Alle Artikel in: Neues aus der Wissenschaft

In der Rubrik Neues aus der Wissenschaft stellt der Blog Postwachstum innovative Theorieansätze und Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte dar. Autor/innen sind hier Wissenschaftler/innen, die neue theoretische und praktische Erkenntnisse ihrer Arbeit vorstellen.

Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz als Politische Praxis – ein einführender Überblick

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Suffizienz als politische Praxis – Ein Katalog Suffizienzpolitik begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve. Die Vorbehalte sind Vielfältig: Suffizienz sei unzureichend, undurchsetzbar, sie verletze gar …

Mitteilungen Neues aus der Wissenschaft Unternehmen

Wachstumsneutrale Unternehmen – ÖkologischesWirtschaften-Ausgabe jetzt online verfügbar

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Unternehmen brauchen Wachstum. Oder? Lesen Sie in der jetzt online frei verfügbaren Ausgabe Wachstumsneutrale Unternehmen von ÖkologischesWirtschaften , wie Unternehmen dem vorherrschenden Wachstumsmantra begegnen, und welche Möglichkeiten es für sie gibt, diesem zu entgehen. Während in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft derzeit verstärkt über die Möglichkeit, Notwendigkeit und Realisierbarkeit von unendlichem Wirtschaftswachstum …

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Die beschleunigte Hochschule – Bildungskritik im Kontext sozial-ökologischer Transformationen

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Bildung hat das Potential, kritisches Nachdenken über sich selbst und die Welt sowie Emanzipation von bestehenden Machtverhältnissen hervorzubringen. Damit kann sie einen enormen Beitrag zur Veränderung unserer alltäglichen Praktiken sowie zur Reorganisation einer Wirtschaft leisten, die derzeit durch ihre Fixierung auf Wettbewerb und BIP-Wachstum, Mensch und Natur übermäßig belastet. Jedoch …

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France: Low growth becoming a thinkable scenario to be investigated

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Questioning economic growth is – if not a taboo – at least a very sensitive issue in most countries. Whether it is the continuation of growth in the future or the role it plays to ensure prosperity, being critical almost automatically establishes a reputation as a radical green activist promoting …

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Verantwortung der Wissenschaft für nachhaltiges Wirtschaften

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Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit passt für viele ganz problemlos zusammen – man braucht bloß das Wirtschaftswachstum mit einem Adjektiv zu schmücken. Die Palette reicht vom qualitativen Wachstum über das grüne, das inklusive, das intelligente Wachstum bis zur perfekten Symbiose des nachhaltigen Wachstums. Mit Semantik kann man Konflikte kaschieren aber nicht lösen. …

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‚Sinn fürs Geschäft‘- Soziale, ökologische & demokratische Unternehmen in Leipzig

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Letzten Sommer, nachdem wir uns intensiv mit der theoretischen Seite einer anderen Wirtschaftspolitik befasst hatten und als klar wurde, dass die Mit-Organisation der Degrowth-Konferenz zwar erhebliche, aber nicht alle unsere Kapazitäten binden wird, entschieden wir uns für ein neues Projekt. Dabei wollten wir uns auf Akteure konzentrieren, die bisher eher …

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Wachstumszwang in der Geldwirtschaft?

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Die Diskussion, ob die heutige Geldwirtschaft mit einer Postwachstumsgesellschaft kompatibel ist oder ob darin ein Wachstumszwang liegt, wurde auch in diesem Blog bereits diskutiert. Am Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien der Universität Hamburg haben Ferdinand Wenzlaff, Christian Kimmich und ich von der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe nachhaltiges Geld nun das Diskussionspapier …

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Subsistenz, Zumutbarkeit und Wachstum

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Der Wachstumsdiskurs muss im redlichen Sinne die Gründe erwägen, die für oder gegen Wachstum und bestimmte Wachstumsformen sprechen. Er hat darüber hinaus aber auch unvermeidbares Wachstum zu berücksichtigen und zu klären, wie damit in zumutbarer Weise umzugehen ist. Ich glaube, dass der Begriff der Subsistenz eine Orientierung dazu bietet. Im …

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Wachstumsneutrales Wirtschaften – Unternehmen in der Postwachstumsökonomie

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Bestehende Ansätze der Postwachstumsökonomik entspringen allesamt der gesamtwirtschaftlichen Perspektive. Die einzelwirtschaftliche Dimension einer Wirtschaft ohne Wachstum blieb bislang weitgehend außer Acht. Diese Forschungslücke ist frappierend, da volkswirtschaftliche Konzepte mit dem Ziel einer Wachstumsrücknahme wie das bedingungslose Grundeinkommen, die Umverteilung von Erwerbsarbeit, zinslose Geldsysteme oder Suffizienz zwar notwendige aber nicht hinreichende …

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Degrowth in der Psychologie? Ein erster Ansatz der Initiative für Psychologie im Umweltschutz e.V.

