Ökologisches Wirtschaften: Neue Artikel im Open Access
Es sind neue Artikel im Open Access der Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften verfügbar!
Pfade in die Postwachstumsgesellschaft
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Die Infrastruktur in Städten zu verändern ist wichtig. Dies sei dennoch zweitrangig gegenüber scheinbar ‚weichen‘ Ansätzen zur Veränderung, die im eigenen Inneren und dem Zwischenmenschlichen beginnen, argumentiert Cathérine Lehmann. In ihrem Beitrag teilt sie Überlegungen, die u.a. auf ihrem Besuch der Urban Future Konferenz 2024 beruhen.
Der Ausdruck ‚Postwachstum‘ verweist auf ein Ende der Wachstums- und Überflussgesellschaft und deutet an, dass deren Erzählung kaum noch Überzeugungskraft entfaltet. Aber welche alternativen Erzählungen gibt es für eine lebenswerte Zukunft? Thomas Vogel zeigt auf, wie eine positiv konnotierte Philosophie der Mäßigung die Sehnsucht nach dem Morgen wieder entfalten lassen könnte.
Um eine Mehrheit von der Unausweichlichkeit eines drastischen Wandels zu überzeugen, reicht es nicht, die Alarmglocken zu läuten. Dies zeigen die Bücher „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ und „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“ von Fabian Scheidler. Sie zeigen aber auch, dass der bisherige Weg der Menschheit nie zwangsläufig war und Menschen sich immer wieder der erzwungenen Entwicklung widersetzt haben. Eine Rezension von Marc Hieronimus.
Wie wäre es, für Suffizienz nicht mit der Aussage „weil wir die Erde retten müssen“ zu werben, sondern mit „weniger arbeiten, mehr faul rumliegen“? Jochen Dallmer wirbt für eine Argumentations- und Kommunikationsweise, die sich auf die Vorteile konzentriert, die aus weniger wirtschaftlicher Aktivität resultieren: Weg von der Askese, hin zum (Öko-)Hedonismus.
Täglich berichten die Medien über neue Vorwürfe gegen VW. Seit sich die Krise um manipulierte Software zur Abgasmessung ausweitet, geht auch die Angst um, dass sie den Konzern, die deutsche Autoindustrie und somit die gesamte deutsche Wirtschaft in den Abgrund zieht. Das ist kein Wunder angesichts der weit verbreiteten Annahme – auch durch Angela Merkel – dass ungefähr jeder siebte Job in Deutschland direkt oder indirekt von der Autoindustrie abhängt.
In der Stadt des Postwachstums gehören Gelegenheitsstrukturen für Eigenarbeit und Do It Yourself-Kulturen selbstverständlich zum Stadtbild. Offene Werkstätten für Selbstversorgung, Handwerk, Kunst, Design und kreatives Ausprobieren sind in jedem Quartier zu finden. Nachbarschaften und Interessensgemeinschaften kümmern sich selbstverwaltet um die produktiven Gemeinschaftsorte. Dort gibt es Tausch- , Leih- und Umsonstläden …
Wuppertal war bis vor kurzem als eine schrumpfende Stadt bekannt. Dies gilt für die Bevölkerungszahl genauso wie für die Industrie. Lediglich der Schuldenberg und der Wohnungsleerstand konnten ein ordentliches Wachstum verzeichnen. Wuppertal, eine Degrowth City? Tatsächlich befindet sich Wuppertal mitten in einer Transformation, die viele Chancen birgt, die genutzt werden …
Nach einem Jahr Vorbereitung ist vor zwei Monaten www.n21.press online gegangen. Ein ehrgeiziges Projekt, das für die Nachhaltigkeit einen journalistischen Leuchtturm bauen möchte. Kann das, was in den Niederlanden mit „de Correspondent“ gelungen ist, auch im deutschsprachigen Raum gelingen? Mit einem auf „Nachhaltigkeit“ und „Lösungen“ abzielenden Journalismus? Ein österreichisch-deutsches JournalistInnenteam …
