Alle Artikel mit dem Schlagwort: Suffizienz

Standpunkte

Die zwei Seiten der geplanten Obsoleszenz

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In der Debatte um den geplanten vorzeitigen Verschleiß von Produkten wird weithin noch immer mit einer einseitigen Definition von geplanter Obsoleszenz gearbeitet. Dabei ist die Planung von Obsoleszenzen, konsequent zu Ende gedacht, sogar eine der wichtigsten Grundlagen zur Ermöglichung langer Produktlebensdauern. Für ein konstruktives Verständnis von ‚geplanter Obsoleszenz‘ plädiert Erik Poppe.

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Standpunkte

Weniger ist anders

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Die bislang forcierten, geförderten wie auch geforderten Strategien zum Klimaschutz, Effizienz und Konsistenz, konnten die mit ihnen verbundenen Hoffnungen nicht erfüllen. Technische Innovationen haben nicht zu einer (ausreichenden) Senkung von Treibhausgasemissionen geführt. Das gilt auch für den Bereich Bauen, insbesondere für den Wohnungsbau. Arne Steffen untersucht die Chancen, die Suffizienzpotentiale im Baubereich bergen.

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Standpunkte

Öko-Hedonismus als Ansatz für Suffizienz?

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Wie wäre es, für Suffizienz nicht mit der Aussage „weil wir die Erde retten müssen“ zu werben, sondern mit „weniger arbeiten, mehr faul rumliegen“? Jochen Dallmer wirbt für eine Argumentations- und Kommunikationsweise, die sich auf die Vorteile konzentriert, die aus weniger wirtschaftlicher Aktivität resultieren: Weg von der Askese, hin zum (Öko-)Hedonismus.

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Standpunkte

Weltressourcenrat setzt auf Effizienzgewinne

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Der Weltressourcenrat der Vereinten Nationen hat seinen neuesten Grundlagenbericht veröffentlicht. Die prognostizierte Verdoppelung des globalen Ressourcenverbrauchs könne durch weitere Effizienzsteigerungen abgewendet werden und die Weltwirtschaft dabei sogar noch weiter wachsen. Doch geht die Rechnung wirklich auf, ohne dass wir umfassendere Maßnahmen ergreifen? Ein Kommentar von Rudi Kurz.

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Standpunkte

Geplante Obsoleszenz hat Tradition

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In seiner Replik auf den Beitrag von Harald Wieser hebt Stefan Schridde die Bedeutung von mehr Trennschärfe in der Thematisierung der anthropogenen Obsoleszenzausprägungen durch Wissenschaft und Politik hervor. Um die Schadfolgen der geplanten Obsoleszenz zu überwinden sei eine Erforschung und Adressierung der betrieblichen Verantwortungsebene unumgänglich.

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Standpunkte

Die „Theorie“ geplanter Obsoleszenz als Sackgasse?

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Sind Fälle geplanter Obsoleszenz eine Ausnahme oder doch die Regel? Wird durch die Konzentration auf diese Frage eine sachliche Debatte um die Ausgestaltung einer Suffizienzpolitik obstruiert? Harald Wieser plädiert stattdessen für einen weitreichenderen Diskurs, der die Verantwortung von Produzent/innen und der Konsument/innen gleichermaßen berücksichtigt.

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Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz-Mainstreaming?

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Auf der Degrowth Konferenz in Budapest stellten Angelika Zahrnt und Anja Humburg die „Landkarte Suffizienzpolitik“ vor. Auf der Session wurde auch die praktische Umsetzbarkeit der Suffizienz-Landkarte diskutiert. Ein Einsatzort könnten die Masterplan-Kommunen sein, die im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative jeweils ein Suffizienzkonzept für die eigene Region entwickeln.