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Die Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU) veranstaltete im Mai 2014 ihren 43. Kongress. Für den Stream towards Degrowth fragten wir nach, welche Denkansätze Perspektiven von Degrowth und Psychologie im Umweltschutz verbinden. Die Mitglieder der Initiative haben uns darauf ein paar Überlegungen skizziert: beispielsweise machen Praktiken und Denkmuster des Steigerungszwangs …

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Technology Beyond Growth: The Role of Technology in the Postgrowth Economy

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Placing the notion of technology within a postgrowth setting is like introducing Conchita Wurst to a Vatican congregation. Not any congregation, but the Papal conclave. Not as a surprise guest to cheer everyone up, but as a serious proposal for the next Holy Father – or in this case: the …

Neues aus der Wissenschaft Unternehmen

Suffizienz in der Unternehmenskommunikation – Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur Wirkung suffizienzorientierter Kommunikation

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Aktuelle Nachhaltigkeitsstrategien von Unternehmen sind insbesondere auf die Steigerung der Effizienz und den Ausbau der Konsistenz in der Wertschöpfungskette ausgerichtet. Sie erscheinen jedoch unter den gegebenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nur begrenzt geeignet, um den ökologischen Herausforderungen angemessen zu begegnen (vgl. Stengel 2011; Schneidewind/Palzkill 2011). Daher ist eine Unternehmenskommunikation wichtig, …

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Queer-feministische Perspektiven auf ökonomisch-ökologische Debatten

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Die Krise der gesellschaftlichen Naturverhältnisse ist auch eine Krise der gesellschaftlichen ReProduktionsverhältnisse. Dies ist der Ausgangspunkt der queer-feministischen Kritik an den alternativen Ansätzen, die unter den Schlagworten Green New Deal, Postwachstum oder Solidarische Ökonomie verhandelt werden. Während die Strategien des Green New Deal auf eine ökologische Modernisierung der Industriepolitik abzielen, …

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Von der beschleunigten zur resonanten Weltbeziehung – Forschungsstrategie und Forschungsfragen für das ‚Postwachstumskolleg‘ (Jena) 2013-2015

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Eine Grundüberzeugung des Postwachstumskollegs besteht darin, dass die Überwindung der blindlaufenden Steigerungszwänge moderner, kapitalistischer Gesellschaften einer komplexen, simultanen und mehrdimensionalen Transformation (oder Revolution) bedarf, die ökonomische, politische und kulturelle Veränderungen zugleich impliziert. Die wesentliche Aufgabe des Kollegs besteht darin, so genau wie möglich zu identifizieren, was genau sich ändern muss, …

Neues aus der Wissenschaft Unternehmen

Suffizienz und Unternehmen

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Wie dynamisch und innovativ ist eine „suffiziente“ Gesellschaft, also eine Gesellschaft, die nach neuen Gleichgewichten jenseits eines „schneller“, „globaler“, „mehr“ und „kommerzieller“ sucht? Oft besteht die Sorge, dass ein Ausstieg aus den Steigerungsimperativen der Moderne mit Stagnation und Eintönigkeit einhergeht. Vermutlich ist genau das Gegenteil der Fall. Eine Gesellschaft, die …

Neues aus der Wissenschaft Unternehmen

Beyond Oil – Schritte auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wirtschaft

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Die Transformation zu einer klimaneutralen, post-fossilen Wirtschaft ist für Unternehmen mit Herausforderungen und Risiken, aber auch mit Chancen verbunden. Dies ist bereits heute erkennbar und wird absehbar in den kommenden Jahren noch zunehmen: zu den Risiken zählen steigende und zunehmend volatile Energiepreise, zunehmender politischer und gesellschaftlicher Druck zur Emissionsreduzierung, veränderte …

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Politische Beförderung von Suffizienz

