Rezensionen

Keine Schuld, aber Verantwortung

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Andreas Meißner holt weit aus, und das ist gut so. Schmerzhaft deutlich schildert er die Ausmaße der ökologischen Krise, insbesondere die Entwicklungen seit den Fünfziger Jahren, die schon aufgrund ihrer Besonderheit, der exponentiellen Zunahme der Ausbeutungen und Zerstörungen, das menschliche Vorstellungsvermögen übersteigen. Weiterlesen

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Aktuelle Berichte

Digitale Utopien im Fischglas

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Zum Abschluss der VÖW-Herbstakademie diskutierten Referent/innen aus Wissenschaft und Politik über eine digitale und nachhaltige Zukunft

Im Jahr 2030 sind wir alle digitale Unternehmer/innen. Nebenbei verdienen wir uns etwas dazu mit der Stromeinspeisung durch die Solarpanels auf unserem Haus. Die Energieversorgung ist regenerativ, dezentral und demokratisch organisiert. Unser Zuhause wird auch unser Arbeitsplatz sein, wenn wir nicht gerade in einem Co-Working-Space mit anderen kreativen Leuten sitzen und mit ihnen an einer nachhaltigen Gesellschaft arbeiten. Weiterlesen

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Mitteilungen

Artikel zum Stabilitäts- und Wachstumsgesetz erschienen

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„Bund und Länder haben bei ihren wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen die Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu beachten. Die Maßnahmen sind so zu treffen, dass sie im Rahmen der marktwirtschaftlichen Ordnung gleichzeitig zur Stabilität des Preisniveaus, zu einem hohen Beschäftigungsstand und außenwirtschaftlichem Gleichgewicht bei stetigem und angemessenem Wirtschaftswachstum beitragen.“ (§1 StWG)

Als Reaktion auf die erste nennenswerte Krise im Wirtschaftswunderland Deutschland wurde am 8. Juni 1967 das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz (StWG) verabschiedet. Damit war der Siegeszug des Keynesianismus auch in Deutschland angekommen. 50 Jahre nach der Einführung ziehen Dr. Rudi Kurz und Joachim H. Spangenberg eine Bilanz.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von ÖkologischesWirtschaften, wie sich die Ziele der deutschen Wirtschaftspolitik seitdem verändert haben, welche neuen Ziele dazugekommen sind und welche Perspektiven es im Umgang mit dem Stabilitäts- und Wachstumsgesetz gibt.

In der aktuellsten jetzt online frei verfügbaren Ausgabe von ÖkologischesWirtschaften wird das Handeln von Unternehmen angesichts der Herausforderungen, die sich aus der Notwendigkeit einer sozialökologischen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft ergeben, reflektiert.

Eine weitere frei zugängliche Ausgabe der interdisziplinären Fachzeitschrift setzt sich mit dem Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung und Klimawandel“ auseinander.

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Standpunkte

Mit Recht ohne Wachstum

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Gegen den gescheiterten Kapitalismus hilft das Recht.

Der globale Kapitalismus ist an den Grenzen planetarer Endlichkeit angelangt. Soll die Erde am Ende des Jahrhunderts ein verträglicher Lebensraum für alle Menschen sein, gelingt das nicht ohne die Befreiung vom Wachstumszwang. In der deutschen Postwachstumsdebatte kommen Rechtswissenschaft und -praxis bisher allenfalls am Rande vor. Ändern wir das!

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Mitteilungen

Mehr Gerechtigkeit – weniger Wachstum

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Im Rahmen einer Interviewreihe mit Fachleuten der großen deutschen Umweltverbände – namentlich BUND, Deutscher Naturschutzring, Greenpeace, NABU, NaturFreunde und WWF – präsentiert das denkhausbremen folgende gemeinschaftliche Positionen der Verbände:

„Bei dieser Diagnose sind sich die Befragten einig: Das Märchen vom Wirtschaftswachstum ist auserzählt. Eine auf permanentes Wachstum programmierte Wirtschaft erschöpft auf Dauer unseren Planeten. […] NABU-Präsident Olaf Tschimpke: »Bei den wichtigsten Themen des Umweltschutzes, beim Verlust der biologischen Vielfalt sowie beim Klimawandel, sind tatsächlich schon heute die Grenzen überschritten.« Die BUND-Ehrenvorsitzende Angelika Zahrnt warnt allerdings vor einem Schulterschluss mit rechtspopulistischen Wachstumskritikern.“

Ein weiterer Punkt, dessen Bedeutung die Umweltverbände mit Nachdruck betonen, ist der Zusammenhang zwischen sozialen und ökologischen Dimensionen der gesellschaftlichen Transformation, der verdeutlicht, dass keiner der beiden Aspekte vernachlässigt werden darf: „In den Führungsetagen der Umweltverbände ist man sich einig, dass ohne soziale Gerechtigkeit ein ökologischer Wandel der Gesellschaft nicht zu haben ist. »Wenn die Menschen den Eindruck haben, das läuft nicht gerecht ab, dann haben wir mit unserer Transformationsstrategie keine Chance«, ist sich der NaturFreunde-Vorsitzende Michael Müller sicher.“

Die einzelnen Interviews und eine kurze Zusammenfassung lassen sich hier nachlesen.

