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Routledge Handbook of Degrowth im Open Access

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Degrowth und Postwachstum ist ein Forschungsfeld, das diverser kaum sein könnte. Bekannt geworden mit einer Kritik eines vorgeblich unendlich möglichen Wirtschaftswachstums und dem Club of Rome-Bericht über die Grenzen des Wachstums in den 1970er Jahren ist Degrowth mittlerweile weit mehr als eine makroökonomische Wachstumskritik. Von lokalen alternativen Wirtschafts- und Lebensformen in Commons oder solidarischer (Land-)Wirtschaft über eine Vergesellschaftung von großen Unternehmen im Sinne des Gemeinwohls, demokratischer Wirtschaftsplanung, alternative Geldsysteme, ökofeministische Ansätze, lokale Produktions- und Konsumptions-Netzwerke, Kreislaufwirtschaft, suffizienzorientiertem Wirtschaften bis hin zu Ideen eines ökologischen Sozialismus entwickeln Degrowth- und Postwachstums-Forscher*innen und Aktivist*innen Utopien und Modelle für nachhaltige Bedürfnisbefriedigung innerhalb der planetaren Grenzen.

Anitra Nelson und Vincent Liegey haben vor diesem Hintergrund auf der diesjährigen 11. Internationalen Degrowth-Konferenz im norwegischen Oslo das von ihnen herausgegebene Routledge Handbook of Degrowth vorgestellt, das nun im Open Access zur Verfügung steht. Namhafte Autor*innen aus den verschiedenen Bereichen der Degrowth-Forschung stellen in diesem mehr als 500 Seiten starken Sammelband in 35 Kapiteln eine Auswahl der aktuellen Forschungsfelder vor. Ein spannendes Werk zum Entdecken und Vertiefen!

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  1. Ich finde das Routledge Handbook of Degrowth als Open?Access sehr wertvoll: Es macht fundiertes Wissen zu Postwachstum frei zugänglich und verbindet Theorie, Praxis und Zukunftsperspektiven – ein wichtiger Beitrag für Forschung und breites gesellschaftliches Engagement.

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