrmann postulierten „notwendigen Ende des Kapitalismus“ und fragt, ob Reformismus nicht den Kapitalismus romantisiert und stabilisiert. In zwei weiteren Artikeln diskutiert er Probleme der lohnarbeitsbasierten Planwirtschaft im 20. Jahrhundert, um abschließend eine Commons-Planwirtschaft als Alternative zur heutigen Wirtschaftsweise zur Debatte zu stellen.

Aktuelle Berichte

„Cargo makes the world go down“

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Das Weltverkehrsforum in Leipzig gilt als das “Davos des Verkehrs” und soll sich mit der Zukunft des internationalen Transportwesens beschäftigen. Joachim Heier dekonstruiert die Schwachstellen eines proklamierten “besseren Verkehrs” und rät zu mehr Schienenverkehr, sowie allgemeiner Suffizienz in der Warenwirtschaft.

Neues aus der Wissenschaft

Mit politischem „Wumms“ digitale Suffizienz fördern

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In der wissenschaftlichen und politischen Debatte zu den Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung mangelt es an einer systematischen Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und Suffizienz. Dr. Maike Gossen stellt vier Typen digitaler Suffizienz vor und erklärt, wie die Politik eine gemäßigte Digitalisierung unterstützen kann.

Standpunkte

Die Notwendigkeit zur Rohstoffwendestrategie

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Während beim Bergbau und der Weiterverarbeitung von Metallen ca. 15% aller weltweiten Emissionen entstehen und derzeit Umweltrisiken durch staatliche Kredit-Bürgschaft indirekt mitfinanziert werden, plädiert PowerShift für eine „Rohstoffwendestrategie“, die Suffizienz und Kreislaufwirtschaft als strategische Merkmale politischer Regulation beinhalten.

Standpunkte

Postwachstum und Kapitalismus: Ein Widerspruch? (3)

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Elisabeth Voß arbeitet in einem weiteren Teil der Blogreihe heraus, dass patriarchale Verhältnisse schon weit länger als der Kapitalismus zu Machtkämpfen drängen und sieht eine Alternative in der demokratisierten Selbstorganisation von Gesellschaften, welche zu einer Deglobalisierung von unten führen kann. (Blogartikel Teil 3)

Standpunkte

Postwachstum und Kapitalismus: Ein Widerspruch? (2)

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Christian Fahrbach nimmt den Beitrag von Andreas Exner zum Anlass, sich mit dem Thema zu befassen, wie der Kapitalismus wirtschaftspolitisch neutralisiert werden könnte. Er plädiert dafür, geld- und fiskalpolitische Voraussetzungen zu schaffen, damit Unternehmen ein sozial und ökologisch nachhaltiges Low-Profit Business betreiben können. (Blogreihe Teil 2)

Neues aus der Wissenschaft

Der Transformative Journalismus ist schon da

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Eine aktuelle Befragung Konstruktiver Journalist*innen in Deutschland zeigt ein großes Engagement für eine Nachhaltigkeitsrevolution und eine Abkehr vom alten Neutralitätsideal, berichtet Uwe Krüger. Inmitten der Klimakrise und des sechsten Massenaussterbens wird ein neues Rollenbild für Berichterstattung sichtbar.

Neues aus der Wissenschaft

Staatsverschuldung als Wachstumstreiber

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Der Ruf nach „debt sustainability“, also einer nachhaltigen Schuldenpolitik, wird besonders bei gegenüber stark verschuldeten Staaten wie dem Sudan oder Somalia laut. Doch wie sind solche vermeintlich „nachhaltigen“ Schulden aus ökologischer Perspektive zu beurteilen? Schließlich basieren Szenarien zur Senkung von Staatschulden auf der Annahme, die Wirtschaft der betroffenen Länder wüchse immer weiter. Matthias Kranke diskutiert diese Problematik.

Rezensionen

Welche Rechte braucht die Natur?

