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Aufbruch in die Grüne Ökonomie – Thesen für zukunftsfähiges Wirtschaften

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DIE GRÜNEN befinden sich im Prozess einer neueren Programmdebatte. Die Frage, wie wir uns eine zukunftsfähige Wohlstandsgesellschaft vorstellen, steht dabei im Vordergrund. Hierzu haben wir als wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher unserer Bundestagsfraktion mit einem gemeinsamen Beitrag im Themenstrang Wirtschaft und Wachstum Stellung bezogen. Damit wollen wir in den Austausch mit der Zivilgesellschaft treten und laden alle zur Diskussion ein.

Doppelte Entkopplung

Ins Zentrum der gemeinsamen Diskussionen und neuer Denkanstöße wollen wir die doppelte Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch rücken. Es geht darum, eine Wohlstandspolitik zu formulieren, welche sich befreit vom Zwang immer mehr wirtschaftlich wachsen zu müssen und damit eine Form des Wirtschaftens zu finden, welche sich innerhalb der ökologischen Tragfähigkeitsgrenzen der Erde organisieren lässt.

Wohlstand bedeutet in diesem Zusammenhang mehr, als nur die reine Versorgung mit materiellen Gütern. Es geht um die Frage, wie wir Grüne uns eine zukunftsfähige Wohlstandsgesellschaft vorstellen, in der wir in Freiheit Lösungen für die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit erarbeiten können. Nur wenn wir es schaffen in diesem Sinne ein gemeinsames, glaubwürdiges und attraktives Bild zu entwickeln, werden wir dazu in den Dialog mit allen Teilen der Gesellschaft treten können.

Breite öffentliche Diskussion

Mit der Veröffentlichung in unseren Parteiforen wollen wir auch ganz explizit mit der Zivilgesellschaft und den sozialen Bewegungen in den Austausch gehen: „Das Bedürfnis in der Gesellschaft nach einer nachhaltigen ökologisch-sozialen Vision für den gesellschaftlichen Wandel ist groß. Viele erwarten von uns Grünen, dass wir diese Debatte konsequenter als bisher führen und bereit sind Antworten zu geben – auch wenn diese unbequem sind. Diese Erwartungen sollten wir nicht länger enttäuschen! “ (S.3 in unserem Text „Aufbruch in die Gruene Oekonomie„). In diesem Sinne wünschen wir uns viel Zu- und Widerspruch.

Wir wollen die Diskussion um diese spannenden Themen führen, deshalb laden wir gerne dazu ein zu kommentieren, sowohl hier oder dem Grünen Blog als auch direkt an uns. Dazu sendet bitte Eure Kommentare direkt an unsere Büros (dieter.janecek@bundestag.de und gerhard.schick@bundestag.de).

Wenn Ihr Interesse habt, mit uns im Rahmen Eurer Veranstaltungen persönlich zu diskutieren, schreibt uns!

Herzliche Grüße

Dieter Janecek und Gerhard Schick

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von

Dieter Janeck ist Mitglied des Deutschen Bundestags für Bündnis 90/Die Grünen. Er ist wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Mitglied in den Ausschüssen Wirtschaft und Energie sowie Digitale Agenda. Gerhard Schick ist Mitglied des Deutschen Bundestages für Bündnis 90/Die Grünen und deren finanzpolitischer Sprecher. Er befasst sich intensiv mit Perspektiven in Zeiten von Niedrigwachstum bzw. in Postwachstumszeiten. Aktuell hat er das Buch „Machtwirtschaft – nein Danke!“ geschrieben. Darin führt Gerhard Schick u.a. aus, dass wir konkrete Szenarien für eine Niedrig- bzw. Postwachstumsgesellschaft brauchen.

2 Kommentare

  1. Leeres Blabla. Keine Antworten.
    Zentrale Planung oder freier Handel unter freien Buergern?
    Umverteilung oder Schutz des Privateigentums?
    Aufloesung Deutschlands in der EU oder eher nicht?
    Ungeplante Massenimmigration von Nordafrikanern oder eher nicht?

    Keine Antworten.
    Reine Marketingluege.
    Branding.
    Copy. Euer Blabla ist „Copy“; die amerikanische Bezeichnung fuer Werbetexte.
    Ziel: Den Kunden zu einer Aktion veranlassen, das Kreuz an der richtigen Stelle machen.
    Aber keine inhaltliche Aussage.

    Natuerlich seid ihr pan-europaeische Antidemokraten und Maoisten, wie ihr es seit der Reinigung der Gruenen seid. Und natuerlich werdet ihr das niemandem sagen. Fabian-Strategie – schleichendes Vorgehen.

  2. Thomas Bartsch-Hauschild sagt am 28. Dezember 2014

    Die „Grüne Ökonomie“ gibt es nicht!
    Was zählt sind Gewinne der Unternehmen, da ist jedes Mittel erlaubt
    was legal ist.Schlupflöcher sind eben alternativlos und die „Energiewende“
    ist ein weiteres gutes Beispiel für das mißlingen von guten Ideen und schlechtem poltischen Mangement das in der Umsetzung versagt Der Mangel an der persönlichen Verantwortung für daß Wohl aller Menschen besteht darin,daß man Experten damit beauftragt eine Lösung zu finden.
    Der Auftraggeber-Politik zahlt dafür- finanziert aus Steuermitteln-und daß Ergebnis ist eine Expertise die sich nach dem „Auftraggeber“ wunschgemäß ausrichtet und dementsprechend ausfällt.
    Das Welt „Klima“ leidet weiter und wir kennen alle die Ursachen.
    „Grün“ist die Hoffnung, aber sie stirbt trotzdem,die Kraft der „Ökonomie“
    ist stärker, daß zeigt die Menschheitsgeschichte unabhängig von der technischen Entwicklung dem Wachstum und Wohlstand.
    Die Zerstörung der Lebensgrundlagen auf der Welt findet täglich statt
    unabhängig von den unterschiedlichen poltischen Systemen der USA, China,Rußland und in Afrika.Leider !

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