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Nachhaltigkeit braucht Suffizienz und Suffizienz braucht Politik (siehe meinen letzten Beitrag). Unter „Suffizienzpolitik“ können Maßnahmen verstanden werden, die auf ökologisch tragfähige Konsummuster abzielen und für einen erheblichen Teil der Bevölkerung eine Nutzenänderung bedeuten. Instrumente einer Suffizienzpolitik Zur Verfügung steht im Prinzip das übliche (umwelt-)politische Instrumentarium. Wie auch der folgenden Übersicht …

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Nachhaltigkeit braucht Suffizienz braucht Politik

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Es herrscht weitgehend Einigkeit, dass die heutigen Produktions- und Konsumweisen in Industrieländern auf Dauer nicht vereinbar sind mit den ökologischen Grenzen unseres Planeten. Für eine nachhaltigere Gestaltung kommen grundsätzlich drei Strategien in Frage: Effizienz, Konsistenz und Suffizienz. Die beiden erstgenannten Strategien stoßen in der Regel auf breite Akzeptanz, da sie …

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Zivilgesellschaft als Akteur für Suffizienzpolitik

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Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise haben viele Menschen den Glauben an die Verlässlichkeit traditioneller, rein individualistisch und materiell geprägter Karrieremuster und Absicherungen verloren. Das hat die Offenheit für persönliche Umorientierungen gestärkt. In Kommunen ist angesichts der Finanznot die Bereitschaft gewachsen, Suffizienzprojekte zu unterstützen, weil sie wenig kosten, den sozialen Zusammenhalt …

Neues aus der Wissenschaft

Chancen einer neuen Gesundheitspolitik

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Was kann und was soll Politik tun, um suffiziente Lebensweisen zu erleichtern? Hierzu reicht es nicht, konkrete Randbedingungen und Infrastrukturen – im Bereich Verkehr, Wohnen, Ernährung – zu gestalten. Suffizienzpolitik zielt genauso auf Rahmenbedingungen des Wirtschaftens und die Orientierung an grundlegenden Prinzipien, die das rechte Maß für Zeit und Raum, …

Neues aus der Wissenschaft

Anforderungen an eine moderne VerbraucherInnenpolitik

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Was kann und was soll Politik tun, um suffiziente Lebensweisen zu erleichtern? Hierzu reicht es nicht, konkrete Randbedingungen und Infrastrukturen – im Bereich Verkehr, Wohnen, Ernährung – zu gestalten. Suffizienzpolitik zielt genauso auf Rahmenbedingungen des Wirtschaftens und die Orientierung an grundlegenden Prinzipien, die das rechte Maß für Zeit und Raum, …

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Suffizienz ermöglichen – Auf dem Weg zu einer neuen Arbeitsmarktpolitik

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Was kann und was soll Politik tun, um suffiziente Lebensweisen zu erleichtern? Hierzu reicht es nicht, konkrete Randbedingungen und Infrastrukturen – im Bereich Verkehr, Wohnen, Ernährung – zu gestalten. Suffizienzpolitik zielt genauso auf Rahmenbedingungen des Wirtschaftens und die Orientierung an grundlegenden Prinzipien, die das rechte Maß für Zeit und Raum, …

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Rebound Effekte vereiteln eine hinreichende Entkoppelung

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Was genau sind Rebound Effekte? Rebound Effekte werden gemeinhin definiert als jener Prozentsatz einer effizienzsteigernden Maßnahme oder Technologie, die durch einen Anstieg der Nachfrage wieder aufgefressen wird. Um einen Rebound Effekt also zu berechnen, bedarf es einer Unterscheidung zwischen einerseits dem vom Ingenieur anvisierten Effizienz-Potential – Beispiel: ein neuer Motor …

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Absolute oder relative Entkoppelung? – Eine obsolete Debatte!

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Spätestens seit dem Erscheinen des Bestsellers „Die Grenzen des Wachstums“ (1972) bewegt eine Frage die Umweltdebatte ganz besonders: ist eine Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Naturverbrauch möglich? Und in allen Zyklen öffentlicher Diskussionen über die „Wachstumsgrenzen“ unseres Wirtschaftens – zum Auftakt der Umweltbewegung in den 1970er Jahren, wiederkehrend Anfang der 1990er …

Neues aus der Wissenschaft

Beyond Oil – Warum das post-fossile Zeitalter vielleicht doch schneller kommt als erwartet

