Standpunkte

Priorität für Wachstum oder Klimaschutz?

Kommentare 3

Im Herbst 2018 wurde der IPCC-Sonderbericht über 1,5 °C globale Erwärmung veröffentlicht. Die darin modellierten Klimaszenarien beruhen auf fünf sozioökonomischen Entwicklungsszenarien – von denen alle weiteres, weltweites Wirtschaftswachstum bis 2100 voraussetzen. Angelika Zahrnt begründet, warum diese Annahmen in ein Dilemma führen und die Auseinandersetzung mit dem Wachstumsparadigma unumgänglich ist.

Standpunkte

Entwachstum: Zehn Jahre Degrowth

Schreibe einen Kommentar

Der Begriff „Degrowth“ hat in den letzten zehn Jahren eine erstaunliche Karriere erlebt. Im Schwerpunktheft zu „Degrowth“ des Forschungsjournals Soziale Bewegungen wird erörtert, wie der Stand der Diskussion und der Aktivitäten nach zehn Jahren aus bewegungspolitischer Perspektive einzuschätzen ist. Matthias Schmelzer, Dennis Eversberg und Gabriele Schmidt führen in eine Artikel-Reihe ein, in der einige dieser Diskussionen wiedergegeben werden.

Mitteilungen

Wettbewerb: „Planung ohne Wachstum“

Schreibe einen Kommentar

Wie können innovative Ansätze der Stadt- und Regionalentwicklung bzw. -planung aussehen, die zu einer Postwachstumsgesellschaft beitragen? Wie kann eine Zukunftsvision 2050 für eine Postwachstumsstadt oder für eine Postwachstumsregion aussehen? Der Förderpreis für Raum- und Umweltforschung ist in diesem Jahr zum Thema „Raumentwicklung und Postwachstum“ ausgeschrieben. Arbeiten können noch bis 15. März eingereicht werden.

Standpunkte

Vom Zero Waste Lifestyle zur müllfreien Zukunft?

Kommentare 2

Bilder von vermüllten Stränden und Berichte über Mikroplastik in Meeresfischen zeigen Wirkung. Immer mehr Menschen hinterfragen die moderne Wegwerfgesellschaft und suchen nach Alternativen. Lukas Sattlegger und Luca Raschewski bewerten das transformative Potential der Zero Waste Bewegung und verdeutlichen die Herausforderungen von Müllvermeidung auf gesamtgesellschaftlicher Ebene.

Standpunkte

Mit Postwachstum zur Verkehrswende?

Schreibe einen Kommentar

In den letzten Jahrzehnten hat das Wachstum des Verkehrs stärker zugenommen als das des BIPs. Zudem zeigt das Reporting zu den deutschen Klimazielen, dass der Verkehrssektor am wenigsten eine Entkopplung von Wachstum und CO2-Emissionen aufweisen kann. Tobias Haas stellt einführende Überlegungen vor, wie Postwachstumsperspektiven die Debatte um eine Verkehrswende bereichern können.

Standpunkte

Bildung jenseits des Wachstumspfades

Kommentare 1

Katharina Dutz und Niko Paech kritisieren, dass innerhalb einer am Wachstum ausgerichteten Gesellschaft jene basalen Fähigkeiten verdrängt werden, die eine suffiziente und an moderner Subsistenz orientierte Lebensführung ermöglichen. Die Autor/innen befassen sich mit der Frage, wie Bildung und das Wachstumsparadigma zusammenhängen und was eine Bildung für nachhaltige Entwicklung für eine Postwachstumsökonomie vermitteln sollte.

Standpunkte

Ein lyrischer Jahresabschluss

Schreibe einen Kommentar

Ein für die Postwachstumsbewegung ereignis- und debattenreiches Jahr liegt bald hinter uns. Um es auf eine schöne Art verklingen zu lassen, hat Mathias Effenberger in diesem Beitrag Suffizienz und Lyrik in einem Gedicht zusammgebracht. Damit möchten wir unseren Leser/innen und Autor/innen eine schöne Weihnachtszeit wünschen und freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam im neuen Jahr auch neue Wege des gesellschaftlichen Wandels zu erkunden.

