Archiv

AG sozial-ökologische Arbeits- und Zeitforschung

Die Einladung zur konstituierenden Sitzung der Arbeitsgemeinschaft richtet sich in erster Linie an Menschen, die sich in unterschiedlichen Kontexten (primär Wissenschaft, aber auch NGOs, freien Assoziationen oder Gewerkschaften) mit dem Themenkomplex Arbeit – Zeit/Zeitwohlstand – Ökologie – Wachstumskritik/Degrowth – sozial-ökologische Transformation beschäftigen.

Umweltschutz und Wachstum – Win-Win oder No-go?

Geht wirtschaftliches Wachstum immer zu Lasten der Umwelt und der natürlichen Ressourcen? Oder gelingt es, die technologischen und politischen Möglichkeiten und Grenzen mit Wachstum und Umweltschutz in Einklang zu bringen? Und wie müssen Strategien für Entwicklungs- und Schwellenländer aussehen, die weiteres Wirtschaftswachstum benötigen, um ihrer Bevölkerung ein Leben ohne Armut zu ermöglichen? Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik laden Sie herzlich ein, am 11. September 2017 in der GIZ Repräsentanz am Reichpietschufer die zentralen Fragen des PAGE-Berichts zu diskutieren.

Wohlstand ohne Wachstum – das Update

Vorstellung der überarbeiteten Neuauflage von Tim Jacksons „Wohlstand ohne Wachstum“, einem wachstumskritischen Standardwerk. Im Anschluss diskutiert Barbara Unmüßig mit Sunita Narain, Andreas Novy und dem Autor über die zentralen Thesen des Buches.

Postwachstums-Slam

Genau wie das Vorbild Poetry Slam, bietet der Postwachstums-Slam eine Bühne zum Präsentieren der eigenen Arbeit. Doch hier stellen sich keine Schriftsteller/innen mit selbst geschriebenen Texten vor, stattdessen präsentieren Nachwuchswissenschaftler/innen ihr Thema und ihre Forschungsergebnisse rund um das Thema Postwachstum/Degrowth – nicht im kahlen Hörsaal, sondern in gemütlicher Atmosphäre.

Buen Vivir – Ein gutes Leben für alle!

Mit der Woche „Buen Vivir – Recht auf ein gutes Leben für alle!“ sollen Impulse, Inspiration und Debattenräume geschaffen werden, um einem guten Leben jenseits von Wachstum, Konsum, Konkurrenz und Umweltzerstörung näher zu kommen. Die Veranstaltungswoche umfasst vielfältige Programmpunkte aus Workshops, Vorträgen, Konzertlesungen, Filmvorführungen, Stadttouren und vielem mehr.

Filmreihe zur Arbeit: Utopien & Dystopien im 21. Jahrhundert

Welches Menschen- und Weltbild liegt der jeweiligen Arbeitsauffassung zu Grunde? Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Ressourcenorientierung? Welche Wandlungen erleben die Begriffe „Arbeitnehmer/innen“ und „Unternehmen“? Welche Rolle spielen soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Teilhabe und ein gutes Leben für Alle? Das Bildungswerk der Berliner Heinrich-Böll-Stiftung lädt zu einer vierteiligen Filmreihe mit anschließender Diskussion zum Thema Arbeit ein.

Die Zukunft beginnt jetzt!

Wie kann eine Bildung für Nachhaltigkeit in Programmen des bürgerschaftlichen Engagements dauerhaft integriert werden? Und wie können zivilgesellschaftliche Organisationen dabei kooperieren? Diese und weitere Fragen werden auf der Abschlusstagung des Projekts Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Freiwilligendiensten diskutiert.

Postwachstums-Politiken in Zeiten von Rechtspopulismus

In welcher Weise ist unser wachstumsfixiertes Wirtschaftsmodell (und seine Krise) mit Ursache für den Aufstieg des anti-demokratischen Rechtspopulismus? Was kann eine Postwachstumspolitik und -Wirtschaft dem Rechtspopulismus entgegen setzen? Die Abschlusskonferenz des Projekts Fokus Wachstumswende lädt dazu ein, diese und weitere Fragen zu diskutieren.

ErneuerBAR*: Mobilität und Postwachstum

Wie sähe eine Gesellschaft aus die nicht nach Profit und grenzenlosem Wachstum strebt, sondern Nachhaltigkeit und die Vereinbarkeit der verschiedenen Interessen als ihr Hauptaugenmerk betrachtet. Wie fahren wir in einer solchen Gesellschaft zur Arbeit, wie kommen die Amazon-Bestellungen zu uns und wie reisen wir um die Welt? Oder geht das dann gar nicht mehr?

