Transformation des Selbstverständlichen
Alltagsökonomie und Daseinsvorsorge in der sozial-ökologischen Krise
Interdisziplinäre Fachtagung | 26.–27. März 2026 | Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main
Eine verlässliche Versorgung mit Alltagsgütern – von Trinkwasser und Energie über Mobilität bis hin zu bezahlbarem Wohnraum – ist in Deutschland heute eine Selbstverständlichkeit. Doch genau diese Grundlagen eines guten Lebens geraten zunehmend unter Druck: steigende Energie- und Wohnkosten, bröckelnde Infrastrukturen, ökologische Krisen und notwendige Transformationsanforderungen, angespannte öffentliche Haushalte sowie neue sicherheitspolitische Prioritäten.
Die 12. Ausgabe der Tagungsreihe „Die Wirtschaft der Gesellschaft“ widmet sich daher der Frage, wie Daseinsvorsorge heute gestaltet werden muss, um sozial gerecht, ökologisch tragfähig und dauerhaft finanzierbar zu sein. In vier Panels werden unterschiedliche Dimensionen von Alltagsökonomie und Daseinsvorsorge diskutiert – mit Beiträgen u. a. von Andreas Novy, Matthias Möhring-Hesse, Katja Rietzler, Eva Weiler, Claudius Gräbner-Radkowitsch, Isabel Feichtner, Lisa Ruhrort und Johannes Müller-Salo. Ergänzt wird die Tagung durch eine öffentliche Abendveranstaltung am 26. März 2026 unter dem Titel „Öffentliche Leistungen in der Krise – Daseinsvorsorge zwischen ökologischen Herausforderungen, Sozialreformen und Verteidigungsfähigkeit“.
? Anmeldung: https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=4b2plpIchUyFZjUiq9E_HB3s76ansHhAqV8D3uM88sRURTYwNFBISlhPUTJCTEJUVktGT0c4NEZRUi4u
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 31.01.2026 über das Anmeldeformular oder per E-Mail möglich.
Die Fachtagung führt plural-ökonomische, sozial- und rechtswissenschaftliche sowie (wirtschafts-)ethische Perspektiven zusammen. Ziel ist es, Alltagsökonomie und Daseinsvorsorge systematisch miteinander zu verschränken und analytische wie normative Orientierungspunkte für zukunftsfähige Lösungsansätze zu eröffnen.
Veranstaltet wird die Tagung vom Nell-Breuning-Institut, der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST), der Abteilung Plurale Ökonomik der Europa-Universität Flensburg und der Hans-Böckler-Stiftung. In Kooperation mit dem Netzwerk Plurale Ökonomik, Economists for Future, die Evangelische Akademie Thüringen, die Katholische Akademie Rabanus Maurus Frankfurt sowie die Evangelische Akademie Frankfurt.




