Alle Artikel in: Standpunkte

In dieser Rubrik stellen Autor/innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ihre Positionen zur Diskussion.

Standpunkte

Weltressourcenrat setzt auf Effizienzgewinne

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Der Weltressourcenrat der Vereinten Nationen hat seinen neuesten Grundlagenbericht veröffentlicht. Die prognostizierte Verdoppelung des globalen Ressourcenverbrauchs könne durch weitere Effizienzsteigerungen abgewendet werden und die Weltwirtschaft dabei sogar noch weiter wachsen. Doch geht die Rechnung wirklich auf, ohne dass wir umfassendere Maßnahmen ergreifen? Ein Kommentar von Rudi Kurz.

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Der Schritt zur Seite

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Kapitalismus- und werbekritisch sind sie, die (Vor-)Denker/innen der französischen Décroissance-Bewegung. Sie eint zudem auch ihr geringer Bekanntheitsgrad im deutschsprachigen Raum. Marc Hieronimus hat ein Buch über die Wachstumskritiker/innen unseres Nachbarlands geschrieben und wird in den nächsten Wochen ausgewählte Vertreter/innen in seiner Kolumne auf dem Blog Postwachstum vorstellen.

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Who cares in Europe?

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Wachstumsziele liefern oftmals Argumente für sozialpolitische Strategien. Die Europäische Gleichberechtigungsstrategie baut beispielsweise zu einem großen Teil auf den Zugang von Frauen zum Arbeitsmarkt. Eine hohe weibliche Beschäftigungsrate soll dazu beitragen, Wachstum anzukurbeln. Die EU versäumt es so, Gleichberechtigung der Geschlechter als universelles Ziel zu formulieren. Dieser blinde Fleck äußert sich vor allem in Bezug auf Betreuungsarbeiten im Haushalt. Nina Prehm zeigt, dass ein Wandel in der Geschlechterpolitik darüber hinaus auch Argumente für eine Postwachstumsgesellschaft liefern kann.

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Digitalisierung: Megatrend, selbsterfüllende Prophezeiung oder Mega-Gestaltungsaufgabe?

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Inwiefern unterscheidet sich die zunehmende Digitalisierung von anderen sogenannten „Megatrends“? Und leistet sie einen Beitrag zur Lösung der großen Probleme unserer Zeit oder entstehen durch sie neue Herausforderungen? Dass dies wesentlich von ihrer Instrumentalisierung durch die Gesellschaft abhängt, erläutert Tilman Santarius.

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Geplante Obsoleszenz hat Tradition

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In seiner Replik auf den Beitrag von Harald Wieser hebt Stefan Schridde die Bedeutung von mehr Trennschärfe in der Thematisierung der anthropogenen Obsoleszenzausprägungen durch Wissenschaft und Politik hervor. Um die Schadfolgen der geplanten Obsoleszenz zu überwinden sei eine Erforschung und Adressierung der betrieblichen Verantwortungsebene unumgänglich.

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Die „Theorie“ geplanter Obsoleszenz als Sackgasse?

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Sind Fälle geplanter Obsoleszenz eine Ausnahme oder doch die Regel? Wird durch die Konzentration auf diese Frage eine sachliche Debatte um die Ausgestaltung einer Suffizienzpolitik obstruiert? Harald Wieser plädiert stattdessen für einen weitreichenderen Diskurs, der die Verantwortung von Produzent/innen und der Konsument/innen gleichermaßen berücksichtigt.

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