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Neues aus der Wissenschaft

Von der Postwachstumsgesellschaft zur Suffizienzpolitik

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Strategien des Wandels brauchen gute Argumente und positive Bilder für das Ziel des Wandels – und sie brauchen Akteure. Um Akteure aus Zivilgesellschaft und Politik zu unterstützen, sich in dem neuen und komplexen Feld der Suffizienzpolitik zu orientieren, erfolgreich zu kommunizieren und vor allem politisch zu agieren, haben Dominik und Angelika Zahrnt das Buch zur „Suffizienzpolitik“ in eine digitale Landkarte übersetzt.

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Neues aus der Wissenschaft

Ist eine Suffizienz der Investoren denkbar?

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Stefan Schridde beschäftigt sich im dritten Teil seiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz mit der Rolle von Investoren. Dabei argumentiert er, dass eine Suffizienzpolitik wirkungslos blieb, wenn Forderungen nach einer Genügsamkeit der Investoren unterbleiben. Statt von Kreislaufwirtschaft sei zutreffender Weise von Kreislaufgesellschaft zu sprechen. Die Wirtschaft ist als der Teil der Kreislaufgesellschaft nur deren Lieferant.

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Standpunkte

Effizienz, richtig verstanden: Suffizienz!

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Es gibt einen Fetisch in der Umweltdebatte: Effizienz. Effizienz ist das große Versprechen, gleichzeitig mehr haben und weniger verbrauchen zu können. Ernst Ulrich von Weizsäcker hat das in den 1990er Jahren auf die Formel gebracht: «Faktor vier – doppelter Wohlstand, halbierter Naturverbrauch». Marcel Hänggi zeigt diverse Sackgassen des Effizienzversprechens auf und plädiert für ein systemisches Effizienzverständnis.

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Aktuelle Berichte

Raus aus der Schublade: Politisierung der Suffizienz

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Statt erwarteten 40 waren am 27. Januar 2016 über 120 Teilnehmende der Einladung des BUND gefolgt, sich mit Kommunikationsstrategien erfolgreicher Suffizienzpolitik auseinanderzusetzen. Die Politik, die gute Bedingungen, Impulse und Anreize für Büger/innen schafft, ressourcenleichter zu leben, ist längst bekannt – oder? „Weniger ist mehr“ klingt da fast schon wie eine althergebrachte Lebensweisheit, wäre da nicht die unsichtbare Blase, die all jene umgibt, die mit der Vokabel Suffizienz vertraut sind.

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Neues aus der Wissenschaft

Suffizienzpolitik – Kommunen machen sich auf den Weg

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Suffizienzpolitik – ein Begriff und eine Politikrichtung, die bisher wohl vielen noch nicht geläufig ist. Sie steht für eine Gestaltung der Rahmenbedingungen, die einen Wandel hin zu ressourcenleichteren Lebensstilen flankiert. Suffizienz ist bekannt als dritte Nachhaltigkeitsstrategie neben den technischen Strategien der Konsistenz (Kreislaufwirtschaft, Nutzung erneuerbarer Ressourcen) und Effizienz (Reduktion des Ressourcen- bzw. Energieaufwands bei gleichbleibender Produktion), die hauptsächlich die Angebotsseite betreffen. Im Gegensatz dazu adressiert Suffizienz die Nachfrageseite und mit dem Ziel einer absoluten Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs.

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Neues aus der Wissenschaft

Offene Werkstätten als Reallabore für Suffizienz?

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„Die Städte sind für dich gebaut…“ (Berthold Brecht) In der Diskussion um Postwachstum und Suffizienz nehmen Städte eine besondere Rolle ein. Denn einerseits sind sie Teil des Problems. Nirgendwo wird Beschleunigung und Wachstum schneller und konsequenter vorangetrieben als in den Metropolen dieser Welt, den Zentren des Konsums. Andererseits bieten aber …