„Die Städte sind für dich gebaut…“ (Berthold Brecht) In der Diskussion um Postwachstum und Suffizienz nehmen Städte eine besondere Rolle ein. Denn einerseits sind sie Teil des Problems. Nirgendwo wird Beschleunigung und Wachstum schneller und konsequenter vorangetrieben als in den Metropolen dieser Welt, den Zentren des Konsums. Andererseits bieten aber …
Pumpipumpe ist ein weitgehend analog funktionierendes Sharing Tool. Mittels Sticker am Briefkasten soll das Leihen und Ausleihen unter Nachbarn und damit der bewusste Umgang mit Konsumgütern sowie Kontakte in der Nachbarschaft gefördert werden. In jedem Haushalt befinden sich Dinge, die nur selten gebraucht werden und die wir gerne einmal einem …
In seinem Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ geht Kontext-TV-Mitbegründer Fabian Scheidler den Wurzeln der Zerstörungskräfte nach, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer historischen Spurensuche erzählt er die Vorgeschichte und Genese des kapitalistischen Weltsystems, das vor etwa 500 Jahrten in Europa entstand und Mensch …
Suffizienzpolitik begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve. Die Vorbehalte sind Vielfältig: Suffizienz sei unzureichend, undurchsetzbar, sie verletze gar die der Demokratie so wichtige Entscheidungsfreiheit der …
Pegida, Flüchtlingsdramen, ISIS und nun die brutalen Anschläge in Paris: es gibt, ganz abgesehen von der immer noch schwelenden Eurokrise, vieles was Angst macht in Deutschland, nicht zuletzt auch Angst um den eigenen Arbeitsplatz – von den ökologischen globalen Mega-Krisen ganz zu schweigen. Gleichzeitig braucht man jedoch nicht lange zu …
Europe is exhausted. It is exhausted after long years of what is labeled as the Eurozone crisis. It is exhausted after years of economic success and – now – prolonged years of political failure. Every single attempt of deepening the political union of Europe after the enactment of the Maastricht …
Viele Publikationen, die für Suffizienz und eine Abkehr vom Wachstums-Paradigma plädieren, adressieren allein an die Politik. Sie müsse für veränderte Rahmenbedingungen sorgen, „damit gutes Leben einfacher wird“ (Schneidewind/Zahrnt). Sie müsse das Geldsystem in ein Vollgeld-System umwandeln (Huber) und/oder endlich eine ökologische Steuerreform durchführen (Binswanger/Nutzinger), um den Naturverbrauch mit monetären Anreizen …
In Diskussionen mit unternehmerischen Akteuren zum Thema Unternehmenswachstum und Wachstumskritik ist eine der ersten Rückfragen regelmäßig: Welches Wachstum ist denn gemeint? Auch die Teilnehmenden des Workshops „Zukunftsfähig wachsen? Unternehmen zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit“ (IÖW/GLS Bank) verbanden mit Wachstum eine Vielzahl von Indikatoren, die sie für ihre eigenen Unternehmungen mit unterschiedlichem …
The Transition Towns movement, and related initiatives such as Eco-village, Permaculture and Voluntary Simplicity movements, are taking the first steps that must be taken if we are to solve global sustainability and justice problems. But I want to argue that unless they (eventually) undertake significant change in their focus and …
Die Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU) veranstaltete im Mai 2014 ihren 43. Kongress. Für den Stream towards Degrowth fragten wir nach, welche Denkansätze Perspektiven von Degrowth und Psychologie im Umweltschutz verbinden. Die Mitglieder der Initiative haben uns darauf ein paar Überlegungen skizziert: beispielsweise machen Praktiken und Denkmuster des Steigerungszwangs …
This article is written by Claudia Gómez-Portugal in the scope of the Stream towards Degrowth. As a Mexican activist and promoter of social change she founded the organization SAKBE – Commons for Social Change and the Free Learning Communities for Life Initiative – and commits herself to developing communication strategies …