Standpunkte

Rohstoffpolitik 2.0

Schreibe einen Kommentar

Christian Hermani stellt die Broschüre Rohstoffpolitik 2.0 vor. Diese bildet den Abschluss des gleichnamigen DNR-Projektes und ist als Aufruf zu verstehen, die stoffliche Basis unseres Wirtschaftens stärker in den Blick zu nehmen und politisch mutiger zu gestalten. Das Ziel: eine umwelt- und klimagerechte Ressourcennutzung. Neben Themen wie Tiefseebergbau und konkreten Instrumenten werden auch grundlegende Fragen nach dem Zusammenhang von Effizienz, Wachstum und Ressourcenverbrauch behandelt.

Standpunkte

Raus aus der Wachstumsgesellschaft?

Schreibe einen Kommentar

Eine neue Studie der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz untersucht die Rolle von Wirtschaftswachstum für die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung. Die Autor/innen bewerten dabei Wirtschaftswachstum hinsichtlich seiner Folgen für die Erfüllung lebensdienlicher Ziele und plädieren für eine Kombination von politischen Effizienz- und Suffizienz-Maßnahmen.

Standpunkte

Ein Netzwerk für den sozial-ökologischen Wandel

Schreibe einen Kommentar

Im Wandlungsprozess hin zu einer Postwachstumsgesellschaft nehmen Gemeinschaftlichkeit und Vernetzung eine Schlüsselrolle ein. Benedikt Schmid hat Dennis Hack interviewt, der zusammen mit seinem Team mit „Human Connection“ ein nicht kommerzielles Online-Netzwerk erschaffen möchte, auf dem sich alle Interaktionen am Gemeinwohl und an den Menschenrechten orientieren und das dadurch zur sozial-ökologischen Transformation beitragen soll.

Mitteilungen

Postwachstum als Chance für die EU

Schreibe einen Kommentar

In dem Paper „Post-growth thinking as a resource for a European union of sustainability“ argumentiert Reinhard Loske, dass eine Postwachstumsorientierung der Europäischen Union neue Stabilität verleihen könnte. Er begründet dies nicht nur mit der Notwendigkeit einer Nachhaltigkeitstransformation, sondern auch mit den sowieso bereits schrumpfenden Wachstumsraten innerhalb der EU.

Neues aus der Wissenschaft

Gefährdet Wachstum die Demokratie?

Schreibe einen Kommentar

Würde Demokratie in einer Welt ohne Wachstum funktionieren? Oder brauchen Demokratien Wirtschaftswachstum? Anselm Vogler und Erik Fritzsche stellen eine Studie vor, in der sie dieser Frage nachgegangen sind und begründen, warum ‚Legitimität‘ eine Schlüsselkategorie für die Demokratie einer Postwachstumsgesellschaft ist.

Rezensionen

Mit vereinten Kräften für ein gutes Leben

Schreibe einen Kommentar

In ihrem Buch „Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann“ beleuchten Alberto Acosta und Ulrich Brand die multiple Krise des Kapitalismus und zeigen auf, wie diese durch eine Transformation ohne Masterplan und mit Engagement aus dem globalen Norden und Süden überwunden werden kann. Claudia van Leeuwen hat das Buch für den Blog Postwachstum rezensiert.

Standpunkte

2030 Watch: Wächst Nachhaltigkeit trotz Wachstum?

Schreibe einen Kommentar

Für die Umsetzung der Agenda 2030 bedarf es komplexer Informationen zur Beschreibung der Welt. Oft beruhen diese Daten aber auf dem derzeitigen Wachstumsparadigma. Dies kann Fehlannahmen verursachen. Dieser Widerspruch muss überwunden und die Debatte für die Gesellschaft zugänglicher gestaltet werden, fordert Saadya Windauer vom Projekt 2030Watch.

Aktuelle Berichte

Wachstumsunabhängig in die Zukunft

Schreibe einen Kommentar

Auf der Tagung „Herausforderung Wachstumsunabhängigkeit“ diskutierten am Montag in Berlin über 150 Akteure aus verschiedenen Politikressorts, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft darüber, wie unsere Gesellschaft widerstandsfähiger werden kann – gegen die Folgen von Konflikten und Krisen, aber auch gegen Schwankungen von Märkten.

