Alle Artikel mit dem Schlagwort: Konsum

Standpunkte

Haben kann man nicht nur Dinge

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Sharing Economy, das Teilen von Gütern, ist seit einigen Jahren in aller Munde. Verbunden ist dieses Phänomen mit der Hoffnung, dass besitzorientierte Leitbilder einer Besinnung auf das Wertvolle und Wichtige im Leben weichen. Doch während wir unser Besitzstreben nun immer weniger auf Gegenstände richten, sind es stattdessen Erfahrungen, die wir aneignen, anhäufen und maximieren wollen. Christian Uhle schreibt über Sharing Economy und Customer Experience aus Philosophischer Sicht.

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Neues aus der Wissenschaft

Wie wir die anthropogene Obsoleszenz beenden

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Stefan Schridde führt in seinem ersten Artikel einer vierteiligen Reihe zum Thema Obsoleszenz in das Konzept der anthropogenen Obsoleszenz ein. Dabei zeigt er die Bedeutung der Abgrenzung der geplanten und exogenen Obsoleszenz zu den Varianten der human-ethologischen Obsoleszenz auf. Aufgrund ihrer erheblichen systemischen Schadfolgen steht die geplante Obsoleszenz im Zentrum der weiteren Untersuchungen.

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Neues aus der Wissenschaft

Offene Werkstätten als Reallabore für Suffizienz?

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„Die Städte sind für dich gebaut…“ (Berthold Brecht) In der Diskussion um Postwachstum und Suffizienz nehmen Städte eine besondere Rolle ein. Denn einerseits sind sie Teil des Problems. Nirgendwo wird Beschleunigung und Wachstum schneller und konsequenter vorangetrieben als in den Metropolen dieser Welt, den Zentren des Konsums. Andererseits bieten aber …

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Aktuelle Berichte

Briefkasten als persönliches Interface zur lokalen Kommunikation: Pumpipumpe

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Pumpipumpe ist ein weitgehend analog funktionierendes Sharing Tool. Mittels Sticker am Briefkasten soll das Leihen und Ausleihen unter Nachbarn und damit der bewusste Umgang mit Konsumgütern sowie Kontakte in der Nachbarschaft gefördert werden. In jedem Haushalt befinden sich Dinge, die nur selten gebraucht werden und die wir gerne einmal einem …

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Neues aus der Wissenschaft

Suffizienz als Politische Praxis – ein einführender Überblick

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Suffizienz als politische Praxis – Ein Katalog Suffizienzpolitik begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve. Die Vorbehalte sind Vielfältig: Suffizienz sei unzureichend, undurchsetzbar, sie verletze gar …

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Standpunkte

Auf welche Weise Konsum unsere Lebensqualität nicht steigert!

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Dieser Artikel ist im Rahmen der Theoriewerkstatt zu Wachstumszwängen entstanden. Wir wollen im ersten Teil dieses Artikels beleuchten, warum die klassischen Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftswachstum für notwendig halten, um die Konsumwünsche einer Bevölkerung zu befriedigen, sowie die Fragwürdigkeit dieser Annahme offen legen. Um es nicht bei der Kritik zu belassen, stellen wir …

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Standpunkte

Die gute Nachricht: Kapitalismus ohne Wachstum gibt es nicht

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Wachstum ist keine Option, denn eine absolute Entkoppelung von Wachstum und Ressourcenverbrauch hat sich historisch als unmöglich erwiesen – diese Position eint all jene, die zur Degrowth-Konferenz beitragen. Wachstumskritik ist auch in den Medien immer präsenter. Selbst die liberale Wochenzeitung DIE ZEIT (Nr. 10/ 2013) beendete ihren Leitartikel zum Thema …

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Standpunkte

„Wie verschwenderisch ist dieses scheinbar effiziente kapitalistische System.“

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Valentin Thurn ist Regisseur. 2011 kam sein Film „Taste the Waste“ in die Kinos und er gründete die Selbstorganisations-Plattform „Foodsharing“ mit, auf der überschüssige Nahrungsmittel an andere weiter gegeben werden können. Für den Stream towards Degrowth sprachen wir mit ihm in einem Videointerview fiktiv aus einer Zeit in der Zukunft, …

