Standpunkte

Zum Trade-off zwischen Nachhaltigkeit und Rendite

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Eine Postwachstumsökonomie verlangt von Unternehmen, nachhaltig zu wirtschaften und die natürlichen Ressourcen zu schonen. Gewinnorientierte Unternehmen tun sich oft schwer damit, Nachhaltigkeit und Gewinnstreben miteinander zu vereinbaren. Christian Fahrbach befasst sich damit, welche Fragen dieser Trade-off aufwirft und wie staatliche Regulierung dem entgegenwirken könnte.

Rezensionen

2084: Warum sich der Aufbruch ins Ungewisse lohnt

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In einer Zeit, in der das Verharren im Status quo die vermeintlich sicherere Wahl als der Aufbruch in eine neue Zukunft ist, fehlt es vor allem an einer konkreten Vorstellung dieser Zukunft. Paul Raskin hat als Wissenschaftler über viele Jahre Modelle und Szenarien erarbeitet, um mögliche Entwicklungspfade der Menschheit zu beschreiben. Seine Erkenntnisse fasst er nun zusammen in einem Buch, in dem er eine Zukunftsvision nach dem „Großen Wandel“ und der Abkehr vom Wachstumsparadigma beschreibt. Eine Rezension von Lukas Drees.

Standpunkte

Visionen erzählen und Utopien leben

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Inwiefern hat die Visionslosigkeit der politischen Linken mit Postwachstum zu tun? Astrid Gläsel verbindet die Überlegungen des Soziologen und Ökonomen Oliver Nachtwey über die Krise der Linken mit denen des Soziologen Frank Adloff zu Konsum und Ungleichheit und kommt zu dem Schluss, dass eine Zusammenführung dieser beiden Debatten dabei helfen könnte, eine lebenswerte Zukunft zu denken und zu erschaffen.

Standpunkte

Kommt bald das Recht auf Werbefreiheit?

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Ein System, das auf Wachstum angewiesen ist, kommt ohne das Wecken immer neuer Bedürfnisse nicht aus. Im Stadtbild äußert sich dies vor allem durch Werbebotschaften in Bussen und Bahnen, an Hauswänden, an Bushaltestellen und auf freistehenden Werbetafeln. Steffen Nikolaj Boddin berichtet, wie eine Berliner Initiative nun ein Zeichen gegen die Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes setzen möchte.

Standpunkte

Wie verändert die Digitalisierung unsere Zeit?

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Die Digitalisierung beeinflusst, wie wir Zeit denken und handeln. Daher stehen gesellschafts- und bildungsrelevante Fragen danach, wie wir ein vielfältig gutes menschliches Dasein leben können, neu zur Disposition. In unserer Artikel-Reihe zum Thema soziale Beschleunigung befasst sich Elke Großer mit den von unserer Gesellschaft unbeantworteten Fragen zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Zeit.

Rezensionen

Eine Chemiewende für die Postwachstumsgesellschaft

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Während die Energiewende als Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger gesellschaftlich akzeptiert ist und politisch gefördert wird, steht die „Chemiewende“ noch ganz am Anfang. Vivian Frick rezensiert das Buch von Hermann Fischer und Horst Appelhagen, die für eine „intelligente Nutzung natürlicher Rohstoffe“ plädieren. Sind Postwachstumsansätze und die Abkehr von der petrochemischen Industrie gar komplementäre Ansätze auf dem Weg in eine sozial-ökologische Gesellschaft?

Rezensionen

Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne

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In ihrem Buch „Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne“ beschäftigen sich Harald Welzer und Bernd Sommer mit der Frage, wie ein geeignetes Transformationsdesign den Weg in Richtung einer „reduktiven Moderne“ ebnen könnte. Dabei eröffnen sie neue Blickwinkel und erstellen einen lesenswerten Fundus an kritisch beleuchteten Ideen. Maja Göpel hat das Buch rezensiert und wünscht sich für die Zukunft noch eine tiefergehende Beleuchtung des Transformationsdesigns.