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Mitteilungen

Neue Beitragsreihe zur Degrowth City

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Diesen Donnerstag starten wir auf dem Blog die neue Beitragsreihe zum Thema Degrowth City. Sie ist in Kooperation mit der Ausgabe 2/15 der Zeitschrift Ökologisches Wirtschaften entstanden, die sich dem Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung und Klimawandel – Die Stadt von morgen heute denken“ widmet. Wir möchten dabei der Frage nachgehen, welche …

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Aktuelle Berichte

Briefkasten als persönliches Interface zur lokalen Kommunikation: Pumpipumpe

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Pumpipumpe ist ein weitgehend analog funktionierendes Sharing Tool. Mittels Sticker am Briefkasten soll das Leihen und Ausleihen unter Nachbarn und damit der bewusste Umgang mit Konsumgütern sowie Kontakte in der Nachbarschaft gefördert werden. In jedem Haushalt befinden sich Dinge, die nur selten gebraucht werden und die wir gerne einmal einem …

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Aktuelle Berichte

Postwachstum vs. Grünes Wachstum – Ein Workshopbericht von der TU Dresden

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Immer mehr Menschen werden sich bewusst darüber, dass die planetaren Grenzen durch unsere Lebens- und Wirtschaftsweise in vielen Bereichen erreicht sind und dass Ressourcen- und Ökosystemleistungen nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Während einige der Meinung sind, die ökologischen Krise sei durch Grünes Wachstum abzuwenden, bei dem das BIP-Wachstum von dem …

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Neues aus der Wissenschaft

Post-Development-Diskurs: Lektionen für die Degrowth-Bewegung (Teil 2)

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Im ersten Teil dieses Beitrags wurde in entwicklungskritische Diskurse eingeführt, in denen seit Jahrzehnten das westliche Wohlstands- und Wachstumsmodell dekonstruiert wird. Die Anknüpfungspunkte zwischen Entwicklungs- und aktueller europäischer Wachstumskritik – und den im nächsten Schritt formulierten Alternativvorschlägen – sind zahlreich. Im Folgenden sollen nur einige bedeutende Gedankenlinien aufgenommen werden.

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Neues aus der Wissenschaft

(Um)Steuern fürs Gute Leben – Suffizienz als Politische Praxis

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Suffizienzpolitik, im Sinne einer Politik des „Weniger“, begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve. Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Wuppertal Spezial, das Suffizienz ins Zentrum stellt …

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Neues aus der Wissenschaft Unternehmen

Wachsen oder Weichen? Ein Buch über Postwachstum und Unternehmen

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Die Rolle von Unternehmen in einer Wirtschaft ohne Wachstum rückt zunehmend in den Fokus der Postwachstumsdiskussion. Waren zunächst die Makroökonomie und individuelle Ansätze im Zentrum der Diskussion, fällt nun der Blick vermehrt auch auf die Frage, wie ein Unternehmen ohne Wachstumsorientierung wirtschaften kann. Diesbezügliche Erkenntnisse und Strategien stehen allerdings noch …

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Neues aus der Wissenschaft

No Waste! Nahrung, die für alle reicht – Suffizienz als Politische Praxis

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Suffizienzpolitik, im Sinne einer Politik des „Weniger“, begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve. Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Wuppertal Spezial, das Suffizienz ins Zentrum stellt …

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Neues aus der Wissenschaft

Ein Leben ohne Murks, Werbung und Landgrabbing – Suffizienz als Politische Praxis

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Suffizienzpolitik, im Sinne einer Politik des „Weniger“, begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve. Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Wuppertal Spezial, das Suffizienz ins Zentrum stellt …

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Neues aus der Wissenschaft

Entschleunigung der Mobilität – Suffizienz als Politische Praxis

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Suffizienzpolitik, im Sinne einer Politik des „Weniger“, begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve. Die Vorbehalte sind Vielfältig: Suffizienz sei unzureichend, undurchsetzbar, sie verletze gar die …

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Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz als Politische Praxis – ein einführender Überblick