Transformative Bildung für die Große Transformation

Wie müsste sich Bildung verändern, um über die sozial-ökologischen Herausforderungen unserer Zeit nicht bloß aufzuklären, sondern auch zum Handeln anzuregen? Obwohl sich immer mehr Menschen über die ökologischen Folgen ihrer Konsum- und Lebensweise bewusst sind, führt dies doch nur selten zu einer nachhaltigen Veränderung ihrer Verhaltensweisen.

Grüner Wirtschaften für mehr Lebensqualität

Die Bundestagsfraktion des Bündnis 90/ Die Grünen lädt zum Kongress „Grüner Wirtschaften für mehr Lebensqualität“ ein, um gemeinsam mit Bürger/innen, Forscher/innen, Gewerkschafter/innen und Unternehmer/innen zu diskutieren, wie die sozial-ökologische Modernisierung quer durch alle Branchen gelingt. Dabei widmet sich ein eigenes Panel möglichen neuen Anworten auf die Wachstumsfrage.

Ausstellungseröffnung „Endlich Wachstum!“

Die interaktive Ausstellung „Endlich Wachstum!“ lädt die Besucher/innen dazu ein, sich kritisch mit unserem auf permanentes Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystem zu beschäftigen und Alternativen kennenzulernen. Der Abend wird gestaltet durch einen einführenden Impulsvortrag, Führung durch die Ausstellung, Musikprogramm und Raum zum Austausch über die Ausstellung mit den inhaltlichen und graphischen Gestalter/innen.

Platform Coops

Kooperative Geschäftsmodelle, demokratische Eigentumsverhältnisse und Selbstorganisation – wie sehen neue Formen des gemeinsamen Wirtschaftens aus? Ein zweitägiges Platformcoop-Event mit Workshops, Paneldiskussionen, Community-Meetings, Erfahrungsaustausch, ein Spaziergang durch lokale Ökonomien und der Start einer neuen Währung sucht nach Antworten.

Einführungsseminar Postwachstumstheorien

Im Workshop wird es nach einer Einführung in die Grundlagen einer Postwachstumsökonomie um verschiedene theoretische Perspektiven gehen (u.a. ökologische, feministische, kulturelle Wachstumskritik). Anschließend wird es einen Austausch über konkrete Umsetzungsmöglichkeiten von Postwachstum im Alltag geben (z.B. Solidarische Landwirtschaft, Transition Towns, Wohnprojekte).
Die Annäherung an das Thema erfolgt u.a. über Textausschnitte, Inputs, Positionierungen und Gruppendiskussionen.

Buchvorstellung und Diskussion: Ökoroutine

Buchvorstellung von Michael Kopatz „Ökoroutine – Damit wir tun, was wir für richtig halten“ und anschließende Diskussion mit Uwe Schneidewind, Hubert Weiger, Felix Ahlers, Lili Fuhr und Dirk Flege. Moderiert wird die Veranstaltung von Tilman Santarius.

Welches Wirtschaftsmodell brauchen wir?

Welches Wirtschaftsmodell brauchen wir angesichts der planetarischen Grenzen und warum genügen die Ansätze der Grünen Ökonomie nicht? Warum reicht Effizienz nicht für die Große Transformation? Wie kann die Repolitisierung der ökologischen Debatte gelingen? Diese und weitere Fragen diskutieren Tim Jackson und Gerhard Schick gemeinsam mit den Autor/innen von „Kritik der Grünen Ökonomie“.

Degrowth Speed Dating

Verschiedene Strömungen und Menschen aus der Postwachstumsszene in Berlin stellen sich vor und lernen sich neu oder besser kennen. Wie kann das Thema in Berlin sichtbarer gemacht werden und wie können Menschen außerhalb der bisher etablierten Szene erreicht werden?

Multiplikator/innen Workshop

Immer mehr? Immer weiter? Immer schneller? Kritische Stimme gegen das kapitalistische Credo „Wachstum Wachstum Wachstum“ werden immer lauter. Innerhalb der letzten Jahre ist weltweit eine große Degrowth– oder auch Postwachstumsbewegung entstanden, die sich auf die Suche nach neuen Formen des Wirtschaftens macht. Zusammen mit einer Trainerin von FairBindung e.V.  der …

Irrweg Grüne Ökonomie?

Taugt das Konzept der „Grünen Ökonomie“ als neues Leitbild, das vor allem auf technische Innovation setzt, von den Erneuerbaren Energien bis zur Elektromobilität? Wo stoßen Effizienzstrategien an ihre Grenzen? Welche Innovationen brauchen wir wirklich, wenn wir die Transformation der Gesellschaften sozial und ökologisch gerecht gestalten wollen? Darüber diskutiert Simone Peter gemeinsam mit Barbara Unmüßig und Harald Welzer.

