Alle Artikel mit dem Schlagwort: Postwachstums- gesellschaft

Aktuelle Berichte

Interdependenzen der Zukunftsfähigkeit

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Die Idee, über die Zukunft nachzudenken, ist keine neue. Schon seit über 2500 Jahren denken Menschen über die Umsetzung politischer, gesellschaftlicher und ökologischer Utopien nach. Die Thematik, die Reinhard Loske, Professor für Kulturreflexion und Gesellschafter am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in seinem neuen Buch „Politik der Zukunftsfähigkeit. Konturen einer Nachhaltigkeitswende“ präsentiert, ist also kein neue. Neu ist aber, wie Loske Elemente der sozial-ökologischen Utopie mit realer Politik verknüpft.

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Aktuelle Berichte

Konferenzbericht: Good Life beyond Growth

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Wie sieht ein Gutes Leben nach dem Wachstum aus? Dieser Frage haben sich namhafte Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Fachrichtungen drei Tage lang gewidmet. Der Konferenzbericht von Christine Schickert zeichnet das spannende Themenspektrum nach, das im Rahmen der Konferenz präsentiert und diskutiert wurde.

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Standpunkte

Befreiung vom Überfluss des Bauens

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Daniel Fuhrhop setzt in seinem Artikel die Thesen seines Buchs „Verbietet das Bauen!“ mit Niko Paechs Forderungen in „Befreiung vom Überfluss – Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“ in Bezug zueinander. Dadurch wird deutlich, wie die von Paech allgemein für die Transformation in eine Postwachstumsgesellschaft ausgemachten Notwendigkeiten auf den Wohnungsbau im Besonderen zutreffen.

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Aktuelle Berichte

Degrowth-City als Werkstattprojekt?

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In der Stadt des Postwachstums gehören Gelegenheitsstrukturen für Eigenarbeit und Do It Yourself-Kulturen selbstverständlich zum Stadtbild. Offene Werkstätten für Selbstversorgung, Handwerk, Kunst, Design und kreatives Ausprobieren sind in jedem Quartier zu finden. Nachbarschaften und Interessensgemeinschaften kümmern sich selbstverwaltet um die produktiven Gemeinschaftsorte. Dort gibt es Tausch- , Leih- und Umsonstläden …

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Standpunkte

SDGs: Steht Nachhaltigkeit unter Wachstumsvorbehalt?

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Mit den Sustainable Development Goals zementiert die Weltgemeinschaft die Wachstumsideologie und vergibt sich eine weitere Chance für die Forderung und Förderung einer ökonomischen Entwicklung, die ökologisch und sozial zukunftsfähig ist. Entsprechend muss die kritische Auseinandersetzung mit Wachstum und Postwachstum fortgeführt werden!

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Neues aus der Wissenschaft

Degrowth City Wuppertal? Ein Debattenbeitrag aus dem Forschungsprojekt ‚Wohlstands-Transformation Wuppertal (WTW)‘

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Wuppertal war bis vor kurzem als eine schrumpfende Stadt bekannt. Dies gilt für die Bevölkerungszahl genauso wie für die Industrie. Lediglich der Schuldenberg und der Wohnungsleerstand konnten ein ordentliches Wachstum verzeichnen. Wuppertal, eine Degrowth City? Tatsächlich befindet sich Wuppertal mitten in einer Transformation, die viele Chancen birgt, die genutzt werden …

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Aktuelle Berichte

Der Nachhaltigkeit einen Leuchtturm bauen. Sie hat es verdient.

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Nach einem Jahr Vorbereitung ist vor zwei Monaten www.n21.press online gegangen. Ein ehrgeiziges Projekt, das für die Nachhaltigkeit einen journalistischen Leuchtturm bauen möchte. Kann das, was in den Niederlanden mit „de Correspondent“ gelungen ist, auch im deutschsprachigen Raum gelingen? Mit einem auf „Nachhaltigkeit“ und „Lösungen“ abzielenden Journalismus? Ein österreichisch-deutsches JournalistInnenteam …

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Neues aus der Wissenschaft

Was können wir aus Reallaboren für die Transformation unserer Städte lernen?