Unter dem Motto „Besser – Anders – Weniger“ beleuchtet das aktuelle Böll.Thema den weltweiten Trend zur Suche nach alternativen Wirtschaftskonzepten, denn schneller als die Wirtschaft wächst in vielen Teilen der Welt „das Unbehagen an einer Vorherrschaft der Wirtschaft, die alle Lebensbereiche dominiert“. Das Heft zeigt und verknüpft einige der vielfältigen …
Boris Woynowski und Ludwig Schuster sind aktive Mitglieder des Netzwerkes Wachstumswende. In ihrer Rolle als Mitgründer der Thinkfarm, eines kooperativen Gemeinschaftsbüros in Berlin, haben wir ein Videointerview mit ihnen geführt, das fiktiv im Jahre 2030 spielt und in dem sie gemeinsam auf die schwierige aber spannende Zeit eines gesellschaftlichen Wandels …
If current crises like environmental degradation and social inequality can be seen as result of our economic and social systems, the concept of a degrowth economy has been advanced as a possible solution. Degrowth is in direct contrast to economic systems such as capitalism or sustainable growth, and in fact …
For our project „Degrowth from a future perspective“, we would like to present how Erik Assadourian, Senior Fellow at the World Watch Institute, envisions a Degrowth America in 2100 and looks back to the transiton towards a truly sustainable United States. Will this have become a place where we can …
„Weiter wie bisher“, lautet das Motto der herrschenden Politik, gerade auch in Deutschland. Die dominante öffentliche Diskussion und Politik inszeniert sich als Sachzwang-Politik – Anpassungsleistungen an die angeblich alternativlose Austeritätspolitik sind andernorts zu erbringen. Dass Menschen verarmen, von unten nach oben umverteilt wird und soziale Rechte und Demokratie abgebaut werden, …
Valentin Thurn ist Regisseur. 2011 kam sein Film „Taste the Waste“ in die Kinos und er gründete die Selbstorganisations-Plattform „Foodsharing“ mit, auf der überschüssige Nahrungsmittel an andere weiter gegeben werden können. Für den Stream towards Degrowth sprachen wir mit ihm in einem Videointerview fiktiv aus einer Zeit in der Zukunft, …
Before an individual chooses to act, he or she requires a story or mindset to make sense of what the situation is about. Acting rationally in this sense means to act with reason, in congruence with one’s worldview and the individual interpretation of the “rules of the game.” Individual mindsets, …
Interview mit der Autodidaktischen Initative in Leipzig. Ziel dieser Initiative ist es, einen nicht-kommerziellen Raum schaffen, in dem Menschen aus eigenem Antrieb gemeinsam diskutieren, lernen, reflektieren und forschen. Für den Stream towards Degrowth legen sie ihre kritische Position zur Wachstums- und Fortschrittslogik dar und beschreiben rückblickend aus einer vorgestellten Zukunft, …
Es herrscht weitgehend Einigkeit, dass die heutigen Produktions- und Konsumweisen in Industrieländern auf Dauer nicht vereinbar sind mit den ökologischen Grenzen unseres Planeten. Für eine nachhaltigere Gestaltung kommen grundsätzlich drei Strategien in Frage: Effizienz, Konsistenz und Suffizienz. Die beiden erstgenannten Strategien stoßen in der Regel auf breite Akzeptanz, da sie …
Schon der Begriff ist verführerisch – Wachstum. Jedes Kind weiß, dass Äpfel, Bananen und Orangen wachsen müssen und dass es ohne Wachstum all diese köstlichen Dinge nicht gäbe. Die Erwachsenen übertragen das gute Wachstum der Natur ganz selbstverständlich auf das Wachstum der Wirtschaft. Wir brauchen es, damit der Arbeitsplatz sicher …
