Alle Artikel mit dem Schlagwort: Suffizienspolitik

Standpunkte

Die zwei Seiten der geplanten Obsoleszenz

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In der Debatte um den geplanten vorzeitigen Verschleiß von Produkten wird weithin noch immer mit einer einseitigen Definition von geplanter Obsoleszenz gearbeitet. Dabei ist die Planung von Obsoleszenzen, konsequent zu Ende gedacht, sogar eine der wichtigsten Grundlagen zur Ermöglichung langer Produktlebensdauern. Für ein konstruktives Verständnis von ‚geplanter Obsoleszenz‘ plädiert Erik Poppe.

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Rezensionen

Postwachstum zwischen Mikropraktiken und Makropolitik?

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Wie lassen sich Postwachstumskonzepte in konkrete Politkmaßnahmen übersetzen? Der von Frank Adler und Ulrich Schachtschneider herausgegebenen Sammelband „Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“ bietet eine interdisziplinäre und thematisch breit aufgestellte Annäherung, der die Überzeugung zugrunde liegt, dass ein Wandel nicht alleine von unten, sondern durch Allianzen zwischen Postwachstumspionieren und Gestalter/innen institutioneller Rahmenbedingungen zustande kommt. Eine Rezension von Santje Kludas.

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Rezensionen

Eine Kontroverse zwischen Idealisten

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Wie gelingt uns der sozial-ökologische Wandel? Zwei Generationen, zwei Biografien, zwei Positionen: Erhard Eppler und Niko Paech debattieren über die Herausforderungen der gesellschaftlichen Transformation, die Verantwortung der Politik und die Rolle der Zivilbevölkerung. Hermann Ott rezensiert „Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution… Ein Streitgespräch über Wachstum, Politik und eine Ethik des Genug“.

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Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz-Mainstreaming?

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Auf der Degrowth Konferenz in Budapest stellten Angelika Zahrnt und Anja Humburg die „Landkarte Suffizienzpolitik“ vor. Auf der Session wurde auch die praktische Umsetzbarkeit der Suffizienz-Landkarte diskutiert. Ein Einsatzort könnten die Masterplan-Kommunen sein, die im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative jeweils ein Suffizienzkonzept für die eigene Region entwickeln.

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Neues aus der Wissenschaft

Von der Postwachstumsgesellschaft zur Suffizienzpolitik

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Strategien des Wandels brauchen gute Argumente und positive Bilder für das Ziel des Wandels – und sie brauchen Akteure. Um Akteure aus Zivilgesellschaft und Politik zu unterstützen, sich in dem neuen und komplexen Feld der Suffizienzpolitik zu orientieren, erfolgreich zu kommunizieren und vor allem politisch zu agieren, haben Dominik und Angelika Zahrnt das Buch zur „Suffizienzpolitik“ in eine digitale Landkarte übersetzt.

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Aktuelle Berichte

Raus aus der Schublade: Politisierung der Suffizienz

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Statt erwarteten 40 waren am 27. Januar 2016 über 120 Teilnehmende der Einladung des BUND gefolgt, sich mit Kommunikationsstrategien erfolgreicher Suffizienzpolitik auseinanderzusetzen. Die Politik, die gute Bedingungen, Impulse und Anreize für Büger/innen schafft, ressourcenleichter zu leben, ist längst bekannt – oder? „Weniger ist mehr“ klingt da fast schon wie eine althergebrachte Lebensweisheit, wäre da nicht die unsichtbare Blase, die all jene umgibt, die mit der Vokabel Suffizienz vertraut sind.

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