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Neueste Beiträge

Der Jahreswirtschaftsbericht 2026 – ein Sprung zurück

Das BIP ist aus Postwachstums-Perspektive schon lange unzureichender Indikator, will man den Wohlstand einer Gesellschaft bestimmen. Während sich die Bundesregierung innerhalb ihrer jährlichen Jahreswirtschaftsberichte einer breiteren Perspektive auf Wohlstand angenähert hatte, wird sich im Bericht 2026 wieder einem „klassischen“ Wirtschaftsverständnis bedient. Roland Zieschank und Benjamin Held weisen auf den Verlust einer systemischen Perspektive hin und begründen, warum dies im Gegensatz zu internationalen Bestrebungen steht.

Kunst trifft Entsiegelung

Zu sehen ist eine Parkfläche mit Menschen in weißen Kitteln und Schutzkleidung, die mit Hammer, Meißel und einer Spitzhacke den Asphalt aufbrechen.

Welche Rolle kann Kunst im Wandel hin zu einer Postwachstums-Gesellschaft spielen? Die Künstlerin Folke Köbberling hat in Dortmund die Entsiegelung eines ehemaligen Parkplatzes als partizipative Kunstaktion gestaltet, durch die Anwohner*innen aktiv an der ökologischen Veränderung des Stadtraums teilhaben konnten. Mia Lehn vom IÖW war vor Ort dabei und schreibt über das Potenzial von Kunstaktionen im Kontext einer sozial-ökologischen Stadtentwicklung.

Souverän statt KI-hörig: Kommunale Abrüstung wagen

Hinter dem Schutzschild der Technologieoffenheit greifen KI-Konzerne zum Teil drastisch in die Selbstverwaltung von Kommunen ein. Welchen Effekt hat das für die Infrastrukturen vor Ort? Und wie könnte ein für Kommunen gewinnbringender Umgang mit KI aussehen? Entgegen dem derzeitigen rein profitorientierten Einsatz durch einzelne Konzerne plädiert unser Autor für eine demokratische KI-Infrastruktur, die gezielt eingesetzt wird und die Souveränität bei den Kommunen belässt.

(Post-)Wachstumsthemen in Schulbüchern?

Wie wird Wirtschaft im Kontext aktueller sozialer Herausforderungen und angesichts planetarer, ökologischer Grenzen in österreichischen Schulbüchern dargestellt? Dieser Frage ging der Transformationsforscher Hans Holzinger in einer neuen Studie nach, die er in diesem Blogartikel vorstellt.

Wachstumstreiber Autoindustrie – Interview mit Martin...

Verbrennungsmotoren verursachen Treibhausgase, was den Autoverkehr zu einem wichtigen Klimafaktor macht. Sind also Elektroautos die Lösung? Und welche Rolle spielt die Autoindustrie in der Wachstumsdynamik unserer Wirtschaft? Über diese und weitere Fragen spricht der Regisseur und Postwachstums-Aktivist Martin Oetting mit der Blog-Redaktion.

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Aktuelle Termine

16.06.2026 - 19.06.2026 | Krakau

Konferenz „Degrowth: bridging green and just in Central and Eastern Europe“

Die Jagiellonian Universität in Krakau (Polen) veranstaltet im vom 16. bis 19. Juni 2026 eine Degrowth-Konferenz, auf der in verschiedenen Beitragsformen Ideen für ein gutes Leben innerhalb planetarer Grenzen besprochen und diskutiert werden. Bis zum 28. Februar können Beiträge eingereicht werden, die von Präsentationen über Diskussions-Panel, Poster, Workshops bis hin …

16.06.2026 | Online

Online Event „Understanding the International Degrowth Network“

Join us to learn about what the International Degrowth Network (IDN) does, how it works, and how you can contribute to it! If you have recently joined the IDN and you are still trying to understand how things work and where to contribute, or if you been a member for …

25.07.2026 - 12.08.2026 | Zsámbok (Hungary)

Living and experiencing Degrowth in Hungary

Cargonomia, a degrowth cooperative in Hungary, has officially become a certified European Solidarity Corps Host and Lead Organisation. After more than 11 years of community-supported agriculture, cargo-bike logistics, agroecology, eco-construction camps, food processing, workshops, traineeships, low-tech experimentation, and many collective adventures between Budapest and Zsámbok, Cargonomia is opening a new …

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Standpunkte

Der Jahreswirtschaftsbericht 2026 – ein Sprung zurück

Das BIP ist aus Postwachstums-Perspektive schon lange unzureichender Indikator, will man den Wohlstand einer Gesellschaft bestimmen. Während sich die Bundesregierung innerhalb ihrer jährlichen Jahreswirtschaftsberichte einer breiteren Perspektive auf Wohlstand angenähert hatte, wird sich im Bericht 2026 wieder einem „klassischen“ Wirtschaftsverständnis bedient. Roland Zieschank und Benjamin Held weisen auf den Verlust einer systemischen Perspektive hin und begründen, warum dies im Gegensatz zu internationalen Bestrebungen steht.

