Standpunkte

Wirtschaftsdemokratie ‚von unten‘ (I)

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Ob Tagesschau, Zeitungen oder Onlineformate, Mainstream-Medien attestieren eine Krise der Demokratie. Und obwohl dem Einfluss von Milliardären immer mehr Zutun an dieser Demokratiekrise zugesprochen wird, bemängelt kaum ein Nachrichtenblatt die generelle Abwesenheit von Demokratie in der Wirtschaft. Der Ökonom Heinz-Josef Bontrup bezeichnet unser aktuelles Gesellschaftssystem als „halbe Demokratie“– während Unternehmen in der Gesellschaft eine immense wirtschaftliche Macht ausüben und oft in Entscheidungsprozessen demokratischer Institutionen involviert sind, sind sie selbst größtenteils nicht demokratisch organisiert. Das zeigt sich anhand der Eigentumsverhältnisse an Unternehmen. An die Einbringung von Kapital ist momentan nicht nur das Recht auf den darauf geschaffenen Mehrwert gebunden, sondern auch die Entscheidung über die Verwendung der Produktionsmittel (Fabriken, Maschinen u.ä.). Damit verwehrt die bestehende Eigentumslogik eine demokratische Entscheidung darüber, was, wie, für wen und wozu produziert wird. Der Ökonom Erich Preiser spricht in diesem Zusammenhang treffend von einem „Investitionsmonopol des Kapitals“ (Vgl. Bontrup (2021), S. 415.).

Ein Gegenentwurf zu diesem Monopol bietet die Demokratisierung von Wirtschaft und Unternehmen. In progressiven Diskursen, auch im Postwachstumsblog, wird in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren von demokratischer Wirtschaftsplanung oder einer „Neuen Planungsdebatte“ gesprochen – z.B. in der Luxemburg, dem nd oder der Prokla. Der Fokus liegt dabei meist auf der Makroebene – der demokratischen Planung volkswirtschaftlicher Fragen. Wir schlagen vor, das Bild um ein Drei-Ebenen-Modell der Wirtschaftsdemokratie zu erweitern, um die vielfältigen theoretischen und praktischen Ansätze von Unternehmensräten über Vergesellschaftungsinitiativen bis hin zu Planungsmodellen zusammen zu denken.

Nach einem Überblick der drei Ebenen fokussieren wir uns auf die Mikroebene, um das Bild einer demokratischen Wirtschaft um wichtige Akteure – Organisationen und Unternehmen – zu ergänzen.

Vor der Erklärung der drei Ebenen noch ein Wort zu unserem Demokratiebegriff: Unter Demokratie verstehen wir ein Konzept, das zum Ziel hat, dass „alle diejenigen, die von allgemeinverbindlichen Entscheidungen betroffen sind, auch deren Autor:innen sein sollten […]“ (Vgl. Demirovic (2018), S. 9.). Auf „die ökonomische Sphäre“ bezogen bedeutet das, die Frage, was, wie, für wen und wozu produziert wird, zu demokratisieren.

Das Drei-Ebenen-Modell der Wirtschaftsdemokratie

Im Drei-Ebenen-Modell unterscheiden wir zwischen der Makro-, Meso-, und Mikroebene der Wirtschaftsdemokratie. Auf der Makroebene geht es um die Demokratisierung gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, etwa durch demokratische Rahmenplanung, Förderung gemeinwirtschaftlich-genossenschaftlichen Eigentums und eine Ausweitung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die Mesoebene fokussiert auf regionale und sektorale Strukturen, wie etwa die Einrichtung von Wirtschafts- und Transformationsräten oder die Vergesellschaftung zentraler Wirtschaftssektoren wie Wohnen und Energie. Auf der Mikroebene steht die Demokratisierung von organisationspolitischen Fragen im Fokus, wir sprechen hier auch von Unternehmens- oder Organisationsdemokratie. Es geht zum einen um die Partizipation der Beschäftigten am Arbeitsplatz und in der Arbeitsorganisation, sowie an der strategischen Ausrichtung und der Produktpolitik, bis hin zur Beteiligung an Eigentum und Gewinn. Zum anderen sollten auch andere Anspruchsgruppen beteiligt werden, so z.B. Betriebe und Arbeitende aus der Zulieferpyramide bis zur Rohstoffgewinnung, Nutzer:innen, Anwohner:innen und Umweltvertretungen. Eine Demokratisierung der Wirtschaft ist dabei nicht „nur“ Selbstzweck. Sondern damit verbunden ist gemäß unseres Demokratieverständnisses auch die These, dass strukturelles sozial-ökologisches Handeln gerade dann erst ermöglicht wird, wenn jene, die von den Auswirkungen einer Produktionsweise betroffen sind, auch bei relevanten Entscheidungen mitbestimmen können.