„Pessimismus in der Analyse, Optimismus im Handeln.“ Dies, so scheint es, ist Reinhard Loskes Credo. Auf 64 Seiten in seinem Buch „Abschied vom Wachstumszwang – Konturen einer Politik der Mäßigung“ skizziert er – eher pessimistisch – die umweltpolitischen Probleme, vor denen wir stehen und umreißt einen möglichen Ausweg, der Optimismus erfordert. Wie …
Jennifer Hinton reiste in diesem Sommer durch ein Griechenland im Umbruch. In dem Forschungsprojekt, das sie zusammen mit ihrem Kollegen Andrea Bonetti und dem Post Growth Institute anstieß, begegnete sie Menschen, Bewegungen und Organisationen, die in dieser Zeit der ökonomischen Unsicherheit Formen alternativen Wirtschaftens vorantreiben. Sie erzählt von den vielen …
Rob Hopkins ist der Autor des Transition Companion. Einem Buch, geschrieben, um die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Transformationsbewegung, dem Transition Movement, welches Hopkins gegründet hatte, zu sammeln und den Leser_innen zu Verfügung zu stellen. Hopkins hatte fünf Jahre zuvor das Transition Handbook herausgegeben und kann nun auf die Entwicklungen, …
„Can Decreix ist ein Ort der Transformation (von Früchten, Gemüse, Konstruktionen und Gesellschaft), für Forschung, den Test von einfacherer Technologie, für Kunst und Agroecology.“ Über diese kurze Beschreibung von Can Decreix bin ich gestolpert, als ich vor meinem sechs monatigen Wohnen und Arbeiten oder einfach nur Sein in Can Decreix …
Grün und nachhaltig soll die Zukunft sein, darüber sind sich alle einig. Gestritten wird vor allem um die richtige Strategie: Effizientere Technik oder ein Kulturwandel in Richtung Genügsamkeit? Reinhard Loske will beides und setzt sich mit KritikerInnen auseinander.
Die philosophische Schule des Epikur wird oft fälschlicherweise mit dem Vorwurf des radikalen Hedonismus konfrontiert, der sich aus dem von Epikur propagierten Streben nach Lust ableitet. Dabei tut man Epikur Unrecht, indem man ihm unterstellt, er verstehe unter Lust eine unbegrenzte Befriedigung aller Begierden. In Wahrheit ist der epikureische Lustbegriff …
Annette Jensens neues Buch „Wir steigern das Bruttosozialglück – von Menschen, die anders wirtschaften und besser leben“ zeigt anhand von 90 „Pionierprojekten“ eindrucksvoll, wie alternatives Wirtschaften schon heute umgesetzt werden kann. Statt auf Wachstum und Konsum beruht die neue Wirtschaftsweise auf Gemeinschaft, Vielfalt und Sinnhaftigkeit. Wie lässt sich Bruttosozialglück steigern? …
2030 werden alle ökonomischen Probleme gelöst sein. Materielle Bedürfnisse können leicht gestillt werden. Die Erwerbstätigen arbeiten nur noch 15 Stunden in der Woche. Die Menschen haben Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Statt Reichtum steht Lebensqualität im Vordergrund. Die Ökonomen werden als „bescheidene, sachkundige Leute, vergleichbar Zahnärzten“, betrachtet.
Hans Holzinger von der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen hat ein Interview mit dem Sozialpsychologen Harald Welzer geführt. Darin fordert Welzer ein neues „ökologisches Wir-Gefühl“ und erläutert warum unsere Gesellschaft mit einem „Verlust sozialer Gewissheiten“ konfrontiert ist. Harald Welzer thematisiert mit seinen Büchern „Klimakriege – Warum im 21. Jahrhundert getötet wird“ und „Das Ende der …
Harald Welzer beschreibt in „Mentale Infrastrukturen – Wie das Wachstum in die Welt und in die Seelen kam“ das Wachstumskonzept als ein Konzept der Moderne. Er zeigt, dass es neben den von vielen anderen bereits beschriebenen Wachstumstreibern, eine tiefere Dimension des Wachstumszwangs gibt, die im mentalen Bereich angesiedelt ist.
