Standpunkte

Digitalisierung: Megatrend, selbsterfüllende Prophezeiung oder Mega-Gestaltungsaufgabe?

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für TS

Megatrends, das sind grundlegende gesellschaftliche Wandlungsprozesse, die man meist nicht „voraussagen” muss, sondern die bereits seit längerem unsere Gesellschaften verändern und uns auch noch lange prägen werden. Informiert man sich, was alles so als Megatrend bezeichnet wird, so listen beispielsweise das Zukunftsinstitut, die Webseite zukunftsstark.org oder die Unternehmensberatung PriceWaterhouseCoopers – mit leichten Abweichungen – folgendes auf: Urbanisierung, Globalisierung, Individualisierung, Gender Shift, Bevölkerungsentwicklung (als netter Euphemismus „Megatrend Silver Society“), Klimawandel – um nur einige zu nennen. Auch genannt werden sodann SmartCities, Konnektivität, Wandel der Arbeitswelt, Internetkultur & Digitalisierung, Intelligente Produkte & Infrastrukturen.

Drei Sachen fallen auf.

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Mitteilungen

Mentoring für eine sozial-ökologische Zukunft

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Vernetzt m Q

Die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) hat ein neues Mentoring-Programm für den fachlichen und persönlichen Austausch zwischen interessierten Personen aus dem Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens geschaffen. Sie möchte damit Studierende, Promovierende und Berufseinsteiger/innen auf deren Ausbildungs- und Berufsweg begleiten und gezielt unterstützen. Konkret vermittelt die VÖW dazu jeweils eine/n Mentee mit einer/m Mentor/in. Für einen Zyklus von einem Jahr haben diese Tandems dann die Möglichkeit sich mehrmals zum fachlichen und persönlichen Austausch zu treffen. Gleich mehrere Mentor/innen mit besonderer Postwachstumsexpertise sind an dem Programm beteiligt. Weiterlesen

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Standpunkte

Geplante Obsoleszenz hat Tradition

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Unsere Konsumgesellschaft hat Geschichte. In dieser Geschichte hat die Beschleunigung der Umschlagshäufigkeit des Kapitals zu einer steten Reduzierung von Nutzungsdauern geführt. So entstand die geplante Obsoleszenz, also das absichtliche Reduzieren von und Einflussnehmen auf die Nutzung von Gütern zugunsten einer Steigerung der Rendite. Dies in seinen Ursachen und Folgen zu untersuchen, ist eine notwendige Aufgabe. Dies wie durch Harald Wieser thematisiert zu ignorieren, wäre fahrlässig. Weiterlesen

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Standpunkte

Die „Theorie“ geplanter Obsoleszenz als Sackgasse?

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„Fast jeder hat es schon einmal erlebt: Kurz nach Ablauf der Garantie eines Produktes geht es kaputt…“. So oder ähnlich beginnt (gefühlt) nahezu jeder Beitrag zur „geplanten Obsoleszenz“. Die Frage, um die es in diesen Beiträgen geht, ist meist dieselbe: Bauen Hersteller tatsächlich Schwachstellen in ihre Produkte ein um den Absatz anzukurbeln? Handelt es sich dabei um einen Mythos oder doch um die Wahrheit? Die „Theorie“ der geplanten Obsoleszenz gehört schon lange zum Standardrepertoire der Wachstums- und Kapitalismuskritik. In diesem Beitrag möchte ich jedoch aufzeigen, warum diese „Theorie“ der Postwachstumsdebatte möglicherweise mehr schadet als nützt. Weiterlesen

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Mitteilungen

Endlich Wachstum!

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Ausstellung zu Wirtschaftswachstum, Grenzen und Alternativen

Seit 2010 beschäftigt sich das Berliner Kollektiv FairBindung kritisch mit Wirtschaftswachstum und entwickelt hierzu pädagogische Materialien und Angebote. Aufbauend auf den Methodenheften “Endlich Wachstum!”, “Beyond Growth” und “Lebensmittel zum Zweck” ist nun die interaktive Ausstellung „Endlich Wachstum!“ entstanden. Die Ausstellungseröffnung findet am 26. Januar ab 18 Uhr in Berlin im „Global Village“ statt.

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Rezensionen

Das Gleiche in Grün?