Standpunkte

Mit diesen Werten kann man rechnen

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Die Gemeinwohl-Ökonomie will den Maßstab für wirtschaftliches Handeln grundlegend verändern – und setzt dazu mit der Bilanz auf ein Instrument, das wie kaum ein anderes für ökonomisch-quantifizierende Wirtschaftspraktiken steht. Kann man soziale und ökologische Werte genauso messen wie wirtschaftliche Größen? Und kann man sich in einer Welt der Kennzahlen, Statistiken und von Big Data überhaupt anders Gehör verschaffen? Johanna Ritter ist diesen Fragen nachgegangen.

Standpunkte

Zukunftsgerecht leben: Würde statt Wachstumswahn

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Wenn das Wachstumsparadigma ausgedient hat, müssen neue Wege des Wirtschaftens gefunden werden. In dem Buch „Zukunftsgerecht leben“ beschäftigen sich fünf Autoren mit möglichen Lösungswegen wie Permakultur, Social Banking und Alternativen zur Spekulation mit dem Eigentum an Grund und Boden. Peter Krause stellt das Buch vor.

Standpunkte

Wie Kampagnen für Suffizienzpolitik gelingen

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Suffizienzpolitik soll es leichter machen, nachhaltig zu leben – doch einfach ist es nicht, für sie öffentlich zu streiten. Mit welchen Botschaften können Menschen hinter suffizienzpolitischen Forderungen versammelt werden? Wie können politische Repräsentant_innen in Verantwortung genommen werden? Daniel Constein präsentiert sechs Vorschläge, wie Kampagnen für Suffizienzpolitik gelingen können.

Standpunkte

Wachstum über allem und in (fast) allem

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Mit der Vereidigung des Kabinetts ist der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD jetzt Arbeitsprogramm der neuen Bundesregierung. Die einzige Vision, die er bietet: Wohlstand und Nachhaltigkeit durch Wirtschaftswachstum. Angelika Zahrnt und Irmi Seidl bilden mit diesem Kommentar den Auftakt zur neuen Kolumne auf dem Blog Postwachstum: „Jetzt mal langsam! Tagesgeschehen Postwachstum“, in der das politische Tagesgeschehen aus Postwachstumssicht kommentiert wird.

Standpunkte

Postwachstum & Wellbeing- Synergie oder Konflikt?

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Würde sich eine Abkehr vom Wachstumsparadigma automatisch positiv auf das Wohlbefinden der Menschen auswirken? Oder würden nicht vielmehr Verlustängste und politische Instabilität diesen Weg prägen? Milena Büchs und Max Koch befassen sich in ihrem Buch “Postgrowth and Wellbeing – Challenges to Sustainable Welfare” mit diesen Fragen und stellen hier ihre Schlussfolgerungen vor.

Mitteilungen

Wachstum mit Augenmaß

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Spätestens mit seinem letzten Werk „Die Wirklichkeit als Herausforderung“ (Murmann, 2016) hat Hans Christoph Binswanger gezeigt, dass Ökonomie – also das wirtschaftliche Tun wie auch seine wissenschaftliche Betrachtung – eine sinnstiftende Tätigkeit sein kann, ja vielleicht als die sinnstiftend menschliche Tätigkeit überhaupt betrachtet werden muss. Matthias Meyer-Schwarzenberger über das Vermächtnis des kürzlich verstorbenen Ökonomen.

Mitteilungen

H. C. Binswangers Einfluss auf die Politik

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Mit Hans Christoph Binswanger ist einer der ganz Großen der Ökonomie im Allgemeinen und der ökologischen Ökonomie im Besonderen von uns gegangen. Reinhard Loske erinnert in diesem Beitrag an die Spuren, die Binswanger in den Sphären der politischen Praxis und des politischen Klimas hinterlassen hat und fragt danach, wie heute mit seinem ideenreichen Erbe umgegangen wird.