Zur Projekt-Webseite des Dialog Degrowth vom denkhausbremen geht es hier.

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Mitteilungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: smart als neues grün?

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Die Digitalisierung hat Einzug in unseren Alltag gehalten, und mit ihr vielseitig wahrgenommene Chancen und Risiken. Politische und wirtschaftliche Akteure wie die Bundesregierung mit ihrer Digitalen Agenda, die OECD oder Branchenverbände wie die Bitkom oder eco möchten zum Beispiel durch Breitbandausbau Wirtschaft und Wachstum fördern. Manche behaupten ganz kategorisch, Digitalisierung käme „first“ – doch wie ratsam ist es in Zeiten existenzbedrohender Umweltprobleme und Wirtschaftskrisen, Bedenken „second“ zu stellen? Weiterlesen

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Aktuelle Berichte

Neustart Schweiz: Lebenswerte Nachbarschaften

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Eine Vision soll Realität werden

Ausgehend von visionären Skizzen und Romanen des Pseudonyms P.M. wurde „Neustart Schweiz“ 2007 als Verein gegründet. Die Absicht dahinter war es, ein organisatorisches Vehikel zur Verfügung zu stellen, mit dem sich der Weg aus der diffusen Projektion in die konkrete Realität bewältigen lässt. Damit sollen sich die in den Romanen beschriebenen, zukunftsorientierten Postwachstums-Konzepte aussichtsreich verorten und multiplizieren lassen. Seither pulsiert Neustart Schweiz mit den wirkungsvoll vernetzten, lokalen Nachbarschaftsprojekten und -realisierungen seiner Mitglieder, die schweizweit in Zürich, Genf, Bern, Basel, Luzern, Uster, Biel, La Chaux-de-Fonds und weiteren Städten in Betrieb, in Planung, in Ausführung und als großes Potential in vielen Köpfen vorhanden sind.

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Mitteilungen

Suffizienzpolitik und Postwachstum

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Unter dem Titel: „Damit gutes Leben einfacher wird: Suffizienzpolitik und Postwachstum“ hat Angelika Zahrnt in einem einstündigen Video-Talk mit dem KarmaKonsum Gründer Christoph Harrach gesprochen.

Den Rahmen dafür bildete die online-Konferenz KarmaKonsum X – Die Online Konferenz 2017, die vom 17. September bis 01. Oktober 2017 erstmals online stattfindet und auf der Visionäre, erfolgreiche Unternehmer/innen und Aktivist/innen relevante Trends und Herausforderungen der nächsten zehn Jahre präsentieren.

Die Konferenz besteht aus über 50 Video-Talks mit KarmaKonsum-Gründer Christoph Harrach und hochkarätigen Referent/innen und Pionier/innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur.

Das einstündige Gespräch zwischen Angelika Zahrnt und Christoph Harrach können Sie sich hier ansehen.

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Rezensionen

Läuft bei Degrowth?

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Mit dem Sammelband Degrowth in Bewegung(en) geben das Konzeptwerk Neue Ökonomie und das DFG-Kolleg Postwachstumsgesellschaften dem Begriff Degrowth endlich ein Gesicht. Im Buch entfaltet sich ein Gespräch zwischen verschiedenen Aktivist/innen, wodurch es die  unterschiedlichen Bewegungen lebensnaher darstellen kann als bisherige Publikationen zum Thema wie beispielsweise Degrowth: Handbuch für eine neue Ära. Weiterlesen

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Mitteilungen

Selbstbestimmt & Solidarisch!

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Eine Konferenz mit bis zu 300 Menschen aus verschiedenen aktivistischen Zusammenhängen – Bewegungsfreiheit, Antirassismus, Landwirtschaft, Degrowth, Klimagerechtigkeit

Was verbindet die Diskussionen über eine gerechte Gestaltung von Migration mit der Bewegung für eine ökologisch und sozial verträgliche Wirtschaftsweise? Wie hängen alternative Konzepte wie „Degrowth“ oder „Post-Development“ mit einer dekolonialen Perspektive auf Fluchtursachen zusammen?

Vom 6.-8. Oktober 2017 findet in Leipzig die Konferenz Selbstbestimmt und Solidarisch! statt. Das Programm finden Sie hier.

