67 Suchergebnisse für: entkopplung

Standpunkte

Entkopplung nicht in Sicht – neuer Artikel auf Enquetewatch.de

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Auf Enquetewatch.de findet ihr einen Artikel von Felix Kersting zum Bericht der Projektgruppe 3. Obwohl die PG 3 lange „Hoffungsträger“ der Kommission war und es große Einigung bei der Analyse der Entkopplungsmöglichkeiten gab, sind sich Opposition und Regierung bei den Handlungsempfehlungen (mal wieder) nicht einig geworden. „Entkopplung nicht in Sicht“ …

Rezensionen

Utopie Entkopplung

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Was haben VW, die EU und die Chinesische Kommunistische Partei gemeinsam? Sie alle setzen auf „grünes Wachstum“ als Erfolgsformel. Grünes Wachstum soll „den Binnenmarkt stärken“, die „Wettbewerbsfähigkeit steigern“ und die die Zukunft sichern“. Damit ist grünes Wachstum Wunschtraum und Wiederwahlhoffnung vieler Umwelt- und Wirtschaftsminister: das Versprechen, den Wohlstand auch in Zukunft …

Standpunkte

Enquete-Bericht zur Entkopplung – Teil 3: Was steht zwischen den Zeilen?

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Die Projektgruppe der Enquete zum Themenkomplex Entkopplung, hat festgestellt, dass die Belastungsfähigkeit der Umwelt begrenzt und vielfach überschritten ist. So weit, so trivial. Entsprechend konnte bei der Vorstellung des Berichtsentwurfs auch weitgehende Einigkeit herrschen. Die genannten Erkenntnisse sind im Kern mindestens einige Jahrzente alt. Der Konkretisierungsgrad ist mit neueren Studien …

Aktuelle Berichte

Enquete-Bericht zur Entkopplung – Teil 2: Die Diskussionen um den Bericht

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Am Montag, den 24.09.2012, stellte die Projektgruppe 3 (PG 3): „Wachstum, Ressourcenverbrauch und technischer Fortschritt – Möglichkeiten und Grenzen der Entkopplung“ den Großteil ihres Beitrags zum Bericht der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ vor. In Teil 1 wurde ein erster Überblick über die Inhalte des Berichts gegeben. Teil 2 widmet sich …

Rezensionen

Enquete-Bericht zur Entkopplung – Teil 1: Was steht in den Zeilen?

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Am Montag (25.9.2012) hat die Projektgruppe 3 „Wachstum, Ressourcenverbrauch und technischer Fortschritt – Möglichkeiten und Grenzen der Entkopplung“ den Hauptteil ihres inhaltlichen Beitrags zum Endbericht der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ vorgelegt. Er wurde von der Projektgruppe im fraktionsübergreifenden Konsens erarbeitet, was beachtlich ist. In diesem Artikel soll ein erster Überblick …

Rezensionen

Neue Literatur zu den Themen Postwachstum, Entkopplung und Kapitalismus

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Der Sammelband „Ausgewachsen! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben.“ ist ein erster Versuch, die Debatte um eine Postwachstumsgesellschaft aus globalisierungskritischer Sicht darzustellen. Im Sammelband finden sich u.a. Beiträge von Alberto Acosta, Adelheid Biesecker, Serge Latouche und Niko Paech. Eine Rezension von Peter Fleissner findet sich hier. Ernst Schmitters Rezension kann …

Standpunkte

Hauptsache absolute Reduktion des Umweltverbrauchs

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Was heißt es für die Umweltpolitik, wenn sich bisher nicht sicher sagen lässt, ob eine ausreichende absolute Reduktion des Umweltverbrauchs bei weiterem Wirtschaftswachstum möglich ist? Dirk Arne Heyen plädiert dafür, die Wachstumsdebatte zwar weiter zu führen, sich aber auch auf Ge-meinsamkeiten zu besinnen – insbesondere die absolute Reduktion des Umweltverbrauchs auf ein global nachhaltiges Niveau. Welche Art von Maßnahmen es dazu braucht, benennt er in diesem Artikel.

Standpunkte

Mit Postwachstum zur Verkehrswende?