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Suffizienzpolitik begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve. Die Vorbehalte sind Vielfältig: Suffizienz sei unzureichend, undurchsetzbar, sie verletze gar die der Demokratie so wichtige Entscheidungsfreiheit der …

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Standpunkte

Vom bewussten Umgang mit begrenzter Zeit – Bericht eines Zeitpioniers

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Dass ich ein Zeitpionier bin, ist für mich noch eine relativ neue Erkenntnis. Laut Karl Hörning ist ein Zeitpionier jemand, „der durch die Flexibilisierung seiner Arbeitszeit [seine; GJ] eigenen Zielvorstellungen in Arbeit und Alltag verwirklicht [hat; GJ]“.1 Flexibilisierung meint hier jedoch nicht die neoliberale Flexibilisierung, nach welcher ganz im Sinne der Arbeitgeber …

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Aktuelle Berichte

What is going on in Slovenia with Degrowth?

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The term “degrowth” is neither well aceepted nor understood in Slovenia. However, there is a variety of degrowth activities around the country. Various alternatives exist such as urban gardening, cycling networks, seeds library and local farming. People are again coming back to cooperatives as a form of business: the first …

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Aktuelle Berichte

Mit dem Rad zur Konferenz: die Schweizer Décroissance-Bewegung!

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Das Degrowth-Magazin der Schweiz heißt Moins! und erscheint sechsmal im Jahr. Die August-Ausgabe haben sie extra für die Degrowth-Konferenz auf Deutsch übersetzen lassen! Hoffentlich werden Sie die Exemplare für die Degrowth-Konferenz per Post schicken, auch wenn sie selbst mit einer Velocarawane aus der Schweiz anreisen. Für den Stream towards Degrowth …

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Neues aus der Wissenschaft

Degrowth in der Psychologie? Ein erster Ansatz der Initiative für Psychologie im Umweltschutz e.V.

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Die Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU) veranstaltete im Mai 2014 ihren 43. Kongress. Für den Stream towards Degrowth fragten wir nach, welche Denkansätze Perspektiven von Degrowth und Psychologie im Umweltschutz verbinden. Die Mitglieder der Initiative haben uns darauf ein paar Überlegungen skizziert: beispielsweise machen Praktiken und Denkmuster des Steigerungszwangs …

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Standpunkte

Interview mit Ludwig Schuster und Boris Woynowski

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Boris Woynowski und Ludwig Schuster sind aktive Mitglieder des Netzwerkes Wachstumswende. In ihrer Rolle als Mitgründer der Thinkfarm, eines kooperativen Gemeinschaftsbüros in Berlin, haben wir ein Videointerview mit ihnen geführt, das fiktiv im Jahre 2030 spielt und in dem sie gemeinsam auf die schwierige aber spannende Zeit eines gesellschaftlichen Wandels …

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Rezensionen

Ein ressourcenarmer Lebensstil, schön und gut – aber wie lässt sich dieser erreichen?

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Was ist ein gutes Leben und wie kann man ein gutes Leben leben? Eine Frage, die jeder einzelne für sich beantworten muss? Nein, sagen Uwe Schneidewind und Angelika Zahrnt in ihrem Buch „Damit gutes Leben einfacher wird“. Das gute Leben sei auch ein politisches Thema, denn die Politik muss die …

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Mitteilungen

„Suffizienzpolitik“ zum Umweltbuch des Monats gekürt

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Uwe Schneidewinds und Angelika Zahrnts neues Buch „Damit gutes Leben einfacher wird – Perspektiven einer Suffizienzpolitik“ ist zum Umweltbuch des Monats Januar 2014 gekürt wurden. Einblicke in ihr Buch geben die beiden AutorInnen exklusiv auf unserem Blog in fünf Artikeln, die sich mit den Themen Arbeitsmarktpolitik, VerbraucherInnenpolitik, Gesundheitspolitik sowie mit …

