Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wachstumskritik

Rezensionen

Skizzen für eine zukunftsfähigen Moderne

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Bevor der klimatische und gesellschaftliche Kollaps kommt und uns zu einer Neuausrichtung unserer Lebensweisen zwingt, sollten wir eine aktiv geplante Transformation jener Lebensweisen in Erwägung ziehen. Gesellschaftliche Wandlung „by design“, dafür plädieren Harald Welzer und Bernd Sommer. Sandra Schusser rezensiert ihr Auftaktwerk aus der Reihe „Transformationen“.

Mitteilungen

Kein Wachstum ist auch (k)eine Lösung

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In dreizehn kurzen Kapiteln widmet sich die vom Konzeptwerk Neue Ökonomie verfasste und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung herausgegebene Broschüre „Kein Wachstum ist auch (k)eine Lösung. Mythen und Behauptungen über Wirtschaftswachstum und Degrowth“ klassischen Argumenten für die vermeintliche Alternativlosigkeit des Wachstumsparadigmas und häufiger Kritik an wachstumskritischen Positionen.

Standpunkte

Die theoretische Einseitigkeit der Wachstumskritik

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Welche theoretischen Herausforderungen stellen sich den Denker/innen einer vom Wachstumsparadigma losgelösten Gesellschaft? Andreas Siemoneit wirft einen selbstkritischen Blick auf die Postwachstumsbewegung und fordert die Wachstumskritiker/innen zu einer differenzierteren Argumentation auf, die nicht nur die „eigenen“ Autor/innen berücksichtigt.

Neues aus der Wissenschaft

Von der Chimäre BIP und normativen Blindflügen

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Genießt das BIP eine zu hohe Aufmerksamkeit sowohl unter Befürworter/innen als auch unter Kritiker/innen? Matthias Kalkuhl und Jonas Hagedorn verweisen in ihrem Beitrag auf den rein instrumentellen Charakter dieses umstrittenen Indikators und seine stark begrenzte Aussagekraft. Anstatt dieses deskriptive Maß zum Politikziel zu erklären oder als solches zu negieren, brauche es eine normative und demokratische Debatte über den Umgang mit gesellschaftspolitischen Zielkonflikten.

Rezensionen

Ökologische Wachstumskritik als Modernekritik

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Mit seinem aktuellen Buch „Mehr oder weniger? Zur Soziologie ökologischer Wachstumskritik und nachhaltiger Entwicklung“ (Transcript Verlag, 2014) verfolgt der Soziologe Stephan Lorenz zwei Anliegen. Zum einen will er das Kernanliegen ökologischer Wachstumskritik herausarbeiten und betrachtet sie dabei mit ihrem kritischen Fokus auf Industrialismus und Konsum als Teil der Modernekritik. Zum anderen will er ökologische Wachstumskritik als soziologisches Thema stark machen.

Standpunkte

Das Verhältnis von Emanzipation und Wachstum – Interview mit Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger (Teil I)

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Auf der Tagung der Attac Gender AG „Schneewittchen rechnet ab“ am 3. November 2012 arbeiteten über 100 Teilnehmer_innen gemeinsam dazu, was (queer-)feministische Ökonomie leisten kann. Wo stößt sie an Grenzen und wie kann eine sinnvolle Weiterentwicklung gedacht werden? Welche Alternativen der Arbeit und der Produktion gibt es? Und nicht zuletzt: …

Mitteilungen

Warum Wachstum? Eine Theoriewerkstatt zu Wachstumszwängen

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An einem Wochenende im November 2013 fand im Studium Oecologicum der Eberhard Karls Universität Tübingen das Seminar “Warum Wachstum? Eine Theoriewerkstatt zu Wachstumszwängen” statt. 20 Teilnehmer_innen beschäftigten sich mit strukturellen Bedingungen und Gründen von Wirtschaftswachstum. Aus ökologischer und kapitalismuskritischer Perspektive sowie aus Perspektive der Glücksforschung existieren gute Gründe, Wirtschaftswachstum als …