Verknüpfung der Diskussionen um Migration – Entwicklung – ökologische Krise

Auf der Konferenz werden unterschiedliche Themen verknüpft: Das Wachstums- und Wohlstandsmodell der früh industrialisierten Länder des globalen Nordens macht globale Gerechtigkeit und selbstbestimmte Entwicklung im globalen Süden unmöglich – nicht zuletzt angesichts von krasser Ungleichheit und ökologischer Zerstörung. Entwicklung im herkömmlichen Sinne kann nicht die Lösung sein. Sie führt zu katastrophalen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen im Süden des Globus. Zudem sind Migration und Entwicklung keine Gegensätze, wie oft von der Politik dargestellt. Unter anderem leisten Geflüchtete und Migrant/innen durch regelmäßige Geldüberweisungen an ihre Familien und Freund/innen einen bedeutsamen Beitrag zur Entwicklung ihrer Herkunftsgesellschaften. Und schließlich sind Menschen von vielfältigen ökologischen Krisen bedroht. Ungebremstes Wirtschaftswachstum, jetzt auch im Süden des Globus, kann daher nicht die Lösung sein.
Auf der Konferenz soll dem gängigen Diskurs um Fluchtursachenbekämpfung, Wachstumsimpulse durch Privatinvestitionen und Illegelalisierung von Migration eine positive Erzählung von selbstbestimmter Entwicklung und globaler Solidarität entgegengesetzt werden!

Selbstbestimmt und Solidarisch, heißt:
…der Vorstellung von Entwicklung als westlich-kapitalistischem Modernisierungspfad widersprechen

… deutlich machen, dass globale Solidarität Voraussetzung für kollektiv verankerte und an den Interessen der Menschen orientierte Entwicklungsprozesse ist.

 

Mit Vorträgen, Workshops, Theater, Konzerten, Vernetzungsmöglichkeiten und anderen Formaten, um sich auszutauschen.

Zur Facebook-Seite der Konferenz geht es hier.

Teilnahmebeitrag nach Selbsteinschätzung 0-60€

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Aktuelle Berichte

Akteure der Postwachstumsgesellschaft

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Grenzen überwinden und gemeinsam die Zukunft beeinflussen

Postwachstumsgesellschaft und räumliche Planung gemeinsam zu denken führt hin zu neuen Wahrnehmungen von städtischen Orten. Durch unsere Sinneswahrnehmungen erschließen wir Orte und bilden neue konstruierte Räume. Die vielfach diskutierte sozial-ökologische Transformation ist verbunden mit der Forderung nach räumlichen Veränderungen und nach Veränderungen unserer Wahrnehmung.

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Standpunkte

Alexander Grothendieck: Mathematiker und Aktivist

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Illustration © Valérie Paquereau

Alexander (frz.: Alexandre) Grothendieck (1928-2014) wurde als Sohn einer deutschen Schriftstellerin und eines ukrainischen Anarchisten in Berlin geboren, die ihn 1933 in die Obhut von Pflegeeltern gaben, nach Frankreich flohen und sich später im Spanischen Bürgerkrieg engagierten; er traf sie erst 1939 in Frankreich wieder. 1940 wurden die Grothendiecks in einem Konzentrationslager interniert, aus dem Alexander 1942 entkam, während sein Vater in Auschwitz ermordet wurde. Seine weitere Schul- bzw. Studienzeit verbrachte er als Staatenloser in Frankreich, Brasilien und den USA.

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Mitteilungen

I.L.A. Werkstatt für globale Gerechtigkeit

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Die I.L.A. Werkstatt für globale Gerechtigkeit (2017/18) sucht ab sofort hoch motivierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Die I.L.A. Werkstatt für globale Gerechtigkeit („International Solidarische Lebensweise als Alternative“) ist das Nachfolgeprojekt unserer ersten I.L.A. Werkstatt (2016/17). Ab Oktober 2017 möchten wir die einjährige Fortbildungs- und Schreibwerkstatt fortsetzen und uns, aufbauend auf der Kritik an der imperialen Lebensweise, mit der solidarischen Lebensweise und dem Weg dorthin auseinandersetzen.

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Rezensionen

Zurück zu den Wurzeln

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Die Zeitschrift „La Décroissance“, wichtigstes Periodikum der französischen Degrowth-Bewegung, hat im Juli 2014 einigen großen Vordenkern der französischen Postwachstumsphilosophie eine Sondernummer gewidmet. Mit „Aux origines de la décroissance. Cinquante penseurs“ liegt nun ein um ein Vielfaches erweiterter Sammelband vor, der nicht weniger als fünfzig Kritiker/innen der bestehenden und Vordenker/innen einer anderen Welt vorstellt. Weiterlesen

