Aktuelle Berichte

Wachstumsunabhängig in die Zukunft

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Auf der Tagung „Herausforderung Wachstumsunabhängigkeit“ diskutierten am Montag in Berlin über 150 Akteure aus verschiedenen Politikressorts, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft darüber, wie unsere Gesellschaft widerstandsfähiger werden kann – gegen die Folgen von Konflikten und Krisen, aber auch gegen Schwankungen von Märkten.

Mitteilungen

Call for Papers: Transformation und Postwachstum

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Im September 2019 wird die Abschlusskonferenz der DFG-Kollegforscher_innengruppe „Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. Dynamik und (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften“ stattfinden. Aktuell können Veranstaltungskonzepte zu den Themenkomplexen „Felder der Transformation“ und „Konturen von Postwachstumsgesellschaften“ eingereicht werden.

Neues aus der Wissenschaft

Politischen Stillstand überwinden

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Wissenschaftler/innen des IÖW, RWI und Wuppertal Instituts präsentieren in der UBA-Studie mit der „vorsorgeorientierten Postwachstumsposition“ einen neuen Konsensvorschlag zum Streitpunkt „Wachstum“ in der Nachhaltigkeitsdebatte.

Mitteilungen

Karma, Klima und Konsum

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Wie können wir aktiv den gesellschaftlichen Wandel gestalten? Darum geht es auf der KarmaKonsum Konferenz 2018. Wie weiter in der Wohnungs- und Stadtpolitik? Die Autor/innen des Buchs „Housing for Degrowth“ stellen auf ihrer Buchtour Vorschläge zur Diskussion. Wie sollte das Verhältnis von Klimaschutz und Schutz unserer bisherigen Wirtschafts- und Lebensweise sein? Das diskutierten Johan Rockström, BUND, Heinrich-Böll-Stiftung und Misereor Mitte Oktober in Berlin. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie in diesem Beitrag.

Standpunkte

Wirtschaftswachstum und Konsumismus

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Längst ist das Wachstumsprinzip nicht mehr nur ein wirtschaftliches Phänomen, sondern wirkt sich inner- und außerhalb der Produktionssphäre auf Individuen aus. Franz Hochstrasser beleuchtet den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Konsumismus und verweist darauf, dass die Prinzipien von Wachstum und Konkurrenz überwunden werden können.

Mitteilungen

Herausforderung Wachstumsunabhängigkeit

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Viele ambitionierte umweltpolitische Initiativen scheitern– nicht zuletzt, weil sie „unter Wachstumsvorbehalt“ gestellt werden. Zugleich gelingt es vielen Industrienationen nicht mehr, die Wachstumsraten vergangener Jahrzehnte zu erreichen. Dies gefährdet die Stabilität wichtiger gesellschaftlicher Systeme. Am 5.11. bringt eine Konferenz von IÖW, RWI und Wuppertal Institut diese Fragen in Zusammenhang und lotet aus, welche Chancen und Herausforderungen mit der Strategie einer stärkeren Wachstumsunabhängigkeit verbunden sind.

Mitteilungen

Call for Papers: Organizing in a Post-Growth Era

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Das Journal „Organization“ widmet sich in einer Special Issue dem Thema: ‘Theoretical Perspectives on Organizations and Organizing in a Post-Growth Era’. Zwischen dem 30. April und dem 30. Mai 2019 können Paper eingereicht werden, die Organisationstheorien und Postwachstumsperspektiven zusammendenken und so die bestehenden Debatten bereichern.

Neues aus der Wissenschaft

Wohlfahrtsmessung jenseits des BIP

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Zur Diskussion über gesellschaftliche Leitindikatoren jenseits des BIP trägt der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI) bei, der an den Defiziten des BIP als Wohlfahrtsmaß anknüpft und ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in einen monetarisierten Gesamtindex einbezieht. Benjamin Held und Dorothee Rodenhäuser stellen den Indikator vor.

Mitteilungen

Arbeit für die Zukunft!