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Der Begriff Reallabore ist seit einiger Zeit in vielerlei Munde (z.B. de Flander u.a. 2014). Das Baden-Württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert seit Anfang des Jahres 2015 sieben Reallabore. Die kommende Förderrichtlinie des Wissenschaftsministeriums fokussiert speziell das Thema Stadt. Doch was macht die Verknüpfung der Reallabore und der …

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Mitteilungen

Neue Beitragsreihe zur Degrowth City

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Diesen Donnerstag starten wir auf dem Blog die neue Beitragsreihe zum Thema Degrowth City. Sie ist in Kooperation mit der Ausgabe 2/15 der Zeitschrift Ökologisches Wirtschaften entstanden, die sich dem Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung und Klimawandel – Die Stadt von morgen heute denken“ widmet. Wir möchten dabei der Frage nachgehen, welche …

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Aktuelle Berichte

Postwachstum vs. Grünes Wachstum – Ein Workshopbericht von der TU Dresden

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Immer mehr Menschen werden sich bewusst darüber, dass die planetaren Grenzen durch unsere Lebens- und Wirtschaftsweise in vielen Bereichen erreicht sind und dass Ressourcen- und Ökosystemleistungen nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Während einige der Meinung sind, die ökologischen Krise sei durch Grünes Wachstum abzuwenden, bei dem das BIP-Wachstum von dem …

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Aktuelle Berichte Mitteilungen

Die Grenzen der Megamaschine: Globale Krisen und der Kampf um echte Demokratie

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In seinem Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ geht Kontext-TV-Mitbegründer Fabian Scheidler den Wurzeln der Zerstörungskräfte nach, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer historischen Spurensuche erzählt er die Vorgeschichte und Genese des kapitalistischen Weltsystems, das vor etwa 500 Jahrten in Europa entstand und Mensch …

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Neues aus der Wissenschaft

Verantwortung der Wissenschaft für nachhaltiges Wirtschaften

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Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit passt für viele ganz problemlos zusammen – man braucht bloß das Wirtschaftswachstum mit einem Adjektiv zu schmücken. Die Palette reicht vom qualitativen Wachstum über das grüne, das inklusive, das intelligente Wachstum bis zur perfekten Symbiose des nachhaltigen Wachstums. Mit Semantik kann man Konflikte kaschieren aber nicht lösen. …

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Aktuelle Berichte

Utopie Postwachstum?! Reisen auf der Suche nach einer Zukunft.

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Das Ende der Geschichte und der großen Erzählungen wurde verkündet und die Zukunft ist kein positives Versprechen mehr. Die gesellschaftliche Diskussion kreist trotz wirtschaftlicher und ökologischer Krise um ein scheinbar alternativloses Gesellschaftsmodell, das den Wachstumszwang des globalen Kapitalismus nicht zu hinterfragen wagt. Können jene Ideen, die sich um Begriffe wie …

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Standpunkte

Transition Townspeople, We Need To Think About Transition: Just Doing Stuff Is Far From Enough!

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The Transition Towns movement, and related initiatives such as Eco-village, Permaculture and Voluntary Simplicity movements, are taking the first steps that must be taken if we are to solve global sustainability and justice problems. But I want to argue that unless they (eventually) undertake significant change in their focus and …

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Standpunkte

Rob Hopkins: „Transition Town is the practical Manifestation of a Postgrowth Society“

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Rob Hopkins is the founder of the Transition Movement. During the launch of his new Book “The Power of just doing Stuff – How local Action can change the World” in Berlin we interviewed Rob Hopkins for the Stream towards Degrowth.