Mitteilungen

Call for Papers: Transformation und Postwachstum

Schreibe einen Kommentar

Im September 2019 wird die Abschlusskonferenz der DFG-Kollegforscher_innengruppe „Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. Dynamik und (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften“ stattfinden. Aktuell können Veranstaltungskonzepte zu den Themenkomplexen „Felder der Transformation“ und „Konturen von Postwachstumsgesellschaften“ eingereicht werden.

Neues aus der Wissenschaft

Politischen Stillstand überwinden

Schreibe einen Kommentar

Wissenschaftler/innen des IÖW, RWI und Wuppertal Instituts präsentieren in der UBA-Studie mit der „vorsorgeorientierten Postwachstumsposition“ einen neuen Konsensvorschlag zum Streitpunkt „Wachstum“ in der Nachhaltigkeitsdebatte.

Mitteilungen

Karma, Klima und Konsum

Schreibe einen Kommentar

Wie können wir aktiv den gesellschaftlichen Wandel gestalten? Darum geht es auf der KarmaKonsum Konferenz 2018. Wie weiter in der Wohnungs- und Stadtpolitik? Die Autor/innen des Buchs „Housing for Degrowth“ stellen auf ihrer Buchtour Vorschläge zur Diskussion. Wie sollte das Verhältnis von Klimaschutz und Schutz unserer bisherigen Wirtschafts- und Lebensweise sein? Das diskutierten Johan Rockström, BUND, Heinrich-Böll-Stiftung und Misereor Mitte Oktober in Berlin. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie in diesem Beitrag.

Standpunkte

Wirtschaftswachstum und Konsumismus

Kommentare 3

Längst ist das Wachstumsprinzip nicht mehr nur ein wirtschaftliches Phänomen, sondern wirkt sich inner- und außerhalb der Produktionssphäre auf Individuen aus. Franz Hochstrasser beleuchtet den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Konsumismus und verweist darauf, dass die Prinzipien von Wachstum und Konkurrenz überwunden werden können.

Mitteilungen

Herausforderung Wachstumsunabhängigkeit

Schreibe einen Kommentar

Viele ambitionierte umweltpolitische Initiativen scheitern– nicht zuletzt, weil sie „unter Wachstumsvorbehalt“ gestellt werden. Zugleich gelingt es vielen Industrienationen nicht mehr, die Wachstumsraten vergangener Jahrzehnte zu erreichen. Dies gefährdet die Stabilität wichtiger gesellschaftlicher Systeme. Am 5.11. bringt eine Konferenz von IÖW, RWI und Wuppertal Institut diese Fragen in Zusammenhang und lotet aus, welche Chancen und Herausforderungen mit der Strategie einer stärkeren Wachstumsunabhängigkeit verbunden sind.

Mitteilungen

Call for Papers: Organizing in a Post-Growth Era

Schreibe einen Kommentar

Das Journal „Organization“ widmet sich in einer Special Issue dem Thema: ‘Theoretical Perspectives on Organizations and Organizing in a Post-Growth Era’. Zwischen dem 30. April und dem 30. Mai 2019 können Paper eingereicht werden, die Organisationstheorien und Postwachstumsperspektiven zusammendenken und so die bestehenden Debatten bereichern.

Neues aus der Wissenschaft

Wohlfahrtsmessung jenseits des BIP

Schreibe einen Kommentar

Zur Diskussion über gesellschaftliche Leitindikatoren jenseits des BIP trägt der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI) bei, der an den Defiziten des BIP als Wohlfahrtsmaß anknüpft und ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in einen monetarisierten Gesamtindex einbezieht. Benjamin Held und Dorothee Rodenhäuser stellen den Indikator vor.

Mitteilungen

Arbeit für die Zukunft!

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Disussionspapier „Sozial-ökologische Arbeitspolitik“ beteiligt sich die VÖW an der Diskussion um den Agendaprozess der Sozial-ökologischen Forschung (SÖF). In ihrem Diskussionspapier identifizieren die Autor/innen das Themenfeld Arbeit als eine Forschungslücke innerhalb der sozial-ökologischen Forschung und plädieren dafür, auch Zusammenhänge von Arbeitspolitik und Wirtschaftswachstum zu untersuchen.