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Mit dem Disussionspapier „Sozial-ökologische Arbeitspolitik“ beteiligt sich die VÖW an der Diskussion um den Agendaprozess der Sozial-ökologischen Forschung (SÖF). In ihrem Diskussionspapier identifizieren die Autor/innen das Themenfeld Arbeit als eine Forschungslücke innerhalb der sozial-ökologischen Forschung und plädieren dafür, auch Zusammenhänge von Arbeitspolitik und Wirtschaftswachstum zu untersuchen.

Aktuelle Berichte

Dialoge im turbulenten Schweden

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Inmitten des Wahlkampfes vor den Parlamentswahlen fand im August 2018 die 6. Internationale Degrowth-Konferenz in Malmö (Schweden) statt. Rechtspopulismus und Klimawandel: die großen Debatten in der schwedischen Öffentlichkeit im Sommer dieses Jahres wirkten in die Konfernz hinein zeigten einmal mehr auf, wie den komplexen Herausforderungen unserer Zeit mit einem solidarischen Miteinander abseits des Wachstumszwangs begegnet werden muss.

Mitteilungen

Europa, raus aus der Wachstumsfalle!

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Anlässlich der Post-Growth 2018 Konferenz, die morgen in Brüssel beginnt und von europäischen Parlamentarier/innen, NGOS und Gewerkschaften organisiert worden ist, wurde heute ein offener Brief veröffentlicht, den über 200 Wissenschaftler/innen unterzeichnet haben. Unter den Unterzeichner/innen sind Tim Jackson, Kate Raworth, Giorgos Kallis, Stefania Barca, sowie aus Deutschland u. a. Nico Paech, Hans …

Rezensionen

Anders Wachsen!

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Die Krisenhaftigkeit der kapitalistischen Wachstumsgesellschaft zeigt, dass die Ideologie des Wirtschaftswachstums nicht mehr trägt. Darauf weisen Autor/innen wie Hartmut Rosa, Katja Kipping, Niko Paech und Frigga Haug in dem Sammelband „Anders wachsen!“ hin und zeigen ein Mosaik aus Alternativen auf, wie ein solidarischer Lebensstil abseits des Wachstumspfades gelingen kann. Anja Höfner hat das Buch rezensiert.

Standpunkte

Mäßigung: Von einer alten Tugend lernen

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Der Ausdruck ‚Postwachstum‘ verweist auf ein Ende der Wachstums- und Überflussgesellschaft und deutet an, dass deren Erzählung kaum noch Überzeugungskraft entfaltet. Aber welche alternativen Erzählungen gibt es für eine lebenswerte Zukunft? Thomas Vogel zeigt auf, wie eine positiv konnotierte Philosophie der Mäßigung die Sehnsucht nach dem Morgen wieder entfalten lassen könnte.

Standpunkte

Nicholas Georgescu-Roegen (1906-1994): Entropie

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Der Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Nicholas Georgescu-Roegen zeigte mit Hilfe naturwissenschaftlicher Gesetze auf, dass das wachstumsorientierte Wirtschaften immer mehr Ressourcen unwiederbringlich verbraucht – trotz Effizienzsteigerungen und der Idee von Rohstoffkreisläufen. Marc Hieronimus stellt die wichtigsten Thesen und Lebensstationen eines weiteren Vordenkers der Décroissance-Bewegung vor.

Mitteilungen

Zehn Jahre Postwachstumsperspektiven

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Noch bis zum 20. September ist die Anmeldung zur diesjährigen VÖÖ-Jahrestagung möglich. Konservativ, sozial-reformerisch, suffizienzorientiert, kapitalismuskritisch, feministisch: Zehn Jahre nach der ersten internationalen Degrowth-Konferenz existiert eine Vielzahl an Postwachstumsperspektiven, die auf der Tagung diskutiert und auf Anschlussfähigkeit an wirtschafts- und gesellschaftspolitische Debatten untersucht werden sollen.

Aktuelle Berichte

Die Digitalisierung im Sinne von Postwachstum gestalten

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An der diesjährigen Degrowth Summer School beteiligte sich auch die Forschungsgruppe von TU Berlin und IÖW zu „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“. Vivian Frick und Anja Höfner berichten in diesem Beitrag von ihrem zweitägigen Workshop „Achtung, die Digitalisierung kommt!?“.