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Rezensionen

Von Spatzen und Tauben

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Manche Menschen nehmen lieber die Taube auf dem Dach als den Spatz in der Hand: So greift auch Felix Holtermann in seiner als Buch veröffentlichten Masterarbeit mit dem Titel „Zwischen Utopie und Umsetzung: Die Wachstumskritik im politischen Diskurs“ gleich nach den großen Themen. Wo der Begriff Postwachstum dank Niko Paechs medialer Präsenz Eingang in einige Mainstream-Medien gefunden hat (z.B. Zeit-Artikel vom 03.01.2017 oder schon 2011 in der Süddeutschen Zeitung vom 08.06.2011), die Politik gleichzeitig jedoch vehement an dem Wachstumsparadigma festhält, stellt der Autor die treffende Frage nach der Umsetzbarkeit der Wachstumskritik auf politischer Ebene. Denn – so stellt Holtermann sehr anschaulich dar: Die Wachstumskritik hat bereits eine längere Geschichte. Die ersten Zweifel am Streben nach dauerhaften Wachstum kamen schon zu Zeiten des Wirtschaftswunders in den 1950er und 1960er Jahren auf. Diese von Holtermann als „soziale Wachstumskritik“ bezeichnete Form äußerte sich in dem Beklagen des Verlusts traditioneller gesellschaftlicher Werte durch die ökonomische und damit politische Emanzipation breiter Bevölkerungsschichten. Doch auch die „ökologische Wachstumskritik“, die im Zentrum seiner Untersuchungen liegt, hat ihren Ursprung Anfang der 1970er Jahre und erfährt damit seit über 40 Jahren kontinuierlichen – wenngleich auch schwankenden – Zuspruch.

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Standpunkte

Wachstumsursachen in der neoklassischen Theorie

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In der neoklassischen Wachstumstheorie ist technologischer Fortschritt die Ursache für Wachstum schlechthin. Und tatsächlich scheint der technologische Fortschritt gerade heute, in Zeiten der Digitalisierung, eine entscheidende Ursache für Wachstum zu sein. Doch werden durch die Fokussierung auf technologischen Fortschritt nicht andere Wachstumsursachen übersehen? Und welche Rolle spielt der technologische Fortschritt in verschiedenen Postwachstumsansätzen? Weiterlesen

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Mitteilungen

Wandercoach gesucht!

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Du bist an Deiner Hochschule bereits aktiv, um Veränderungen ins Rollen zu bringen? Du willst einen entscheidenden Beitrag zu einer bottom-up-getriebenen Transformation der Hochschulen leisten? Du bist der Überzeugung, dass Hochschulen mehr tun können, um zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen und stärker als bisher Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen? Noch bis zum 15. Juli 2017 ist die Bewerbung für die 4. Runde des Wandercoaching-Programms des netzwerk n e.V. möglich. Gemeinsam mit anderen, wirst Du als Wandercoach ausgebildet und begleitest zwischen Oktober 2017 und Juli 2018 Nachhaltigkeitsinitiativen an Hochschulen.

Weitere Informationen gibt es hier.

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Standpunkte

Digitalisierung und Postwachstum

Kommentare 4

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Sie war beispielsweise ein zentrales Thema beim letzten Weltwirtschaftsforum in Davos und sowohl das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als auch das für Arbeit und Soziales haben kürzlich Weißbücher zu dieser Entwicklung veröffentlicht. Auch die Medien greifen das Thema fortlaufend auf. Dabei sind sich alle Akteure einig: Die Digitalisierung wird nicht nur die industrielle Produktion (Industrie 4.0) revolutionieren, sondern voraussichtlich alle Lebensbereiche betreffen. Weiterlesen

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Standpunkte

Pierre Fournier: Anführer wider Willen

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Pierre Fournier (1937-1973) ist zu früh verstorben, um ein umfangreiches „Werk“ zu hinterlassen, und gleich mehrere andere Persönlichkeiten sind als Pierre Fournier bekannt geworden, darunter ein Cellist und zwei Comiczeichner. Wenn heute in Décroissance-Kreisen jede/r weiß, welcher Mensch gemeint ist, wenn sein Name fällt, dann weil er ab einem gewissen Zeitpunkt sein Leben dem verzweifelten Kampf gegen die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen gewidmet und letztlich geopfert hat. Weiterlesen

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Aktuelle Berichte

Räume für die Postwachstumsgesellschaft

Kommentare 2

„However, most planners practice as if people were merely seekers of material comfort – economic men and women – and give little attention to human desires to live meaningfully, securely, and attached to significant others. Apparently, professional planning education and socialization promote amnesia, encouraging students and practitioners to forget what they know about their own desires when they think about clients, constituents, and colleagues, and to see people as one-dimensional seekers of physical well-being”.
(Baum 2017: 306)

Postwachstumsgesellschaft und räumliche Planung sind bisher wenig gemeinsam gedacht worden, obwohl beide Diskussionen zunehmend alle Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das gemeinsame Ziel lebenswerter Städte für und durch alle Menschen ist Grund genug, neue Brücken zu schlagen. Weiterlesen

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Standpunkte

Öko-Hedonismus als Ansatz für Suffizienz?