Für jede der drei Ebenen haben wir unterschiedliche Stränge identifiziert, sozusagen verschiedene Spielarten der Wirtschaftsdemokratie, deren Unterscheidung hilft, die Vielfalt der Ansatzpunkte zu sortieren. Eine Übersicht bietet die untenstehende Grafik (Eine Vertiefung findet sich auf der Webseite http://www.wirtschaftsdemokratie.jetzt. Für einen Überblick der verschiedenen Stränge der Makroebene empfiehlt sich aus unserer Sicht „Demokratisch planen, aber wie?“ von Christoph Sorg).

Drei-Ebenen-Modell der Wirtschaftsdemorkatie

Quelle: Eigene Darstellung / Illustration: Steven Gering

Diese Dreiteilung ist nicht nur analytisch hilfreich, sondern auch praktisch notwendig. Denn eine wirksame Wirtschaftsdemokratie erfordert die Kopplung und Verzahnung aller drei Ebenen: Entscheidungen auf Unternehmensebene (Mikro) müssen mit regionalen und sektoralen Strukturen (Meso) sowie dem gesamtwirtschaftlichen Rahmen (Makro) verbunden sein, um ein gutes Leben für alle innerhalb planetarer Grenzen und die damit verbundenen Aushandlungen zu ermöglichen.

Die Mikroebene

Die Mikroebene der Wirtschaftsdemokratie beschäftigt sich mit der konkreten Gestaltung von Beteiligung von Anspruchsgruppen und der damit verbundenen Entscheidungsfindung innerhalb von Unternehmen und Organisationen. Zentral sind dabei Fragen nach dem Grad, der Reichweite und der Frequenz von Partizipation:

  • Partizipationsgrad: Wer wird wie, wann und bei welchen Entscheidungen einbezogen? Geht es nur um Information oder echte Mitbestimmung?
  • Partizipationsreichweite: Betrifft die Beteiligung lediglich operative Fragen oder auch strategische und eigentumsbezogene Entscheidungen?
  • Partizipationsfrequenz: Wie regelmäßig findet diese Einbindung statt?

Die Eigentumsform einer Organisation spielt eine entscheidende Rolle, da sie maßgeblich die Entscheidungsstrukturen und Beziehungsweisen prägt – etwa, ob Hierarchien abgebaut und kollaborative Kulturen gefördert werden.

Auf der Mikroebene existiert eine Bandbreite an Ansätzen, wie demokratisches Wirtschaften praktisch umgesetzt werden kann. Einige Modelle wie „Commoning“ oder „Community Supported Economy (CSX)“ versuchen sich kapitalistischen Logiken, wie Privateigentum, Profitstreben und Konkurrenz zu entziehen und setzen auf gemeinschaftliche Ressourcenverwaltung, Entkopplung von Produkt und Preis, geteilte Verantwortung und dezentrale Entscheidungsfindung. Diese Ansätze deuten an, wie Wirtschaft jenseits von Markt und Profitlogik gestaltet werden kann. Auf Höfen solidarischer Landwirtschaften (SoLaWi) wird über einen festgelegten Zeitraum ein vorab ausgehandelter Beitrag (z.B. durch sog. Bieter:innen-Runden) zur Deckung der Betriebskosten gezahlt, der zu einem Ernteanteil berechtigt, jedoch nicht zu einer spezifischen Menge an Gemüse. Fällt die Ernte schlecht aus, gibt es weniger. Gleichzeitig tragen die Mitglieder vieler SoLaWis durch ihre Mitarbeit auf dem Hof bei (z.B. bei der Aussaat, Ernte u.ä.). Die Landwirt:innen erhalten dadurch mehr Planungs- und Einkommenssicherheit und teilen sich Ernterisiken mit den Mitgliedern. Dabei entsteht in der Regel auch eine stärkere Beziehung zwischen Mitgliedern und Erzeuger:innen und deren Produkten.

Gleichzeitig gibt es Stränge, die leichter an das bestehende Wirtschaftssystem anknüpfen können und damit für die aktuelle Transformationsdebatte besonders relevant erscheinen. Sie versuchen, demokratische Elemente innerhalb bestehender Unternehmensformen zu stärken, ohne diese vollständig zu verlassen.