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HighLineNYC

Urban Greening in Brooklyn

Auf den stillgelegten Hafenanlagen entlang des Ufers des East River in New York entsteht der Brooklyn Bridge Park. Über 2 Kilometer erstreckt sich die Grünanlage mit Sport- und Freizeitangeboten und bester Aussicht auf die Skyline von Manhattan. Etwas weiter südlich im Herzen Brooklyns liegt der Prospect Park, ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Auch hier hat sich in den letzten dreißig Jahren einiges getan. Eine groß angelegte Umgestaltung verhalf dem Park seinen gefährlichen Ruf abzulegen. Brooklyn ist grüner geworden – und teurer. Könnte es also sein, dass die Entwicklung einer grünen Infrastruktur die Gentrifizierung Brooklyns befeuert hat? Weiterlesen

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Aktuelle Berichte

Politik ohne Wachstum – Postwachstum ohne Politik?

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Am Donnerstag, den 15. Dezember 2016, fand die Auftaktveranstaltung des Projekts „Fokus Wachstumswende“ statt und gleichzeitig die erste öffentliche Veranstaltung, die aus dem Netzwerk „Zivile Enquete Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ heraus entstanden ist.

Unter dem Titel „Politik ohne Wachstum – Wege in die sozial-ökologische Transformation“ diskutierten rund 100 Menschen im Fishbowl-Format mit eingeladenen Vertreter/innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft: Prof. Dr. Angelika Zahrnt, Sabine Leidig, Prof. Dr. Sebastian Dullien und Dr. Matthias Schmelzer. In der interaktiv gestalteten Diskussion reflektierten zunächst die Podiumsgäste ihr eigenes Verhältnis zur „Wachstumsfrage“ und sodann konkrete Alternativen zu bestehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Institutionen mit Beteiligung aus dem Publikum diskutiert. Weiterlesen

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Mitteilungen

Freiheit und ökologische Grenzen

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Die Postwachstumsbewegung wird häufig mit dem Vorwurf konfrontiert, durch Wachstumsrücknahme und Mäßigung die individuelle Freiheit einschränken zu wollen. Dabei geht es ihr gerade um Freiheitsermöglichung – um die Freiheiten der Bewohner/innen des globalen Südens oder zukünftiger Generationen beispielsweise. Freiheit kann nicht losgelöst von real existenten ökologischen Grenzen gedacht werden.

Reinhard Loske, Professor für Politik, Nachhaltigkeit und Transformationsdynamik an der Universität Witten/Herdecke und Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin, beleuchtet in seinem Artikel das Spannungsverhältnis von Freiheit und Ökologie und plädiert für einen möglichst offenen Diskurs um die Ausgestaltung einer nachhaltigen Entwicklung. Sein Beitrag ist in der Ausgabe 4/2014 von Ökologisches Wirtschaften erschienen und ist nun frei online verfügbar.

Übrigens befinden sich alle Artikel der Fachzeitschrift nach zwei Jahren im Open Access. Der Newsletter informiert Sie regelmäßig über die neu frei zugänglichen Artikel.

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Neues aus der Wissenschaft

Buen Vivir und Postwachstum: Berührungspunkte und Spannungen

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Neues aus der Wissenschaft_1

Zivilisationskrise und Gegenbewegungen

Auch wenn sich die Finanzkrise von 2008 beruhigt zu haben scheint und die Banken, Unternehmen und politischen Eliten wieder zum Business as usual zurückgekehrt sind, zeigt eine etwas genauere Analyse, dass es sich dabei nur um die Spitze des berühmten Eisbergs handelt. Die Krisen jagen sich in den letzten zwanzig Jahren: Umweltkrise, Wirtschaftskrise, Eurokrise, Schuldenkrise, Steuerkrise, Sinnkrise, aber auch die Krise des globalen Zusammenlebens und der zunehmenden Ungleichheit auf dem Planeten Erde. Da die verschiedenen Krisen immer wieder auf eine aus dem Ruder gelaufene abendländische Moderne verweisen, ist es nicht übertrieben, von einer umfassenden Zivilisationskrise zu sprechen, welche die neuzeitlichen abendländischen Errungenschaften in den Grundfesten erschüttert. Weiterlesen

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Aktuelle Berichte

Wachstumspolitik sein lassen? Für ein menschenwürdiges Leben

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Standpunkte 1

„Mehr, mehr, mehr“ – ist das zunehmend kritisierte Prinzip immerwährenden Wachstums immer noch die unumstößliche Grundlage unseres Wirtschaftssystems? Unter dem Motto „Sein lassen! Weg von der Wachstumspolitik – Freiheit gewinnen“ traf sich der wissenschaftliche Arbeitskreis (AK) Wirtschaft und Finanzen des BUND vom 18. bis 20.11.2016 in der Evangelischen Akademie Bad Boll. Weiterlesen

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