Mitteilungen

Ein gutes Leben für alle!

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Wie lässt sich ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen erzielen? Und wie lässt sich die Nutzung dieser Ressourcen, unserer aller Lebensgrundlage, gerechter verteilen? Die Broschüre „Ein gutes Leben für alle! Eine Einführung in Suffizienz“ stellt sich diesen Fragen und erklärt einführend, aber keinewegs oberflächlich, was Suffizienz eigentlich ist, welche Chancen sie bietet und wie man sie erreichen kann.

Standpunkte

Weg mit der Arbeitsmoral!

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Während immer mehr junge Menschen den Stellenwert von Erwerbsarbeit als zentralen Lebensinhalt hinterfragen und Freiheiten einfordern, steigt auf der anderen Seite die Bereitschaft, freie Zeit einem makellosen Lebenslauf unterzuordnen. Steffen Boddin befasst sich mit diesen gegenläufigen Trends und begründet, warum das Konstrukt „Arbeit“ neu gedacht werden muss.

Mitteilungen

Visionen für die sozial-ökologische Transformation

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Die Degrowth-Sommerschule ist dieses Jahr auf dem Klimacamp Leipziger Land zu Gast. In dem vom Braunkohletagebau bedrohten Dorf Pödelwitz sollen verwaiste Orte neu belebt und Wege und Visionen für eine Wirtschaft, die sich am Guten Leben für alle orientiert, entwickelt werden. Ruth Krohn stellt das Rahmenprogramm der 4. Degrowth-Sommerschule vor.

Standpunkte

Bildung für die Postwachstumsgesellschaft

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Wie lässt sich Bildung so gestalten, dass der Mensch und die Erhaltung der Natur als unsere Lebensgrundlage im Denk- und Handelsfokus stehen? Mit dieser Frage befassen sich Ursula Obitz und Barbara Putz und kommen zu dem Schluss, dass ein Umdenken und Lebensstiländerungen auf individueller Ebene unabdingbar sind.

Mitteilungen

VÖW-Herbstakademie „Sharing and the City“

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Welche Arten des Sharings tragen zu einem grundlegenden Umdenken in Bezug auf den eigenen Lebensstil bei und wie wirkt sich das auf das Konsumverhalten aus? Inwiefern kann Sharing als „Einstiegstor“ zum nachhaltigen Wirtschaften im Unternehmen fungieren? Der Suche nach Antworten auf diese und weitere Fragen wird sich die diesjährige Herbstakademie der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung vom 01. bis zum 05. Oktober widmen. Bewerbungen werden bis zum 30. Juli entgegengenommen.

Rezensionen

Wie nachhaltig ist Nachhaltigkeit?

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Der Begriff der „Nachhaltigkeit“ ist längst zu einem viel diskutierten gesellschaftlichen „Leitbegriff“ geworden. In dem Buch „Die Gesellschaft der Nachhaltigkeit. Umrisse eines Forschungsprogramms“ werden Debatten im Spannungsfeld von einerseits Nachhaltigkeitsentwicklungen, die sich als kapitalistischer Modernisierungsprozess verstehen, sowie andererseits wachstumskritischen Ansätzen aufgegriffen und diskutiert. Eine Rezension von Elke Großer.

Mitteilungen

H. C. Binswanger-Forschungspreis

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Anlässlich der Gedenkfeier für Hans Christoph Binswanger in St.Gallen wurde die jährliche Auslobung eines Hans Christoph Binswanger-Preises angekündigt. Er soll an Nachwuchswissenschaftler/innen verliehen werden, die herausragende Arbeiten im Bereich der ökologischen Wirtschaftsforschung vorweisen können.

Mitteilungen

Grünes Wachstum versus Postwachstum

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In den beiden vergangenen Semestern beschäftigte sich ein interdisziplinäres Team Studierender mit dem Themenfeld nachhaltiges Wirtschaften und dem aktuell vorherrschenden Wachstumsnarrativ. Das Material zu diesem Tutorium sowie die Berichte zu den Dialogveranstaltungen „Über die Vermessung der Natur – Auf dem (Irr-)Weg in Richtungen eines effektiven Naturschutzes?“ und „Gute Arbeit für die Zukunft – sozialöko-logisch?“ sind jetzt online zugänglich.