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Standpunkte

Gutes Leben statt Wachstum: Degrowth, Klimagerechtigkeit, Subsistenz – eine Einführung in die Begriffe und Ansätze der Postwachstumsbewegung

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Der folgende Artikel wird in erweiterter Form im “Atlas der Globalisierung” erscheinen. Der neue Atlas, herausgegeben von Le Monde diplomatique und dem Kolleg Postwachstumsgesellschaften (Universität Jena) wird sich unter dem Motto “Weniger wird mehr. Der Postwachstums-Atlas” auf verschiedene Aspekte von Wachstum und Postwachstum konzentrieren. Er erscheint in einer kostenfreien Vorabversion …

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Standpunkte

No good life in a bad life? – Experiences of degrowth-oriented actors in a growth economy

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By Jasmin Wiefek and Bernd Sommer “Wrong life cannot be lived rightly”: This famous dictum by Theodor W. Adorno1 highlights the difficulty of finding a way to individually pursue a good life in a world that is characterised by inequality, exploitation and various forms of domination. However, this question has …

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Rezensionen

„Die Ökonomien des Gemeinsamen“ – Ein Beitrag der Heinrich-Böll-Stiftung zur Degrowth-Konferenz

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Unter dem Motto „Besser – Anders – Weniger“ beleuchtet das aktuelle Böll.Thema den weltweiten Trend zur Suche nach alternativen Wirtschaftskonzepten, denn schneller als die Wirtschaft wächst in vielen Teilen der Welt „das Unbehagen an einer Vorherrschaft der Wirtschaft, die alle Lebensbereiche dominiert“. Das Heft zeigt und verknüpft einige der vielfältigen …

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Standpunkte

Fiktive Rückschau auf die Zeit der „Wachstumswende“ – im Interview mit Katja Kipping

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Katja Kipping ist Vorsitzende der Partei Die Linke. Neben ihrem Engagement für gute Arbeitsbedingungen als sozialpolitische Sprecherin unterstützt sie den Austausch von Parteipolitik und Zivilgesellschaft durch ihre Aktivitäten in sozialen Bewegungen wie dem Netzwerk für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Für das Interview versetzen wir uns in eine mögliche Postwachstumsgesellschaft im Jahre …

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Standpunkte

Interview mit Ludwig Schuster und Boris Woynowski

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Boris Woynowski und Ludwig Schuster sind aktive Mitglieder des Netzwerkes Wachstumswende. In ihrer Rolle als Mitgründer der Thinkfarm, eines kooperativen Gemeinschaftsbüros in Berlin, haben wir ein Videointerview mit ihnen geführt, das fiktiv im Jahre 2030 spielt und in dem sie gemeinsam auf die schwierige aber spannende Zeit eines gesellschaftlichen Wandels …

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Standpunkte

„Wie verschwenderisch ist dieses scheinbar effiziente kapitalistische System.“

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Valentin Thurn ist Regisseur. 2011 kam sein Film „Taste the Waste“ in die Kinos und er gründete die Selbstorganisations-Plattform „Foodsharing“ mit, auf der überschüssige Nahrungsmittel an andere weiter gegeben werden können. Für den Stream towards Degrowth sprachen wir mit ihm in einem Videointerview fiktiv aus einer Zeit in der Zukunft, …

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Standpunkte

Die erste Herausforderung: über den „aufgeklärten Egoismus“ hinauswachsen

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Interview mit Jonathan Klodt von der  Initiative LebensLernOrte LebensLernOrte ist ein von der Sinn-Stiftung initiiertes und mit Partnern getragenes Netzwerk. Sein Ziel ist es, Menschen mit Erfahrungsräumen ‚gelebter Zukunft‘ in Verbindung zu bringen und Lernprozesse zu begleiten. Jonathan Klodt arbeitet als Koordinator des Netzwerks und hat uns ein Interview gegeben, …

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Standpunkte

„In unserer Vereinsstruktur versuchen wir, andere Formen der Kommunikation und Organisation zu leben“