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Seit Mitte Mai läuft in den Kinos der Film „Beuys“, eine Dokumentation über den Künstler Joseph Beuys und sein Werk. Eine seiner zentralen Aussagen lautet: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Kunst ist im Sinne Beuys nicht als etwas, mit dem man sein Wohnzimmer dekoriert, sondern als Freiheit und selbstbestimmtes Leben zu verstehen. Damit widersetzt er sich nicht nur dem bürgerlichen Verständnis von Hochkultur und Kunst, sondern bietet eine lebensphilosophische Perspektive, deren Bedeutung auch im Kontext der Debatte um eine Postwachstumsgesellschaft von großer Relevanz ist. Weiterlesen

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Rezensionen

„Die Utopie freier Arbeit“

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Arbeitszeitverkürzung als Weg, um aus der sozialen Krise herauszukommen? Michael Hirsch entwirft in seinem Buch „Die Überwindung der Arbeitsgesellschaft“ Ideen für eine neue Gesellschaftsordnung und sucht nach einer „zeitgemäße[n] Antwort auf die Frage nach dem guten Leben“. Die Grundordnung der Vollzeitbeschäftigung als „normaler“ und vom Staat gewünschter Lebensentwurf soll ersetzt werden durch eine neue emanzipatorische Grundordnung der kurzen Vollzeit, die ohne einen neuen Geschlechtervertrag nicht denkbar ist. Weiterlesen

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Aktuelle Berichte

Fragen eines alternativen Lebens

Kommentare 3

Erster Berliner Postwachstums-Slam

Eine Bühne, sieben Slammer/innen, je zehn Minuten Zeit für Postwachstum. Am 14. Juni 2017 fand in den Kreuzberger Prinzessinnengärten der erste Postwachstums-Slam statt. Das Wachstumsparadigma als politisches Leitmotiv, Meditation als Ausweg aus der Konsumgesellschaft oder die Rolle konvivialer Technik in der Postwachstumsgesellschaft – viel Anregung für ein Leben nach dem Wachstum. Der Slam wurde organisiert von IÖW, Netzwerk n, Fairbindung und dem Förderverein Wachstumswende. Weiterlesen

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Mitteilungen

Zehn Minuten Postwachstum

Kommentare 1

Der Postwachstums-Slam greift das Format „Science Slam“ auf. Dieser bietet, genau wie das Vorbild Poetry Slam, eine Bühne zum Präsentieren der eigenen Arbeit. Doch beim Postwachstums-Slam stellen sich keine Schriftsteller/innen mit selbst geschriebenen Texten vor, sondern Nachwuchswissenschaftler/innen. Statt im kahlen Hörsaal präsentieren die Teilnehmenden in gemütlich-grüner Atmosphäre ihr Forschungsthema oder Erkenntnisse aus der Praxis. Sie haben zehn Minuten Zeit, um die eigene Arbeit so verständlich, anschaulich und ansprechend wie möglich vorzustellen.

Entgegen gängiger Formate soll es beim Postwachstums-Slam aber nicht darum gehen, im Wettstreit den oder die beste/n Slammer/in zu prämieren! Stattdessen soll ein wertschätzender Raum geschaffen werden, um mit und voneinander zu lernen sowie neue Erkenntnisse und inspirierende Impulse in die Breite zu tragen.

Am Slam nehmen teil:

  • Sonja Geiger (TU Berlin): Vom Kissen aus die Welt retten? Wie uns meditieren nachhaltiger macht
  • Michael Berning: Buen Vivir und BNE – Impulse für eine gute nachhaltige Bildung
  • Jan Peter Schulz: Jedes Märchen braucht eine Heldenfigur- Zur Rolle der Bürger/innen in der Postwachstumsgesellschaft
  • Hermine Bähr: Degrowth-Stories: Kraftvolle Geschichten für eine Welt im Wandel
  • Andrea Vetter (Konzeptwerk Neue Ökonomie): Konviviale Technik
  • Matthias Schmelzer (Konzeptwerk Neue Ökonomie): Das Wachstumsparadigma: Geschichte, Hegemonie, Alternativen

Organisiert wird der Postwachstums-Slam von FairBindung e.V., dem Förderverein Wachstumswende e.V., dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und dem netzwerk n e.V., die sich allesamt auf unterschiedliche Weise dafür einsetzen, Alternativen zum vorherrschende Wachstumsparadigma zu untersuchen, zu stärken und zu verbreiten: In der Schule, an den Hochschulen und in der Wissenschaft sowie in der breiten Öffentlichkeit.

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Mitteilungen

Call for Participation: VÖW Herbstakademie

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Wie können nachhaltige Lebensstile oder Produktionsformen mittels Digitalisierung ermöglicht werden? Wann wird durch Digitalisierung riskiert, dass Energie- und Ressourcenverbräuche oder soziale Ungleichheit zunehmen?

Digitalisierung im Grünen

Im Fokus der von der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) gemeinsam mit der Forschungsgruppe „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“ organisierten Herbstakademie stehen die Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine nachhaltige Gesellschaft. Sie findet vom 4. bis 8. Oktober 2017 in Berlin statt.

Anhand der Themen Mobilität, Energiewende und Zeitwohlstand werden Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung wissenschaftlich erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht. Außerdem sollen mögliche Pfade für eine sozial-ökologische Transformation ausgelotet werden. Weiterlesen

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Rezensionen

Postwachstum zwischen Mikropraktiken und Makropolitik?