Standpunkte

Gerhard Scherhorn: Nachruf für einen Vorausdenker

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Er zählte zu den Wegbereiter*innen eines zukunftsorientierten Blicks auf die Wirtschaft im Verhältnis zu Natur, Gesellschaft und Politik. Im Frühjahr dieses Jahres verstarb der Volkswirt Prof. Dr. Gerhard Scherhorn. Das Werk, das er zurücklässt, ist reich an visionären Gedanken, die viel an Orientierung auf dem Weg in Richtung eines lebensdienlichen Haushaltens auf einem begrenzten Planeten bieten. J. Daniel Dahm erinnert an einen Vorausdenker.

Mitteilungen

Die Zukunft der Nachhaltigkeitsforschung gestalten

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Welches sind die drängendsten Themen der Nachhaltigkeitsforschung? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lädt ein, sich am Agenda-Prozess der Sozial-ökologischen Forschung zu beteiligen. Sie haben die Möglichkeit, zehn Themenpapiere zu kommentieren und zu bewerten. Das Thema „Sozial-ökologische Pfade zu einer wachstumsunabhängigen Gesellschaft“ enthält vielfältige Bezüge zur Debatte um Postwachstum.

Rezensionen

Die Gesellschaft muss zusammenrücken

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Mit seinem neuen Buch „Einfach anders wohnen“ möchte Daniel Fuhrhop Lust machen auf das Verschlanken unserer gewachsenen Ansprüche und Gewohnheiten. Seinem großen Thema, der Suffizienz im Bauwesen, bleibt er dabei treu. Arne Steffen hat das Buch gelesen und hält es für eine sinnvolle Ergänzung zu Fuhrhops politischen Forderungen.

Standpunkte

Suffizienz in der Praxis

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Wie können wir eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Mobilität, Materialverbrauch, Energie, Landwirtschaft und Ernährung gestalten und wirklich weniger verbrauchen? Dieser und weiteren Fragen geht das Impulspapier „Perspektive 2030: Suffizienz in der Praxis“ des BUND nach. Jenny Blekker und Christine Wenzl stellen einige Beispiele vor, wie mehr Suffizienz erreicht werden kann und was die Kommunal- und Bundespolitik dazu beitragen könnte.

Mitteilungen

Haben oder Sein? Ganz klar Sein!

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In dem Projekt „Ringbahn-Sessions“ werden Wissenschaftler/innen zu der Frage interviewt, wie mit den Anforderungen ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft in Zukunft umgegangen werden sollte. In der aktuellen Ausgabe spricht Prof. Dr. Hermann Ott über Postwachstum und die Frage, wie die Menschen unserer Gesellschaft wieder enger in soziale Beziehungen eingebunden werden könnten.

Rezensionen

Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?

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Wie kann die Arbeitswelt in einer Welt ohne Wirtschaftswachstum aussehen und mit welchen Herausforderungen ist zu rechnen? Diese Frage stellen die Herausgeber/innen des Buches „Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?“, das Meike Ortmanns für den Blog rezensiert hat. In dem Buch werden insbesondere die sozial-ökologischen Aspekte des Wandels der Arbeitswelt beleuchtet.

Standpunkte

Wir sind Getriebene

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Wenn das Heilsversprechen einer besseren Zukunft durch Wirtschaftswachstum nicht mehr trägt, weil noch mehr Wachstum die Menschen nicht glücklicher macht, gerät das Bemühen, neue Wachstumspotenziale zu schaffen, schnell zum Zwang. Dies liegt daran, dass Wirtschaften heutzutage nicht längerfristig ohne Wachstum funktionieren können, legt Mathias Binswanger dar.

Mitteilungen

Anmeldung zur Degrowth-Konferenz in Brüssel offen

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Vom 18. – 19. September 2018 wird auf dem Gelände des Europäischen Parlaments Brüssel eine Postwachstumskonferenz stattfinden. Das Ziel der Konferenztage, die etwa ein Jahr vor der nächsten Europawahl und der Nominierung einer neuen Kommission stattfinden, ist es, den Entscheidungsträger/innen der EU die Ansichten der Zivilgesellschaft näherzubringen, damit diese ihr ökonomisches Denken und Handeln auf echte Nachhaltigkeit ausrichten. Die Anmeldung zur Teilnahme an der Konferenz ist jetzt möglich.