Aktuelle Berichte

Dialoge im turbulenten Schweden

Schreibe einen Kommentar

Inmitten des Wahlkampfes vor den Parlamentswahlen fand im August 2018 die 6. Internationale Degrowth-Konferenz in Malmö (Schweden) statt. Rechtspopulismus und Klimawandel: die großen Debatten in der schwedischen Öffentlichkeit im Sommer dieses Jahres wirkten in die Konfernz hinein zeigten einmal mehr auf, wie den komplexen Herausforderungen unserer Zeit mit einem solidarischen Miteinander abseits des Wachstumszwangs begegnet werden muss.

Mitteilungen

Europa, raus aus der Wachstumsfalle!

Schreibe einen Kommentar

Anlässlich der Post-Growth 2018 Konferenz, die morgen in Brüssel beginnt und von europäischen Parlamentarier/innen, NGOS und Gewerkschaften organisiert worden ist, wurde heute ein offener Brief veröffentlicht, den über 200 Wissenschaftler/innen unterzeichnet haben. Unter den Unterzeichner/innen sind Tim Jackson, Kate Raworth, Giorgos Kallis, Stefania Barca, sowie aus Deutschland u. a. Nico Paech, Hans …

Rezensionen

Anders Wachsen!

Schreibe einen Kommentar

Die Krisenhaftigkeit der kapitalistischen Wachstumsgesellschaft zeigt, dass die Ideologie des Wirtschaftswachstums nicht mehr trägt. Darauf weisen Autor/innen wie Hartmut Rosa, Katja Kipping, Niko Paech und Frigga Haug in dem Sammelband „Anders wachsen!“ hin und zeigen ein Mosaik aus Alternativen auf, wie ein solidarischer Lebensstil abseits des Wachstumspfades gelingen kann. Anja Höfner hat das Buch rezensiert.

Standpunkte

Mäßigung: Von einer alten Tugend lernen

Kommentare 1

Der Ausdruck ‚Postwachstum‘ verweist auf ein Ende der Wachstums- und Überflussgesellschaft und deutet an, dass deren Erzählung kaum noch Überzeugungskraft entfaltet. Aber welche alternativen Erzählungen gibt es für eine lebenswerte Zukunft? Thomas Vogel zeigt auf, wie eine positiv konnotierte Philosophie der Mäßigung die Sehnsucht nach dem Morgen wieder entfalten lassen könnte.

Standpunkte

Nicholas Georgescu-Roegen (1906-1994): Entropie

Kommentare 1

Der Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Nicholas Georgescu-Roegen zeigte mit Hilfe naturwissenschaftlicher Gesetze auf, dass das wachstumsorientierte Wirtschaften immer mehr Ressourcen unwiederbringlich verbraucht – trotz Effizienzsteigerungen und der Idee von Rohstoffkreisläufen. Marc Hieronimus stellt die wichtigsten Thesen und Lebensstationen eines weiteren Vordenkers der Décroissance-Bewegung vor.

Mitteilungen

Zehn Jahre Postwachstumsperspektiven

Schreibe einen Kommentar

Noch bis zum 20. September ist die Anmeldung zur diesjährigen VÖÖ-Jahrestagung möglich. Konservativ, sozial-reformerisch, suffizienzorientiert, kapitalismuskritisch, feministisch: Zehn Jahre nach der ersten internationalen Degrowth-Konferenz existiert eine Vielzahl an Postwachstumsperspektiven, die auf der Tagung diskutiert und auf Anschlussfähigkeit an wirtschafts- und gesellschaftspolitische Debatten untersucht werden sollen.

Aktuelle Berichte

Die Digitalisierung im Sinne von Postwachstum gestalten

Schreibe einen Kommentar

An der diesjährigen Degrowth Summer School beteiligte sich auch die Forschungsgruppe von TU Berlin und IÖW zu „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“. Vivian Frick und Anja Höfner berichten in diesem Beitrag von ihrem zweitägigen Workshop „Achtung, die Digitalisierung kommt!?“.