Über die Macht tradierten Denkens

Die überwältigende Mehrheit der Menschen will nachhaltig leben und wirtschaften, aber nur eine Minderheit tut es. Ursächlich hierfür dürften nicht zuletzt mentale Prägungen sein, die nachhaltigem Handeln entgegenstehen. Was sind die historischen sowie philosophisch-religiösen Wurzeln dieser Prägungen? Gibt es Wertesysteme, die nachhaltigem Leben und Wirtschaften zuträglicher sind als das unsere? …

UTOPIKON

‚Ökonomie‘ kommt von ‚Oikos‘ – Hausgemeinschaft, die Teilhabe aller. Die aktuelle wirtschaftliche Situation lässt jedoch nicht teilhaben, sie separiert eher. Wie können wir solidarisch wirtschaften? Wie sehen Alternativen für eine zukunftsfähige Ökonomie aus? Wie möchten wir leben? Über Wege und Herausforderungen hin zu einer geldfreieren Gesellschaft möchten wir auf der Utopie-Ökonomie-Konferenz in den Austausch treten.

Degrowth: Handbuch für eine neue Ära

Anlässlich des Erscheinens der deutschen Übersetzung des Postwachstum-Handbuchs lädt das Integrative Research Institute on Transformations of Human-Environment Systems der HU Berlin zur öffentlichen Buchveröffentlichung ein. Nach einem einleitenden Input von Mitherausgeber Federico Demaria folgt eine Podiumsdiskussion mit drei Autor/innen.

Sharing Economy zwischen Gemeinwohl und Gewinn

Tauschen, Verleihen und Mieten – die neue Ökonomie des Teilens boomt. Sharing-Konzepte bewegen sich zwischen sozial-orientierten Non-Profit Plattformen und gewinnorientierten internationalen Unternehmen. Welche Herausforderungen ergeben sich für Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik? Welche Problemlösungsstrategien gibt es, wie sind diese zu bewerten? Wie kann die Sharing Economy zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen?

System Change not Climate Change?!

Können Postwachstum und Feminismus eine Zukunft nach der Kohle bieten? Wie kann ein Strukturwandel in den Kohleabbaugebieten aussehen, der nicht erneut auf Wirtschaftswachstum setzt? Was würde ein radikaler Wandel von Wirtschaftssystem und Lebensweise für die ebenso naturalisierte Ausbeutung von Frauen und reproduktiver Arbeit bedeuten? Diesen Fragen widmen sich Dr. Matthias Schmelzer und Prof. Christine Bauhardt am 25. Februar im Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung.

Kapitalismus ohne Wachstum?

In welchem Zusammenhang stehen die Praxis des kapitalistischen Systems und die ihr zugrunde liegenden Logiken mit den gegenwärtigen Prozessen des Naturraubbaus und der Vernichtung der natürlichen Lebensgrundlagen? Ist kapitalistisches Wachstum überhaupt ohne Naturzerstörung denkbar? Diesen Fragen widmet sich Dr. Athanasios Karathanassis in seinem Abendvortrag in der „Hellen Panke“.

Pfade in die Postwachstumswirtschaft

Eine am Wachstumsparadigma orientierte Wirtschaft ist langfristig weder ökologisch noch sozial vertretbar. Wie könnte eine Wirtschaft aussehen, die sich am Menschen orientiert, die auf Kooperation und Teilen zielt und statt blindem Leistungs- und Konkurrenzdruck Potenzialentfaltung und gesellschaftliches Miteinander in den Fokus stellt?

BUND Workshop: Weniger ist mehr!

Ein Mehr an Effizienz durch neue Technologie wird langfristig nicht ausreichen und Forderungen nach Suffizienz werden zunehmend lauter. Doch wie kann ein Paradigma des „Weniger“ in einer Welt, die Wachstum als Grundlage für Wohlstand betrachtet, mehrheitsfähig werden? Am 27. Januar 2016 lädt der BUND zu einem Workshop in die Berliner Heinrich-Böll-Stiftung ein, um gemeinsam Kommunikationsstrategien für eine erfolgreiche Suffizienzpolitik zu erörtern.

Vorlesung zu Postwachstum an der FU Berlin

Im Rahmen der von den Kritischen Wirtschaftswissenschaftler/innen der FU organisierten Lehrveranstaltung Denkschulen und aktuelle Kontroversen der Ökonomik findet am 26. Januar 2016 eine Vorlesung zum Thema Postwachstum statt.

IÖW/VÖW-Jubiläumskonferenz: Kern-Geschäfte

Sozial-ökologischer Wandel braucht unternehmerisches Handeln. Herkömmliche Konzepte nachhaltiger Unternehmensführung greifen hier jedoch zu kurz. Es ist höchste Zeit, eine Diskussion über transformatives Unternehmenshandeln zu führen!

Wissenschaft und Zivilgesellschaft: Ziemlich beste Freunde?

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen erfordern umfangreiche gesellschaftliche Transformationen. Die produktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Das ist für beide Seiten nicht ohne Risiko.