Denkwerk Zukunft um Meinhard Miegel veröffentlicht lesenswertes Memorandum „Für einen Bewusstseinswandel – von der Konsum- zur Wohlstandskultur“. Das 76-seitige Memorandum zeigt die Entwicklung der Konsumkultur auf und analysiert daraus prägnant die Hemmnisse eines Wandels von materiellem Wohlstand und der Fokussierung auf Konsum in eine immaterielle Wohlstandskultur. Das Memorandum erkennt dabei …
Wer die derzeitige Lage der Welt mit wachem Blick analysiert, erkennt, dass an der Postwachstumsgesellschaft vermutlich kein Weg vorbeiführt. Sie wird vor allem eine Postkonsumgesellschaft sein, die etwa so charakterisiert sein könnte: mehr lokale und regionale Versorgungskreisläufe, mehr informeller Tausch in sozialen Netzwerken, mehr Selbermachen, weniger industriell hergestellte Produkte und …
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hat auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden eine Abkehr vom „Fetisch Wachstum“ gefordert. Die Definition des wirtschaftlichen Erfolgs müsse erweitert werden, sagte Schneider bei einer Diskussionsrunde über Wirtschaftswachstum und Glück. Eine Wirtschaft, die das Glück möglichst vieler Menschen ermögliche, sei von …
Irmi Seidl und Angelika Zahrnt plädieren in der Ausgabe 1/2011 der Zeitschrift Luxemburg für einen Wandel vom bisherigen Konsum-Motto „weiter, schneller, mehr“ zu einem „anders, besser, weniger“. Wir fassen die Kernthesen zusammen. Um diesen Wandel zu realisieren, bedarf es eines gesellschaftlichen Wandels hin zu einer sozial gerechteren Gesellschaft verbunden mit …
Die Utopie einer ökologischen Moderne widmet sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Böll.Thema der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Beiträge setzen sich unter anderem mit dem Wachstumsverzicht, dem Green Growth, dem Rebound-Effekt oder den Lektionen aus der Atom-Katastrophe in Fukushima auseinander. Peter Sloterdijk schlägt vor, bei der Gestaltung der ökologischen Moderne sich nicht …
Im Juli erscheint Richard Heinbergs Buch „The End of Growth“. Die ersten drei Kapitel können hier gelesen werden. Heinberg verteidigt die These, dass die Zeit weltweiten Wirtschaftswachstums zu Ende ist. Dafür sprechen, so Heinberg, sowohl Eigenschaften des Weltfinanzsystems (wie Verschuldungsgrenzen) als auch physikalische Faktoren (wie der Peak Oil). Die Probleme …
Carey King fasst in einem Blogeintrag Herman Daly’s Vorschläge für die Transformation zu einer Steady-State-Ökonomie zusammen. Daly stellte sie kürzlich auf der Tagung der American Association for the Advancement of Science (AAAS) vor. Unter anderem schlägt Daly vor: Zertifikatehandel für nicht-erneuerbare Ressourcen, höhere Besteuerung des Ressourcenverbrauchs statt der Besteuerung von …
Die Frage, auf die wir heute eine Antwort brauchen, ist nicht, OB die Postwachstumsgesellschaft kommt, sie lautet: wie finden wir die Kraft, die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse herzustellen, die es uns möglich machen, diesen Wandel solidarisch zu gestalten. Denn wir sind mitten in der Krise. Umverteilung steht wie in der …
Nach der Vorlesung steht es den BWL Studenten klar vor Augen:„Deregulierte“ Unternehmen, also solche, die nur noch den Gesetzen von Angebot und Nachfrage unterworfen sind, sollen mittelfristig über diese Mechanik „optimale“ Löhne etc. aushandeln. Im Job sieht das dann doch etwas anders aus, denn in Wirklichkeit wählen Unternehmen ausschließlich diejenige …
Es ist bemerkenswert: Gemäss der Emnid-Befragung vom Juli dieses Jahres meinen 9 von 10 Personenen aus Österreich und Deutschland, dass wir eine neue Weltordnung brauchen, bei der der Schutz der Umwelt, der sorgsame Umgang mit Ressourcen und der soziale Ausgleich in der Gesellschaft stärker berücksichtigt werden. Jedoch glaubt die Mehrheit …