Souverän statt KI-hörig: Kommunale Abrüstung wagen

Hinter dem Schutzschild der Technologieoffenheit greifen KI-Konzerne zum Teil drastisch in die Selbstverwaltung von Kommunen ein. Welchen Effekt hat das für die Infrastrukturen vor Ort? Und wie könnte ein für Kommunen gewinnbringender Umgang mit KI aussehen? Entgegen dem derzeitigen rein profitorientierten Einsatz durch einzelne Konzerne plädiert unser Autor für eine demokratische KI-Infrastruktur, die gezielt eingesetzt wird und die Souveränität bei den Kommunen belässt.

Wachstumstreiber Autoindustrie – Interview mit Martin...

Verbrennungsmotoren verursachen Treibhausgase, was den Autoverkehr zu einem wichtigen Klimafaktor macht. Sind also Elektroautos die Lösung? Und welche Rolle spielt die Autoindustrie in der Wachstumsdynamik unserer Wirtschaft? Über diese und weitere Fragen spricht der Regisseur und Postwachstums-Aktivist Martin Oetting mit der Blog-Redaktion.

Neues aus der Wissenschaft

(Post-)Wachstumsthemen in Schulbüchern?

Wie wird Wirtschaft im Kontext aktueller sozialer Herausforderungen und angesichts planetarer, ökologischer Grenzen in österreichischen Schulbüchern dargestellt? Dieser Frage ging der Transformationsforscher Hans Holzinger in einer neuen Studie nach, die er in diesem Blogartikel vorstellt.

Die ökologische Steuerreform: Steuer-Shift statt...

Lässt sich durch eine Steuerreform der Wachstumszwang unserer Wirtschaft aushebeln? Und wie können wir es schaffen, Arbeitsplätze in einer Postwachstums-Gesellschaft zu erhalten? Hannes Vetter geht diesen und weiteren Fragen nach und diskutiert in diesem Artikel das Transformationspotential einer ökologischen Steuerreform.

Aktuelle Berichte

Kunst trifft Entsiegelung

Welche Rolle kann Kunst im Wandel hin zu einer Postwachstums-Gesellschaft spielen? Die Künstlerin Folke Köbberling hat in Dortmund die Entsiegelung eines ehemaligen Parkplatzes als partizipative Kunstaktion gestaltet, durch die Anwohner*innen aktiv an der ökologischen Veränderung des Stadtraums teilhaben konnten. Mia Lehn vom IÖW war vor Ort dabei und schreibt über das Potenzial von Kunstaktionen im Kontext einer sozial-ökologischen Stadtentwicklung.

Freiburgs Verpackungssteuer: Postwachstumspolitik im Kleinen

Einweg-Verpackungen für Essen und Getränke steigern das öffentliche Müllaufkommen und den Ressourcenverbrauch. Um diese zu reduzieren, hat die Stadt Freiburg vor Kurzem eine Verpackungssteuer eingeführt. Benedikt Schmid, Coline Chardon und Rieke Schneider vom DFG-Forschungsprojekt „Municipal Transformative Communities for Local Economies Beyond Growth“ diskutieren, wie diese ökologische Steuer als Postwachstumsstrategie wirken kann und welche Herausforderungen sich daraus ergeben.

Mitteilungen

Special Issue: (Post-)Growth Infrastructures

Kürzlich ist ein Special Issue der Zeitschrift Economy and Society erschienen mit spannenden Artikeln, die sich kritisch mit jenen gesellschaftlichen Arrangements auseinandersetzen, die unser stetiges Streben nach Wachstum ermöglichen und zementieren. Die Debattenbeiträge beleuchten jene (Post-)Wachstums-Infrastrukturen aus verschiedenen gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven. Viele der Artikel sind im Open Access verfügbar.

Ökologisches Wirtschaften: Neue Artikel im Open Access

Bei der Fachzeitschrift ‚Ökologisches Wirtschaften‘ sind neue, spannende Artikel im Open Access verfügbar.

Rezensionen

Kapitalismus am Limit – aber nicht am Ende

Über Persistenz, Anpassung und systeminterne Transformation: In diesem Blogartikel schreibt Daniel Laden, warum wir nicht auf ein plötzliches Ende des Kapitalismus hoffen sollten, sondern selbst den Wandel gestalten und Wachstum kreativ überwinden müssen.

Vergesellschaftung für Öffentlichen Luxus für Degrowth

Der Kapitalismus mit seinem inhärenten ökonomischen Wachstumszwang und Privateigentum an den Produktionsmitteln erzeugt multiple Krisen, darunter massive Naturzerstörung und wachsende soziale Ungleichheiten. Lukas Warning, Mit-Herausgeber von ‚Öffentlicher Luxus‘, appelliert in diesem Beitrag, warum wir für eine Überwindung des Wachstums an die Wurzeln des Kapitalismus müssen und warum wir davon letztendlich alle profitieren würden.

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