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In den letzten Jahrzehnten hat das Wachstum des Verkehrs stärker zugenommen als das des BIPs. Zudem zeigt das Reporting zu den deutschen Klimazielen, dass der Verkehrssektor am wenigsten eine Entkopplung von Wachstum und CO2-Emissionen aufweisen kann. Tobias Haas stellt einführende Überlegungen vor, wie Postwachstumsperspektiven die Debatte um eine Verkehrswende bereichern können.

Standpunkte

Bildung jenseits des Wachstumspfades

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Katharina Dutz und Niko Paech kritisieren, dass innerhalb einer am Wachstum ausgerichteten Gesellschaft jene basalen Fähigkeiten verdrängt werden, die eine suffiziente und an moderner Subsistenz orientierte Lebensführung ermöglichen. Die Autor/innen befassen sich mit der Frage, wie Bildung und das Wachstumsparadigma zusammenhängen und was eine Bildung für nachhaltige Entwicklung für eine Postwachstumsökonomie vermitteln sollte.

Standpunkte

Rohstoffpolitik 2.0

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Christian Hermani stellt die Broschüre Rohstoffpolitik 2.0 vor. Diese bildet den Abschluss des gleichnamigen DNR-Projektes und ist als Aufruf zu verstehen, die stoffliche Basis unseres Wirtschaftens stärker in den Blick zu nehmen und politisch mutiger zu gestalten. Das Ziel: eine umwelt- und klimagerechte Ressourcennutzung. Neben Themen wie Tiefseebergbau und konkreten Instrumenten werden auch grundlegende Fragen nach dem Zusammenhang von Effizienz, Wachstum und Ressourcenverbrauch behandelt.

Standpunkte

Raus aus der Wachstumsgesellschaft?

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Eine neue Studie der Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz untersucht die Rolle von Wirtschaftswachstum für die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung. Die Autor/innen bewerten dabei Wirtschaftswachstum hinsichtlich seiner Folgen für die Erfüllung lebensdienlicher Ziele und plädieren für eine Kombination von politischen Effizienz- und Suffizienz-Maßnahmen.

Aktuelle Berichte

Eine bessere Zukunft ist möglich

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Der Wirtschaftswissenschaftler Peter Victor sprach am 18.05.2018 im Rahmen der Ringvorlesung „Wohlstand ohne Wachstum“ an der TU Berlin über neue Erkenntnisse aus dem Überarbeitungsprozess seines Buches „Managing without Growth. Slower by Design, not Disaster“. Warum seiner Ansicht nach ein nachhaltiger Wohlstand nur abseits des Wachstumspfades zu erreichen ist und dies keine Abkehr vom Kapitalismus nach sich ziehen muss, berichtet Laura Theuer.

Rezensionen

Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne

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In ihrem Buch „Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne“ beschäftigen sich Harald Welzer und Bernd Sommer mit der Frage, wie ein geeignetes Transformationsdesign den Weg in Richtung einer „reduktiven Moderne“ ebnen könnte. Dabei eröffnen sie neue Blickwinkel und erstellen einen lesenswerten Fundus an kritisch beleuchteten Ideen. Maja Göpel hat das Buch rezensiert und wünscht sich für die Zukunft noch eine tiefergehende Beleuchtung des Transformationsdesigns.

Standpunkte

Digitalisierung und Postwachstum

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Sozial-ökologische Bewegungen sollten sich der Digitalisierung nicht prinzipiell verschließen, sondern diese vielmehr mit einem kritischen Blick begleiten und ihre konkrete Ausgestaltung mitbestimmen. Denn neben den zahlreichen Herausforderungen hält sie auch eine Vielzahl an Potentialen bereit: Sie kann nicht zuletzt einen Beitrag zu einer ökologischen und solidarischen Organisation der Wirtschaft leisten und die Vernetzung zwischen Menschen und Bewegungen verstärken. Steffen Lange erläutert seinen Standpunkt.