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Warum ist Suffizienzpolitik nicht automatisch emanzipativ, sondern kann durchaus repressive Züge haben? (von Winterfeld: 65) Welche Gegenvision zu jetzigen Fehlentwicklungen hält das konvivalistische Manifest bereit? (Adloff: 154) Was ist Eigenzeit und wie hängt sie mit Zeitpolitik zusammen? (Reheis: 160) Warum reduziert ein ökologisches Grundeinkommen das „Haben-Müssen“ und fördert das „Sein-Können“? (Schachtschneider: 201) Welche Impulse setzt die EU bereits heute für solidarische Unternehmensformen? (Bender/Bernholt: 260) Inwiefern verharren wir aktuell in einem „Krankheitswesen“ und wie können wir zu einem „Gesundheitswesen“ gelangen? (Studer: 282) Und weshalb sollte eine Wirtschaftsförderung 4.0 die „Regionalwirtschaft und kooperative Wirtschaftsformen“ unterstützen? (Kopatz: 305)

Wer spannende Argumente zu diesen Fragen wissen möchte, sollte unbedingt den im oekom verlag erschienenen und von Frank Adler und Ulrich Schachtschneider herausgegeben Sammelband Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaftlesen. Weiterlesen

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Mitteilungen

Kein Wachstum ist auch (k)eine Lösung

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„Was passiert mit unserer Wirtschaft und unseren Sozialsystemen, wenn das Wachstum ausbleibt? Ist es Motor oder Hemmschuh für einen ökologischen Umbau? Entspricht das Immer-mehr nicht dem menschlichen Wesen? Was ist mit den Menschen im globalen Süden?“

Diese und weitere Fragen werden Postwachstumsvertreter/innen häufig gestellt. Die vom Konzeptwerk Neue Ökonomie verfasste und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung herausgegebene Broschüre „Kein Wachstum ist auch (k)eine Lösung“ beleuchtet in dreizehn kurzen Kapiteln gängige Behauptungen, die rund um diese Fragen entstanden sind. Weiterlesen

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Standpunkte

Jacques Ellul: Global denken, lokal handeln

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Jacques Ellul gilt heute als einer der wichtigsten Vordenker der französischen Décroissance-Bewegung, die sich seit etwa der Jahrtausendwende formiert und mit der ich mich in meinem Buch „Der Schritt zur Seite“ beschäftige. Man kann Ellul nicht in eine Schublade stecken. So war er Widerstandskämpfer, Marx-Kenner und zugleich Antikommunist, was ihn von so vielen heute (noch) hochverehrten französischen Denkern unterschied, die trotz aller offensichtlichen menschlichen und Umweltverbrechen unter Stalin und darüber hinaus den UdSSR-Kommunismus als alleinige Alternative zum Kapitalismus sahen. Weiterlesen

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Mitteilungen

Keine Rücknahme um der Rücknahme willen

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Dass sowohl Degrowth als auch Postwachstum alles andere ist als „eine Strategie zur Schrumpfung des BIP“ verdeutlicht Giorgos Kallis in seinem Beitrag auf dem Degrowth Blog.

Eine Wachstumsrücknahme wird von Postwachstumsvertreter/innen nicht um der Reduktions willen gefordert, sondern um all die negativen Auswirkungen – sowohl ökologischer als auch sozialer Natur -, die mit immer mehr wirtschaftlicher Aktivität einhergehen, zunächst abzuschwächen und langfristig zu überwinden. Weiterlesen

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Mitteilungen

Sommerakademie: Nach dem Wachstum

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Vom 28. August bis 1. September 2017 wird die dritte Sommerakademie der Vereinigung für Ökologische Ökonomie in Kooperation mit der Akademie für Suffizienz stattfinden. Die Reihe steht unter Titel „Nach dem Wachstum“. Die Sommerakademie bietet einen Arbeitsraum für Forschende und Praktiker/innen, die sich mit den Herausforderungen einer Ökonomie und Lebenswelt jenseits des Wachstums beschäftigen. Weiterlesen

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Standpunkte

Avantgarde der sozial-ökologischen Transformation

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Der Kapitalismus ist am Ende. Wir sind mitten in einem Übergang. Wohin? John Ruskin (1819-1900) und seine Freunde von der Arts and Crafts Bewegung legten Mitte des 19. Jahrhunderts Zeugnis ab, von den zerstörerischen sozialen und ökologischen Kräften des Übergangs von einer feudalen Gesellschaft zur Industriegesellschaft. Eine Gesellschaft in der das Kapital und die Maschine die Herrschaft über alle Lebensbereiche übernahmen. Ein Regime, das inzwischen die ganze Welt kolonialisierte und ihrem totalitären Herrschaftsanspruch unterwarf. John Ruskin war einer der ersten und klügsten Kritiker einer Wirtschaftswissenschaft, die sich damals noch Moralphilosophie nennen durfte. Weiterlesen

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Mitteilungen

Herbstakademie: Digitalisierung im Grünen

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Wie können nachhaltige Lebensstile oder Produktionsformen mittels Digitalisierung ermöglicht werden? Wann wird durch Digitalisierung riskiert, dass Energie- und Ressourcenverbräuche oder soziale Ungleichheit zunehmen?

