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Ein Marathon mit 11 Perspektiven zu Wachstum

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Ein Gott der Faulheit

Die Veränderung des Fußabdrucks durch die Konsumierung von etlichen Litern Wodka

Ein Künstler – gekleidet in gerippter bruno banini-Unterwäsche – in einem Kühlwagen

Da fragt man sich doch: was hat das Ganze denn bitte schön mit Wachstumskritik zu tun?

Doch die Organisatoren des Internationalen Sommerfestivals hatten einen genauen Plan, als sie für ihr Schwerpunkt-Thema „Wachstum“ die „Lange Nacht des Wachstums“ am 18. August 2012 in Hamburg vorbereiteten. Neben Wirtschaftswissenschaftlern wurden Künstler, Gelehrte und Scharlatane eingeladen, die auf eine ganz erfrischende Art und Weise auf das Thema „Wachstum“ aufmerksam machen sollen.

 

Für jeden und jede ist etwas mit dabei:

Wer sich in etwas gewohnteren Gefilden bewegen möchte, ist herzlich zu dem Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Brand eingeladen, der über konkrete Ansätze für alternative Wohlstandsmodelle spricht. Auch apl. Prof. Dr. Niko Paech lotet gerne gemeinsam mit den Zuhörenden die Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie aus.

Die Gewagteren können sich beispielsweise auf den Weg zu einem monströsen Nagetier-Alptraum machen, das – wie unser Wirtschaftsystem – nicht aufhört zu wachsen, um dem Hörspiel „The Hamster“ von Boz Temple-Morris zu lauschen. Wer zusammen mit Armin Chodzinski verschiedenen Verständnissen von Wachstum auf die Spur gehen möchte, kann die Lecture und Performance „Den letzten beißen die Hunde – eine Allegorie der Unsterblichkeit mit Krawatte, Musik und einem tanzenden Eisbären“ aufsuchen.

Wer Interesse hat, erhält mehr Informationen zum Programm und zum Kartenverkauf online.

Auf die Plätze fertig los!

von

Sophia Kraft ist Mitglied im Vorstand der Vereinigung för ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW). Sie studiert derzeit MA Nachhaltigkeitsmanagement in Leipzig. Ihr Interesse gilt vor allem zwei Themenschwerpunkten: Zum einen setzt sie sich stark mit Postwachstum/Degrowth auseinander, wobei sie für den Blog Postwachstum und die Degrowth Konferenz 2014 tätig war. Zum anderen liegt ihr Fokus auf der nachhaltigen Energiewirtschaft (Tätigkeiten für die Deutsche Umwelthilfe und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung).

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