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„Peak-Oil ist tot“ meinte die Citigroup mit Blick auf die Vorkommen von unkonventionellem Öl und Gas vor einiger Zeit. Denn die Vorkommen an unkonventionellem Öl und Gas, die mithilfe des Hydraulic Fracturing („Fracking“) gewonnen werden, verlängern die Reichweiten von Öl- und Gasvorkommen erheblich. Die USA werden dadurch in den nächsten …

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Wandel in der Arbeitswelt? Flexibilisierung und Möglichkeiten der individuellen Arbeitszeitgestaltung (Teil II)

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Die moderne Arbeitswelt wird von einem Wandel der Arbeitszeiten und Flexibilisierungstendenzen bestimmt. Neue Beschäftigungsformen und Arbeitszeiten etablieren sich und sorgen für eine Ungleichverteilung. Aber auch die Ansprüche der Beschäftigten an ihre Arbeitszeiten steigen; so ist eine Vereinbarkeit mit der Familie, Weiterbildungen oder dem Alter gefordert. Arbeitszeiten im Wandel Die deskriptiven …

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Wandel in der Arbeitswelt? Flexibilisierung und Möglichkeiten der individuellen Arbeitszeitgestaltung (Teil I)

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Im Rahmen der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ konzentrierte sich ein Teilbereich auf die Themen „Arbeitswelt, Konsumverhalten und Lebensstile“. In einem Gutachten für diese Projektgruppe untersuchten Althammer et al. (2012) die Umsetzbarkeit neuer Arbeitszeitmodelle vor dem Hintergrund ihrer Finanzierbarkeit. Dieses Gutachten wurde im Abschlussbericht der Kommission relativ breit rezipiert; allerdings fehlen …

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Wohlfahrt oder Wirtschaftswachstum? Neue Ergebnisse des Nationalen Wohlfahrtsindex

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Der Beitrag umreißt die zentralen Ergebnisse der Studie „NWI 2.0 – Weiterentwicklung und Aktualisierung des Nationalen Wohlfahrtsindex“ von H. Diefenbacher, B. Held, D. Rodenhäuser (FEST) und R. Zieschank (FFU Berlin). Die Diskussionen in der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ haben es gezeigt: Die Erkenntnis, dass die traditionelle Messung der ökonomischen Entwicklung …

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Stoff und Wert. Destruktive Zusammenhänge sichtbar machen – Ansätze einer ökologischen Ökonomiekritik (Teil 2)

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Ökonomische Prozesse des Wachstums bzw. der Kapitalakkumulation existieren als reale wert-stoffliche Zusammenhänge – BIP-Steigerungen und Stoffumwandlungen. Daher ist es unerlässlich, die physisch-stoffliche und die wertmäßige Seite der kapitalistischen Ökonomie zusammen zu denken, wenn man das kapitalistische Naturverhältnis verstehen will. Geld- bzw. Kapitalvermögen entstehen – realökonomisch betrachtet – nicht aus sich …

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Wachstum und Kapital. Verkehrungen offen legen – Ansätze einer ökologischen Ökonomiekritik (Teil 1)

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Der Weltenergieverbrauch hat sich ebenso wie das Weltbruttoinlandsprodukt bis zum Ende des 20. Jahrhunderts in weniger als 200 Jahren etwa um den Faktor 40 erhöht.[1] Der Konsum fossiler Energieträger stieg dementsprechend. „Der globale Verbrauch fossiler Energieträger ist seit Beginn des 19. Jahrhunderts etwa um den Faktor tausend gewachsen, was rechnerisch …

Neues aus der Wissenschaft

Kann der Reboundeffekt gemäß der Nachhaltigkeitsformel verhindert werden?

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Die Hauptfrage einer „Postwachstumsgesellschaft“ kann aus unserer Sicht, d.h. der Sicht der Nachhaltigen Ökonomie, nicht die Frage sein, ob das Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes bzw. der Welt sinkt oder steigt. Vielmehr lautet sie: Wie kann es gelingen, den nicht zukunftsfähigen Verbrauch der natürlichen Ressourcen Jahr für Jahr zu senken und …

Neues aus der Wissenschaft

Es geht nicht ums Wachstum – Es geht um den Wettbewerb

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Bei Normalbürgern und Aktivisten der Zivilgesellschaft macht sich Wachstumsskepsis breit. Wachstumskritische Kongresse finden im Wochenrhythmus statt. “Das Wort Wirtschaftswachstum hat keinen guten Klang mehr.” Das ist gut so. Doch liegen die Probleme, denen wir gegenüberstehen und die wir endlich zu erkennen beginnen, nicht im Wachstum (des BIP) an sich, sondern …