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Welche Rechte der Natur zugeschrieben werden sollten, erscheint im ökonomisch geprägten Verständnis des globalen Nordens unwesentlich. Das Anthropozän stellt schon begrifflich „den Menschen“ in den Vordergrund und lässt die Abhängigkeiten der Natur verblassen. Doch im Zuge der Klimakrise werden die systemischen Zusammenhänge schmerzlich deutlich. Alexandra Dehnhardt rezensiert das Buch von Frank Adloff und Tanja Busse, das behandelt, ob Neuzuschreibungen und Werteverschiebungen stattfinden müssen, um im Einklang mit der Natur leben zu können.

Neues aus der Wissenschaft

Zeitwohlstand und seine Folgen

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Subjektiv gesehen haben wir wohl alle immer weniger Zeit. Doch lässt sich dies auch objektiv messen? Das aktuelle Projekt „ReZeitKon“ hat sowohl eine umfassende Definition von Zeitwohlstand erarbeitet, einen Zeitwohlstandsrechner installiert als auch die Zusammenhänge zwischen Zeitwohlstand und Nachhaltigkeit untersucht. Sonja Geiger stellt das Projekt und die bedeutendsten Ergebnisse daraus vor.

Aktuelle Berichte

Herausforderung Wohnfläche

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Die durchschnittliche Wohnfläche in Deutschland wird von Jahr zu Jahr größer, während Wohnraum insgesamt ungleich verteilt bleibt. Aus ökologischer und sozialer Perspektive hingegen wäre das Wohnen auf weniger Fläche angebracht. Wie also kann Suffizienzpolitik in diesem Themenfeld wirksam werden? Damit hat sich ein BUND-Workshop beschäftigt, von dem Tabea Waltenberg berichtet.

Neues aus der Wissenschaft

Neu gedacht: Die Grenzen des Wachstums

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Vor 50 Jahren erschien der für die Postwachstumsbewegung sehr bedeutsame Bericht des Club of Rome zu den „Grenzen des Wachstums“. Der Blick zurück und in die nicht wachstumsunabhängige Gegenwart stehen im Fokus der aktuellen Ausgabe mit dem Schwerpunktthema „Wachstum und Postwachstum“. Welche Relevanz hat der Bericht ein halbes Jahrhundert später noch und was lässt sich aus ihm für die Zukunft schließen? Diesen Fragen widmen sich u.a. David Hofmann, Ulrich Petschow und Florian Kern.

Neues aus der Wissenschaft

Wie Zeit, Medien und Postwachstum zusammenhängen

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Die meisten von uns nutzen täglich eine Vielzahl an Medien und haben zudem immer kürzere „Offline“-Zeiten. Wie ist diese stark gestiegene Mediennutzungsdauer aus Postwachstumssicht zu beurteilen? Und wie kann Entschleunigung in dem Bereich funktionieren? Sigrid Kannengießer und Stephan O. Görland beschäftigen sich mit der Rolle von Zeit und Medien im Postwachstumsdiskurs.

Rezensionen

Narrative einer Welt ohne Wachstum

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Das neue Buch des Bestsellerautors von „Wohlstand ohne Wachstum“ liest sich weniger wirtschaftswissenschaftlich, fokussiert aber auf ähnliche Themen wie sein Vorgänger. Welche Vorzüge hat eine wachstumsunabhängige Gesellschaft? Wie kann eine vom Wachtumsmythos gelöste Welt aussehen? Diese Fragen beschäftigen Tim Jackson in „Wie wollen wir leben?“. Janis Bergmann hat das Buch rezensiert.

Standpunkte

Das Grundeinkommen als Debattenanstoß

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Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens wird kontrovers diskutiert und auch in der Postwachstumsdebatte immer wieder als Möglichkeit für einen Systemwechsel aufgegriffen. Doch inwiefern können seine positiven Effekte auch den wachstumskritischen Diskurs verstärken und wie hängen beide zusammen? Jens Mayer plädiert für das bedingungslose Grundeinkommen und die Abkehr von einem ad absurdum geführten BIP.