Mitteilungen

H. C. Binswanger und sein Engagement im BUND

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Mit der 1983 erschienen BUND-Publikation „Arbeit ohne Umweltzerstörung – Strategien für eine neue Wirtschaftspolitik“, von Hans Christoph Binswanger u. a. wurde Binswanger zum Vater der ökologischen Steuerreform. Seitdem setzte er sich inner- wie auch außerhalb des BUND auf vielen Ebenen für dieses Herzensthema und weitere ökologische wie auch ökonomische Anliegen ein. Angelika Zahrnt war es stets eine Freude, Teil seines breiten Netzwerks zu sein und mit ihm zusammenzuarbeiten. Hier stellt sie sein Engagement genauer vor.

Standpunkte

Hans Christoph Binswanger als Ökonom

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Binswangers beeindruckendes ökonomisches Werk über einen Zeitraum von fast einem halben Jahrhundert hin ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in der Substanz immer auch ein umweltökonomisches Werk gewesen. Ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit erkennt man dabei die Schwerpunkte „Natur und Geld“ sowie „Dominium und Patrimonium“ (Herrschaftseigentum und Erbgut), die seine Sicht ökonomischer Prozesse bestimmen. Hans Nutzinger stellt die wichtigsten Publikationen Binswangers vor, in denen diese Perspektive entfaltet wird.

Mitteilungen

Im Gedenken an Hans Christoph Binswanger

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Er engagierte sich eindrucksvoll und unermüdlich für eine Ökonomie, die ein langfristiges Überleben von Mensch und Natur ermöglicht. Im Alter von 88 Jahren ist im Januar 2018 der Schweizer Ökonom, sowie Geld- und Wachstumskritiker Hans Christoph Binswanger verstorben. Mit diesem Auftakt zu einer Artikel-Reihe über sein Lebenswerk erinnern Angelika Zahrnt und Irmi Seidl an den Wissenschaftler, Lehrer und Menschen H. C. Binswanger.

Rezensionen

Skizzen für eine zukunftsfähige Moderne

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Bevor der klimatische und gesellschaftliche Kollaps kommt und uns zu einer Neuausrichtung unserer Lebensweisen zwingt, sollten wir eine aktiv geplante Transformation jener Lebensweisen in Erwägung ziehen. Gesellschaftliche Wandlung „by design“, dafür plädieren Harald Welzer und Bernd Sommer. Sandra Schusser rezensiert ihr Auftaktwerk aus der Reihe „Transformationen“.

Neues aus der Wissenschaft

Vom Kissen aus die Welt retten?

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Führt mehr Achtsamkeit zu verantwortungsvollerem oder weniger Konsum? Kann Meditation einer Postwachstumsgesellschaft den Rücken stärken? Oder werden positive Konsumeffekte durch den Yoga-Retreat in Bali wieder zunichtegemacht? Sonja Geiger berichtet vom Forschungsprojekt BiNKA („Bildung für Nachhaltigen Konsum durch Achtsamkeitstraining“), innerhalb dessen diese Fragen untersucht werden.

Mitteilungen

Aufruf: Bald ist es zu spät… Was können wir tun?

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Als Reaktion auf den eindringlichen Warnruf von 15.000 Wissenschaftler/innen “Warning to Humanity” im vergangenen November haben französische Wachstumskritiker/innen jetzt einen eigenen Aufruf gestartet. Ihr Ziel ist es, ökologische und globalisierungskritische Kräfte stärker zusammenzubringen, um sich gemeinsam für eine Transformation zu einer gerechten und demokratischen Postwachstumsgesellschaft einzusetzen.

Standpunkte

Die (verlorene) Zeit

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Technische Geräte sind heute unsere ständigen Begleiter. Sie sind intuitiv und mit wenig Zeitaufwand zu bedienen und dennoch verursachen sie bei einigen Menschen ein Gefühl von ständiger Hektik. In unserem Auftakt zu einer neuen Artikel-Reihe zum Thema soziale Beschleunigung geht Jan Osenberg der Frage nach, ob und wie sich unser Zeitmanagement durch die Digitalisierung verändert.

