Mitteilungen

I.L.A. Werkstatt für globale Gerechtigkeit

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Die I.L.A. Werkstatt für globale Gerechtigkeit (2017/18) sucht ab sofort hoch motivierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Die I.L.A. Werkstatt für globale Gerechtigkeit („International Solidarische Lebensweise als Alternative“) ist das Nachfolgeprojekt unserer ersten I.L.A. Werkstatt (2016/17). Ab Oktober 2017 möchten wir die einjährige Fortbildungs- und Schreibwerkstatt fortsetzen und uns, aufbauend auf der Kritik an der imperialen Lebensweise, mit der solidarischen Lebensweise und dem Weg dorthin auseinandersetzen.

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Rezensionen

Zurück zu den Wurzeln

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Die Zeitschrift „La Décroissance“, wichtigstes Periodikum der französischen Degrowth-Bewegung, hat im Juli 2014 einigen großen Vordenkern der französischen Postwachstumsphilosophie eine Sondernummer gewidmet. Mit „Aux origines de la décroissance. Cinquante penseurs“ liegt nun ein um ein Vielfaches erweiterter Sammelband vor, der nicht weniger als fünfzig Kritiker/innen der bestehenden und Vordenker/innen einer anderen Welt vorstellt. Weiterlesen

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Rezensionen

Von Spatzen und Tauben

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Manche Menschen nehmen lieber die Taube auf dem Dach als den Spatz in der Hand: So greift auch Felix Holtermann in seiner als Buch veröffentlichten Masterarbeit mit dem Titel „Zwischen Utopie und Umsetzung: Die Wachstumskritik im politischen Diskurs“ gleich nach den großen Themen. Wo der Begriff Postwachstum dank Niko Paechs medialer Präsenz Eingang in einige Mainstream-Medien gefunden hat (z.B. Zeit-Artikel vom 03.01.2017 oder schon 2011 in der Süddeutschen Zeitung vom 08.06.2011), die Politik gleichzeitig jedoch vehement an dem Wachstumsparadigma festhält, stellt der Autor die treffende Frage nach der Umsetzbarkeit der Wachstumskritik auf politischer Ebene. Denn – so stellt Holtermann sehr anschaulich dar: Die Wachstumskritik hat bereits eine längere Geschichte. Die ersten Zweifel am Streben nach dauerhaften Wachstum kamen schon zu Zeiten des Wirtschaftswunders in den 1950er und 1960er Jahren auf. Diese von Holtermann als „soziale Wachstumskritik“ bezeichnete Form äußerte sich in dem Beklagen des Verlusts traditioneller gesellschaftlicher Werte durch die ökonomische und damit politische Emanzipation breiter Bevölkerungsschichten. Doch auch die „ökologische Wachstumskritik“, die im Zentrum seiner Untersuchungen liegt, hat ihren Ursprung Anfang der 1970er Jahre und erfährt damit seit über 40 Jahren kontinuierlichen – wenngleich auch schwankenden – Zuspruch.

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Standpunkte

Wachstumsursachen in der neoklassischen Theorie

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In der neoklassischen Wachstumstheorie ist technologischer Fortschritt die Ursache für Wachstum schlechthin. Und tatsächlich scheint der technologische Fortschritt gerade heute, in Zeiten der Digitalisierung, eine entscheidende Ursache für Wachstum zu sein. Doch werden durch die Fokussierung auf technologischen Fortschritt nicht andere Wachstumsursachen übersehen? Und welche Rolle spielt der technologische Fortschritt in verschiedenen Postwachstumsansätzen? Weiterlesen

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Mitteilungen

Wandercoach gesucht!

