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Selbstbestimmt & Solidarisch!

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Eine Konferenz mit bis zu 300 Menschen aus verschiedenen aktivistischen Zusammenhängen – Bewegungsfreiheit, Antirassismus, Landwirtschaft, Degrowth, Klimagerechtigkeit

Was verbindet die Diskussionen über eine gerechte Gestaltung von Migration mit der Bewegung für eine ökologisch und sozial verträgliche Wirtschaftsweise? Wie hängen alternative Konzepte wie „Degrowth“ oder „Post-Development“ mit einer dekolonialen Perspektive auf Fluchtursachen zusammen?

Vom 6.-8. Oktober 2017 findet in Leipzig die Konferenz Selbstbestimmt und Solidarisch! statt. Das Programm finden Sie hier.

Verknüpfung der Diskussionen um Migration – Entwicklung – ökologische Krise

Auf der Konferenz werden unterschiedliche Themen verknüpft: Das Wachstums- und Wohlstandsmodell der früh industrialisierten Länder des globalen Nordens macht globale Gerechtigkeit und selbstbestimmte Entwicklung im globalen Süden unmöglich - nicht zuletzt angesichts von krasser Ungleichheit und ökologischer Zerstörung. Entwicklung im herkömmlichen Sinne kann nicht die Lösung sein. Sie führt zu katastrophalen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen im Süden des Globus. Zudem sind Migration und Entwicklung keine Gegensätze, wie oft von der Politik dargestellt. Unter anderem leisten Geflüchtete und Migrant/innen durch regelmäßige Geldüberweisungen an ihre Familien und Freund/innen einen bedeutsamen Beitrag zur Entwicklung ihrer Herkunftsgesellschaften. Und schließlich sind Menschen von vielfältigen ökologischen Krisen bedroht. Ungebremstes Wirtschaftswachstum, jetzt auch im Süden des Globus, kann daher nicht die Lösung sein.
Auf der Konferenz soll dem gängigen Diskurs um Fluchtursachenbekämpfung, Wachstumsimpulse durch Privatinvestitionen und Illegelalisierung von Migration eine positive Erzählung von selbstbestimmter Entwicklung und globaler Solidarität entgegengesetzt werden!

Selbstbestimmt und Solidarisch, heißt:
...der Vorstellung von Entwicklung als westlich-kapitalistischem Modernisierungspfad widersprechen

… deutlich machen, dass globale Solidarität Voraussetzung für kollektiv verankerte und an den Interessen der Menschen orientierte Entwicklungsprozesse ist.

 

Mit Vorträgen, Workshops, Theater, Konzerten, Vernetzungsmöglichkeiten und anderen Formaten, um sich auszutauschen.

Zur Facebook-Seite der Konferenz geht es hier.

Teilnahmebeitrag nach Selbsteinschätzung 0-60€

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