Standpunkte

Weltressourcenrat setzt auf Effizienzgewinne

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Der Weltressourcenrat der Vereinten Nationen hat seinen neuesten Grundlagenbericht veröffentlicht. Die prognostizierte Verdoppelung des globalen Ressourcenverbrauchs könne durch weitere Effizienzsteigerungen abgewendet werden und die Weltwirtschaft dabei sogar noch weiter wachsen. Doch geht die Rechnung wirklich auf, ohne dass wir umfassendere Maßnahmen ergreifen? Ein Kommentar von Rudi Kurz.

Studieren in Zeiten des Wachstumsparadigmas

Leistungs- und Wettbewerbsdruck trifft uns heutzutage in allen Lebensbereichen und gehört zum alltäglichen Umgang. Sei es im Supermarkt beim Einkaufen, in der Zulassung zum Studiengang oder zu der Prüfung, im vielfach notwendigen Nebenjob oder auch einfach im alltäglichen Umgang. Die Auswirkungen globalisierter Märkte machen dabei auch vor den Hochschulen nicht …

Neues aus der Wissenschaft Unternehmen

Zirkuläre Integration ermöglicht neue Marktentwicklungen

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Stefan Schridde beschäftigt sich im letzten Teil seiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz mit unternehmerischen Marktstrategien der werdenden Kreislaufgesellschaft. Unternehmen, die ihre unternehmerische Tätigkeit auf Haltbarkeit und Kreislaufführung ausrichten, können dadurch neue Geschäftspotentiale zur Ausweitung ihrer unternehmerischen Aktivitäten erschließen. Mit der „Zirkulären Matrix“ gliedert er die Marktstrategien der Kreislaufgesellschaft und beschreibt die Anforderungen an eine kreislauforientierte Betriebswirtschaftslehre, die den Anforderungen der werdenden Kreislaufgesellschaft gerecht wird. Abschließend verdeutlicht er, dass eine Beendigung der anthropogenen Obsoleszenz mehr als Marktlogik braucht.

Neues aus der Wissenschaft

Ist eine Suffizienz der Investoren denkbar?

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Stefan Schridde beschäftigt sich im dritten Teil seiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz mit der Rolle von Investoren. Dabei argumentiert er, dass eine Suffizienzpolitik wirkungslos blieb, wenn Forderungen nach einer Genügsamkeit der Investoren unterbleiben. Statt von Kreislaufwirtschaft sei zutreffender Weise von Kreislaufgesellschaft zu sprechen. Die Wirtschaft ist als der Teil der Kreislaufgesellschaft nur deren Lieferant.

Neues aus der Wissenschaft

Die Auflösung der Produktbindung

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Stefan Schridde kritisiert im zweiten Artikel seiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz die Shareconomy. Diese stellt für Schridde nur eine trügerische Lösung zur Entkopplung der gesellschaftlichen Wohlstandsmehrung von ihren Ressourcenverbräuchen dar. Vielmehr sei sie eine besondere Form der geplanten Obsoleszenz. „Soziales Sharing“ hebt er als positive Alternative hervor.

Neues aus der Wissenschaft

Wie wir die anthropogene Obsoleszenz beenden

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Stefan Schridde führt in seinem ersten Artikel einer vierteiligen Reihe zum Thema Obsoleszenz in das Konzept der anthropogenen Obsoleszenz ein. Dabei zeigt er die Bedeutung der Abgrenzung der geplanten und exogenen Obsoleszenz zu den Varianten der human-ethologischen Obsoleszenz auf. Aufgrund ihrer erheblichen systemischen Schadfolgen steht die geplante Obsoleszenz im Zentrum der weiteren Untersuchungen.

Mitteilungen

Sommerakademie der VÖW zu Industrial Ecology

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Die Industrial Ecology beschäftigt sich mit der Gestaltung von Industriesystemen nach dem Vorbild von Ökosystemen und der qualitatitven und quantitativen Einpassung von Stoffströmen des menschlichen Wirtschaftens in die natürlichen Kreisläufe. Die Basis und der Bezugsrahmen für eine industrielle Entwicklung sind hier also Ökosysteme und deren Tragekapazitäten. Diese sind naturgemäß beschränkt, was automatisch die Frage nach den Grenzen des industriellen Wachstums hervorruft.