Aktuelle Berichte

Eine bessere Zukunft ist möglich

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Der Wirtschaftswissenschaftler Peter Victor sprach am 18.05.2018 im Rahmen der Ringvorlesung „Wohlstand ohne Wachstum“ an der TU Berlin über neue Erkenntnisse aus dem Überarbeitungsprozess seines Buches „Managing without Growth. Slower by Design, not Disaster“. Warum seiner Ansicht nach ein nachhaltiger Wohlstand nur abseits des Wachstumspfades zu erreichen ist und dies keine Abkehr vom Kapitalismus nach sich ziehen muss, berichtet Laura Theuer.

Mitteilungen

Tag des guten Lebens für alle

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Wie wäre es, wenn an einem Tag in ganz Deutschland Menschen, lokale Gruppen und Bewegungen Veranstaltungen und Aktionen im Sinne des „guten Lebens für alle“ in ihrem Umfeld machen? Wenn dadurch praktische Ansätze für eine Welt jenseits des Wachstums bekannter und sichtbarer werden? Und wenn durch diese bundesweiten Aktionen deutlich wird, dass ein fürsorgliches und selbstbestimmtes Miteinander auch heute schon möglich ist? Genau das soll am 23. Juni 2018 passieren.

Aktuelle Berichte

Stadtplanung trifft Sozialunternehmen

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Unternehmen, die dem Wachstumsparadigma nicht folgen, sondern sozial und ökologisch verträglich arbeiten möchten, benötigen dafür preiswerten Raum, der eine vertrauensvolle Gemeinschaft befördert, und die Möglichkeit, sich durch ihre Rechtsform zwischen Gemeinwohl und Markt zu verorten. Dies schließen Benedikt Schmid und Christian Schulz aus den Diskussionen beim Treffen des Arbeitskreises zu Postwachstumsökonomien der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL).

Standpunkte

Ehrenamt in einer Postwachstumsgesellschaft

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Dass ehrenamtliches Engagement Teil einer Postwachstumsgesellschaft sein sollte, steht kaum in Frage. Doch welche Rahmenbedingungen müssten geschaffen werden, damit das Ehrenamt auch wirklich zum guten Leben der/des Einzelnen und zum Gemeinwohl der Gesellschaft beitragen kann? Mit dieser Frage befasst sich Bettina Hollstein.

Rezensionen

Vom Wissen zum Wandel

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Um eine Mehrheit von der Unausweichlichkeit eines drastischen Wandels zu überzeugen, reicht es nicht, die Alarmglocken zu läuten. Dies zeigen die Bücher „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ und „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“ von Fabian Scheidler. Sie zeigen aber auch, dass der bisherige Weg der Menschheit nie zwangsläufig war und Menschen sich immer wieder der erzwungenen Entwicklung widersetzt haben. Eine Rezension von Marc Hieronimus.

Neues aus der Wissenschaft

Wo ist die Suffizienz in Energieszenarien?

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Im Mittelpunkt einer Untersuchung, die in der Zeitschrift „Technological Forecasting and Social Change“ erschienen ist, steht die Frage, ob Verhaltens- und Lebensstiländerungen in globalen Energieszenariostudien als Option betrachtet werden, um in Zukunft die energiebedingten Treibhausgasemissionen zu senken. Einer der Autoren stellt hier das Ergebnis der Untersuchung vor und betont die Dringlichkeit entschlossener Reduktionen der Treibhausgasemissionen, weshalb zukünftig auch suffizientere Lebensstile als Option in Energieszenarien stärker betrachtet werden sollten.

Standpunkte

Bernard Charbonneau: Die Große Wandlung

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Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg hat der französische Denker und Wachstumskritiker Bernard Charbonneau begonnen, die Verheerungen des Fortschritts anzuprangern. Radikal und gedanklich seiner Zeit weit voraus, hatte er zeitlebens Schwierigkeiten, mit seinen Ideen Gehör zu finden. Warum seine Werke dennoch aktuell geblieben sind und seine Ideen gerade heute Beachtung verdienen, begründet Marc Hieronimus.