Vom 4. bis 8. Oktober laden die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) und die Forschungsgruppe „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“ zur diesjährigen Herbstakademie ein, in deren Fokus die Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine nachhaltige Gesellschaft stehen. Anhand der Themen Mobilität, Energiewende und Zeitwohlstand sollen Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung wissenschaftlich erarbeitet und praktisch erfahrbar gemacht werden. Außerdem sollen mögliche Pfade für eine sozial-ökologische Transformation ausgelotet werden. Weiterlesen

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Rezensionen

Eine Kontroverse zwischen Idealisten

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Gespräche zwischen zwei Männern sind im Regelfall nicht gerade Schätze denen Verlagshäuser nachjagen, um ihre Kassen zu füllen. Mal abgesehen vielleicht von dem seltenen Fall, dass ein richtig „Großer“ spricht und irgend jemand ihm die passenden Stichworte liefert wird normalerweise jede Verlegerin abwinken – zu groß die Gefahr, dass so ein Männergespräch wie Blei in den Regalen liegen bleibt. Weiterlesen

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Mitteilungen

Eine Woche Buen Vivir

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Ein gutes Leben. Nicht für wenige Privilegierte auf der Welt, sondern für alle Menschen. Ein gutes Leben, das wir nicht auf Kosten anderer führen. Das mit Respekt allem Leben auf der Erde begegnet und die ökologischen Grenzen des Planeten achtet. Dieser Utopie gehen im April FairBindung e.V. und ein breites Netzwerk aus Gruppen mit der Veranstaltungswoche „Buen Vivir – Ein gutes Leben für alle!“ nach. Weiterlesen

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Standpunkte

Suffizienzpolitik in einer liberalen Gesellschaft

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Suffizienz als politischer Ansatz führe, so wird teilweise behauptet, unmittelbar in die Öko-Diktatur. Suffizienz sei in einer freiheitlichen Gesellschaft nur als freiwillige Strategie denkbar, die der oder die Einzelne umsetzen könne oder eben auch nicht. Technische Lösungen hingegen – Energie- und Materialeffizienz, erneuerbare Energien, Recycling etc. – werden in Deutschland, auf EU-Ebene und in anderen liberalen Staaten in Form zahlreicher politischer Instrumente gefordert und unterstützt. Weiterlesen

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Aktuelle Berichte

„Bauer unser“

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von den Wachstumsschmerzen der Landwirtschaft

Vergangenen Mittwoch wurde der österreichische Dokumentarfilm „Bauer unser“ von Robert Schabus erstmalig gezeigt. Ich überredete eine gute Freundin (eine, die mal keinen Öko-Hintergrund hatte), mich ins Kino zu begleiten. So setzten uns in einen kleinen Kinosaal in Berlin.

Inhaltlich reiht sich das Werk ein in eine Folge von Dokumentarfilmen wie „10 Milliarden“, „Food, Inc“ oder „We Feed The World“, und thematisiert werden die bekannten gravierenden Probleme: von der Industrialisierung und dem Höfe-Sterben über Monokulturen, Pestizide und Antibiotika bis hin zu Sojaanbau, Landraub und Lebensmittelverschwendung. Weiterlesen

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Standpunkte

Die theoretische Einseitigkeit der Wachstumskritik

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Theorie-Immunität auf beiden Seiten

Trotz intensivierter Anstrengungen schafft es das Thema Wachstumskritik nicht, dauerhaft in den gesellschaftlichen Debattenraum aufzusteigen. Es flackert immer mal wieder auf, wird jedoch seinen utopischen Charakter nicht los. Mich wundert das nicht: Die theoretische Fundierung der Wachstumskritik ist in weiten Teilen so einseitig, dass „die andere Seite“ (und damit auch der gesellschaftliche Mainstream) uns zu Recht nicht ernst nimmt. Weiterlesen

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Standpunkte

Weltressourcenrat setzt auf Effizienzgewinne

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In seinem aktuellen Report geht der Weltressourcenrat davon aus, dass sich der globale Ressourcenverbrauch bis 2050 mehr als verdoppeln wird – wenn sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen. Der Verbrauch von Metallen, Biomasse, Sand, etc. würde von 85 Mrd. Tonnen auf 186 Mrd. Tonnen ansteigen. Damit verbunden sind vielfältige negative Effekte auf Klima, Umweltmedien, Ökosysteme und Biodiversität (nexus). Weiterlesen

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Neues aus der Wissenschaft

Wir können uns ändern

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Sind Gene, Kapitalismus, Machtpolitik oder mangelnde Bildung schuld, wenn die Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft nicht wie gewünscht gelingt? Oder wenn mal wieder mein Plan scheitert, weniger Fleisch und Süßigkeiten zu essen? Was treibt Menschen und Gesellschaften an, was ermöglicht Wandel, und was blockiert ihn? Fragen, die den Kern des Nachdenkens über Politik, Zukunft und den einzelnen Menschen bilden. Weiterlesen