Neues aus der Wissenschaft

Urbane Ernährung in der Postwachstumsgesellschaft

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Sollten sich bisherige Produktions- und Konsumgewohnheiten aus dem Bereich der Landwirtschaft und Ernährung nicht ändern, verhindert dies das 1,5°-Ziel deutlich. Das aktuelle Ernährungssystem bedarf also einer Transformation hin zu Postwachstumspraxen. Welche Rolle dabei insbesondere urbane Ernährung spielt, zeigen Lisa Kaufmann und Christian Lauk am Beispiel eines Degrowth- Szenarios für Wien auf.

Neues aus der Wissenschaft

Eine Datenbank für Suffizienz-Politik

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Angesichts der aktuellen Umstände ist es das Gebot der Stunde, unseren Energieverbrauch zu vermindern. Politische Maßnahmen für Energiesuffizienz sollen dabei helfen, suffizientes Verhalten zu erleichtern und eine Reduktion des Ressourcenverbrauchs zu ermöglichen. Die Nachwuchsforschungsgruppe „EnSu“ hat nun eine Politikdatenbank erstellt, in der solche Politiken gesammelt und kategorisiert werden.

Standpunkte

Kann Decluttering zu Suffizienz beitragen?

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Spätestens seit den Bestsellern von Marie Kondo gelten Praktiken der Besitzreflexion- und Reduktion als „Lifestyletrend“. Doch welches Potenzial für suffizienteres Leben steckt im „Ausmisten“? Viola Muster und Leonie Ludwig gehen dieser Frage auf Basis einer Analyse von Ratgebern zu dem Thema auf den Grund.

Neues aus der Wissenschaft

Ökodörfer: Ökologisch und feministisch? Teil II

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Wer übernimmt in Ökodörfern den Großteil der Care-Arbeit und was sind Pfeiler einer feministischen Postwachstumsgesellschaft in der Praxis? Diese Frage steht im Fokus des zweiten Teils von Nadine Gerners Forschungsergebnissen aus einer ethnographischen Feldstudie in Frankreich.

Neues aus der Wissenschaft

Ökodörfer: Ökologisch und feministisch? Teil I

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Wie kann Postwachstum in der Praxis aussehen? Ökogemeinschaften mit ihren suffizienzorientierten Praktiken gelten nicht nur als Vorreiter zur Umsetzung von Postwachstumsideen, sondern sollen zugleich das Potenzial bergen, Geschlechterrollen aufzubrechen. Lebt es sich in ihnen also nicht nur ökologischer, sondern auch geschlechtergerechter? Nadine Gerner erforschte diese Frage in einer ethnographischen Feldstudie.

Standpunkte

Tier- und Umwelt: Subjekte, nicht nur Ressourcen

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Wie schaffen wir es, Tier- und Umwelt in ihrer Existenz zu bewahren und somit auch unser eigenes Fortbestehen zu sichern? In aktuellen Debatten werden Tier- und Umwelt zumeist als Ressourcen und Objekte betrachtet, deren Interessen nicht berücksichtigt werden müssen. Charlotte Maier argumentiert für Empathie mit unseren Mit-Lebewesen und die Anerkennung der Subjektivität von Tier- und Umwelt in der Rechtsordnung.

Standpunkte

Anmerkungen zu Niko Paechs Postwachstumsökonomie

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Niko Paech ist einer der bekanntesten Vertreter der Postwachstumsbewegung, der insbesondere die Notwendigkeit suffizienzorientierter Wachstumskritik betont. Corinna Dengler und Matthias Schmelzer kritisieren diese Perspektive als zu eindimensional und plädieren stattdessen für weniger Individualethik, mehr Kapitalismuskritik und eine intersektionalere Gerechtigkeitsperspektive. Dabei ist auch die Rolle von sozialen Bewegungen nicht zu unterschätzen.

Aktuelle Berichte

Wohin des Weges, Degrowth Schweiz?

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Wie entwickelte sich aus einer studentischen Postwachstumsgruppe in Zürich eine schweizweite Bewegung? Viktoria Cologna und Raphael Portmann berichten vom Verein Degrowth Schweiz, der nicht nur Veranstaltungen wie Lesezirkel organisiert, sondern auch dabei hilft, das Postwachstums-Konzept in der Schweiz in die breite Öffentlichkeit zu tragen.