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Du bist an Deiner Hochschule bereits aktiv, um Veränderungen ins Rollen zu bringen? Du willst einen entscheidenden Beitrag zu einer bottom-up-getriebenen Transformation der Hochschulen leisten? Du bist der Überzeugung, dass Hochschulen mehr tun können, um zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen und stärker als bisher Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen? Noch bis zum 15. Juli 2017 ist die Bewerbung für die 4. Runde des Wandercoaching-Programms des netzwerk n e.V. möglich. Gemeinsam mit anderen, wirst Du als Wandercoach ausgebildet und begleitest zwischen Oktober 2017 und Juli 2018 Nachhaltigkeitsinitiativen an Hochschulen.

Weitere Informationen gibt es hier.

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Standpunkte

Digitalisierung und Postwachstum

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Die Digitalisierung ist in aller Munde. Sie war beispielsweise ein zentrales Thema beim letzten Weltwirtschaftsforum in Davos und sowohl das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als auch das für Arbeit und Soziales haben kürzlich Weißbücher zu dieser Entwicklung veröffentlicht. Auch die Medien greifen das Thema fortlaufend auf. Dabei sind sich alle Akteure einig: Die Digitalisierung wird nicht nur die industrielle Produktion (Industrie 4.0) revolutionieren, sondern voraussichtlich alle Lebensbereiche betreffen. Weiterlesen

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Standpunkte

Pierre Fournier: Anführer wider Willen

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Pierre Fournier (1937-1973) ist zu früh verstorben, um ein umfangreiches „Werk“ zu hinterlassen, und gleich mehrere andere Persönlichkeiten sind als Pierre Fournier bekannt geworden, darunter ein Cellist und zwei Comiczeichner. Wenn heute in Décroissance-Kreisen jede/r weiß, welcher Mensch gemeint ist, wenn sein Name fällt, dann weil er ab einem gewissen Zeitpunkt sein Leben dem verzweifelten Kampf gegen die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen gewidmet und letztlich geopfert hat. Weiterlesen

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Aktuelle Berichte

Räume für die Postwachstumsgesellschaft

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„However, most planners practice as if people were merely seekers of material comfort – economic men and women – and give little attention to human desires to live meaningfully, securely, and attached to significant others. Apparently, professional planning education and socialization promote amnesia, encouraging students and practitioners to forget what they know about their own desires when they think about clients, constituents, and colleagues, and to see people as one-dimensional seekers of physical well-being”.
(Baum 2017: 306)

Postwachstumsgesellschaft und räumliche Planung sind bisher wenig gemeinsam gedacht worden, obwohl beide Diskussionen zunehmend alle Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das gemeinsame Ziel lebenswerter Städte für und durch alle Menschen ist Grund genug, neue Brücken zu schlagen. Weiterlesen

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Standpunkte

Öko-Hedonismus als Ansatz für Suffizienz?

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Seit Mitte Mai läuft in den Kinos der Film „Beuys“, eine Dokumentation über den Künstler Joseph Beuys und sein Werk. Eine seiner zentralen Aussagen lautet: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Kunst ist im Sinne Beuys nicht als etwas, mit dem man sein Wohnzimmer dekoriert, sondern als Freiheit und selbstbestimmtes Leben zu verstehen. Damit widersetzt er sich nicht nur dem bürgerlichen Verständnis von Hochkultur und Kunst, sondern bietet eine lebensphilosophische Perspektive, deren Bedeutung auch im Kontext der Debatte um eine Postwachstumsgesellschaft von großer Relevanz ist. Weiterlesen

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Rezensionen

„Die Utopie freier Arbeit“

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Arbeitszeitverkürzung als Weg, um aus der sozialen Krise herauszukommen? Michael Hirsch entwirft in seinem Buch „Die Überwindung der Arbeitsgesellschaft“ Ideen für eine neue Gesellschaftsordnung und sucht nach einer „zeitgemäße[n] Antwort auf die Frage nach dem guten Leben“. Die Grundordnung der Vollzeitbeschäftigung als „normaler“ und vom Staat gewünschter Lebensentwurf soll ersetzt werden durch eine neue emanzipatorische Grundordnung der kurzen Vollzeit, die ohne einen neuen Geschlechtervertrag nicht denkbar ist. Weiterlesen

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