Im Dezember 2025 erschien, herausgegeben von der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb), ein neues Dossier zum Thema Wirtschaftspolitik, unter anderem mit spannenden Diskussionsbeiträgen zu den Themen Postwachstum, Degrowth und Suffizienz.
Beigetragen zu dieser Diskussion haben unter anderem unsere Blog-Autor*innen Matthias Schmelzer, David Hofmann und Markus Wissen. Matthias Schmelzer führt in seinem Beitrag ein in eine kritische Sichtweise auf Wirtschaftswachstum und erklärt niedrigschwellig und verständlich die Grundzüge der Postwachstums-Debatte. Er problematisiert darin auch die Vorstellungen eines ‚grünen‘ Wachstums oder der angeblichen Notwendigkeit von Wirtschaftswachstum für ein gutes Leben. Schmelzer kritisiert damit den Beitrag des Präsidenten des ifo Instituts Clemens Fuest, der im selben Dossier eine ‚Green Growth‘-Position vertritt. David Hofmann vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung plädiert für eine vorsorgeorientierte Strategie, die es den früh industrialisierten Ländern ermöglicht verantwortungsvoll mit den bestehenden Unsicherheiten umzugehen. Markus Wissen vertritt in der Debatte dezidiert die Degrowth-Position und beschreibt, wie sich ein ökologisch nachhaltiger Umbau unserer Wirtschaft sozialverträglich erreichen lässt, ohne dabei das Risiko für Arbeitslosigkeit, Armut oder steigende Ungleichheit in der Bevölkerung zu erhöhen.
Zur verwandten Diskussion über verschiedene Wege zum Klimaschutz schreiben im Dossier unter anderem Sonja Peterson und Till Requate zum Versagen der Märkte beim Klimaschutz und Verena Kern zur Ungleichheit in der Betroffenheit von Klimafolgen wie Hitze.
Auch grundlegendere Debatten über Fragen wie, ‚Wie definieren wir eigentlich unseren Wohlstand?‚ oder ‚Was sagt uns eigentlich das Bruttoinlandsprodukt – und was nicht?‚ werden im neuen bpb-Dossier Wirtschaft geführt, welches sich daher gut zum Einstieg in grundsätzliche wirtschaftspolitische Diskussionen anbietet.
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