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Standpunkte

„In unserer Vereinsstruktur versuchen wir, andere Formen der Kommunikation und Organisation zu leben“

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Interview mit Fair Bindung Der gemeinnützige Verein FairBindung e.V. setzt sich für eine nachhaltige, solidarische und global gerechte Gesellschaft weltweit ein. Seine Projekte reichen vom Import und Verkauf von hochwertigem und fair gehandeltem Bio-Kaffee bis hin zur Erstellung von Methoden und Materialien für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Wirtschaftswachstum …

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Neues aus der Wissenschaft

Anforderungen an eine moderne VerbraucherInnenpolitik

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Was kann und was soll Politik tun, um suffiziente Lebensweisen zu erleichtern? Hierzu reicht es nicht, konkrete Randbedingungen und Infrastrukturen – im Bereich Verkehr, Wohnen, Ernährung – zu gestalten. Suffizienzpolitik zielt genauso auf Rahmenbedingungen des Wirtschaftens und die Orientierung an grundlegenden Prinzipien, die das rechte Maß für Zeit und Raum, …

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Standpunkte

Werbefreiheit – ein Schritt zur Umsetzung suffizienter Lebensstile

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Eines Tages wird Herr Keuner gefragt, wie er es denn mit der Suffizienz halte. „Nun ja“, antwortet Herr Keuner, „so recht einleuchten will sie mir nicht. Wieso soll ich plötzlich auf etwas verzichten, das ich eigentlich noch nie haben wollte?“ (nach Uta von Winterfeld, in Anlehnung an Bertolt Brecht) Bei …

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Neues aus der Wissenschaft

Rebound Effekte vereiteln eine hinreichende Entkoppelung

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Was genau sind Rebound Effekte? Rebound Effekte werden gemeinhin definiert als jener Prozentsatz einer effizienzsteigernden Maßnahme oder Technologie, die durch einen Anstieg der Nachfrage wieder aufgefressen wird. Um einen Rebound Effekt also zu berechnen, bedarf es einer Unterscheidung zwischen einerseits dem vom Ingenieur anvisierten Effizienz-Potential – Beispiel: ein neuer Motor …

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Neues aus der Wissenschaft

Absolute oder relative Entkoppelung? – Eine obsolete Debatte!

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Spätestens seit dem Erscheinen des Bestsellers „Die Grenzen des Wachstums“ (1972) bewegt eine Frage die Umweltdebatte ganz besonders: ist eine Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Naturverbrauch möglich? Und in allen Zyklen öffentlicher Diskussionen über die „Wachstumsgrenzen“ unseres Wirtschaftens – zum Auftakt der Umweltbewegung in den 1970er Jahren, wiederkehrend Anfang der 1990er …

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Standpunkte

Kann sozial und ökologisch geformte Technik demokratisch sein?

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Zunächst einmal: Vielen Dank, Sascha Dickel, für die freundliche und sachliche Replik. Nur an einem Punkt verlässt sie diese Tonart: Wenn die nüchterne Analyse naturwissenschaftlicher Fakten unter die Rubrik des „ökologischen Besserwissens“ einsortiert wird. Denn: Welche anderen Rationalitäten entkräften z.B. die Ergebnisse der Klimaforschung? Die natürlichen Begrenzungen unserer Lebensgrundlagen, der …

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Standpunkte

Postwachstumsgesellschaft und Grundeinkommen

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„Soll die gesellschaftlich notwendige Gesamtarbeit so organisiert werden, daß sie keine überflüssige Energie verbraucht und keine überflüssigen Schadstoffe freisetzt; soll sie, mit anderen Worten, das sogenannte Bruttosozialprodukt drastisch vermindern, dann ist Zustimmung zu solcher Politik nur vorstellbar, wenn sie gleichzeitig soziale Gerechtigkeit in bisher unbekannten Dimensionen verwirklicht.“ (Carl Amery 1985: …

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Standpunkte

Mit mehr Gleichheit und Freiheit zur Postwachstumsgesellschaft

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Weiteres Wirtschaftswachstum wird sich in den gesättigten nördlichen Industriegesellschaften nur noch realisieren lassen, wenn die Gesellschaft ungleicher wird. Je weiter die Einkommensschere auseinandergeht, desto eher werden Menschen bereit sein, auch sozial und ökologisch problematische ökonomische Aktivitäten aufzunehmen – um als Niedriglöhner seine Miete bezahlen zu können oder als Angehöriger der …