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Neues aus der Wissenschaft

Vielfalt für den Wandel: Exploring Economics

Kommentare 3

Was tun, wenn sich die universitäre Lehre trotz vielfältiger Kritik kaum ändert? Selbst eine Alternative schaffen, überlegten sich Mitglieder des Netzwerkes Plurale Ökonomik im Winter 2015. Knapp ein Jahr später ging die Plattform Exploring Economics online, die für die Lehre und das Selbststudium verwendet werden kann. Sie präsentiert und vergleicht zehn Theorieschulen der Volkswirtschaftslehre und verlinkt in weiteren Bereichen Videos, Texte und Kurse, die auch Nicht-Ökonom/innen an die VWL heranführen. Die ökologische Ökonomik wird als Theorieschule vorgestellt und auch Postwachstum ist ein Schwerpunktthema. Weiterlesen

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Standpunkte

Der Schritt zur Seite

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„Alles anhalten. Nachdenken. Und das ist nicht trist.“ So lautete Anfang der 1970er das Motto der französischen Comic-Kolumne „L’An 01“ (Das Jahr 01) des genialen Charlie-Hebdo-Zeichners Gébé, als weltweit die letzten positiven Utopien geschrieben wurden. Längst vergessene Wachstumskritiker (es waren ausschließlich Männer) prangerten damals schon die Folgen des sogenannten „Fortschritts“ an. Weiterlesen

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Aktuelle Berichte

Berlin – Stadt der gelebten Utopien

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Berlin als Stadt der gelebten Utopien zu betrachten ist angesichts von steigenden Mieten, zunehmender Verdrängung von Menschen und Freiräumen, menschenunwürdigen Zuständen bei der Registrierung von Geflüchteten beim LAGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales), ökologisch schädlichen Mammutprojekten wie dem „neuen“ Berliner Großflughafen oder der Erweiterung der Stadtautobahn A100 gar nicht so einfach.
Doch es gibt sie, die Keime des Wandels, die überall aus dem Boden sprießen. Weiterlesen

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Standpunkte

Who cares in Europe?

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Seit der Gründung der EU ist Geschlechtergerechtigkeit in europäischen Dokumenten formuliert und Teil politischer Kampagnen und Strategien. Der Fokus liegt dabei seit jeher hauptsächlich auf dem gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsmarkt und gerechten Gehältern. Die für die EU relevante Größe ist dabei die weibliche Beschäftigungsrate. Obwohl die Lohngleichheit und der Arbeitsmarktzugang für Frauen nicht minder wichtig sind, sind sie Ausdruck dafür, dass Wachstumsparadigmen Begründung für soziale Ziele sind. Von universeller Geschlechtergerechtigkeit sind wir noch weit entfernt. Weiterlesen

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Standpunkte

Warum der Wald kein grünes Wachstum braucht

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Wälder sind Lebensgemeinschaften, die sich seit ca. 300 Millionen Jahren vielfältig an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Seit dem Mittelalter verstärkte sich jedoch der negative Einfluss des Menschen auf diese Umweltbedingungen. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit ihrer Verschlechterungen haben mit der Industrialisierung und dem damit einhergehenden Wirtschaftswachstum (von 1950 bis 2010 ist das deutsche BIP um mehr als 500 % angestiegeni) derart zugenommen, dass nach Ansicht der Geological Society of London die vom Menschen verursachte Emission von Treibhausgasen, die massiven landschaftlichen Veränderungen, die Übersäuerung der Ozeane und die fortschreitenden Verluste der Biodiversität eine Größenordnung erreichen, die das Holozän als zwischeneiszeitliches Zeitalter mit relativ stabilen Bedingungen beenden. Weiterlesen

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Standpunkte

Digitalisierung: Megatrend, selbsterfüllende Prophezeiung oder Mega-Gestaltungsaufgabe?

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Megatrends, das sind grundlegende gesellschaftliche Wandlungsprozesse, die man meist nicht „voraussagen” muss, sondern die bereits seit längerem unsere Gesellschaften verändern und uns auch noch lange prägen werden. Informiert man sich, was alles so als Megatrend bezeichnet wird, so listen beispielsweise das Zukunftsinstitut, die Webseite zukunftsstark.org oder die Unternehmensberatung PriceWaterhouseCoopers – mit leichten Abweichungen – folgendes auf: Urbanisierung, Globalisierung, Individualisierung, Gender Shift, Bevölkerungsentwicklung (als netter Euphemismus „Megatrend Silver Society“), Klimawandel – um nur einige zu nennen. Auch genannt werden sodann SmartCities, Konnektivität, Wandel der Arbeitswelt, Internetkultur & Digitalisierung, Intelligente Produkte & Infrastrukturen.

Drei Sachen fallen auf.

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