Aktuelle Berichte

Wachstum im Wandel

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Angelika Zahrnt berichtet von der internationalen Konferenz Wachstum im Wandel, auf der über 600 Teilnehmer/innen gemeinsam diskutierten, wie die Transformation unseres Wirtschaftens gelingen kann und wie zukünftig Lebensqualität und Wohlstand definiert werden können. Ob der auf der Konferenz vorherrschende konfliktvermeidende Diskussionsansatz die Analyse und gesellschaftliche Praxis entscheidend weiterbringt, wird sich zeigen.

Rezensionen

Grüner wird’s nicht

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Mit dem Konzept der Grünen Ökonomie verbindet sich ein verlockendes Angebot. Wirtschaft und Natur werden nicht mehr als Gegensätze betrachtet, im Gegenteil: Die Wirtschaft gerät zur treibenden Kraft, mit der sich die ökologische und soziale Krise aufhalten lässt. Thomas Fatheuer, Lili Fuhr und Barbara Unmüßig trauen diesem Frieden offenbar nicht ganz. In ihrer Kritik der Grünen Ökonomie nehmen sie das neue Leitbild skeptisch auseinander und argumentieren für eine Repolitisierung der Ökologie.

Standpunkte

Wenn schneller nicht besser ist

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Zunehmende Beschleunigung findet sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene statt. Soziale Beschleunigung kann zu einem gefährlichen Selbstläufer werden, der der notwendigen Reflexionszeit zur Beantwortung gesellschaftlich relevanter Fragen diametral entgegensteht. Sebastian Stagl plädiert für eine gesellschaftliche Entschleunigung als Voraussetzung für Zeitwohlstand.

Standpunkte

Befreiung vom Überfluss des Bauens

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Daniel Fuhrhop setzt in seinem Artikel die Thesen seines Buchs „Verbietet das Bauen!“ mit Niko Paechs Forderungen in „Befreiung vom Überfluss – Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“ in Bezug zueinander. Dadurch wird deutlich, wie die von Paech allgemein für die Transformation in eine Postwachstumsgesellschaft ausgemachten Notwendigkeiten auf den Wohnungsbau im Besonderen zutreffen.

Ausgewählte Literaturhinweise

Monografien   Acosta, Alberto. 2015. Buen Vivir. Vom Recht auf ein gutes Leben. München: oekom Verlag. Acosta, Alberto/Brand, Ulrich. 2018. Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann. München: oekom Verlag. Adler, Frank/Schachtschneider, Ulrich (2011): Green Newl Deal, Suffizienz oder Ökosozialis­mus. Konzepte für gesellschaftliche Wege aus …

Aktuelle Berichte

Postwachstum vs. Grünes Wachstum – Ein Workshopbericht von der TU Dresden

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Immer mehr Menschen werden sich bewusst darüber, dass die planetaren Grenzen durch unsere Lebens- und Wirtschaftsweise in vielen Bereichen erreicht sind und dass Ressourcen- und Ökosystemleistungen nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Während einige der Meinung sind, die ökologischen Krise sei durch Grünes Wachstum abzuwenden, bei dem das BIP-Wachstum von dem …

Neues aus der Wissenschaft

Life beyond Tax – Finanzierung des Kernstaates

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In meinem letzten Beitrag habe ich mich für das ökologische Grundeinkommen ausgesprochen. Dagegen wird häufig eingewandt, dass der Staat auf die Einnahmen einer Öko-Abgabe nicht verzichten könne. In diesem Beitrag werde ich jedoch aufzeigen, dass man die betreffenden Mittel gar nicht benötigt, wenn die ökonomischen Renten konsequent abgeschöpft werden.

Literatur

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Ausgewählte aktuelle Wachstumsliteratur:   Acosta, Alberto / Brand, Ulrich. 2018. Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann. München: oekom Verlag. Adler, Frank / Schachtschneider, Ulrich. 2017. Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft. München: oekom Verlag. Becker, Maximilian / Reinicke, Mathilda (Hrsg.). 2018: Anders wachsen! München: oekom …

Aktuelle Berichte

Eine glitzernde Bewegung? Workshop „Postwachstum – sozial-ökologische Perspektiven für linke Politik“

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Was hat die Degrowth-Konferenz gebracht? Und wie geht es weiter? – Eine erste Gelegenheit zur Auswertung und zum Ausblick bot die Rosa-Luxemburg Stiftung Berlin mittels eines Workshops „Postwachstum – sozial-ökologische Perspektiven für linke Politik“ am 30/31. Oktober. Die Stiftung lud zum Austausch und zur Vernetzung Interessierte aus den eigenen Reihen …

Aktuelle Berichte

Raus aus der Krise in Südeuropa – mit sozial-ökologischem Umbau oder Postwachstum?