Ein Beispiel dafür sind betriebliche Rätemodelle, bei denen strategische Unternehmensentscheidungen von gewählten Räten getroffen werden. Diese Räte setzen sich idealerweise nicht nur aus Beschäftigten, sondern auch aus Vertreter:innen von Kapitalgeber:innen, Verbraucher:innen, ökologischen Interessen und „der Öffentlichkeit“ zusammen. Ziel ist es, eine Machtbalance herzustellen und eine einseitige Dominanz einzelner Gruppen – etwa der Kapitalseite – zu verhindern. Drittel- oder paritätische Besetzungen, wie sie etwa von den Ökonom:innen Heinz-Josef Bontrup, Isabelle Ferreras oder Norbert Bernholt vorgeschlagen werden, sollen dafür sorgen, dass verschiedene Anspruchsgruppen an der Unternehmenssteuerung beteiligt sind. Im Konfliktfall werden Verhandlungen und Koalitionen notwendig, was die demokratische Aushandlung zentraler Unternehmensfragen fördern könnte.

Ein Beispiel für diese Art von Räten bietet die Initiative „Deutsche Wohnen und Co Enteignen“. Mit der Vergesellschaftung von ca. 250.000 Wohnungen in Berlin geht es um ein Projekt auf Mesoebene (Vergesellschaftung und Demokratisierung des Wohnungssektors), das auch konkrete Ideen für die Frage liefert, wie die neu geschaffene Anstalt des öffentlichen Rechts „Gemeingut Wohnen“ (die die Wohnungen verwalten und bewirtschaften soll) organisiert werden soll, damit z.B. die Mitbestimmung der Mieter:innen gewährleistet wird.

Rätestruktur der „Gemeingut Wohnen“

Quelle: In Anlehnung an Deutsche Wohnen & Co. Enteignen (2023), S.28.

Dieses Beispiel bietet nicht nur einen konkreten Entwurf für eine demokratische Rätestruktur in einem Unternehmen, sondern zeigt auch mögliche fließende Übergänge zwischen Mikro- und Mesoebene im Drei-Ebenen-Modell.

Ein weiteres Konzept, das von Bontrup in Verbindung mit Unternehmensräten vorgestellt wird, ist das des neutralisierten Kapitals: Hier wird das Kapital eines Unternehmens schrittweise in Kollektiveigentum überführt, ohne die bisherigen Eigentümer:innen sofort zu enteignen. Durch Gewinnthesaurierung wächst der Anteil des neutralisierten Kapitals im Unternehmen kontinuierlich, während die bisherigen Eigentümer:innen weiterhin eine Rendite erhalten. Über die Verwendung der Unternehmensgewinne entscheidet ein Unternehmensrat, der auch aus weiteren Anspruchsgruppen besteht (siehe untenstehende Grafik). Ziel ist es, die Trennung zwischen Kapital und Arbeit zu überwinden und die Unternehmensführung dauerhaft zu demokratisieren.

Bontrups „Unternehmensrat“ bei einer Unternehmensgröße von 100-500 Beschäftigten

Quelle: In Anlehnung an Bontrup (2021), S. 898.

Soziokratische Organisationen gehen einen anderen Weg. Auch hier werden klassische Hierarchien nicht abgeschafft, jedoch durchlässiger gestaltet: klare Rollen sorgen für Effizienz, während die doppelte Verknüpfung der Kreisstrukturen und das Konsensprinzip sicherstellen, dass alle Perspektiven – von der Basis bis zur Spitze – in Entscheidungen einbezogen werden. Soziokratie schafft damit eine Balance zwischen Struktur und Beteiligung und bietet einen praxiserprobten Ansatz, Betroffene innerhalb einer Organisation über Repräsentation an Entscheidungen zu beteiligen. Soziokratisch arbeiten zum Beispiel der bio verlag, die Klinik der Chirugie des Spitals Zollikerberg in der Schweiz und die Bäckerei mit Cafe Blue Scorcher in den USA.

Auch Genossenschaften und Rückeroberte Betriebe unter Arbeiter:innenkontrolle (RBA) bilden einen Strang der Mikroebene. Genossenschaften sind etablierte Formen demokratischer Unternehmensführung mit dem Prinzip „Ein Mensch, eine Stimme“, in denen die Mitglieder – seien es Beschäftigte, Nutzer:innen oder Unterstützer:innen – je nach Genossenschaftsform (z.B. Konsum-, Produktions-, oder Wohnungsgenossenschaften) über die Unternehmensausrichtung und Gewinnverwendung entscheiden. Daran anknüpfend bieten Rückeroberte Betriebe unter Arbeiter:innenkontrolle (RBA) ein weiteres Beispiel für Initiativen, die auf der Mikroebene neue Wege der Demokratisierung beschreiten. Hier übernehmen Beschäftigte, meist nach Unternehmenspleiten die Kontrolle über Betriebe und führen sie in Eigenregie (zumeist als Genossenschaften) weiter. Die Entscheidungsfindung erfolgt meist basisdemokratisch, wobei alle Beschäftigten an zentralen Fragen beteiligt sein sollen. Spannende Beispiele für Genossenschaften und RBA bieten u.a. der Berliner Supermarkt SuperCoop, die Teefabrik Scop TI (Frankreich), der Seifenhersteller Vio.me (Griechenland) und der Lastenrad-Poduzent Ex GKN for Future (Italien).