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Rezensionen

Optimismus und Lebensglück – der amerikanische Beitrag zum Postwachstumsdiskurs

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Die Arbeitslosigkeit in den Industrieländern steigt, die Umweltzerstörung nimmt zu und die Menschen sind mit ihrem Leben unzufrieden. So diagnostiziert Juliet Schor – und verspricht, alle Probleme auf einmal lösen zu können. Ist das zu simpel gedacht? „True Wealth“ (Titel der Erstausgabe: „Plenitude“) ist ein typisch amerikanischer Beitrag zum Postwachstumsdiskurs. …

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Aktuelle Berichte Unternehmen

Teilnehmer der Sommerakademie diskutieren Chancen und Herausforderungen des „Unternehmen Postwachstum“

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Politische Veränderungen erfordern. frei nach dem Politikwissenschaftler John Kingdon, Aufmerksamkeit sowie Unterstützung durch Regierung und Lobbygruppen – und immer auch konkret formulierte Handlungsmöglichkeiten. Die Postwachstumsgesellschaft mag zuletzt in immer breiteren Kreisen diskutiert worden sein; für erste Schritte auf diesem Weg bestehen allerdings noch Wissenslücken, was die konkrete Umsetzbarkeit angeht. Gerade die …

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Standpunkte

Legitimation und Kritik der Suffizienzstrategie

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In den letzten 20 Jahren konnte die globale Ressourcenproduktivität um 25% erhöht werden. Dennoch stieg die weltweite Ressourcenextraktion im gleichen Zeitraum um rund 30% an, da die Weltbevölkerung und der Weltkonsum schneller wuchsen. Bei der globalen Emission von Treibhausgasen sieht es nicht besser aus. Trotz Kyoto, Emissionshandel und Energieeffizienzinnovationen hat …

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Standpunkte

Ökonomische Stabilität, Nachhaltigkeit und neue Lebensqualität durch eine Postwachstumsökonomie

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Ungern löst man sich von einem Paradigma, das in der Vergangenheit erfolgreich war. Wirtschaftswachstum ist ein solches Paradigma. Es hat über Jahrzehnte unseren materiellen Wohlstand erhöht, den Ausbau der sozialen Sicherungssysteme ermöglicht und so letztlich auch unsere Demokratien stabilisiert. Warum stößt Wirtschaftswachstum in materiell reichen Gesellschaften nun an seine Grenzen? …

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Rezensionen

Lesenswertes Memorandum „Für einen Bewusstseinswandel – von der Konsum- zur Wohlstandskultur“

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Denkwerk Zukunft um Meinhard Miegel veröffentlicht lesenswertes Memorandum „Für einen Bewusstseinswandel – von der Konsum- zur Wohlstandskultur“. Das 76-seitige Memorandum zeigt die Entwicklung der Konsumkultur auf und analysiert daraus prägnant die Hemmnisse eines Wandels von materiellem Wohlstand und der Fokussierung auf Konsum in eine immaterielle Wohlstandskultur. Das Memorandum erkennt dabei …

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Standpunkte

Die Postwachstumsgesellschaft ist eine Postkonsumgesellschaft

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Wer die derzeitige Lage der Welt mit wachem Blick analysiert, erkennt, dass an der Postwachstumsgesellschaft vermutlich kein Weg vorbeiführt. Sie wird vor allem eine Postkonsumgesellschaft sein, die etwa so charakterisiert sein könnte: mehr lokale und regionale Versorgungskreisläufe, mehr informeller Tausch in sozialen Netzwerken, mehr Selbermachen, weniger industriell hergestellte Produkte und …

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Rezensionen

Warum Konsum sich ändern muss und wie er sich ändern könnte

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Irmi Seidl und Angelika Zahrnt plädieren in der Ausgabe 1/2011 der Zeitschrift Luxemburg für einen Wandel vom bisherigen Konsum-Motto „weiter, schneller, mehr“ zu einem „anders, besser, weniger“. Wir fassen die Kernthesen zusammen. Um diesen Wandel zu realisieren, bedarf es eines gesellschaftlichen Wandels hin zu einer sozial gerechteren Gesellschaft verbunden mit …

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