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Standpunkte

Effizienz ist besser als ihr Ruf: Interview mit Ernst Ulrich von Weizsäcker

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Können Maßnahmen zur Effizienzsteigerung trotz diverser Rebound-Effekte eine absolute Senkung des Ressourcenverbrauchs bewirken? Tilman Santarius hat jüngst die Debatte um relative und absolute Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch für obsolet erklärt.  Ernst Ulrich von Weizsäcker zeigt in seinem Buch „Faktor Fünf“ hingegen Strategien auf, wie Effizienzsteigerungen zu einer Entkopplung beitragen …

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Neues aus der Wissenschaft Unternehmen

Suffizienz und Unternehmen

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Wie dynamisch und innovativ ist eine „suffiziente“ Gesellschaft, also eine Gesellschaft, die nach neuen Gleichgewichten jenseits eines „schneller“, „globaler“, „mehr“ und „kommerzieller“ sucht? Oft besteht die Sorge, dass ein Ausstieg aus den Steigerungsimperativen der Moderne mit Stagnation und Eintönigkeit einhergeht. Vermutlich ist genau das Gegenteil der Fall. Eine Gesellschaft, die …

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Neues aus der Wissenschaft

Politische Beförderung von Suffizienz

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Nachhaltigkeit braucht Suffizienz und Suffizienz braucht Politik (siehe meinen letzten Beitrag). Unter „Suffizienzpolitik“ können Maßnahmen verstanden werden, die auf ökologisch tragfähige Konsummuster abzielen und für einen erheblichen Teil der Bevölkerung eine Nutzenänderung bedeuten. Instrumente einer Suffizienzpolitik Zur Verfügung steht im Prinzip das übliche (umwelt-)politische Instrumentarium. Wie auch der folgenden Übersicht …

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Neues aus der Wissenschaft

Nachhaltigkeit braucht Suffizienz braucht Politik

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Es herrscht weitgehend Einigkeit, dass die heutigen Produktions- und Konsumweisen in Industrieländern auf Dauer nicht vereinbar sind mit den ökologischen Grenzen unseres Planeten. Für eine nachhaltigere Gestaltung kommen grundsätzlich drei Strategien in Frage: Effizienz, Konsistenz und Suffizienz. Die beiden erstgenannten Strategien stoßen in der Regel auf breite Akzeptanz, da sie …

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Neues aus der Wissenschaft

Zivilgesellschaft als Akteur für Suffizienzpolitik

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Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise haben viele Menschen den Glauben an die Verlässlichkeit traditioneller, rein individualistisch und materiell geprägter Karrieremuster und Absicherungen verloren. Das hat die Offenheit für persönliche Umorientierungen gestärkt. In Kommunen ist angesichts der Finanznot die Bereitschaft gewachsen, Suffizienzprojekte zu unterstützen, weil sie wenig kosten, den sozialen Zusammenhalt …

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Neues aus der Wissenschaft

Chancen einer neuen Gesundheitspolitik

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Was kann und was soll Politik tun, um suffiziente Lebensweisen zu erleichtern? Hierzu reicht es nicht, konkrete Randbedingungen und Infrastrukturen – im Bereich Verkehr, Wohnen, Ernährung – zu gestalten. Suffizienzpolitik zielt genauso auf Rahmenbedingungen des Wirtschaftens und die Orientierung an grundlegenden Prinzipien, die das rechte Maß für Zeit und Raum, …

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Neues aus der Wissenschaft

Anforderungen an eine moderne VerbraucherInnenpolitik

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Was kann und was soll Politik tun, um suffiziente Lebensweisen zu erleichtern? Hierzu reicht es nicht, konkrete Randbedingungen und Infrastrukturen – im Bereich Verkehr, Wohnen, Ernährung – zu gestalten. Suffizienzpolitik zielt genauso auf Rahmenbedingungen des Wirtschaftens und die Orientierung an grundlegenden Prinzipien, die das rechte Maß für Zeit und Raum, …