Die verschiedenen Stränge zeigen Möglichkeiten auf, Führungsaufgaben sowie Führungsprivilegien – die Möglichkeit, Unternehmensgewinne abzuschöpfen, und das letzte Wort in Unternehmensentscheidungen – zu kollektivieren. Das kann über Wahlmechanismen für Führungskräfte und kollektive Betriebsführung bis hin zu in Kreisen organisierten Unternehmen verschiedenste Formen annehmen. Irgendeine Spielart von Gremien (z.B. gewählte Vorstände, Geschäftsführungen oder Rollen, Genoss:innen- oder Mitgliederversammlungen) wird auch in demokratischen Unternehmen sehr wahrscheinlich bestehen bleiben. Diese Gremien eint eine Reihe von Herausforderungen, bezogen auf die Frage wer auf welche Weise miteinbezogen wird, die wir in Teil 2 des Artikels aufgreifen.

 

Quellen

Bernholt, Norbert (2012): Partizipatorische Unternehmensverfassung, in: Akademie Solidarische Ökonomie (Hrsg.): Kapitalismus und dann? Systemwandel und Perspektiven gesellschaftlicher Transformation, S. 126-153.

Bontrup, Heinz-J./Marquardt, Ralf-M. (2021): Volkswirtschaftslehre aus orthodoxer und heterodoxer Sicht. Eine Einführung.

Demirovic, Alex (2018): Einleitung, in: Demirovic, Alex: Wirtschaftsdemokratie neu denken, S. 7-11.

Deutsche Wohnen & Co enteignen (2023): Gemeingut Wohnen. Eine Anstalt öffentlichen Rechts für Berlins vergesellschaftete Wohnungsbestände.

Hans Böckler Stiftung (2024): Mitbestimmung – Das demokratische Gestaltungsprinzip der sozialen Marktwirtschaft.

Sorg, Christoph (2024): Demokratisch planen, aber wie?

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Matthias Kasper studierte Nonprofit-Ökonomie und Public Management an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Er ist als Referent für gemeinwohlorientierte Organisationsberatung und Wirtschaftsdemokratie bei Humanistic Management Practices tätig. Er engagiert sich politisch in verschiedenen Initiativen im Kontext progressiver Wirtschaftspolitik und Vergesellschaftung. Als Co-Koordinator der Arbeitsgruppe Sozial-ökologische Nachhaltigkeit bei der SuperCoop eG ist er zudem ehrenamtlich für ein soziales Unternehmen tätig und engagiert sich als Vorstand und Trainer im Berliner Sportverein „Roter Traktor“.

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Philip Euteneuer studierte Ökonomie – Verantwortung – Institutionsgestaltung an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Zusammen mit Matthias Kasper lehrt und publiziert er zu Wirtschaftsdemokratie und progressiven Wirtschaftsweisen. Als Referent bei Humanistic Management Practices erarbeitet er ein Beratungskonzept für Unternehmen, die Demokratie ernst nehmen wollen. Ehrenamtlich ist er als Pfadfinder aktiv.

1 Kommentare

  1. Unternehmen, die gesellschaftliche Funktionen jenseits der Profitmaximierung erfüllen sollen brauchen zwei Dinge:
    Erstens einer Bindung an die Interessen der Gesellschaft: Eine Mission, eine Lizenz, oder wie immer auch ein von der Gesellschaft vorgegebenes und durchgesetztes Ziel nennen will.
    Zweitens einer Organisationsform, die dafür sorgt das Unternehmen dieser Mission auch treu bleiben, weil, wenn die gesamte Last der Umsetzung von gesellschaftlichen Zielen nur beim Staat bleibt, entweder oberflächlich bleibt oder so detailliert sein muss, das sie Unternehmen lähmt.
    Die von euch genannten Modelle fallen durch diesen Test. Entweder binden sie Unternehmen nicht an gesellschaftliche Ziele ( z. B. Genossenschaftliche Modell) oder sie installieren in ihnen nur auf oberster Ebene neue Interessen ( z. B. Vergesellschaftung, Unternehmensräte) lassen aber die interne Organisation unangetastet.
    Beide Fragen – der nach der Verankerung von übergeordneten Zielen und der nach der Missionstreue – müssen zusammen gedacht werden. Sonst bleibt Unternehmensdemokratie Flickwerk ubd nützt dem Projekt einer ökologischen und sozialen Wende wenig.
    Schaut mal in „Unternehmen in Grün“ Oekom Verlag 2024 rein.

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