Standpunkte

Weltressourcenrat setzt auf Effizienzgewinne

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In seinem aktuellen Report geht der Weltressourcenrat davon aus, dass sich der globale Ressourcenverbrauch bis 2050 mehr als verdoppeln wird – wenn sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen. Der Verbrauch von Metallen, Biomasse, Sand, etc. würde von 85 Mrd. Tonnen auf 186 Mrd. Tonnen ansteigen. Damit verbunden sind vielfältige negative Effekte auf Klima, Umweltmedien, Ökosysteme und Biodiversität (nexus). Weiterlesen

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Neues aus der Wissenschaft

Wir können uns ändern

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Chamaeleon

Sind Gene, Kapitalismus, Machtpolitik oder mangelnde Bildung schuld, wenn die Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft nicht wie gewünscht gelingt? Oder wenn mal wieder mein Plan scheitert, weniger Fleisch und Süßigkeiten zu essen? Was treibt Menschen und Gesellschaften an, was ermöglicht Wandel, und was blockiert ihn? Fragen, die den Kern des Nachdenkens über Politik, Zukunft und den einzelnen Menschen bilden. Weiterlesen

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Neues aus der Wissenschaft

Vielfalt für den Wandel: Exploring Economics

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Bild_ExploringEconomics

Was tun, wenn sich die universitäre Lehre trotz vielfältiger Kritik kaum ändert? Selbst eine Alternative schaffen, überlegten sich Mitglieder des Netzwerkes Plurale Ökonomik im Winter 2015. Knapp ein Jahr später ging die Plattform Exploring Economics online, die für die Lehre und das Selbststudium verwendet werden kann. Sie präsentiert und vergleicht zehn Theorieschulen der Volkswirtschaftslehre und verlinkt in weiteren Bereichen Videos, Texte und Kurse, die auch Nicht-Ökonom/innen an die VWL heranführen. Die ökologische Ökonomik wird als Theorieschule vorgestellt und auch Postwachstum ist ein Schwerpunktthema. Weiterlesen

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Standpunkte

Der Schritt zur Seite

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„Alles anhalten. Nachdenken. Und das ist nicht trist.“ So lautete Anfang der 1970er das Motto der französischen Comic-Kolumne „L’An 01“ (Das Jahr 01) des genialen Charlie-Hebdo-Zeichners Gébé, als weltweit die letzten positiven Utopien geschrieben wurden. Längst vergessene Wachstumskritiker (es waren ausschließlich Männer) prangerten damals schon die Folgen des sogenannten „Fortschritts“ an. Weiterlesen

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Aktuelle Berichte

Berlin – Stadt der gelebten Utopien

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Beitrag_FairBindung

Berlin als Stadt der gelebten Utopien zu betrachten ist angesichts von steigenden Mieten, zunehmender Verdrängung von Menschen und Freiräumen, menschenunwürdigen Zuständen bei der Registrierung von Geflüchteten beim LAGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales), ökologisch schädlichen Mammutprojekten wie dem „neuen“ Berliner Großflughafen oder der Erweiterung der Stadtautobahn A100 gar nicht so einfach.
Doch es gibt sie, die Keime des Wandels, die überall aus dem Boden sprießen. Weiterlesen

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Standpunkte

Who cares in Europe?

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Seit der Gründung der EU ist Geschlechtergerechtigkeit in europäischen Dokumenten formuliert und Teil politischer Kampagnen und Strategien. Der Fokus liegt dabei seit jeher hauptsächlich auf dem gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsmarkt und gerechten Gehältern. Die für die EU relevante Größe ist dabei die weibliche Beschäftigungsrate. Obwohl die Lohngleichheit und der Arbeitsmarktzugang für Frauen nicht minder wichtig sind, sind sie Ausdruck dafür, dass Wachstumsparadigmen Begründung für soziale Ziele sind. Von universeller Geschlechtergerechtigkeit sind wir noch weit entfernt. Weiterlesen

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Standpunkte

Warum der Wald kein grünes Wachstum braucht

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Bergwaldprojekt_Herbstwald

Wälder sind Lebensgemeinschaften, die sich seit ca. 300 Millionen Jahren vielfältig an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Seit dem Mittelalter verstärkte sich jedoch der negative Einfluss des Menschen auf diese Umweltbedingungen. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit ihrer Verschlechterungen haben mit der Industrialisierung und dem damit einhergehenden Wirtschaftswachstum (von 1950 bis 2010 ist das deutsche BIP um mehr als 500 % angestiegeni) derart zugenommen, dass nach Ansicht der Geological Society of London die vom Menschen verursachte Emission von Treibhausgasen, die massiven landschaftlichen Veränderungen, die Übersäuerung der Ozeane und die fortschreitenden Verluste der Biodiversität eine Größenordnung erreichen, die das Holozän als zwischeneiszeitliches Zeitalter mit relativ stabilen Bedingungen beenden. Weiterlesen

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Standpunkte

Digitalisierung: Megatrend, selbsterfüllende Prophezeiung oder Mega-Gestaltungsaufgabe?

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für TS

Megatrends, das sind grundlegende gesellschaftliche Wandlungsprozesse, die man meist nicht „voraussagen” muss, sondern die bereits seit längerem unsere Gesellschaften verändern und uns auch noch lange prägen werden. Informiert man sich, was alles so als Megatrend bezeichnet wird, so listen beispielsweise das Zukunftsinstitut, die Webseite zukunftsstark.org oder die Unternehmensberatung PriceWaterhouseCoopers – mit leichten Abweichungen – folgendes auf: Urbanisierung, Globalisierung, Individualisierung, Gender Shift, Bevölkerungsentwicklung (als netter Euphemismus „Megatrend Silver Society“), Klimawandel – um nur einige zu nennen. Auch genannt werden sodann SmartCities, Konnektivität, Wandel der Arbeitswelt, Internetkultur & Digitalisierung, Intelligente Produkte & Infrastrukturen.

Drei Sachen fallen auf.

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Mitteilungen

Mentoring für eine sozial-ökologische Zukunft

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Vernetzt m Q

Die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) hat ein neues Mentoring-Programm für den fachlichen und persönlichen Austausch zwischen interessierten Personen aus dem Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens geschaffen. Sie möchte damit Studierende, Promovierende und Berufseinsteiger/innen auf deren Ausbildungs- und Berufsweg begleiten und gezielt unterstützen. Konkret vermittelt die VÖW dazu jeweils eine/n Mentee mit einer/m Mentor/in. Für einen Zyklus von einem Jahr haben diese Tandems dann die Möglichkeit sich mehrmals zum fachlichen und persönlichen Austausch zu treffen. Gleich mehrere Mentor/innen mit besonderer Postwachstumsexpertise sind an dem Programm beteiligt. Weiterlesen

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Standpunkte

Geplante Obsoleszenz hat Tradition

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Unsere Konsumgesellschaft hat Geschichte. In dieser Geschichte hat die Beschleunigung der Umschlagshäufigkeit des Kapitals zu einer steten Reduzierung von Nutzungsdauern geführt. So entstand die geplante Obsoleszenz, also das absichtliche Reduzieren von und Einflussnehmen auf die Nutzung von Gütern zugunsten einer Steigerung der Rendite. Dies in seinen Ursachen und Folgen zu untersuchen, ist eine notwendige Aufgabe. Dies wie durch Harald Wieser thematisiert zu ignorieren, wäre fahrlässig. Weiterlesen

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