Mitteilungen

Ein gutes Leben für alle!

Schreibe einen Kommentar

Wie lässt sich ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen erzielen? Und wie lässt sich die Nutzung dieser Ressourcen, unserer aller Lebensgrundlage, gerechter verteilen? Die Broschüre „Ein gutes Leben für alle! Eine Einführung in Suffizienz“ stellt sich diesen Fragen und erklärt einführend, aber keinewegs oberflächlich, was Suffizienz eigentlich ist, welche Chancen sie bietet und wie man sie erreichen kann.

Standpunkte

Weg mit der Arbeitsmoral!

Kommentare 5

Während immer mehr junge Menschen den Stellenwert von Erwerbsarbeit als zentralen Lebensinhalt hinterfragen und Freiheiten einfordern, steigt auf der anderen Seite die Bereitschaft, freie Zeit einem makellosen Lebenslauf unterzuordnen. Steffen Boddin befasst sich mit diesen gegenläufigen Trends und begründet, warum das Konstrukt „Arbeit“ neu gedacht werden muss.

Mitteilungen

Visionen für die sozial-ökologische Transformation

Schreibe einen Kommentar

Die Degrowth-Sommerschule ist dieses Jahr auf dem Klimacamp Leipziger Land zu Gast. In dem vom Braunkohletagebau bedrohten Dorf Pödelwitz sollen verwaiste Orte neu belebt und Wege und Visionen für eine Wirtschaft, die sich am Guten Leben für alle orientiert, entwickelt werden. Ruth Krohn stellt das Rahmenprogramm der 4. Degrowth-Sommerschule vor.

Standpunkte

Bildung für die Postwachstumsgesellschaft

Kommentare 1

Wie lässt sich Bildung so gestalten, dass der Mensch und die Erhaltung der Natur als unsere Lebensgrundlage im Denk- und Handelsfokus stehen? Mit dieser Frage befassen sich Ursula Obitz und Barbara Putz und kommen zu dem Schluss, dass ein Umdenken und Lebensstiländerungen auf individueller Ebene unabdingbar sind.

Mitteilungen

VÖW-Herbstakademie „Sharing and the City“

Schreibe einen Kommentar

Welche Arten des Sharings tragen zu einem grundlegenden Umdenken in Bezug auf den eigenen Lebensstil bei und wie wirkt sich das auf das Konsumverhalten aus? Inwiefern kann Sharing als „Einstiegstor“ zum nachhaltigen Wirtschaften im Unternehmen fungieren? Der Suche nach Antworten auf diese und weitere Fragen wird sich die diesjährige Herbstakademie der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung vom 01. bis zum 05. Oktober widmen. Bewerbungen werden bis zum 30. Juli entgegengenommen.

Rezensionen

Wie nachhaltig ist Nachhaltigkeit?

Schreibe einen Kommentar

Der Begriff der „Nachhaltigkeit“ ist längst zu einem viel diskutierten gesellschaftlichen „Leitbegriff“ geworden. In dem Buch „Die Gesellschaft der Nachhaltigkeit. Umrisse eines Forschungsprogramms“ werden Debatten im Spannungsfeld von einerseits Nachhaltigkeitsentwicklungen, die sich als kapitalistischer Modernisierungsprozess verstehen, sowie andererseits wachstumskritischen Ansätzen aufgegriffen und diskutiert. Eine Rezension von Elke Großer.

Mitteilungen

H. C. Binswanger-Forschungspreis

Schreibe einen Kommentar

Anlässlich der Gedenkfeier für Hans Christoph Binswanger in St.Gallen wurde die jährliche Auslobung eines Hans Christoph Binswanger-Preises angekündigt. Er soll an Nachwuchswissenschaftler/innen verliehen werden, die herausragende Arbeiten im Bereich der ökologischen Wirtschaftsforschung vorweisen können.

Mitteilungen

Grünes Wachstum versus Postwachstum

Schreibe einen Kommentar

In den beiden vergangenen Semestern beschäftigte sich ein interdisziplinäres Team Studierender mit dem Themenfeld nachhaltiges Wirtschaften und dem aktuell vorherrschenden Wachstumsnarrativ. Das Material zu diesem Tutorium sowie die Berichte zu den Dialogveranstaltungen „Über die Vermessung der Natur – Auf dem (Irr-)Weg in Richtungen eines effektiven Naturschutzes?“ und „Gute Arbeit für die Zukunft – sozialöko-logisch?“ sind jetzt online zugänglich.