Rezensionen

Von der imperialen zur solidarischen Lebensweise

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Was hat es zur Folge, wenn die Verkaufszahlen von großen Geländewagen (SUVs) ansteigen? In ihrem Buch „Imperiale Lebensweise“ thematisieren Ulrich Brand und Markus Wissen Alltagspraktiken v. a. in den kapitalistischen Zentren, die auf Ungleichheit, Macht und Herrschaft basieren und diese reproduzieren. Als Ausweg skizzieren die Autoren eine solidarische Lebensweise, die nicht auf Prekarisierung von Menschen und gesellschaftlicher Naturverhältnisse beruht. Eine Rezension von Theresa Zimmermann.

Mitteilungen

Bildung für die große Transformation

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„Wie hängt eigentlich unsere Wirtschafts- und Lebensweise mit den globalen Krisen zusammen? Warum können wir nicht unendlich wachsen und woher kommt es, dass wir das aber scheinbar wollen?“ Um die Bildungsarbeit für die sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaft zu unterstützen, hat das Portal Globales Lernen einen neuen Fokus zum Thema Degrowth eingerichtet.

Mitteilungen

Nur unter Wachstumsvorbehalt?!

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… Wir kennen das. Ideen und Forderungen von zivilgesellschaftlichen Akteuren kommen überhaupt nicht durch oder gern auch mal ganz offiziell „nur unter Wachstumsvorbehalt“. Was ist das für eine „Argumentationshierarchie“? Warum ist sie derart stark? Und wie können wir uns innerhalb dieser Hierarchie mehr Handlungsspielraum zurückerobern? Die Beiträge der DNR-Tagung zu diesen Themen sind nun als Videos verfügbar.

Standpunkte

Ivan Illich: Autonomie und Freundschaft

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„Das gesamte Werk Illichs ist eine Infragestellung der Entwicklung, des Wirtschaftswachstums, der Industrialisierung (…) und der modernen Lebensweise“, schreibt Serge Latouche über den ungemein belesenen und in den späten Lebensjahren mehr als zehnsprachigen Denker Ivan Illich. Der Buchautor, Dozent und „radikale Humanist“ widmete sich unter anderem dem Wohnen, Fortbewegen und Lernen in der industrialisierten Gesellschaft. Mit ihm präsentiert Marc Hieronimus einen weiteren Avantgardisten der französischen Décroissance-Bewegung.

Rezensionen

Adieu, Wachstum! Das Ende einer Erfolgsgeschichte

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In seinem Buch entlarvt Norbert Nicoll die Schattenseiten des Wachstums und sucht nach den Ursprüngen der vermeintlichen „Erfolgsgeschichte des Wachstums“. Nicolls Buch zeichnet sich durch komplexe, aber sachliche Beschreibungen aus, die Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachrichtungen vereinen und mit alltagsnahen Beispielen aufgelockert werden. Santje Kludas hat es gelesen.

Aktuelle Berichte

Mehr Digitalisierung für weniger Energieverbrauch?

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Wie realistisch sind Zukunftsperspektiven von einem vollständig digitalen, automatisierten Energiesystem? Und sind die Chancen der Digitalisierung auch Chancen für ein sozial gerechtes und ökologisch nachhaltiges Energiesystem, das die Bedürfnisse einer Postwachstumsgesellschaft erfüllen kann? Friederike Rohde berichtet von der VÖW Herbstakademie „Digitalisierung im Grünen“.

Standpunkte

Auf gehts! In Richtung neuer Wirtschaftssysteme

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Wie lässt sich eine internationale Gemeinschaft für die Gestaltung neuer Wirtschaftssysteme mobilisieren? Und wie lassen sich Visionen einer neuen Wirtschaft schon heute erlebbar machen? Diesen Fragen widmet sich die neu gegründete Initiative Reclaim Our Economy. Das Ziel der Gruppe ist es, eine Gemeinschaft und Räume zu schaffen, in denen das Kreieren von Wirtschaftssystemen im Einklang mit Mensch und Natur gefordert und gefördert wird. Florian Carl stellt seine Sicht der Initiative vor.