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Die politisch dominante Antwort auf die herrschende Krise in südeuropäischen Ländern – mit all ihren Verbindungen zu globalen multiplen Krisenerscheinungen – lautet bisher Austeritätspolitik: Mit harter Sparpolitik auf Seiten der „öffentlichen Hand“ sollen überschuldete Staatshaushalte saniert werden. Wie schon so oft in den letzten Jahrzehnten hat diese Strategie, in der …

Mitteilungen Standpunkte

Aufbruch in die Grüne Ökonomie – Thesen für zukunftsfähiges Wirtschaften

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DIE GRÜNEN befinden sich im Prozess einer neueren Programmdebatte. Die Frage, wie wir uns eine zukunftsfähige Wohlstandsgesellschaft vorstellen, steht dabei im Vordergrund. Hierzu haben wir als wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher unserer Bundestagsfraktion mit einem gemeinsamen Beitrag im Themenstrang Wirtschaft und Wachstum Stellung bezogen. Damit wollen wir in den Austausch mit …

Standpunkte

Klimaschutz und Green Growth sind unvereinbar

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Die Legende vom Green Growth beruht auf drei simplen Grundprinzipien: (1) Steigerungen der Ressourceneffizienz, (2) geschlossene Stoffkreisläufe und (3) regenerative Energien. Doch trotz eines Trommelfeuers an Klimaschutzinnovationen nahmen und nehmen die ökologischen Schäden im Energiebereich stetig zu. Die ökologische Modernisierung offenbart sich als Geschichte des technologischen Scheiterns sowie der räumlichen, …

Standpunkte

Gutes Leben statt Wachstum: Degrowth, Klimagerechtigkeit, Subsistenz – eine Einführung in die Begriffe und Ansätze der Postwachstumsbewegung

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Der folgende Artikel wird in erweiterter Form im “Atlas der Globalisierung” erscheinen. Der neue Atlas, herausgegeben von Le Monde diplomatique und dem Kolleg Postwachstumsgesellschaften (Universität Jena) wird sich unter dem Motto “Weniger wird mehr. Der Postwachstums-Atlas” auf verschiedene Aspekte von Wachstum und Postwachstum konzentrieren. Er erscheint in einer kostenfreien Vorabversion …

Standpunkte

Grüne Revolution und Postwachstumsgesellschaft zusammen denken

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Die wachstumskritische Debatte lebt bei den Grünen schon sehr lange. Zuletzt wurde dies in der Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2013 deutlich. In einem Mitgliederentscheid wählte die Grüne Basis das Projekt „Neue Indikatoren für Wohlstand und Lebensqualität“ zu einem unserer TOP-Themen. Eine umfassende programmatische Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen von …

Standpunkte

Effizienz ist besser als ihr Ruf: Interview mit Ernst Ulrich von Weizsäcker

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Können Maßnahmen zur Effizienzsteigerung trotz diverser Rebound-Effekte eine absolute Senkung des Ressourcenverbrauchs bewirken? Tilman Santarius hat jüngst die Debatte um relative und absolute Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch für obsolet erklärt.  Ernst Ulrich von Weizsäcker zeigt in seinem Buch „Faktor Fünf“ hingegen Strategien auf, wie Effizienzsteigerungen zu einer Entkopplung beitragen …

Neues aus der Wissenschaft

Rebound Effekte vereiteln eine hinreichende Entkoppelung

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Was genau sind Rebound Effekte? Rebound Effekte werden gemeinhin definiert als jener Prozentsatz einer effizienzsteigernden Maßnahme oder Technologie, die durch einen Anstieg der Nachfrage wieder aufgefressen wird. Um einen Rebound Effekt also zu berechnen, bedarf es einer Unterscheidung zwischen einerseits dem vom Ingenieur anvisierten Effizienz-Potential – Beispiel: ein neuer Motor …

Neues aus der Wissenschaft

Absolute oder relative Entkoppelung? – Eine obsolete Debatte!