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Interview mit Fair Bindung Der gemeinnützige Verein FairBindung e.V. setzt sich für eine nachhaltige, solidarische und global gerechte Gesellschaft weltweit ein. Seine Projekte reichen vom Import und Verkauf von hochwertigem und fair gehandeltem Bio-Kaffee bis hin zur Erstellung von Methoden und Materialien für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Wirtschaftswachstum …

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Standpunkte

„Wir machen uns das Leben nicht noch durch Konkurrenz und Neid schwieriger“

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Interview mit der Autodidaktischen Initative in Leipzig. Ziel dieser Initiative ist es, einen nicht-kommerziellen Raum schaffen, in dem Menschen aus eigenem Antrieb gemeinsam diskutieren, lernen, reflektieren und forschen. Für den Stream towards Degrowth legen sie ihre kritische Position zur Wachstums- und Fortschrittslogik dar und beschreiben rückblickend aus einer vorgestellten Zukunft, …

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Mitteilungen

Blog Postwachstum und Degrowth 2014-Team bloggen gemeinsam über Alternativen zum Wirtschaftswachstum

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Die politische Debatte darüber, wie wir in der Zukunft anders leben und wirtschaften wollen, ist nach dem Abschluss der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ im Bundestag weitgehend eingeschlafen. Außerhalb des Parlaments wird sie allerdings weiterhin lebendig geführt. Das wird auch die 4. Internationale Degrowth-Konferenz zeigen, die vom 2. bis 6. September …

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Neues aus der Wissenschaft

Queer-feministische Perspektiven auf ökonomisch-ökologische Debatten

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Die Krise der gesellschaftlichen Naturverhältnisse ist auch eine Krise der gesellschaftlichen ReProduktionsverhältnisse. Dies ist der Ausgangspunkt der queer-feministischen Kritik an den alternativen Ansätzen, die unter den Schlagworten Green New Deal, Postwachstum oder Solidarische Ökonomie verhandelt werden. Während die Strategien des Green New Deal auf eine ökologische Modernisierung der Industriepolitik abzielen, …

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Neues aus der Wissenschaft

Politische Beförderung von Suffizienz

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Nachhaltigkeit braucht Suffizienz und Suffizienz braucht Politik (siehe meinen letzten Beitrag). Unter „Suffizienzpolitik“ können Maßnahmen verstanden werden, die auf ökologisch tragfähige Konsummuster abzielen und für einen erheblichen Teil der Bevölkerung eine Nutzenänderung bedeuten. Instrumente einer Suffizienzpolitik Zur Verfügung steht im Prinzip das übliche (umwelt-)politische Instrumentarium. Wie auch der folgenden Übersicht …

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Mitteilungen

Sind wir der Postwachstumsgesellschaft nun ein Stück näher?

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Der Bundestag ist gewählt. CDU und CSU haben diese Wahl eindeutig für sich entschieden, müssen dafür aber auf die FDP als Koalitionspartner verzichten. Ein Regierungswechsel zu einer SPD-geführten Koalition mit Grünen und LINKE ist zwar rechnerisch möglich, politisch derzeit jedoch nicht gewollt. Was bedeutet dieses Wahlergebnis für den Weg in …

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Aktuelle Berichte

Summer Factory des Instituts Solidarische Moderne: eine Innenansicht

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Die diesjährige Summer Factory des Instituts Solidarische Moderne (ISM) traf sich unter der Überschrift „Sozial-ökologische Transformation – Strategische Bedingungen für einen Politikwechsel“. In dem Institut organisieren sich Teile der SPD, der LINKEN und der Grünen sowie der Gewerkschaften und NGOs. Ziel des Instituts ist es, sich über ein rot-rot-grünes gesellschaftliches …

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Aktuelle Berichte

Abschluss der Enquete- Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität”

