Autor: Friederike Habermann

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Ecommony: Gelebte Alternative zur Alternativlosigkeit

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Wir benötigen dringend Antworten auf die Frage nach der Ausgestaltung einer von kapitalistischen Zwängen befreiten Demokratie, die zudem dem Erstarken rechter Tendenzen entgegenwirken kann. Aber sind diese vielleicht bereits vorhanden? Davon ist Friederike Habermann überzeugt: Grundsteine erkennt sie in Repaircafés, in Umsonstläden, in denen Güter losgelöst von einer unmittelbaren Tauschlogik bereitgestellt werden, und in alternativen Produktionsformen wie einer solidarischen Landwirtschaft oder Crowdsourcing. Während Autoren wie Jeremy Rifkin und Paul Mason in den technologischen Entwicklungen die Basis für eine grundlegende wirtschaftliche und politische Transformation sehen, betont sie die Bedeutung der ihr zugrundeliegenden gesellschaftlichen Logiken.

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Die gute Nachricht: Kapitalismus ohne Wachstum gibt es nicht

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Wachstum ist keine Option, denn eine absolute Entkoppelung von Wachstum und Ressourcenverbrauch hat sich historisch als unmöglich erwiesen – diese Position eint all jene, die zur Degrowth-Konferenz beitragen. Wachstumskritik ist auch in den Medien immer präsenter. Selbst die liberale Wochenzeitung DIE ZEIT (Nr. 10/ 2013) beendete ihren Leitartikel zum Thema …

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