Aktuelle Berichte

Postwachstum trifft auf Stadt- und Raumplanung

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Was passiert, wenn etablierte Planungswissenschaftler/innen und Planungspraktiker/innen auf Postwachstumsdiskussionen treffen? Welche Veränderungsperspektiven löst der Begriff und lösen damit verbundene konzeptionelle Vorstellungen aus? Dr. Christian Lamker und Viola Schulze Dieckhoff haben in einem World Café mit etwa 50 Anwesenden darüber diskutiert.

Aktuelle Berichte

Postwachstum meets Gender (II)

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Die Debatten über den Ablauf einer sozial-ökologischen Transformation lassen eine differenzierte Gender-Analyse bisher vermissen. Sabine Carl und Mike Korsonewski berichten von ihrem Vortrag „Ein gutes Leben für alle? Postwachstum meets Gender“ in Köln, der einen Anstoß zu dieser Diskussion bildete.

Aktuelle Berichte

Postwachstum meets Gender (I)

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Die akute Krisenhaftigkeit des gegenwärtigen Kapitalismus gibt der Diskussion rund um eine Gesellschaft frei von Wachstumszwang Aufwind. Den Debatten über das Wie einer sozial-ökologischen Transformation fehlt aber bislang eine differenzierte Gender-Analyse – auf theoretischer wie empirischer Ebene. Sabine Carl und Mike Korsonewski stellen ihre Forschungsarbeiten dazu vor und berichten vom Symposium „Ein gutes Leben für alle? Postwachstum meets Gender“.

Standpunkte

Haben kann man nicht nur Dinge

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Sharing Economy, das Teilen von Gütern, ist seit einigen Jahren in aller Munde. Verbunden ist dieses Phänomen mit der Hoffnung, dass besitzorientierte Leitbilder einer Besinnung auf das Wertvolle und Wichtige im Leben weichen. Doch während wir unser Besitzstreben nun immer weniger auf Gegenstände richten, sind es stattdessen Erfahrungen, die wir aneignen, anhäufen und maximieren wollen. Christian Uhle schreibt über Sharing Economy und Customer Experience aus Philosophischer Sicht.

Mitteilungen

Ungleichverteilung und Postwachstum

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Welche Implikationen bringt die weltweite Einkommensungleichverteilung für das Wirtschaftswachstum mit sich? Und wie steht es um die politische Umsetzbarkeit von Postwachstum? Über diese Fragen hat sich in den letzten Wochen hat sich eine interessante Diskussion zwischen dem Ökonom und Postwachstumskritiker Branko Milanovic und dem Anthropologen und Postwachstumsbefürworter Jason Hickel entsponnen. Die Hinweise auf ihre Artikel finden Sie hier.

Standpunkte

Über die Vermessung der Natur (II)

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Welche Chancen und Risiken bieten die verschiedenen Managementkonzepte von Ökosystemdienstleistungen, um Natur tatsächlich zu schützen? Und in welchem Verhältnis stehen diese zur Postwachstumsbewegung? Josef Kaiser erläutert in seinem zweiten Beitrag die Implikationen der Inwertsetzung von Natur.

Standpunkte

Über die Vermessung der Natur (I)

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Was sind Ökosystemdienstleistungen und welche Managementkonzepte gibt es dafür? Dieser Frage geht Josef Kaiser in diesem Beitrag nach, um darauf aufbauend in einem zweiten Beitrag diese Inwertsetzung von Natur aus einer Postwachstumsperspektive zu beleuchten und zu fragen: welche Chancen und Risiken bieten die verschiedenen Konzepte, um Natur tatsächlich zu schützen?

Mitteilungen

Dem Wachstum entwachsen

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Die Broschüre mit dem Titel „Dem Wachstum entwachsen“ des Deutschen Naturschutzrings (DNR) soll vor allem Nichtregierungsorganisationen den Einstieg in die Wachstumskritik erleichtern und sammelt nützliche Tools, Netzwerke, Denkanstöße, Akteure und Veröffentlichungen zum Thema Wachstumskritik und sozial-ökologische Transformation. Außerdem finden Sie hier den Link zu einem Interview mit dem Buen-Vivir-Experten Alberto Acosta, sowie Informationen über ein Projekt, das emissionsfreien Transport quer über die Weltmeere möglich machen soll.