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Spätestens seit dem Erscheinen des Bestsellers „Die Grenzen des Wachstums“ (1972) bewegt eine Frage die Umweltdebatte ganz besonders: ist eine Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Naturverbrauch möglich? Und in allen Zyklen öffentlicher Diskussionen über die „Wachstumsgrenzen“ unseres Wirtschaftens – zum Auftakt der Umweltbewegung in den 1970er Jahren, wiederkehrend Anfang der 1990er …

Rezensionen

Ökologischer Kapitalismus vs. grüner Sozialismus – das Transformationsmodell von Ralf Fücks

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Nahezu zeitgleich sind in diesem Jahr zwei Bücher erschienen, die sich als Wegweiser einer sozial-ökologischen Transformation begreifen. Das klingt zunächst, als würden der unüberschaubar gewordenen Literatur über die Notwendigkeit und Möglichkeit einer nachhaltigen Entwicklung nur zwei weitere Titel hinzugefügt. Ein Blick auf die Autoren zeigt, dass dem nicht so ist. …

Standpunkte

Fortschritt im 21. Jahrhundert – vom Wachstum im Wahlprogramm der SPD

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Am 22. September findet die Bundestagswahl statt. In den letzten zwei Jahren haben sich alle im Bundestag vertretenen Parteien innerhalb der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ mit der Bedeutung von Wachstum in und für unsere Gesellschaft auseinandergesetzt. Inwiefern finden sich die Erkenntnisse der Enquetekommission in den Programmatiken der jeweiligen Parteien? Wie …

Standpunkte

Der nachhaltige Wachstumsmotor – vom Wachstum im Wahlprogramm von CDU/CSU

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Am 22. September findet die Bundestagswahl statt. In den letzten zwei Jahren haben sich alle im Bundestag vertretenen Parteien innerhalb der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ mit der Bedeutung von Wachstum in und für unsere Gesellschaft auseinandergesetzt. Inwiefern finden sich die Erkenntnisse der Enquetekommission in den Programmatiken der jeweiligen Parteien? Wie …

Standpunkte

Der Grüne Wandel – vom Wachstum im Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen

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Am 22. September findet die Bundestagswahl statt. In den letzten zwei Jahren haben sich alle im Bundestag vertretenen Parteien innerhalb der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ mit der Bedeutung von Wachstum in und für unsere Gesellschaft auseinandergesetzt. Inwiefern finden sich die Erkenntnisse der Enquetekommission in den Programmatiken der jeweiligen Parteien? Wie …

Standpunkte

Das Scheitern der Enquete bedeutet nicht das Ende der Debatte

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Die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ wird auch als Mutter aller Enquete-Kommissionen bezeichnet. Über zwei Jahre gingen 17 Parlamentarier*innen zusammen mit 17 überwiegend männlichen Sachverständigen der großen Frage nach, wie unsere Gesellschaft angesichts der multiplen Krise des Kapitalismus so umgestaltet werden kann, dass sie sozialen Wohlstand schafft ohne die natürlichen Grenzen zu überschreiten. Nun liegt …

Standpunkte

Technische Verzauberung und technokratische Versuchung

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Eine Replik auf Wolfgang Neef. Für Max Weber war die Sache klar: Die maßgebliche kulturelle Folge der Technisierung von Natur und Gesellschaft sah er in einer fortschreitenden „Entzauberung“ der Welt. Es gehört gleichwohl zu den Paradoxien des Industriezeitalters, dass die steigende technische Durchdringung von Kultur und Gesellschaft nicht ausschließlich zu …

Mitteilungen

Presseschau

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Die Möglichkeit den Diskurs um Wege in die Postwachstumsgesellschaft zu führen, wurde in der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ zwar verpasst, jedoch wird die Debatte um eine nachhaltige Gesellschaft außerhalb der Enquete breit geführt. Auf vielen Konferenzen und in zahlreichen neuen Büchern setzt sich der Diskurs fort. Auch gibt es neues …