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Nach 28 Monaten, 136 Sitzungen der Projektgruppen und 31 öffentliche Enquete-Sitzungen verabschiedete die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, bestehend aus 17 Bundestagsabgeordneten und 17 Sachverständigen am 15. April 2013 den knapp 1000-seitigen Endbericht. Bis zum umfassenden, jedoch wenig überraschenden Endbericht war es ein steiniger Weg. Trotz der unüberwindbaren Differenzen zwischen Regierung …

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Mitteilungen

Presseschau

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Die Möglichkeit den Diskurs um Wege in die Postwachstumsgesellschaft zu führen, wurde in der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ zwar verpasst, jedoch wird die Debatte um eine nachhaltige Gesellschaft außerhalb der Enquete breit geführt. Auf vielen Konferenzen und in zahlreichen neuen Büchern setzt sich der Diskurs fort. Auch gibt es neues …

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Standpunkte

Ökologisches Grundeinkommen – Entkräftung dreier Gegenargumente

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Eine Antwort auf Ralf Krämer Lieber Ralf, „Wachstum braucht Ungleichheit“ – das könne so pauschal nicht behauptet werden, monierst du zu Recht. In der Pauschalität habe ich es als allgemeines Gesetz aber auch nicht getan. Ich hatte geschrieben: „Weiteres Wirtschaftswachstum wird sich in den gesättigten nördlichen Industriegesellschaften nur noch realisieren …

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Aktuelle Berichte

Bericht vom Otzenhausener Kolloquium „Wege aus der Wachstumsökonomie“

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Vom 09.03.-11.03.2013 fand in Otzenhasuen das 2. Kolloquium der Stiftung „Forum für Verantwortung“ unter dem Thema „Wege aus der Wachstumsökonomie“ statt. Vom Förderverein Wachstumswende waren wir mit sieben Mitgliedern vertreten und erlebten zusammen mit etwa 50 Nachwuchswissenschaftler*innen spannende Diskussionen über konkrete Handlungsmöglichkeiten zur sozial-ökologischen Wachstumswende. Dazu erfolgten Impulsvorträge von Klaus Wiegandt, Niko Paech, …

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Standpunkte

Gibt es soziale Sicherheit ohne Wirtschaftswachstum?

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Soziale Sicherheit ohne Wirtschaftswachstum – in der Theorie denkbar, in der Praxis undenkbar! Die Gründe sind einfach und komplex zugleich: In den Theorien der Volkswirtschaft kennen wir die Modelle unter der Annahme einer gleichbleibenden Bevölkerungsstruktur und alles in einer sogenannten „geschlossenen Volkswirtschaft“ zu genüge. In einer solchen Welt könnte die …

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Mitteilungen

Wohlstand ohne Wachstum? – Beginn der Ringvorlesung an der TU Berlin

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Der gesellschaftliche Diskurs über die „Grenzen des Wachstums“ hat in Zeiten des Klimawandels alle politischen Lager erreicht. Wie die Transformation zu einer Wohlstandsgesellschaft, die auf quantitatives Wachstum verzichtet, bestritten werden kann, darüber besteht allerdings noch Uneinigkeit, wenn nicht sogar Unklarheit. Aus diesem Grund hat der Deutsche Gewerkschaftsbund mit Naturschutzverbänden und …

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Rezensionen

„Wirtschaft ohne Wachstum?!“ – Lesenswertes Buch zur Einführung in die Postwachstums-Debatte erschienen

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Krisen – na und? Während sich einer aktuellen EMNID-Umfrage zufolge acht von zehn BundesbürgerInnen angesichts der europaweiten Wirtschafts- und Finanzkrisen eine neue Wirtschaftsordnung wünschen, sind sich BürgerInnen wie ExpertInnen über den Weg und die Art uneins. Der reflexartigen Forderung nach Abhilfe durch mehr „Wachstum!“ (Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué) steht das …

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Standpunkte

Welche Rolle können Commons für eine nachhaltige Postwachstumsgesellschaft spielen?