Standpunkte

Der Raubbau an der Seele

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In seinem Buch „Raubbau an der Seele“ vertritt Wolfgang Schmidbauer die These, dass die inzwischen zur häufigsten Ursache von Arbeitsunfähigkeit gewordenen Erkrankungen aus dem depressiven Formenkreis mit einer emotionalen Raubbauwirtschaft zusammenhängen, die sich durchaus mit der Wachstumsideologie des gegenwärtigen Wirtschaftens vergleichen lässt. Die Gründe dafür erklärt er in diesem Beitrag.

Standpunkte

Genossenschaften, erobert die Plattformökonomie!

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Internetplattformen bringen Anbieter/innen und Nachfrager/innen in vielfältiger Weise zusammen und sind mittlerweile unverzichtbar. Dass die prominentesten Akteure der Plattformökonomie – Apple, Google, Microsoft, Amazon, Facebook & Co – die Liste der wertvollsten Unternehmen der Welt anführen, zeigt: Dies ist ein Phänomen von großer Bedeutung. Laura Theuer und Steffen Lange befassen sich mit der Frage: Wie kann diese neue Art des Wirtschaftens demokratisch, zum Wohle der Gesellschaft und im Sinne einer grundlegenden Neuausrichtung unseres Wirtschaftens gemäß sozialer und ökologischer Prinzipien gestaltet werden?

Standpunkte

Die zwei Seiten der geplanten Obsoleszenz

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In der Debatte um den geplanten vorzeitigen Verschleiß von Produkten wird weithin noch immer mit einer einseitigen Definition von geplanter Obsoleszenz gearbeitet. Dabei ist die Planung von Obsoleszenzen, konsequent zu Ende gedacht, sogar eine der wichtigsten Grundlagen zur Ermöglichung langer Produktlebensdauern. Für ein konstruktives Verständnis von ‚geplanter Obsoleszenz‘ plädiert Erik Poppe.

Mitteilungen Neues aus der Wissenschaft

Wirtschaftswissenschaften und Transformation

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Gemeinsam mit Partnern laden IÖW, Cusanus Hochschule, Netzwerk Plurale Ökonomik und Wuppertal Institut am 6. November ein, die vielfältigen theoretischen, methodischen und inhaltlichen Ansätze der Wirtschaftswissenschaften und ihre Wirkungen auf die gesellschaftliche Praxis zu diskutieren.

Aktuelle Berichte

Prozesse einer Postwachstumsplanung

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Wie sollten sich Prozesse in der Stadtplanung für eine Postwachstumsgesellschaft verändern? Welche Rollenverständnisse sind geeignet, Wandel zu denken und zu begleiten? Wie viel Improvisation braucht Planung, um kreativ zu sein und alle Menschen in den Mittelpunkt zu stellen? Christian Lamker und Viola Schulze Dieckhoff berichten von der Veranstaltung „Prozesse einer Postwachstumsplanung“, die sich diesen Fragen und möglichen Antworten widmete.

Standpunkte

Weniger ist anders

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Die bislang forcierten, geförderten wie auch geforderten Strategien zum Klimaschutz, Effizienz und Konsistenz, konnten die mit ihnen verbundenen Hoffnungen nicht erfüllen. Technische Innovationen haben nicht zu einer (ausreichenden) Senkung von Treibhausgasemissionen geführt. Das gilt auch für den Bereich Bauen, insbesondere für den Wohnungsbau. Arne Steffen untersucht die Chancen, die Suffizienzpotentiale im Baubereich bergen.

Standpunkte

Wenn Flüsse Recht bekommen

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Postwachstum braucht neue Ideen im Rechtswesen. Warum Unternehmen als eigene Rechtspersönlichkeiten definieren, nicht aber die Natur? Der Biokratie-Gedanke findet immer häufiger Eingang ins Rechtswesen: Jüngst wurden sowohl in Neuseeland als auch in Indien Flüsse mit eigenen Rechten ausgestattet. Georg Winter kommentiert diesen beginnenden Paradigmenwechsel.