Standpunkte

Gerhard Scherhorn: Nachruf für einen Vorausdenker

Schreibe einen Kommentar

Er zählte zu den Wegbereiter*innen eines zukunftsorientierten Blicks auf die Wirtschaft im Verhältnis zu Natur, Gesellschaft und Politik. Im Frühjahr dieses Jahres verstarb der Volkswirt Prof. Dr. Gerhard Scherhorn. Das Werk, das er zurücklässt, ist reich an visionären Gedanken, die viel an Orientierung auf dem Weg in Richtung eines lebensdienlichen Haushaltens auf einem begrenzten Planeten bieten. J. Daniel Dahm erinnert an einen Vorausdenker.

Mitteilungen

Die Zukunft der Nachhaltigkeitsforschung gestalten

Schreibe einen Kommentar

Welches sind die drängendsten Themen der Nachhaltigkeitsforschung? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lädt ein, sich am Agenda-Prozess der Sozial-ökologischen Forschung zu beteiligen. Sie haben die Möglichkeit, zehn Themenpapiere zu kommentieren und zu bewerten. Das Thema „Sozial-ökologische Pfade zu einer wachstumsunabhängigen Gesellschaft“ enthält vielfältige Bezüge zur Debatte um Postwachstum.

Rezensionen

Die Gesellschaft muss zusammenrücken

Schreibe einen Kommentar

Mit seinem neuen Buch „Einfach anders wohnen“ möchte Daniel Fuhrhop Lust machen auf das Verschlanken unserer gewachsenen Ansprüche und Gewohnheiten. Seinem großen Thema, der Suffizienz im Bauwesen, bleibt er dabei treu. Arne Steffen hat das Buch gelesen und hält es für eine sinnvolle Ergänzung zu Fuhrhops politischen Forderungen.

Standpunkte

Suffizienz in der Praxis

Schreibe einen Kommentar

Wie können wir eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Mobilität, Materialverbrauch, Energie, Landwirtschaft und Ernährung gestalten und wirklich weniger verbrauchen? Dieser und weiteren Fragen geht das Impulspapier „Perspektive 2030: Suffizienz in der Praxis“ des BUND nach. Jenny Blekker und Christine Wenzl stellen einige Beispiele vor, wie mehr Suffizienz erreicht werden kann und was die Kommunal- und Bundespolitik dazu beitragen könnte.

Mitteilungen

Haben oder Sein? Ganz klar Sein!

Schreibe einen Kommentar

In dem Projekt „Ringbahn-Sessions“ werden Wissenschaftler/innen zu der Frage interviewt, wie mit den Anforderungen ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft in Zukunft umgegangen werden sollte. In der aktuellen Ausgabe spricht Prof. Dr. Hermann Ott über Postwachstum und die Frage, wie die Menschen unserer Gesellschaft wieder enger in soziale Beziehungen eingebunden werden könnten.

Rezensionen

Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?

Schreibe einen Kommentar

Wie kann die Arbeitswelt in einer Welt ohne Wirtschaftswachstum aussehen und mit welchen Herausforderungen ist zu rechnen? Diese Frage stellen die Herausgeber/innen des Buches „Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?“, das Meike Ortmanns für den Blog rezensiert hat. In dem Buch werden insbesondere die sozial-ökologischen Aspekte des Wandels der Arbeitswelt beleuchtet.

Standpunkte

Wir sind Getriebene

Kommentare 1

Wenn das Heilsversprechen einer besseren Zukunft durch Wirtschaftswachstum nicht mehr trägt, weil noch mehr Wachstum die Menschen nicht glücklicher macht, gerät das Bemühen, neue Wachstumspotenziale zu schaffen, schnell zum Zwang. Dies liegt daran, dass Wirtschaften heutzutage nicht längerfristig ohne Wachstum funktionieren können, legt Mathias Binswanger dar.