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Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz ermöglichen – Auf dem Weg zu einer neuen Arbeitsmarktpolitik

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Was kann und was soll Politik tun, um suffiziente Lebensweisen zu erleichtern? Hierzu reicht es nicht, konkrete Randbedingungen und Infrastrukturen – im Bereich Verkehr, Wohnen, Ernährung – zu gestalten. Suffizienzpolitik zielt genauso auf Rahmenbedingungen des Wirtschaftens und die Orientierung an grundlegenden Prinzipien, die das rechte Maß für Zeit und Raum, …

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Standpunkte

Werbefreiheit – ein Schritt zur Umsetzung suffizienter Lebensstile

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Eines Tages wird Herr Keuner gefragt, wie er es denn mit der Suffizienz halte. „Nun ja“, antwortet Herr Keuner, „so recht einleuchten will sie mir nicht. Wieso soll ich plötzlich auf etwas verzichten, das ich eigentlich noch nie haben wollte?“ (nach Uta von Winterfeld, in Anlehnung an Bertolt Brecht) Bei …

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Standpunkte

Postwachstumsökonomie nicht ohne Systemwandel

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Erfreulicherweise gibt es ein langsames Aufwachen aus der bisher verbreiteten Wachstumsverblendung – deutlich auch in der Arbeit der Enquetekommission des Bundestages „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“. Doch Etliches des bisher Gesagten bleibt auf der Ebene der Symptombehandlung stehen, so z.B. das Bemühen, durch „grüne Technologien“ weiteres Wachstum zu sichern.

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Aktuelle Berichte

Postwachstum in vielen Worten: Zwei Fachkonferenzen im Vergleich

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Die ganz großen Fragen stehen immer noch im Mittelpunkt. Was bedeutet Wohlstand? Wovon wollen wir „mehr“? Und wenn ja, mehr für wen? Und wer trägt denn nun die Verantwortung für eine bessere Welt? Um Antworten zu finden, halte ich mich an den Kalender dieses Blogs und versuche, eine Veranstaltung pro …

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Mitteilungen

Suffizienz als Business-Case – jetzt auch als YouTube-Video

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Zu dem Ende 2011 erschienen WI-Papier „Suffizienz als Business Case“ (Uwe Schneidewind, Alexandra Palzkill-Vorbeck: Suffizienz als Business Case – Nachhaltiges Ressourcenmanagement als Gegenstand einer transdisziplinären Betriebswirtschaftslehre. Impulse zur WachstumsWende Nr. 2 (Dezember 2011)) liegt jetzt auch eine 25-minütige Online-Vorlesung im Rahmen der Virtuellen Akademie „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ vor. Uwe …

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Aktuelle Berichte

Bericht vom Otzenhausener Kolloquium „Wege aus der Wachstumsökonomie“

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Vom 09.03.-11.03.2013 fand in Otzenhasuen das 2. Kolloquium der Stiftung „Forum für Verantwortung“ unter dem Thema „Wege aus der Wachstumsökonomie“ statt. Vom Förderverein Wachstumswende waren wir mit sieben Mitgliedern vertreten und erlebten zusammen mit etwa 50 Nachwuchswissenschaftler*innen spannende Diskussionen über konkrete Handlungsmöglichkeiten zur sozial-ökologischen Wachstumswende. Dazu erfolgten Impulsvorträge von Klaus Wiegandt, Niko Paech, …

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Standpunkte

Green New Deal ist mehr als ein Plan B

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Die den Text von Hans Thie durchziehende Kritik am Green New Deal ist ein linker Beißreflex. Lange hat mensch bei der Linkspartei wohl geglaubt, zumindest auf theoretisch-konzeptioneller Ebene die Lufthoheit in progressiven Politikkreisen zu besitzen. Das ist seit 2009 und dem grünen Programm zum Umbau der Industriegesellschaft vorbei.

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