Neues aus der Wissenschaft

Unter der Lupe: Die Circular Economy

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Das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der ÖkologischesWirtschaften ist die Kreislaufökonomie. Kann mit ihr die Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum gelingen? U.a. dieser Frage wird in Beiträgen von Frieder Rubik et al. sowie Laura Nießen und Nancy Bocken nachgegangen. Passend zu dieser Problematik der Ressourcen- und Energieeffizienz ist nun auch die Ausgabe 1/2021 zum Thema „Rebound-Effekte“ Open-Access verfügbar.

Standpunkte

Tiny Houses: suffizientes und nachhaltiges Wohnen?

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Nach Jahrzehnten des Wohnflächenzuwachses scheint bei vielen Menschen ein Umdenken stattzufinden, sodass Wohnen auf kleiner Fläche immer mehr zum „Trend“ wird. Doch ist das neue Wohnkonzept des Tiny Houses tatsächlich auch ökologisch besser und suffizienter? Johannes Laible untersucht das Potenzial der „Mini-Häuser“ in puncto Klimaschutz.

Rezensionen

Nachhaltiger Genuss?

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Wie können wir ohne ökologische Zerstörung ein gutes, genussvolles Leben für uns alle schaffen? Diese Frage steht im Fokus des Buches „Sustainable Hedonism“ von Orsolya Lelkes, das der Bedeutung von gutem Leben ganz allgemein ebenso auf den Grund geht wie der Rolle des Individuums, um ein solches zu erreichen. Nick von Andrian hat das Buch rezensiert.

Rezensionen

„Kuchenentzug“ vs. Technologieoptimismus

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In ihrem Streitgespräch „Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution…“ durchwälzen Niko Paech und Erhard Eppler so ziemlich alle Diskussionspunkte innerhalb und außerhalb der Postwachstumsbewegung. Dass ein Gespräch der beiden erstaunlich viel Uneinigkeit aufzeigt, zentrale Debatten aufnimmt und zugleich auch unterhaltsam daherkommt, befindet Mirjam Körner in ihrer Rezension des Buches.

Standpunkte

Generationengerechtigkeit nicht ohne Postwachstum

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Wieso ist Postwachstum für das Konzept der Generationengerechtigkeit im Kontext des Klimawandels unabdingbar? Pauli Albrecht berichtet von ihrem Engagement für den Jugendrat der Generationenstiftung, welche die Krise der Generationengerechtigkeit anprangert und deutliche Forderungen an die neue Ampel-Koalition stellt.

Neues aus der Wissenschaft

Umweltfachleute befürworten Postwachstum

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Wie bewerten Umweltfachleute die Konzepte A-Growth, Degrowth und Postwachstum im Vergleich zu Green Growth? Cathérine Lehmann und Steffen Lange haben dazu eine Studie im Umweltbundesamt durchgeführt – mit überraschenden Ergebnissen.

Standpunkte

Die Ampel und Wachstumskritik? Eine Spurensuche

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Wieviel der neuen, vorsichtig wachstumskritischen Haltung im Grundsatzprogramm von Bündnis 90/Die Grünen ist im Programm der neuen Regierung, wieviel im aktuellen Jahreswirtschaftsberichts zu finden? Lia Polotzek begibt sich auf die Spurensuche nach einem Umdenken in Sachen Wachstumsfokus im Koalitionsvertrag sowie im Jahreswirtschaftsbericht 2022.

Standpunkte

Countdown 2030: Zukunft der Raumplanung? Teil 2

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Die Architekturschaffenden von Countdown 2030 aus der Schweiz fordern einen Kulturwandel in Planung, Bauen und Wirtschaft, der die Erhaltung unseres natürlichen Lebensraumes ins Zentrum stellt. Wieso dabei auch zwingend der Boden als Lebensgrundlage mitgedacht werden muss, erläutern sie im zweiten Part eines zweiteiligen Artikels. Wie kann die Nahrungsmittelproduktion und die Landwirtschaft nachhaltiger und lokaler werden?

