Ungeahnte Höhen – Muss die Wirtschaft stetig wachsen?

15.02.2018 19:00 - 21:00 | Hamburg

Wachstum: Mantra der Bundesrepublik seit ihrer Gründung und Hauptziel einer jeden Volkswirtschaft. Egal ob man eine angebots- oder nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik vertritt, ein stetig wachsendes Bruttoinlandsprodukt (BIP) gilt als Voraussetzung für den Wohlstand einer Gesellschaft.

Einige Ökonom_innen weisen jedoch auf die sozialen und ökologischen Folgen ungehemmten Wachstums hin. Die Wirtschaft solle besser schrumpfen, so die Vertreter_innen der Postwachstumsökonomie. Das BIP allein sei ungeeignet, um den Erfolg einer Volkswirtschaft zu beschreiben.

Wie sollen wir es also halten mit dem Wachstum? Immer weiter, immer dynamischer? Ist Wirtschaftswachstum nicht eine Notwendigkeit? Oder müssen wir verzichten, um unseren Planeten nicht komplett zu ruinieren? Und wenn wir verzichten, welche Folgen hat das?

Die Friedrich-Ebert Stiftung lädt ein zu einer Debatte mit:
- Galina Kolev, Senior Economist für In- und Auslandskonjunktur beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln
- Oliver Richters, Netzwerk Wachstumswende und Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Moderation: Gernot Knödler, taz.nord

Veranstaltungsort: monsun.theater, Friedensallee 20, 22765 Hamburg
Um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
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