Standpunkte

Zum Trade-off zwischen Nachhaltigkeit und Rendite

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Eine Postwachstumsökonomie verlangt von Unternehmen, nachhaltig zu wirtschaften und die natürlichen Ressourcen zu schonen. Gewinnorientierte Unternehmen tun sich oft schwer damit, Nachhaltigkeit und Gewinnstreben miteinander zu vereinbaren. Christian Fahrbach befasst sich damit, welche Fragen dieser Trade-off aufwirft und wie staatliche Regulierung dem entgegenwirken könnte.

Rezensionen

2084: Warum sich der Aufbruch ins Ungewisse lohnt

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In einer Zeit, in der das Verharren im Status quo die vermeintlich sicherere Wahl als der Aufbruch in eine neue Zukunft ist, fehlt es vor allem an einer konkreten Vorstellung dieser Zukunft. Paul Raskin hat als Wissenschaftler über viele Jahre Modelle und Szenarien erarbeitet, um mögliche Entwicklungspfade der Menschheit zu beschreiben. Seine Erkenntnisse fasst er nun zusammen in einem Buch, in dem er eine Zukunftsvision nach dem „Großen Wandel“ und der Abkehr vom Wachstumsparadigma beschreibt. Eine Rezension von Lukas Drees.

Standpunkte

Visionen erzählen und Utopien leben

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Inwiefern hat die Visionslosigkeit der politischen Linken mit Postwachstum zu tun? Astrid Gläsel verbindet die Überlegungen des Soziologen und Ökonomen Oliver Nachtwey über die Krise der Linken mit denen des Soziologen Frank Adloff zu Konsum und Ungleichheit und kommt zu dem Schluss, dass eine Zusammenführung dieser beiden Debatten dabei helfen könnte, eine lebenswerte Zukunft zu denken und zu erschaffen.

Standpunkte

Kommt bald das Recht auf Werbefreiheit?

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Ein System, das auf Wachstum angewiesen ist, kommt ohne das Wecken immer neuer Bedürfnisse nicht aus. Im Stadtbild äußert sich dies vor allem durch Werbebotschaften in Bussen und Bahnen, an Hauswänden, an Bushaltestellen und auf freistehenden Werbetafeln. Steffen Nikolaj Boddin berichtet, wie eine Berliner Initiative nun ein Zeichen gegen die Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes setzen möchte.

Standpunkte

Wie verändert die Digitalisierung unsere Zeit?

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Die Digitalisierung beeinflusst, wie wir Zeit denken und handeln. Daher stehen gesellschafts- und bildungsrelevante Fragen danach, wie wir ein vielfältig gutes menschliches Dasein leben können, neu zur Disposition. In unserer Artikel-Reihe zum Thema soziale Beschleunigung befasst sich Elke Großer mit den von unserer Gesellschaft unbeantworteten Fragen zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Zeit.

Rezensionen

Eine Chemiewende für die Postwachstumsgesellschaft

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Während die Energiewende als Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger gesellschaftlich akzeptiert ist und politisch gefördert wird, steht die „Chemiewende“ noch ganz am Anfang. Vivian Frick rezensiert das Buch von Hermann Fischer und Horst Appelhagen, die für eine „intelligente Nutzung natürlicher Rohstoffe“ plädieren. Sind Postwachstumsansätze und die Abkehr von der petrochemischen Industrie gar komplementäre Ansätze auf dem Weg in eine sozial-ökologische Gesellschaft?

Rezensionen

Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne

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In ihrem Buch „Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne“ beschäftigen sich Harald Welzer und Bernd Sommer mit der Frage, wie ein geeignetes Transformationsdesign den Weg in Richtung einer „reduktiven Moderne“ ebnen könnte. Dabei eröffnen sie neue Blickwinkel und erstellen einen lesenswerten Fundus an kritisch beleuchteten Ideen. Maja Göpel hat das Buch rezensiert und wünscht sich für die Zukunft noch eine tiefergehende Beleuchtung des Transformationsdesigns.