Standpunkte

Countdown 2030: Zukunft der Raumplanung? Teil 1

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© Andreas Haug

Die Architekturschaffenden von „Countdown 2030“ setzen sich für eine hohe Baukultur in der Schweiz ein, die Zukunft hat – und schon heute ein gutes Leben ermöglicht. Dafür braucht es klimapositive Städte, Gebäude und Infrastrukturen und eine große Biodiversität. In einem zweiteiligen Artikel berichten sie, wie ein neues Raumkonzept für die Schweiz aussehen müsste, um Klimaneutralität zu erreichen.

Standpunkte

Kontroversen um die Nachhaltigkeitsrevolution

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In seinem Buch „Die Utopie des Sozialismus. Kompass für eine Nachhaltigkeitsrevolution“ grenzt sich Klaus Dörre vom Postwachstumskonzept ab. Eine verpasste Chance, findet Matthias Schmelzer, der in seiner ausführlichen Buchvorstellung Dörres Versuch einer Aktualisierung des Sozialismus unter die Lupe nimmt und Kritikwürdiges, aber auch viel Potenzial sieht.

Neues aus der Wissenschaft

Der Tretmühle von Wachstum und Arbeit entfliehen

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Die Autor*innen eines aktuellen Berichts beschäftigen sich mit der Frage, wieso Wirtschaftswachstum als politisches Ziel zur Schaffung von Arbeitsplätzen auf EU-Ebene bisher unüberwindbar scheint und zeigen zugleich politische Instrumente und Lösungsmöglichkeiten auf, um aus der Tretmühle von Wirtschaftswachstum und Erwerbsarbeit auszusteigen.

Neues aus der Wissenschaft

SoLaWis zwischen Zukunft und Vergangenheit

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Solidarische Landwirtschaften und Ökodörfer dienen als Experimentierräume für alternative Formen des Wirtschaftens und der Lebensmittelproduktion. Zeigt sich in ihnen dabei nicht nur ein starker Zukunftsbezug, sondern auch ein Rückblick zu vergangenen Praktiken nachhaltigen Wirtschaftens? Lena Schmeiduch stellt ein Forschungsprojekt vor, das die Zeitorientierung von Nachhaltigkeitsgemeinschaften wie SoLaWis unter die Lupe genommen hat.

Standpunkte

Was Ernährung mit Postwachstum zu tun hat

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Obwohl Essen eine der grundlegendsten Tätigkeiten der Menschen darstellt, stehen Ernährung und Lebensmittel selten im Fokus der Postwachstumsdebatte. Und das, obwohl die Bewegung nicht nur Wirtschaftswachstum im engeren Sinne, sondern auch generelles Wachstumsdenken in Frage stellt. Was also hat Ernährung mit Postwachstum zu tun? Dieser Frage gehen Bärbel Mahr und Stefan Wahlen nach.

Neues aus der Wissenschaft

Genug geACKERT in Tansania?

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Welche Visionen zur Zukunft landwirtschaftlicher Entwicklung des Landes dominieren in Tansania? Und wie hängen diese Vorstellungen ökologischer Landwirtschaft mit Wachstumskritik zusammen? Kerstin Schopp stellt die Ergebnisse einer Diskursanalyse bei tansanischen Kleinbauern und -bäuerinnen vor, die eine gemeinsame Vision zu gutem Leben, (nachhaltiger) Landnutzung und Wachstum teilen.

Standpunkte

Postwachstumsplaner*in werden – Teil 2

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Wie kann die Raum- und Stadtplanung von ihrer Wachstumsorientierung gelöst werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich Christian Lamker in einem zweiteiligen Artikel. Die zuvor dargestellten Reaktionen von Planenden auf die Postwachstumsdiskussion versucht er in diesem Teil einzuordnen, verständlich zu machen und mögliche Konsequenzen für einen gelingenden Wechsel in ihnen zu erkennen.