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Die Landnahme des Sozialen

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Dieser Beitrag stellt die zentralen Thesen des Aufsatzes „Landnahme durch Bewährungsproben“ von Tine Haubner und Klaus Dörre dar, welcher in dem Sammelband „Kapitalismustheorie und Arbeit“ des Kollegs Postwachstum in Jena erschien. Er beschreibt die Auswirkungen des Wachstumszwangs kapitalistischer Gesellschaften für den Reproduktionssektor. Den Wachstumszwang kapitalistischer Gesellschaften hat Rosa Luxemburg in „ihrer Akkumulation“ anschaulich als …

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Politische Maßnahmen zur Förderung von Suffizienz

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Virtuelle und reale Leih-, Schenk- und Tauschbörsen, Carsharing-Konzepte, neue Formen des gemeinschaftlichen Wohnens und Einkaufens, Gemeinschaftsgärten, Fahrradselbsthilfewerkstätten –  die Liste alternativer Nutzungskonzepte und Initiativen in der Gesellschaft, die oft auf mehr Solidarität, Gemeinsamkeit und Vertrauen beruhen, ist lang, vielfältig und zieht sich durch alle Lebensbereiche. Sowohl eigentumsersetzende Nutzungskonzepte, zu denen …

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Postwachstum braucht Innovation

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Vor kurzem wurde das Forschungsprojekt „Save our Surface“ abgeschlossen. Die vom Österreichischen Klima- und Energiefonds geförderte Studie behandelte die Frage nach der künftigen Rolle der Biomasse und den Anforderungen für eine Minimierung von Landnutzungskonflikten. Die Ergebnisse zeigen, dass dazu eine Abkehr vom Wirtschaftswachstum notwendig ist. Wie aber wäre ein Postwachstumspfad …

Neues aus der Wissenschaft

„Wohlstand ohne Wachstum“ braucht gleichmäßige Einkommensverteilung

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Wie ist es möglich, die Ziele des Umweltschutzes zu erreichen und gleichzeitig die Einkommensungleichheit zu reduzieren? Auf der Basis einer makroökonomischen Analyse argumentiere ich für die folgende These: Während kurzfristig hohes Wachstum nötig sein dürfte, um die ökonomische Ungleichheit in vielen Staaten zu reduzieren, wird längerfristig erst die Reduzierung der …

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Post-Growth on the Move: Zusammenfassung der Masterarbeit

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Die Postwachsutmsökonomie könnte ein gesellschaftlicher Trend werden. Jeder Trend braucht jedoch Pioniere, die die ersten Schritte wagen. In meiner Masterarbeit habe ich analysiert, inwieweit die Umweltbewegung das Potential hat, Postwachstum zum gesellschaftlichen Trend zu machen, und worin die Hemmnisse liegen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) diente dabei …

Mitteilungen Neues aus der Wissenschaft

Neue Literatur zum Wachstum: Von den Grenzen bis zu den Alternativen

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In seinem aktuellsten Buch „Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“ schreibt Niko Paech von der Nachhaltigkeit, die uns vom Überfluss befreit. Eine Rezension von Alexander Rossner zusammen mit einem Video zu dem Vortrag von Niko Paech auf dem Media Mundo Kongress Ende März 2012 ist auf der …

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Der Nationale Wohlfahrtsindex – neue Werte für 2008 / 2009

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Im November 2011 haben die Urheber des „Nationalen Wohlfahrtsindex“ (NWI) Werte für die Jahre 2008 und 2009 vorlegen können. Die Alternativrechnung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bzw. Bruttonationaleinkommen (BNE) führt, wie bereits für den Zeitraum 1990 bis 2007, zu bemerkenswerten Ergebnissen. Der NWI wird 2008 und 2009 durch die Finanz- und Wirtschaftskrise …

Neues aus der Wissenschaft

Glück und Wachstum

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In der sogenannten „Glücksforschung“ beschäftigen sich verschiedene wissenschaftliche Disziplinen mit dem statistischen Zusammenhang zwischen Lebenszufriedenheit (erhoben als die Selbsteinschätzung der Befragten) und einer Vielzahl von möglichen Einflussgrößen – unter anderem dem Einkommen. Dabei zeigt sich zunächst, dass diejenigen mit einem überdurchschnittlich hohen Einkommen zufriedener sind als diejenigen mit einem unterdurchschnittlichen …