Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schuldenkrise

Standpunkte

Degrowth im Europa der Krise

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Während der internationalen Degrowth-Sommerschule an der »Universitat Autònoma de Barcelona« unterhielt sich Felicitas Sommer mit dem Commons-Forscher Aggelos Varvarousis, der Soziologin Lúcia de Oliveira Fernandes und dem Aktivisten und Wissenschaftler der ökologischen Ökonomien Claudio Cattaneo. Felicitas Sommer: In vielen südeuropäischen Ländern brechen die öffentlichen Versorgungssysteme zusammen. Der Zugang zu medizinischer …

Standpunkte

Pauschales Schrumpfungsideal? – Replik auf Sabine Reiner

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Sabine Reiner schreibt mit Blick auf die Krise in Südeuropa: „Kein Wachstum ist auch keine Lösung.“ Die ungewollte Rezession kann trotz ihrer katastrophalen Auswirkungen jedoch kein Grund zur pauschalen Ablehnung einer Postwachstumsökonomie sein. Im Gegenteil, die uns dort vor Augen geführte bedrohliche Entwicklung verdeutlicht die Notwendigkeit einer vom Wachstum unabhängigen …

Standpunkte

Kein Wachstum ist auch keine Lösung

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Nicht nur die Gewerkschaften, auch Ökonominnen und Ökonomen jenseits der Standardrepertoirevertretungen reden sich den Mund fusselig, dass man sich aus einer Krise nicht heraussparen kann. Selbst der IWF hat es ganz offiziell vorgerechnet: Die Kürzungspolitik, wie sie den schuldengeplagten Ländern in Europa aufgeherrscht wird, lässt die Wirtschaft weitaus stärker schrumpfen, …

Standpunkte

Wirtschaftswende – sozial-ökologischer Weg aus der Eurokrise

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In jeder ernsthaften Beziehung, wenn man sich ein wenig beschnuppert und Vertrauen aufgebaut hat, kommt der Punkt, an dem man beschließt, gemeinsame Kasse zu machen. Der Grund dafür sind meist praktische Erwägungen und ökonomische Vorteile (Steuerermäßigungen). In der Europäischen Union waren die ökonomischen Vorteile von Anfang an kein nettes Nebenprodukt …

Standpunkte

Krise und Formen alternativen Wirtschaftens in Griechenland

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Griechenland ist seit Anfang 2010 zu einem gesellschaftlichen Krisenlabor geworden, und zwar in doppelter Hinsicht. Zum einen hat die EU in Kooperation mit dem IWF mit den Kreditverträgen vom Mai 2010 der griechischen Gesellschaft eine Wirtschafts- und Sozialpolitik verordnet, in deren Folge es zu einem dramatischen Verarmungsprozess der Unter- und …

Aktuelle Berichte

Krisenzeiten nähren Griechenlands Kulturkreative

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Jennifer Hinton reiste in diesem Sommer durch ein Griechenland im Umbruch. In dem Forschungsprojekt, das sie zusammen mit ihrem Kollegen Andrea Bonetti und dem Post Growth Institute anstieß, begegnete sie Menschen, Bewegungen und Organisationen, die in dieser Zeit der ökonomischen Unsicherheit Formen alternativen Wirtschaftens vorantreiben. Sie erzählt von den vielen …

Standpunkte

Pirat des Raumschiffs Erde

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Der stellvertretende Vorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, forderte das Ende der Nachhaltigkeitslüge und provozierte eine Wachstumsdebatte in der FAZ. Er akzeptierte, dass unbegrenztes Wachstum nicht möglich ist, und fordert, dass wir lernen müssen, „Zufriedenheit abseits des Ressourcenverbrauches“ zu finden. Doch die Probleme liegen tiefer. Nerz sieht uns wirtschaftlich gerade am …

Standpunkte

Finanzmärkte und Wachstum – Kommentar zu Markus Henn

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Markus Henns zunächst aufgestellte These, dass die aufgeblähten Finanzmärkte das Wachstum hemmen, hat zunächst etwas für sich: Im Gefolge der großen Finanzmarktkrise führten die Einbrüche in der Realwirtschaft dazu, dass der globale CO2-Ausstoss zum ersten Mal seit 50 Jahren für zwei Jahre absolut sank. Allerdings können sich Gesellschaften nicht alle …

Mitteilungen

Ein neues Geldsystem für Europa

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Prof. Dr. Dr. Helge Peukert (Universität Erfurt) fordert angesichtes der (europäischen) Schuldenkrise in einem Beitrag für Deutschlandradio Kultur ein neues Geldsystem für Europa. Die Europäische Zentralbank soll den Staaten neues Geld quasi als „Geschenk“ zukommen lassen. Somit würde die Staatsfinanzierung unabhängig von den internationalen Finanzmärkten erfolgen. Die Geldmenge soll in …