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Nachhaltige Postwachstumsgesellschaften sind Gesellschaften, deren Wirtschaft anderen Funktionsweisen und Rationalitätsmustern folgt als die heute vorherrschende kapitalistische Ökonomie. In ihnen gilt es so zu wirtschaften, dass ein gutes Leben für Alle heute und in Zukunft ermöglicht wird und die sozialen und natürlichen Lebensgrundlagen dabei nicht zerstört, sondern langfristig erhalten und erneuert …

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Aktuelle Berichte Unternehmen

Teilnehmer der Sommerakademie diskutieren Chancen und Herausforderungen des „Unternehmen Postwachstum“

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Politische Veränderungen erfordern. frei nach dem Politikwissenschaftler John Kingdon, Aufmerksamkeit sowie Unterstützung durch Regierung und Lobbygruppen – und immer auch konkret formulierte Handlungsmöglichkeiten. Die Postwachstumsgesellschaft mag zuletzt in immer breiteren Kreisen diskutiert worden sein; für erste Schritte auf diesem Weg bestehen allerdings noch Wissenslücken, was die konkrete Umsetzbarkeit angeht. Gerade die …

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Standpunkte

Wie wollen wir leben? Die größte Herausforderung auf dem Postwachstumsweg!

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Es ist erstaunlich, wie das ,W‘-Wort immer noch als die Lösung aller Probleme betrachtet wird. Aus der europäischen Krise führt uns anscheinend nur noch mehr Wachstum. Gegen den Wachstumsoptimismus sprechen nicht so sehr absolute ökologische Grenzen. Nicht, dass es sie nicht gebe! Aber sie sind offensichtlich noch ausdehnbar genug, um …

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Standpunkte

Neuer Wohlstand auf einem begrenzten Planeten

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Vom 20.-22. Juni 2012 – 20 Jahre nach dem ersten „Erdgipfel“ – trafen die Regierungen sowie Vertreter der Zivilgesellschaft erneut in Rio de Janeiro zusammen, um über eine nachhaltige Weltentwicklung zu beraten. Als Nachhaltigkeitsexperte der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen gehe ich davon aus, dass für eine global verträgliche Lebens- und Wirtschaftsweise einzelne …

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Standpunkte

Nach dem Scheitern des Rio-Prozesses: Konturen sozial-ökologischer Transformation

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Bei der Rio plus 20-Konferenz werden viele Hoffnungen formuliert, dass mit institutionellen Reformen und einer grünen Ökonomie die tiefgreifenden ökonomischen, sozialen und ökologischen Probleme gelöst werden könnten. Freilich wird die ökologische Modernisierung des Kapitalismus nicht ausreichen, um die anhaltende Degradation der natürlichen Lebensgrundlagen und die damit einhergehenden Ungleichheiten und Konflikte …

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Standpunkte

Warum das BIP-Wachstum kritisieren, wenn es um Ressourcenschonung geht?

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Vielfach stößt die Idee, nach einer vom BIP-Wachstum unabhängigen Gesellschaft zu suchen, auf Unverständnis. Manchmal wird der Postwachstumsdebatte gar Begriffsverwirrung vorgeworfen: Wenn das Ziel darin besteht, den Ressourcenumlauf zu reduzieren, dann sollte man nach einer Gesellschaft, in der der Ressourcenverbrauch und nicht das BIP sinkt, suchen, so der Tenor häufig …

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Rezensionen

Neue Literatur zu den Themen Postwachstum, Entkopplung und Kapitalismus

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Der Sammelband „Ausgewachsen! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben.“ ist ein erster Versuch, die Debatte um eine Postwachstumsgesellschaft aus globalisierungskritischer Sicht darzustellen. Im Sammelband finden sich u.a. Beiträge von Alberto Acosta, Adelheid Biesecker, Serge Latouche und Niko Paech. Eine Rezension von Peter Fleissner findet sich hier. Ernst Schmitters Rezension kann …

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